Erste Mannschaft mit Niederlage im letzten Saisonspiel

1:4-Niederlage in Lindenfels offenbart die bekannten Schwächen

Nach dem Heimsieg gegen den VfR Bürstadt wollten die Starkenburgianer um ihre Trainer Marco Becker und Markus Röcker im letzten Saisonspiel beim Tabellensechsten SV Lindenfels nochmals nachlegen um mit einem positiven Schlussakkord in die Sommerpause gehen zu können. Doch los ging die Partie mit einem Paukenschlag der Gastgeber: 1:0 bereits nach zwei Minuten durch Julian Prikel. Die Starkenburgianer mussten sich kurz schütteln, doch nachdem sie sich sortiert hatten, boten sie dem Favoriten eine Partie mindestens auf Augenhöhe, wobei jedoch der SVL gerade im Offensivbereich seine hohe Qualität immer wieder andeutete: „Hier waren die Gastgeber schon sehr passsicher und strahlten immer wieder Gefahr aus“, beobachtete Starkenburgia-Coach Marco Becker. Doch Heppenheim hielt dagegen und belohnte sich kurz nach der Pause mit dem bis dahin mehr als verdienten Ausgleich: Der in der Halbzeit eingewechselte Lars Tremper vollendete einen guten Spielzug der Starkenburgianer mit einem genauso sehenswerten Treffer (52.). Danach aber offenbarte sich eine vom Trainerteam bereits in den bisherigen Partien festgestellte Schwäche des Teams: ab der 60. Minute gehen die Kraftreserven so langsam aber sicher zur Neige und da der SV Lindenfels nun in der Lage war, nochmals eine Schippe draufzulegen, gestaltete sich die Endphase der Partie einseitig und endete mit einem 4:1-Sieg der Gastgeber. „Sicherlich ein alles in allem verdienter Sieg, der aber um das eine oder andere Tor zu hoch ausfiel“, bilanzierte Starkenburgia-Trainer Markus Röcker. Die drei mit dem Team absolvierten Partien zeigten dem neuen Trainerteam allerdings deutlich, wo es mit Beginn der Sommervorbereitung anzusetzen gilt: „Wir müssen an der körperlichen Verfassung arbeiten und mehr Zielstrebigkeit an den Tag legen“, sahen die Trainer immer wieder gute spielerische Ansätze, die aber zumeist trotz großen Aufwands versandeten, Kraft kosteten, die gegen Ende der Partien dann fehlte.

Pannen ohne Pech und Pleiten

Starkenburgias E-2 Junioren trotzen diversen Hürden mit toller Mannschaftsleistung

Es lief organisatorisch das eine oder andere schief im Umfeld des E-Junioren-Spielfestes in Mörlenbach, was aber die Jungs um die Trainer Jürgen May und Oliver Baumgarten in keiner Weise beeinträchtigte, im Gegenteil: Scheinbar beflügelt vom „Freestyle“ lieferten die jungen Heppenheimer eine tolle Leistung im Weschnitztal und konnten alle ihre fünf Partien gewinnen. Dabei spielten die Starkenburgianer defensiv mannschaftlich geschlossen und boten nach vorne immer wieder schöne Kombinationen und spielten so ihre Tore heraus. Das erste Spiel konnte mit 2:1 gegen die JSG Rimbach gewonnen werden, darauf folgte ein 1:0-Sieg gegen den JFV Ulfenbachtal. Im dritten Spiel ging man schnell mit 2:0 gegen die JSG Mörlenbach in Führung, die sich aber zurück kämpften zum zwischenzeitlichen 2:2 – aber auch diese vermeintlichen Rückschläge brachten die Heppenheimer nicht aus dem Konzept, Endstand 4:2. Die JSG Lörzenbach wurde deutlich mit 4:1 geschlagen und im abschließenden Spiel gab es einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen die JSG Kaiserturm. Eine super Mannschaftsleistung wurde mit 5 Siegen belohnt, die beiden Trainer waren zurecht stolz auf ihr Team, das aufgrund einiger personeller Engpässe durch Maxim Bondarenko von der F1 verstärkt wurde. Vielen Dank hierfür!

Eine bunt zusammen gewürfelte, aber tolle Truppe!

Starkenburgianer beim Bundesliga-Schlussakt

Heppenheimer erleben ein unvergessliches, dramatisches Finale in der Fußball-Bundesliga live

Leicht 300.000 Karten hätte Borussia Dortmund verkaufen können für dieses Finale im eigenen Wohnzimmer, dem Signal-Iduna-Park, Westfalenstadion. Immense Summen – man munkelte von bis zu 1000 Euro für eine Karte – standen im Raum für die begehrten Tickets, 12 davon befanden sich in den zittrigen Händen der voller Vorfreude auf diesen Tag bereits um 8 Uhr in der Kreisstadt in das Abenteuer „Bundesliga-Meister 2023 – nicht der FCB“ startenden Starkenburgianern. Wobei natürlich auch einige Anhänger des Serienmeisters aus der bayerischen Hauptstadt unter den Mitreisenden waren. Aber auch diesen wurde direkt bei der Ankunft am Stadion des BVB bewusst, dass sie an diesem Tag sich zurückhalten mussten, denn bestimmt wurde die Szenerie von Gelb-Schwarz, wobei sich auch die Anhänger des FSV Mainz 05, einem Team, das eine ordentliche Saison gespielt hat, aber ohne jegliche eigene tabellarischen Ambitionen nach Dortmund kam, von Beginn an als hochmotiviert und stimmgewaltig erwiesen. Und so entstand eine beeindruckende Atmosphäre bereits mehr als zwei Stunden vor Beginn des Spiels. Hinsichtlich der sportlichen Prognose hörte man überall eigentlich die gleiche Einschätzung: „Das kann sich Dortmund heute nicht nehmen lassen. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen und alles für Mainz – respektive Bayern – laufen.“ Doch so ist es eben mit den Rechnungen, die man mit dem Fußballgott meint machen zu können, sie gehen nicht selten nicht ganz so einfach auf, was ja auch letztlich den Reiz dieses Spiels ausmacht. Und so kam es, wie es eigentlich jeder irgendwie mal angesprochen, aber kaum glauben wollte: Mainz schoss zweimal aufs Tor, der BVB vergab gar einen Elfmeter und musste mit Karim Adeyemi seinen bis dahin vielleicht agilsten Offensivspieler auswechseln. Die nackten Fakten zur Halbzeit: 2:0 für Mainz, 1:0 für Bayern, Meister wie immer: Bayern. Die Mainzer Fans auf der Nordtribüne merklich im Zwiespalt: Natürlich unterstützten sie ihr Team bedingungslos und wollten mit einem Sieg in die Sommerpause, aber überall spürte man die gleichzeitige Hoffnung auf Köln. Die phänomenalen Dortmunder Fans hatten alles gegeben, die Mannschaft alles probiert, aber es lief ebenso gänzlich alles gegen Dortmund. Unverändertes Bild auch nach der Pause: Der BVB natürlich feldüberlegen, Mainz machte es sich um den eigenen 16er gemütlich und setzte über den überragenden Karim Onisiwo Nadelstiche, welche die Probleme in der Defensive der Dortmunder immer wieder offenlegten. Stimmungsmäßig kein Abbruch, unermüdlich stand die Wand hinter dem Team und spätestens nach dem Ausgleich in Köln wuchs auch die Unterstützung für den FC merklich an, als wolle man nicht nur das eigene Team, sondern auch die befreundeten Kölner zum Erfolg schreien. Allerdings schien auch die Mannschaft nun, trotz des zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffers, mehr an Kölner Schützenhilfe denn den eigenen Kraftakt zu glauben, denn zunehmend wirkten die Bemühungen, das Mainzer Defensivbollwerk zu überwinden, uninspiriert und ohne den nötigen letzten Glauben daran, es selbst bewerkstelligen zu können. Man hatte es aus der Hand gegeben, das in dieser Saison so häufig angesprochene „Momentum“. Und als in Köln das ebenso legendäre „Bayern-Gen“ zurückkehrte und die Münchner in der 89. Minute das 2:1 erzielt hatten, half nur noch ein letzter verzweifeltes Stoßgebet an den Fußballgott. Doch dieser hatte eben schon seine eigene Rechnung aufgemacht und diese sah auch diesmal unterm Strich den FC Bayern München als deutschen Meister vor. Schade, danke an Dortmund für das dramatischste Bundesligafinale seit 2001. Danke für dieses phänomenale Erlebnis in diesem stimmungsvollsten Stadion der Fußballbundesliga. Aber was letztlich dann doch stehen bleibt: Wie viel muss eigentlich beim FC Bayern schief laufen, damit es einmal wieder einen anderen deutschen Meister gibt?

Ein Teil der Heppenheimer Reisegruppe
Die Chance auf eine andere Geschichte…

Erste Mannschaft gewinnt letztes Heimspiel

Team um Trainer Markus Röcker beweist Moral und dreht die Partie gegen den VFR Bürstadt

Gemeinhin nennt man Spiele am Ende der Saison gerne einen „Sommerkick“, in welchen man den Akteuren ansieht, dass sie ihre Zeit eventuell aktuell lieber im Freibad als auf dem Fußballplatz verbringen würden. Und im Normalfall ergibt sich ein Team, für das es tabellarisch um nichts mehr geht, dann auch seinem durch einen Rückstand drohenden Schicksal. Nicht so aber die Starkenburgianer an diesem Samstag: Bei sommerlichen Temperaturen lag die Mannschaft um Kapitän Pascal Guthier trotz der frühen Führung durch Astrit Kryeziu und einer von Beginn an guten und weitgehend überlegen geführten Partie nach knapp 30 Minuten mit 1:2 im Rückstand. Mit diesem Ergebnis und mit viel Hoffnung ging es in die Kabinen. Aus selbiger kam die Mannschaft mit viel Elan zurück und Julian Meister sorgte mit seinem Abstauber für den mehr als verdienten Ausgleich (53.). Doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten, Celikhan nahm Maß und brachte sein Team mit seinem zweiten Treffer wieder in Front (59.). Doch die Starkenburgia spielte weiter unbeirrt nach vorne und dem zur Halbzeit eingewechselten Luca Schemel war es vorbehalten, die Partie mit seinen beiden Treffern endgültig zum verdienten Heimsieg zu drehen (66., 87.). „Nach sieben sieglosen Spielen hat sich das Team diesen Sieg heute mit seiner guten Leistung redlich verdient“, zeigte sich Trainer Markus Röcker nach dem letzten Heimspiel dieser Saison zufrieden. Nun gilt es noch einmal sich gut vorzubereiten auf das Auswärtsspiel in Lindenfels, um dann in der kurzen Sommerpause Kräfte zu sammeln für eine hoffentlich insgesamt erfolgreichere Saison 2023/24.

Erste Mannschaft verliert beim Tabellendritten

Bis zur 65. Minute bieten die Starkenburgianer dem Aufstiegsaspiranten aber Paroli

Nach der ernüchternden 1:5-Niederlage im letzten Spiel beim SC Rodau und der damit verbundenen Entlassung des bisherigen Trainers Marius Döll stand das Spiel beim Tabellendritten SV/BSC Mörlenbach auf dem Programm. Eine natürlich alles andere als leichte Aufgabe für das neue Trainerteam, zumal das Selbstvertrauen der Spieler nach lediglich zwei Siegen in der bisherigen Rückrunde nicht gerade ausufernd ist. Dementsprechend wollte man das Spiel auch etwas defensiver angehen und zunächst einmal versuchen, die starke Offensivabteilung der Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Und das gelang sehr gut: Die Mannschaft zeigte die volle Bereitschaft, die neuen taktischen Vorgaben umzusetzen, agierte kompakt gegen den Ball und setzte selbst immer wieder Nadelstiche. Und so war es der sehr agile Delgado Junior, der bereits in der siebten Minute einen Foulelfmeter für die Starkenburgia herausholte, den Dario Lucic sicher verwandelte. Mörlenbach in der Folge bemüht und mit mehr Ballbesitz, doch aus dieser vermeintlichen Überlegenheit konnten die Gastgeber kaum Kapital schlagen, da die Starkenburgianer geschickt verteidigten und spätestens bei den sehr umsichtig agierenden Maximilian Samstag und Dario Lucic oder in letzter Konsequenz bei Keeper Yannick Abancourt Endstation für die Angriffsbemühungen war. So ging es mit der sicherlich etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0-Führung der Gäste in die Kabine. Leider auch bereits mit den ersten verletzungsbedingten Auswechslungen, Tim Prosser hatte Delgado Junior (40.) ersetzt und in der Pause musste das Trainerteam dann ein zweites Mal wechseln, Markus Wohlfeil kam für den ebenfalls angeschlagenen Dominik Decker. „Diese frühen verletzungsbedingten Wechsel trugen ihren Teil zum weiteren Verlauf bei, denn leider fehlten uns am Ende die Möglichkeiten, nochmals zu reagieren“, sah Coach Christian Schmitt zwar, dass auch die eingewechselten Spieler- in der 55. Minute musste auch Lukas Luber durch Jonathan Höger ersetzt werden – ihre Sache sehr gut machten, als dann aber zunehmend die Kräfte schwanden, konnten Schmitt und Markus Röcker nicht mehr reagieren. „Hier fragen wir uns schon, warum höherklassig fünf Wechsel zugelassen sind, in den unteren Ligen aber nur drei?“ Der Druck Mörlenbachs nahm indes beständig zu und nach einer Stunde war es geschehen: Etwas ungeschickt fabrizierte die Starkenburgia-Defensive einen Elfmeter, Yannick Abancourt parierte den ersten Versuch zwar, den Nachschuss konnte SV/BSC-Torjäger David Knapp aber zum Ausgleich verwerten. Der eingewechselte und sehr gefährliche Ervin Beka war es dann, der nach einer sehr guten Flanke von der rechten Seite per Kopf seine Mannschaft in Führung brachte (72.). Wer weiß, wie es gelaufen wäre, hätte Marc Bezouska seine sehr gute Konterchance zum Ausgleich nutzen können, aber insgesamt kam die Starkenburgia nun kaum mehr zu entlastenden Angriffen, so dass das Spiel nach zwei weiteren Treffern am Ende sicherlich etwas zu hoch, insgesamt aber verdient an Mörlenbach ging. „Die Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt, aber man hat natürlich schon die Unterschiede zwischen einem Team, das voller Selbstvertrauen und Elan steckt und uns gesehen. Aber wir haben viele Dinge gesehen, die wir mit der Mannschaft gemeinsam aufgreifen werden und Stück für Stück verbessern wollen“, geht es dem Trainerteam bei den beiden verbleibenden Spielen dieser Saison gegen den VfR Bürstadt und den SV Lindenfels darum, sich weiter besser kennenzulernen um damit schon die ersten Weichen für eine erfolgreichere Saison zu legen.

A- Junioren mit Niederlage im letzten Heimspiel

Gegen den Aufstiegsaspiranten VfR Groß-Gerau setzt es eine 0:5 (0:2)-Heimniederlage

Viel hatten sich die A-Junioren der Starkenburgia noch einmal für das letzte Heimspiel vorgenommen: Ungeschlagen wollte man diese Saison auf dem Galgen abschließen, außerdem dem in der Rückrunde noch ungeschlagenen Gegner, der mit großen Schritten Richtung Verbandsliga marschiert, da der Tabellenführer Rot-Weiß Walldorf 2 nicht aufsteigen kann, noch eine schwere Aufgabe aufbürden. Am Ende jedoch musste man sich eingestehen, dass die Gäste an diesem Tag zu stark waren und man selbst zu viele einfache Fehler machte, um in diesem Spiel wirklich etwas Zählbares mitnehmen zu können. Die katastrophalen Patzer äußerten sich vor allem in drei ebenso berechtigten, wie unnötigen Foulelfmetern, mit denen sich Starkenburgia-Keeper Noah Runhaar im Laufe des Spiels konfrontiert sah. Zwei konnte er sogar im ersten Versuch noch parieren, war dann aber beim Nachschuss jeweils machtlos. Auch in diesen Situationen erwiesen sich die Gäste im entscheidenden Moment einfach als das wachere Team. In Führung gingen sie bereits nach 11 Minuten mit eben dem ersten dieser Elfmeter. Heppenheim hielt zwar gut dagegen, blieb aber in vorderster Linie zu harmlos, Groß-Gerau erhöhte per Strafstoß auf 2:0 (20.). Bis zur Halbzeit dann ein weiterhin weitgehend ausgeglichenes Spiel, die Gäste durchaus auch mit Problemen im Spielaufbau, wenn die Gastgeber Druck aufbauten. In der Pause versuchten die Starkenburgia-Trainer noch einmal alles, um das Team aufzurichten, doch spätestens mit dem 0:3 in der 57. Minute war die Partie entschieden. „Schade, schon in der letzten Saison gab es die erste und einzige Heimniederlage erst am letzten Spieltag gegen den damaligen Aufsteiger St. Stephan Griesheim. Aber insgesamt hat auch die diesjährige A-Jugend wieder eine sehr gute Runde abgeliefert. Wir waren bis ins letzte Drittel der Saison im Aufstiegsrennen, am Ende jedoch fehlte uns die Beständigkeit, auch in personeller Hinsicht, um bis zum Schluss dranzubleiben“, sind die Trainer dennoch stolz auf ihr Team und absolvierte Saison, die man auf Platz 5 in der Gruppenliga beenden wird.

E2 auf Jubiläumsturnier in Lampertheim

Jungen Starkenburgianer kämpfen gegen ein Jahr ältere Gegner und mit dem Naturrasen

Bei schönem Frühlingswetter traten die 2013er der Starkenburgia beim E-Jugendturnier im Rahmen des 75-jährigen Vereinsjubiläums des VfB Lampertheim auf dem Naturrasen des Adam-Günderroth-Stadions an. Im ersten Spiel konnte noch ein 5:0-Sieg gegen den gastgebenden VfB gefeiert werden, danach setzte es allerdings gegen den späteren Turniersieger, die altersgleichen Jungs von Wormatia Worms, eine 1:3-Niederlage. Gegen die E1 der TG Westheim stand nach der zehnminütigen Spielzeit ein 0:0 zu Buche, bevor es im letztlich für den noch möglichen Halbfinaleinzug entscheidenden Spiel gegen den TV Lampertheim eine enttäuschende 1:2-Niederlage gab. So musste man sich mit dem Spiel um Platz sieben gegen die TSG Weinheim begnügen. Hier setzte sich die unkonzentrierte Spielweise zunächst fort und schon nach 4 Minuten lag man mit 0:3 im Rückstand. Doch die Jungs wollten sich so nicht aus dem Turnier verabschieden, legten den Schalter um und drehten tatsächlich diese Partie noch in einen 5:3-Sieg.

Tolles E-Junioren-Spiel auf dem Galgen

Starkenburgias E2 bietet den Altersgenossen des SV Waldhof Mannheim einen großen Kampf

Schon im Hinspiel hatten sich die Heppenheimer Jungs gegen den gleichaltrigen Nachwuchs des Drittligisten achtbar aus der Affäre gezogen, nun allerdings im Rückspiel zeigten sich die Starkenburgianer nochmals verbessert und mutiger, so dass sich die Waldhof-Buben schon ins Zeug legen mussten, um am Ende einen natürlich dennoch deutlichen und verdienten Sieg einzufahren.

Von Beginn an zeigten die Gäste vom Alsenweg, was Jugendfußball auf höchstem Niveau in dieser Altersstufe ausmacht: Handlungsschnell, mit einer sehr guten technischen Ausbildung immer um spielerische Lösungen bemüht, es machte Spaß zuzuschauen. Aber die jungen Starkenburgianer bewiesen diesmal von Anfang an, dass sie nicht nur zum staunenden Applaudieren auf dem Platz standen, sondern hielten kämpferisch dagegen und somit hielt sich das Ergebnis nach den ersten 20 Minuten auch noch in Grenzen: Dreimal musste der sehr gute Starkenburgia-Keeper Toni Suhai hinter sich greifen. In den zweiten 20 Minuten gelang dann auch der erste eigene Treffer und das nach einem sehr guten Angriff: Alperen Kacar legte nach Außen zu Toni Suhai, der mittlerweile im Feld spielte, dessen scharfe Hereingabe Jonathan Rohmann am langen Pfosten souverän verwandelte. Aber auch auf der anderen Seite gab es sehenswerte Treffer, die der nun im Tor spielende Elija Schmitt trotz einiger toller Paraden nicht alle verhindern konnte, so dass das zweite Drittel mit 4:1 an die Gäste ging. Im abschließenden Drittel mobilisierten die Starkenburgia-Jungs nochmals alle Kräfte und gingen diesmal sogar nach einer guten Ecke von Joshua Schmitt durch Erion Korbi mit 1:0 in Führung. Diesen Vorsprung verteidigten die Heppenheimer fortan leidenschaftlich, der nun im Kasten stehende Vincent Vormehr bot eine tadellose Leistung als Torwart, dennoch gelang dem Waldhof per sehenswertem Kopfballtreffer noch der Ausgleich. Aber dieses 1:1 in den letzten 20 Minuten war natürlich ein toller Achtungserfolg für die Starkenburgianer, die sich ganz herzlich bei den Waldhof-Buben für dieses Spiel bedanken!

SV Waldhof zu Gast auf dem Galgen

U10 der Waldhof-Buben spielt am Muttertag um 10:30 Uhr auf dem Galgen in Heppenheim

Ein besonderes Highlight wartet abermals auf die E2 der Starkenburgia, wenn am Sonntag, den 14. Mai um 10:30 Uhr die Altersgenossen des SV Waldhof Mannheim auf dem Galgen zu Gast sind. Bereits im vergangenen Sommer konnten sich unsere Jungs mit dem übermächtigen Gegner messen und einfach mal erfahren, was so alles schon möglich ist an Zusammenspiel und Technik in diesem Alter. Ein solches Spiel ist auch für jeden Zuschauer immer ein Erlebnis, so dass sich die Jungs und ihre Trainer natürlich zahlreiche Fans auf dem Centgericht wünschen!