1a und 1b chancenlos in Unter-Flockenbach

1b unterliegt dem SV Unter-Flockenbach III mit 0:7, die 1a dem SVU II mit 0:5

Das war ein ganz gebrauchter Sonntagnachmittag für die beiden Herrenmannschaften der Starkenburgia, die personell auf der letzten Felge ins Tal nach Unter-Flockenbach gefahren waren und dort mit beiden Mannschaften chancenlos waren und mit zwei deutlichen Klatschen den Heimweg antreten mussten. „Leider haben wir aktuell zu viele Ausfälle, Spieler, die verletzt, krank sind oder uns einfach hängenlassen, so dass wir teilweise angeschlagene Spieler oder solche, die nach langer Zeit noch kaum im Training stehen, einsetzen müssen“, sieht das Trainerteam, wie die verbleibenden Spieler zwar alles reinwerfen, es aber in dieser Konstellation dann eben doch einfach nicht reicht.

Dabei wehrte sich die 1b noch 60 Minuten respektabel, dann allerdings brachen die Dämme, die Mannschaft, die mit einigen Spielern angetreten war, die erst direkt aus einem langen Auslandsaufenthalt oder einer Verletzung kamen, konnte nicht mehr dagegenhalten und musste am Ende gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf der B-Liga eine ganz bittere 0:7-Klatsche einstecken.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Hamza Aldirmaz, Dominik Decker, Jean-Luca Knaup, Benjamin Münch, Benjamin Zipp, Celal Berkin Ural, Matteo Meister, Lukas Grieser (65. Ahmad Al Naasan), Erik Rudert, Erlind Korbi, Lars Tremper – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 (28.), 2:0 (51.), 3:0 (64.), 4:0 (71.), 5:0 (78.), 6:0 (90.), 7:0 (90.)

Die 1a, die auf der Bank zwei frisch einsatzbereite Spieler, sowie zwei Spieler, die bereits in der 1b gespielt hatten, sowie einen angeschlagenen Spieler zur Verfügung hatte, musste danach eingestehen, dass gegen einen stark aufspielenden Tabellenfünften der Kreisoberliga in der aktuellen Situation die Trauben einfach auch zu hoch hängen. Flockenbach dominierte die Partie von Beginn an, einzig die 15 Minuten vor der Halbzeit konnten sich die Starkenburgianer etwas vom Druck befreien und kamen zu zwei vielversprechenden Chancen, allerdings stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 2:0 für die Gastgeber, die in den ersten 30 Minuten durchaus auch noch höher hätten führen können. „Nichtsdestotrotz hätte eventuell der durchaus mögliche Anschlusstreffer vor der Halbzeit vielleicht noch einmal Kräfte freigesetzt“, versuchte das Trainerteam dann trotz 0:2-Pausenrückstand die Mannschaft für die zweite Hälfte offensiver auszurichten, wurde aber eiskalt erwischt mit dem 0:3 (50.). Und als dann Mikki Bajrami per Reflex einen weiteren Treffer der Gastgeber mit der Hand verhinderte, dementsprechend mit roter Karte vom Platz musste, Flockenbach den fälligen Elfmeter versenkte (55.), war in den restlichen 35 Minuten nur noch Schadensbegrenzung angesagt. „Das hat die Mannschaft auch versucht, wehrte sich nach Kräften, konnte aber letztlich an der auch in der Höhe verdienten 0:5-Niederlage nichts mehr ändern“, will das Trainerteam diese Partie gegen einen an diesem Tag übermächtigen Gegner möglichst schnell abhaken.

FC Starkenburgia Heppenheim: Timo Rothermel, Nils Wadowski, Fynn Langer, Steven Pecerin, Arda Sarikabadayi (35. Anil Özdemir), Mikkail Bajrami, Astrit Kryeziu, Tristan Röhrig, Emirhan Efe (59. Erlind Korbi), Bakhtyiar Hashim (63. Lukas Grieser), Enver Reqica (56. Daniel Tschekalin) – Trainer: Christian Schmitt – Co-Trainer: Marco Becker
Tore: 1:0 (15.), 2:0 (21.), 3:0 (50.), 4:0 (55.), 5:0 (65.)

1a erkämpft wichtigen Dreier!

2:0-Sieg in Lindenfels durch großen Einsatz am Ende hochverdient

Donnerstagabend, Flutlicht in Lindenfels, ein Gegner mit dem Rücken zur Wand, es wurde das erwartet harte Stück Arbeit, doch die junge Starkenburgia-Mannschaft nahm den Kampf an und verdiente sich somit letzten Endes den Sieg, denn in den seltenen etwas ruhigeren Phasen des Spiels zeigte sie doch die spielerisch klarere Linie. Die Anfangsphase gehörte allerdings den Gastgebern, die zwar aktuell mit lediglich vier Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, diese vier Punkte aber allesamt aus den zwei letzten Spielen holten. Entsprechend versuchten sie dieses gewonnene Selbstvertrauen auch von Beginn an zu nutzen und spielten mutig nach vorne, was die Starkenburgianer sichtlich überraschte. Doch als die ersten 10 Minuten überstanden waren, übernahmen die Heppenheimer mehr und mehr die Spielkontrolle und erarbeiteten sich damit auch erste sehr gute Angriffe. Einen davon schloss Enver Requica mit einem Pfostenschuss ab. Dennoch blieb es zur Halbzeit beim alles in allem gerechten 0:0. Damit wollten sich die Starkenburgianer allerdings nicht zufrieden geben, entsprechend stellte das Trainerteam offensiv um und wechselte mit Anil Özdemir einen weiteren Stürmer zur Halbzeit ein. Und dies sollte belohnt werden, denn schon mit seiner ersten Aktion setzte der Angreifer mit einem sehenswerten Distanzschuss, der nur knapp über die Latte strich, ein Ausrufezeichen (50.). Und nur fünf Minuten später brachte er sein Team mit 1:0 in Führung. Lindenfels brauchte nun einige Zeit, sich von diesem Rückschlag zu erholen, hier versäumte es die Starkenburgianer das 2:0 nachzulegen. In den letzten 15 Minuten kam dann das, was zu erwarten war, ein langer, hoher Ball nach dem anderen wurde in Richtung Starkenburgia-Strafraum geschlagen, jede Standard gefährlich in den Sechzehner gespielt, doch die jungen Heppenheimer hielten konsequent und leidenschaftlich dagegen und ließen somit im Grunde keine klare Chance der Gastgeber zu. Den entscheidenden Konter setzten dann zwei Einwechselspieler, Erlind Korbi bediente Anil Özdemir, der sich abermals eiskalt zeigte und für die Entscheidung sorgte (90.). „In Lindenfels muss man hart arbeiten, um etwas mitzunehmen, dies hat die Mannschaft angenommen und insofern die drei Punkte verdient eingefahren“, zeigte sich das Trainerteam mit der Einstellung der Truppe einverstanden.

Am Sonntag steht für beide Teams die Auswärtsfahrt nach Unter-Flockenbach an. Spielbeginn der 1b ist um 13 Uhr, bei der 1a wird um 15:30 Uhr angepfiffen.

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Daniel Tschekalin (46. Anil Özdemir), Fynn Langer, Steven Pecerin, Arda Sarikabadayi (80. Daniel Tschekalin), Mikkail Bajrami, Tristan Röhrig (85. Enver Reqica), Emirhan Efe, Bakhtyiar Hashim (87. Erlind Korbi), Enver Reqica (65. Florian Stiepel) – Trainer: Christian Schmitt – Co-Trainer: Marco Becker
Tore: 0:1 Anil Özdemir (55.), 0:2 Anil Özdemir (90.)

1b verliert Kellerduell

Zum wiederholten Male wird eine 2:0-Führung verspielt, am Ende steht ein 2:3 gegen den SV Fürth 2

Nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage und acht erspielten Punkten verlor die 1b der Starkenburgia das direkte Duell gegen den Konkurrenten SV Fürth 2, der durch diesen Sieg in der Tabelle an der Starkenburgia vorbeizog.

Dabei begann die Partie eigentlich perfekt für die Heppenheimer, denn Enver Requica konnte bereits in der dritten Spielminute einen Foulelfmeter verwerten. Fürth war zwar von Beginn an bemüht, die ersten dreißig Minuten kontrollierten aber die Gastgeber und gingen durch einen Kopfballtreffer von Enver Requica nach einer Ecke mit 2:0 in Führung. Dann brachten die Starkenburgianer, wie so häufig, den Gegner durch eigene Unzulänglichkeiten in die Partie, Fürth nutzte einen Abstimmungsfehler in der Defensive der Gastgeber zum 1:2-Anschlusstreffer, was auch gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete. Und direkt nach der Pause der nächste Nackenschlag für die Heppenheimer, ein Sonntagsschuss aus rund 35 Metern schlug im Kasten von FC-Keeper Timo Rothermel ein (47.). Nun verloren die Gastgeber gänzlich den Faden, immer wieder verzettelten sich die Offensivspieler in unnötigen Einzelaktionen, so dass der Sieg für die Gäste letztlich nicht unverdient ausfiel. „Wir reden leider jede Woche immer wieder über die gleichen Fehler, die uns jetzt schon einige unnötige Punktverluste eingebracht haben. Das müssen wir in den Griff bekommen“, redete das Trainerteam nach der Partie Klartext.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker, Daniel Tschekalin, Jean-Luca Knaup, Celal Berkin Ural, Matteo Meister, Tristan Röhrig, Ramez Hussaini, Erlind Korbi (71. Benjamin Zipp), Enver Reqica (46. Maximilian Maier) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Enver Reqica (3. Foulelfmeter), 2:0 Enver Reqica (17.), 2:1 Nick Stephan (32.), 2:2 Nick Stephan (47.), 2:3 Marc Diefenbach (74.)

Emirhan Efe mit traumhaftem Freistoßtor!

1a fährt einen eminent wichtigen Sieg gegen den FSV Rimbach ein – Yannick Abancourt hält Elfmeter

Nach vier Niederlagen in Folge konnte die 1a der Starkenburgia den Abwärtstrend stoppen und gegen den Aufsteiger FSV Rimbach am Mittwochabend einen enorm wichtigen 2:1- (2:0)Heimsieg verbuchen. Dabei zeigte die Mannschaft trotz der jüngsten Negativserie von Beginn an eine selbstbewusste und engagierte Leistung, kontrollierte die erste Halbzeit weitgehend und konnte sich mit zwei sehenswerten Treffern belohnen: Zunächst war es der sehr agile Enver Requica, der sich gut behauptete und dessen Flachschuss von Innenpfosten zu Innenpfosten den Weg ins Tor fand (35.). Und nur zwei Minuten später war es Emirhan Efe, der bei einem Freistoß aus gut 30 Metern sein Herz in beide Hände nahm und den Ball genau ins Dreieck setzte (37.). Völlig unverständlich kurz danach der einzige Wackler in der ersten Halbzeit, den Rimbach beinahe zum Anschluss genutzt hätte, der gute Abschluss klatschte aber an die Latte. Aber auch die Starkenburgianer hatten einige weitere gute Möglichkeiten, so dass die Zweitoreführung zur Pause absolut in Ordnung ging. Aus den Kabinen kam dann aber der Gast besser in Fahrt, die Starkenburgianer bekamen keinen klaren Zugriff mehr, so dass Rimbach das Spiel zunehmend in die Heppenheimer Hälfte tragen konnte. Der Anschlusstreffer fiel aber dennoch vollkommen unnötig, denn nach einer eigenen Ecke ließen sich die Starkenburgianer im Konter überrumpeln (54.). Nun drohte die Partie zu kippen, was aber Yannick Abancourt im Heppenheimer Tor bravourös verhinderte, indem er einen Foulelfmeter des FSV-Torjägers Patrick Feller mit einer großartigen Parade hielt (58.). Dies gab der Mannschaft in dieser schwierigen Phase den nötigen Push, sich wieder zurück in die Partie zu arbeiten. Das Spiel war fortan weiterhin umkämpft und ausgeglichen, allerdings waren nun die Starkenburgianer bei dem einen oder anderen Konter dem 3:1 näher als die Gäste dem Ausgleich. „Natürlich hätte das Spiel mit dem Elfmeter kippen können, doch ich denke, dass wir uns den Sieg heute insgesamt verdient haben durch eine engagierte und geschlossene Leistung jedes einzelnen Spielers“, fielen Starkenburgia-Coach Christian Schmitt doch einige Steine vom Herzen.

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Fynn Langer, Steven Pecerin, Arda Sarikabadayi (66. Lukas Grieser), Mikkail Bajrami, Astrit Kryeziu (62. Felix Walter), Tristan Röhrig (89. Astrit Kryeziu), Emirhan Efe, Bakhtyiar Hashim (85. Enver Reqica), Enver Reqica (74. Florian Stiepel) – Trainer: Christian Schmitt
Tore: 1:0 Enver Reqica (34.), 2:0 Emirhan Efe (37.), 2:1 (57.)

1b gibt Sieg abermals aus der Hand

Mit dem 2:2 gegen Rodau bleibt das Team aber zum vierten Mal in Folge ungeschlagen

Nach dem vom Zeitpunkt äußerst unglücklichen beiden Gegentoren in der Nachspielzeit, die zum 3:3 nach 3:1-Führung in Kirschhausen führten, muss sich die 1b auch im Heimspiel gegen den SC Rodau trotz einer zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Führung am Ende mit einem 2:2-Remis begnügen. Und wie auch schon in Kirschhausen, entspricht das Ergebnis durchaus dem Spielverlauf und dem Chancenverhältnis. „Dennoch müssen wir natürlich auch mal so einen Vorsprung über die Zeit bringen, aber dieses Mal haben wir es uns definitiv selbst zuzuschreiben“, sah Trainer Markus Röcker, wie sein Team nach dem 2:0-Treffer von Markus Wohlfeil nach guter Vorarbeit von Erlind Korbi und Lucas Grieser zunehmend passiv wurde und somit die Kontrolle über die Partie verlor. Dadurch kam Rodau zu Chancen, die zunächst Keeper Timo Rothermel noch mit der einen oder anderen Glanztat zu vereiteln wusste, dann aber war er bei zwei Sonntagsschüssen der Gäste am Dienstagabend doch noch geschlagen, so dass sich Rodau am Ende über ein insgesamt durchaus verdientes Unentschieden freuen konnte. Zur Halbzeitführung für die Starkenburgia hatte Marc Bezouska mit einem sehenswerten Linksschuss getroffen. Diese Führung war auch absolut verdient, bestimmten die Hausherren die Partie bis dahin doch klar. Mit dem 2:0 schien aber der eine oder andere Spieler die Partie abgehakt zu haben, was dann letztlich bestraft wurde. „Aber auch aus diesen Situationen müssen wir lernen und schauen, dass wir das dann am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Fürth 2 besser machen“, blickt das Trainerteam schon wieder voraus.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Felix Walter, Markus Wohlfeil (64. Mehmet Yüksel), Jean-Luca Knaup, Benjamin Zipp (80. Markus Wohlfeil), Jens Schuchmann, Matteo Meister, Lukas Grieser (61. Celal Berkin Ural), Florian Stiepel (69. Maximilian Maier), Erlind Korbi – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Marc Bezouska (32.), 2:0 Markus Wohlfeil (61.), 2:1 (79.), 2:2 (87.)

1a zu schwach, 1b mit bitterer Nachspielzeit

1a mit 1:3-Niederlage beim Tabellenletzten, 1b mit 3:3 im Derby beim SV Kirschhausen

Bis in die vom Schiedsrichter auf fünf Minuten angezeigte Nachspielzeit führte die 1b der Starkenburgia im Derby beim starken SV Kirschhausen mit 3:1 und das aufgrund einer leidenschaftlichen Defensivarbeit gegen spielstarke weitgehend dominante Kirschhäuser auch nicht unverdient. Diese gaben sich aber nie auf, bekamen dafür allerdings nicht wirklich nachvollziehbar vom Schiedsrichter eine letztlich neunminütige Nachspielzeit, die sie noch für einen so natürlich glücklichen, insgesamt aber eben auch nicht unverdienten Punkt nutzten. Denn schon in der ersten Halbzeit zeigte sich Kirschhausen als spielbestimmend, die 2:1-Pausenführung nach Toren von Felix Walter und Lucas Grieser war schon eher glücklich für die Starkenburgianer. Als dann abermals Felix Schäfer per Kopf nach guter Freistoßflanke von Matteo Meister für das 3:1 sorgen konnte, arbeitete und kämpfte sich die Starkenburgia zunehmend in die Partie und verteidigte leidenschaftlich. Warum dann der Spielleiter allerdings von seinen ursprünglich angesagten fünf auf neun Minuten Nachspielzeit ging, bleibt wohl sein Geheimnis, jedenfalls konnten in dieser Beziehung auch die Kirschhäuser ihr Glück kaum glauben. Zudem ging dem 3:3-Ausgleich aus Sicht der Heppenheimer auch noch ein Foul an Torhüter Timo Rothermel voraus. „Insgesamt ist das Remis aber sicherlich in Ordnung, auch wenn es für uns ganz bitter zustande kam. Aber wir haben heute wieder stark verteidigt gegen einen guten Gegner und nun sieben Punkte aus den letzten drei Spielen gesammelt. Nun gilt es am Dienstag gegen Rodau nachzulegen“, schaut das Trainerteam Markus Röcker und Tanino Cammilleri voraus.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Felix Walter, Jean-Luca Knaup, Mamadou Diallo (70. Celal Berkin Ural), Benjamin Zipp, Nawid Hariri, Matteo Meister (75. Mehmet Yüksel), Lukas Grieser, Maximilian Maier (85. Kadri Göktas), Erlind Korbi – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Felix Walter (16.), 1:1 Jason Behrman (29.), 1:2 Lukas Grieser (45.+2), 1:3 Felix Walter (71.), 2:3 Jason Behrman (90.+5), 3:3 Jason Behrman (90.+7)

Gar nichts läuft derweil bei der 1a zusammen und mit der zweiten Niederlage nacheinander gegen ein Team, das hinter der Starkenburgia stand, ist das Team nun wohl zunächst einmal im Abstiegskampf angekommen. „Aktuell sind wir einfach zu schwach, schaffen es nicht, uns entscheidend durchzusetzen, sind nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen und ermöglichen somit leider auch diesen Gegnern zu viele einfache Torchancen“, sahen die Trainer Christian Schmitt und Marco Becker, wie eine solche Situation zur Pausenführung für die leidenschaftlich auftretenden Gastgeber reichte. „Natürlich waren wir auch in dieser Partie gefühlt wieder feldüberlegen, aber das nutzt nichts, wenn dabei nichts rauskommt, im Gegenteil, aktuell reicht es für den Gegner auf unsere Fehler zu warten“, sieht das Trainerteam hier deutliche Defizite in allen Bereichen. „Natürlich macht sich hierbei bemerkbar, dass wir ständig aufgrund verschiedener und unterschiedlicher Ausfälle Woche für Woche das Team umbauen müssen, aber das geht anderen Mannschaften auch nicht anders, entscheidend ist, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen, die nötige Bereitschaft und Leidenschaft an den Tag legen und das ist bei uns aktuell zu selten der Fall“, gilt es nun für die Mannschaft, sich auf die grundlegenden Tugenden zu besinnen, um am Mittwoch im Heimspiel gegen den Aufsteiger FSV Rimbach den Negativtrend zu stoppen.

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Fynn Langer, Steven Pecerin, Arda Sarikabadayi (46. Emirhan Efe), Mikkail Bajrami (80. Astrit Kryeziu), Astrit Kryeziu (75. Arda Sarikabadayi), Tristan Röhrig, Anil Özdemir (65. Daniel Tschekalin), Lioney Kubanza Sota (35. Enver Reqica), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Co-Trainer: Marco Becker
Tore: 1:0 (15.), 1:1 Enver Reqica (70. Foulelfmeter), 2:1 (85. Foulelfmeter), 3:1 (90.)

1b legt nach, 1a schwach

Wichtiger 2:1-Heimsieg für die 1b, bittere und völlig verdiente 2:4-Niederlage für die 1a gegen Biblis

Den nächsten wichtigen Dreier konnte die 1b in der B-Liga durch einen verdienten 2:1- (1:1) Sieg gegen den Mitaufsteiger FV Biblis verbuchen. Gegen die gut in die Runde gestarteten Bibliser, immerhin schon 10 Punkte, bot die Mannschaft der Trainer Markus Röcker und Tanino Cammilleri von Beginn an eine konzentrierte und kompakte Leistung. Nach einem guten Angriff und einer genau getimten Flanke von Emirhan Efe brachte Enver Requica die Starkenburgia mit einem platzierten Kopfball in Führung (20.). Ebenfalls per Kopf konnte der FV aber noch vor der Halbzeit ausgleichen (38.). Nach dem Wechsel sorgte Mehmet Yüksel mit seinem Treffer für die abermalige Führung der Starkenburgia (62.), die das Team letztlich leidenschaftlich verteidigte, so dass das Biblis eigentlich zu keiner klaren Möglichkeit auf den Ausgleich kam. „Das war natürlich nach dem Auswärtssieg in Gronau letzte Woche sehr wichtig, heute nachzulegen, jetzt haben wir den Anschluss an das unter Mittelfeld hergestellt und wollen natürlich nun dranbleiben“, blickt das Trainerteam mit nun 6 Punkten auf der Habenseite etwas optimistischer in die nahe Zukunft.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Jean-Luca Knaup, Mamadou Diallo (46. Mehmet Yüksel), Matteo Meister, Mikkail Bajrami, Tristan Röhrig, Emirhan Efe, Liam Vaughan (46. Benjamin Zipp), Maximilian Maier (75. Benjamin Münch), Gernot Brunken (80. Ahmad Al Naasan), Enver Reqica – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Enver Reqica (20.), 1:1 (38.), 2:1 Mehmet Yüksel (60.)

Eine enttäuschende Leistung bot indes die 1a und das nach einem so tollen Pokalauftritt unter der Woche am Donnerstag in Reichenbach. Gegen den FV Biblis kam die Mannschaft allenfalls in den 15 Minuten nach dem Wechsel annähernd an ihr Leistungspotential heran und musste dementsprechend am Ende eine absolut verdiente 2:4-Niederlage gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner quittieren. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den vergangenen Jahren einmal derart unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, insofern ist das eine ganz bittere Niederlage, die wir uns nur selbst zuzuschreiben haben“, sah Trainer Christian Schmitt seine Mannschaft viel zu lethargisch und mit viel zu wenig Wille, um die gut organisierten und mit zunehmender Spieldauer immer leidenschaftlicher verteidigenden Bibliser zu bezwingen. „Letztlich haben wir den Gegner selbst stark gemacht mit unserer sorglosen Spielweise“, sah Schmitt schon in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel seiner Mannschaft, die demzufolge verdient mit 0:1 im Hintertreffen lag. Nach dem Wechsel schien ein Ruck durch das Team zu gehen, eine taktische Umstellung und die Einwechslung von Shkelcim Korbi schienen zu fruchten, das Spiel wurde durch einen Doppelschlag von Korbi innerhalb von 10 Minuten gedreht. In dieser Phase machte die Starkenburgia Druck und offenbarte dabei auch die durchaus vorhandenen Schwächen beim Gegner, ließ jedoch zwei weitere klaren Chancen fahrlässig liegen. „Umso schlimmer und nicht zu erklären, was sich dann in den letzten 25 Minuten abspielte: Wir kriegen viel zu leicht den Ausgleich und bekommen dann kaum noch einen Fuß vor den anderen, werden klassisch ausgekontert und verlieren auch in der Höhe völlig zurecht!“

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Daniel Tschekalin (46. Lioney Kubanza Sota), Fynn Langer, Steven Pecerin, Arda Sarikabadayi (68. Emirhan Efe), Astrit Kryeziu, Julian Meister, Erlind Korbi (46. Shkelcim Korbi), Anil Özdemir (76. Tristan Röhrig), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Co-Trainer: Marco Becker
Tore: 0:1 (6.), 1:1 Shkelcim Korbi (48.), 2:1 Shkelcim Korbi (56.), 2:2 (67.), 2:3 (80.), 2:4 (82.)

D1 verliert abermals unglücklich

Jungen Starkenburgianer liefern dem Spitzenteam JSG Reichelsheim Spiel auf Augenhöhe

Innerhalb einer Woche trafen die jungen Starkenburgianer nach Olympia Lorsch nun mit der JSG Reichelsheim auf zwei der aktuellen Topteams in der Gruppenliga. Und nach der unglücklichen 2:3-Niederlage in Lorsch vergangene Woche boten die Heppenheimer auch der JSG einen großartigen Kampf. Die ersten 10 Minuten gehörten dabei sogar klar den Gastgebern, Reichelsheim kam das erste Mal nach 12 Minuten gezielt aus der eigenen Hälfte, ging aber dabei sofort in Führung. Das nennt man dann wohl Effektivität! Doch die Heppenheimer blieben dran, glichen durch Younes Azizi aus (20.) und hatten anschliessend sogar die Chance auf die Pausenführung, die Strafstoßmöglichkeit wurde jedoch leider nicht genutzt, so dass es mit einem für die Gäste eher glücklichen 1:1 in die Kabine ging. Und wer dachte, dass die Starkenburgianer nach dem Wechsel einbrechen würden, sah sich eines Besseren belehrt, im Gegenteil, die beiden ersten großen Chancen ergaben sich für Heppenheim, Younes Azizi und Jakub Goletz vergaben aber jeweils frei vor dem gegnerischen Tor. Reichelsheim fiel weiterhin nicht allzu viel ein, wirkliche Torchancen kamen kaum zustande. Aber eine bekamen sie noch in Form eines Foulelfmeters, den sie dann acht Minuten vor Schluss eiskalt nutzten. Die Heppenheimer versuchten auch in der Schlussphase noch einmal alles, aber die JSG managte das dann clever über die Zeit und überstand auch noch die letzten Standards der Starkenburgia. „So ist das dann halt im Fußball, eine Mannschaft steht oben, eine unten, Spielglück muss man sich über beständige Arbeit verdienen und da sind wir dran, das nächste Mal wird sich unser Team auch mit den ersten Punkten belohnen für seine stetige Steigerung“, zeigte sich das Trainerteam mit der Leistung der Mannschaft zum wiederholten Male sehr zufrieden.

Der Ausgleich zum 1:1 durch Younes Azizi

Alle C-Jugend-Mannschaften gewinnen

C1 siegt 4:1 in Zwingenberg, C2 9:0 in Lampertheim, C3 mit 7:2 gegen Gronau

Mit tollen Ergebnissen beendeten alle drei C-Jugendmannschaften die Qualiphase und holten damit auch sehr gute Platzierungen.

Die Mannschaft von Miguel da Silva stand bereits vor dem letzten Spieltag beim VfB Lampertheim als Gruppensieger fest und ließ auch bei diesem Auswärtsspiel keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Zur Halbzeit stand ein 5:0 zu Buche, getroffen haben Elias Schipper (12.), Ege Tasdelen (24.), zweimal Moritz Lienert (27., 29.) und Kourosh Abou-Ayoubi. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte die Heppenheimer Jungs das Geschehen, die weiteren Treffer erzielten Elias Schipper (39.), Kourosh Abou-Ayoubi (41.), und zweimal Moritz Lienert (43., 47.). Damit erspielte die Mannschaft sechs Siege aus sechs Spielen bei einem Torverhältnis von 48:6 und wird nach den Herbstferien in der Kreisliga spielen.

Das Team von Mert Yesil konnte mit dem 4:1- Sieg beim SV Zwingenberg noch Platz vier erobern und qualifiziert sich damit sicher für die Kreisklasse 1. Gegen den Tabellendritten der Qualigruppe fuhr die Mannschaft nach einem insgesamt umkämpften Spiel einen verdienten 4:1- (2:0)-Sieg ein. Vor der Halbzeit brachte Ivan Purkh sein Team mit zwei Treffern in Führung (7., 22.), die er nach dem Wechsel mit seinem Hattrick ausbaute (39.). Zwingenberg gab nicht auf und kam schnell zum Anschluss (43.), so dass die Partie spannend blieb. Für die Vorentscheidung sorgte jedoch Alper Davarci mit dem 4:1 (47.).

Die C3 um ihren Trainer Stefan Blanquett konnte mit dem 7:2 (2:0)-Sieg in Hambach gegen die SG Gronau auch den dritten Sieg in ihrer Qualigruppe einfahren und sicherte sich somit einen hervorragenden vierten Platz, was umso höher zu bewerten ist, da es sich bei diesem Team um einen Zusammenschluss der Starkenburgia, der Sportfreunde und des TSV Hambach handelt, die Jungs also immer wieder etwas zusammengewürfelt werden, aber nun schon zum wiederholten Mal tolle Leistungen zeigten. Gegen Gronau brachte Cyrill Stadler sein Team in Führung (12.), die Suleyman Duymaz zum 2:0-Pausenstand ausbaute (15.). Nach dem Wechsel war abermals Cyrill Stadler, der das 3:0 besorgte (45.), Gronau kam aber postwendend zum Anschluss (46.). Ein Doppelschlag von Julian Rhein entschied dann aber die Partie (48., 51.), Mehmet Duymaz und Emran Schaidaiy erzielten die Treffer sechs und sieben (57., 61.).

Die C1 jubelt in Zwingenberg!
Die C2 holt ihren sechsten Sieg in der Qualirunde, siegt 9:0 in Lampertheim

Elias Schipper per Kopf zum 1:0 in Lampertheim

Ege Tasdelen erhöht auf 2:0
Moritz Lienert mit dem 3:0
Kourosh Abu-Ayoubi mit dem Pausenstand von 5:0

Starkenburgia gewinnt wilden Pokalfight!

7:5-Sieg beim Tabellenführer der Kreisoberliga bringt Einzug in die nächste Pokalrunde

Donnerstagabend, Flutlichtspiel auf dem Platz des SSV Reichenbach beim Tabellenführer der Kreisoberliga, der bisher erst ein Spiel verloren hat und in seinen acht Punktspielen erst vier Gegentore hinnehmen musste. Eine Zwischenbilanz! Und dennoch fuhr die Starkenburgia nach Reichenbach, um das eigene Spiel zu spielen, die Gegebenheiten auf dem engen Platz anzunehmen und dem Favoriten Paroli zu bieten. Und das gelang in kaum zu erwartender Art und Weise: Nach 18 Minuten waren in einem Spiel mit offenem Visier bereits fünf Tore gefallen: Schon nach zwei Minuten hatte Anil Özdemir für die Starkenburgia getroffen, die SG glich fast postwendend aus (4.). Fynn Langer schloss einen sehr guten Angriff zur abermaligen Führung ab (11.), Reichenbach glich per sehenswertem Freistoß aus (15.) und ging nach einem Foulelfmeter selbst erstmals in Front (17.). Das Spiel ging weiter hin und her, mal hatte die eine, dann die andere Mannschaft eine bessere Phase, die Starkenburgianer sprühten aber schon hier nahezu vor Spielfreude, Anil Özdemir traf unter anderem noch mit einem tollen Schuss die Latte. Und nach dem Wechsel spielte sich das junge Team 20 Minuten lang nahezu in einen Rausch, nun schien alles zu gelingen, Bakhtyiar Hashim drehte mit einem Doppelschlag die Partie (52., 55.), Anil Özdemir traf sehenswert (60.) und Astrit Kryeziu schloss einen blitzsauberen Angriff mit dem 6:3 ab (65.). Als dann auch noch Yannick Abancourt einen weiteren Elfmeter der Gastgeber halten konnte und obwohl Anil Özdemir abermals mit einem tollen Schuss nur die Latte traf, schien alles für die Starkenburgia zu laufen, doch Reichenbach gab nicht auf und kam mit einem Doppelschlag zurück in die Partie (76., 78.). Aber die Heppenheimer blieben stabil, befreiten sich immer wieder spielerisch und behielten somit die Spielkontrolle. Der eingewechselte Ramez Hussaini machte dann mit dem 7:5 den Deckel drauf, Reichenbach versuchte zwar weiterhin alles, wurde aber nicht mehr wirklich zwingend, so dass die Starkenburgia am Ende eines wilden und sehr sehenswerten Pokalspiels verdient die Oberhand behielt.

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Daniel Tschekalin (70. Ramez Hussaini), Fynn Langer, Arda Sarikabadayi, Mikkail Bajrami (65. Jean-Luca Knaup), Astrit Kryeziu, Emirhan Efe, Erlind Korbi (71. Mamadou Diallo), Anil Özdemir (80. Benjamin Zipp), Lioney Kubanza Sota (76. Mehmet Yüksel), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Co-Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Anil Özdemir (2.), 1:1 (4.), 1:2 Fynn Langer (11.), 2:2 (15.), 3:2 (17.), 3:3 Bakhtyiar Hashim (52.), 3:4 Bakhtyiar Hashim (55.), 3:5 Anil Özdemir (60.), 3:6 Astrit Kryeziu (65.), 4:6 (76.), 5:6 (78.), 5:7 Ramez Hussaini (81.)