E1-Junioren testen erfolgreich

12:3-Kantersieg in Mitlechtern

Nach der Herbstferienpause hatte das Trainerteam ein Freundschaftsspiel bei der JSG Fürth/Mitlechtern vereinbart um wieder in Tritt zu kommen. Und tatsächlich dauerte es auch ein paar Minuten, bis sich die Starkenburgianer wieder im Wettkampfmodus befanden und den tollen neuen Kunstrasen in Mitlechtern nutzten für sehenswerte Kombinationen und tolle Tore. Zur Halbzeit führten die Kreisstädter gegen keineswegs schwache Gastgeber nach Toren von Erion Korbi, Elias Schipper (2), darunter eines nach einem Dribbling Marke „Florian Wirtz“, Elija (2) und Joshua Schmitt mit 6:0. Aber auch Torhüter Toni Suhai konnte sich das eine oder andere Mal bei gefährlichen Fernschüssen der JSG auszeichnen. Nach der Halbzeit trafen dann zunächst die niemals aufsteckenden Gastgeber zum 1:6, bevor abermals Elias Schipper und Elija Schmitt auf 8:1 erhöhten. Nun ging es etwas offener hin und her, die JSG traf zweimal, dabei war vor allem der Kopfballtreffer nach toller Flanke zum 3:8 sehenswert. Danach übernahmen aber die Starkenburgianer wieder das Kommando und Erion Korbi traf mit einem tollen Schuss in den Winkel zum 9:3. Elias Schipper und Alperen Kacar per Weitschuss erhöhten, Joshua Schmitt sorgte für den 12:3-Endstand. Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung, da alle eingesetzten 14 Spieler sich super in das Mannschaftsgefüge einbrachten. Darüber hinaus halfen auch noch drei Spieler beim parallel stattfindenden Spiel der E2 aus. Es entwickelt sich hier eine sehr gute Truppe!

Die Parade des Abends

Das Tor des Abends!
Das Team des Abends!

Erste Mannschaft holt Punkt in Fehlheim

Starkenburgianer bringen Fehlheim erste Punktverluste zu Hause bei

Fünf Heimspiele hatte die Verbandsliga-Reserve des VfR Fehlheim in dieser A-Klassen-Saison bisher absolviert, alle fünf gewonnen und dabei 21 Tore erzielt. Entsprechend gewarnt fuhren die Heppenheimer zum Tabellenzweiten, zeigten jedoch von Beginn an, dass sie nicht als weiterer Punktelieferant auf dem für Ende Oktober toll bespielbaren Fehlheimer Hauptrasen angetreten waren. Und so entwickelte sich von Anfang an eine intensive Partie auf Augenhöhe, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten und sich weitgehend neutralisierten, so dass es letztlich nur wenige klare Möglichkeiten in den 90 Minuten zu verzeichnen gab, wofür vor allem auch der diesmal starken Starkenburgia-Defensive ein Sonderlob gebührte. Die erste halbe Stunde konnte man durchaus von Vorteilen für die Starkenburgianer sprechen, erst danach fanden die Fehlheimer zunehmend besser in die Partie. Umso wertvoller dann die Gäste-Führung zum so genannten „psychologisch“ guten Zeitpunkt: Mit dem Halbzeitpfiff konnte Lars Tremper eine Ecke von Nils Wadowski im Nachschuss zur Pausenführung verwerten. „Für mich gibt es für ein 1:0 allerdings nur einen „psychologisch“ guten Zeitpunkt und das ist in der allerletzten Spielsekunde“, frotzelte Starkenburgia-Trainer Christian Schmitt noch auf dem Gang in die Kabine, denn es war klar, dass Fehlheim alles daran setzen würde, die zweiten 45 Minuten zu nutzen, um die Partie noch zu drehen. Und wenn man dann noch die Möglichkeit hat, den Toptorschützen der Liga, der unter der Woche noch für das Verbandsliga-Team getroffen hat, einzuwechseln, dann weiß man, welche Möglichkeiten da aktuell in Fehlheim gegeben sind. Und tatsächlich nahm auch mit dem eingewechselten Sinan Schuchmann der Druck noch etwas zu, doch die Heppenheimer hielten weiterhin im Kollektiv sehr gut dagegen, so dass es weiterhin nicht zu wirklich vielen brenzligen Situationen kam. Einmal jedoch gab es nicht genügend Druck auf den jungen Fin Lüderwald, der mit einem sehr guten langen Ball auf Amer Kahrimanovic eine Lücke in der Starkenburgia-Defensive fand, die dann der Stürmer abgezockt zum 1:1 nutzen konnte (55.). Danach dann Fehlheim mit zunehmend mehr Ballbesitz, aber zwingend wurde es auch weiterhin nicht. Heppenheim konnte sich in der Schlussphase durch die Einwechslungen von Jonathan Höger, Junior Delgado und Bashar Aljarab auch wieder etwas mehr befreien und kam plötzlich bei einem Pressschlag zwischen Lars Tremper und VfR-Keeper Jonas Fickel beinahe noch zum Lucky-Punch. „Insgesamt aber sicherlich ein gerechtes Ergebnis, das wir uns heute durch eine geschlossene und taktisch disziplinierte Mannschaftsleistung absolut verdient haben“, war auch Starkenburgia-Trainer Marco Becker nach der Partie zufrieden. Nun steht am kommenden spielfreien Wochenende der Einstand der neuen Spieler an, bei dem der Einsatz sicherlich auch nicht zu kurz kommen wird.

8 verschiedene Torschützen sprechen für das Kollektiv

Beim 8:0-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht ISC Fürth zeigen sich die Starkenburgianer konzentriert

Es sind die Spiele, bei denen im Vorfeld häufig gewarnt wird, man dürfe den Gegner bloß nicht unterschätzen, um dann nicht die erste Mannschaft zu sein, die sich blamiert und Punkte liegen lässt. Doch mögliche Zweifel daran, wer den Galgen als Sieger an diesem Tag verlassen würde, hatten die Gastgeber schon nach 10 Minuten zur Seite gewischt, denn Astrit Kryeziu mit seinem bereits fünften Saisontor und Junior Delgado mit seiner Torpremiere hatten da bereits ein 2:0 vorgelegt. Mit Lio Kubanza feierte kurz darauf ein weiterer Spieler sein erstes Saisontor, womit er sich auch für ein insgesamt sehr gutes Spiel belohnte. Bis zur Pause traf dann auch noch Dominik Decker – erstes Spiel von Beginn an, erstes Tor – nach sehr guter Vorarbeit von Luca Widera und die Fürther steuerten noch ein Eigentor bei, so dass die Partie zur Halbzeit schon entschieden war und es nur noch um die Höhe des Endergebnisses ging. Allerdings muss man den Gästen, die abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der A-Liga stehen, zugestehen, dass sie sich niemals aufgaben und die Partie diszipliniert und sportlich fair gestalteten. Die Starkenburgianer indes spielten auch in den zweiten 45 Minuten weiter nach vorne, ließen jedoch die letzte Genauigkeit und Konsequenz in vielen Aktionen vermissen. Dennoch konnten sich noch drei weitere Akteure in die Torschützenliste eintragen: Maxi Samstag traf per Kopf nach einer Ecke von Pascal Guthier, Luca Widera verwandelte einen an ihn verschuldeten Foulelfmeter sicher und Bashar Aljarab sorgte für den 8:0-Endstand. „Hut ab jedoch auch vor den Fürther Spielern, die sich niemals aufgaben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles versuchten“, sahen die Starkenburgia-Trainer natürlich dennoch einen in dieser Zusammenstellung nicht konkurrenzfähigen Gegner, der dementsprechend kein Maßstab war. „Dennoch tut uns der Sieg nach zuletzt vier sieglosen Spielen gut und gibt uns hoffentlich etwas Selbstvertrauen, um nächste Woche beim Favoriten VfR Fehlheim 2 bestehen zu können.“

Niederlage im Spitzenspiel.

Gegen den neuen Tabellenführer TG Trösel verlor die zweite Mannschaft des FC Starkenburgia Heppenheim mit 3 – 5 Toren. Schuld an der Niederlage war die starke Leistung der Gastgeber und die schwache Leistung des Schiedsrichters der die Heppenheimer in der zweiten Halbzeit doch sehr benachteiligte.
Das Spiel der Starkenburgianer begann vielversprechend, Jan Schaus brachte sein Team früh in Führung. Doch dann kam der erste große Auftritt des Schiedsrichters, er übersah eine klare Abseitsstellung und legte dann ein Foulspiel zwei Meter vor dem Strafraum in den Strafraum hinein und gab für alle überraschend Elfmeter. Trösel ließ sich das Geschenk nicht nehmen und glich zum 1 – 1 aus. Die Gäste von der Bergstraße zeigten aber eine gute Reaktion und kamen durch Jan Schaus zum 2 – 1. In der ersten Halbzeit waren die Starkenburgianer klar die bessere Mannschaft und vergaben noch die Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber immer besser ins Spiel und konnte zum 2 – 2 ausgleichen. Die härtere Gangart der Spieler aus Trösel ließ der Schiedsrichter einfach laufen und so wurde den Heppenheimer der Zahn gezogen. Trösel wurde dadurch immer stärker und konnte auf 4 – 2 davonziehen. Doch die Starkenburgianer rissen sich nochmal zusammen und kamen durch Josef Apfel zum Anschlußtreffer. Danach versagte der Schiedsrichter den Heppenheimer einen klaren Handelfmeter, jeder sah das Handspiel nur der Schiedsrichter nicht. Als die Starkenburgianer in den letzten Minuten alles nach vorne in den Angriff warfen konnte Trösel mit einem Konter zum 5 – 3 alles klar machen.
Gegen so einen Gegner kann man verlieren, aber die Niederlage hatte durch den Einfluss des Schiedsrichters einen faden Beigeschmack. Am Sonntag um 13 Uhr empfangen die Starkenburgianer die Mannschaft der SG Lindenfels Winterkasten.

Zweite Niederlage in Folge

Erstmals diese Saison verliert die erste Mannschaft zwei Spiele in Folge

Während die Niederlage vergangene Woche gegen den FSV Rimbach (0:2) absolut in die Kategorie „unglücklich“ einzuordnen war, war das 3:4 bei der FSG Riedrode einfach nur unnötig und selbstverschuldet. Auf dem Waldsportplatz entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit offenem Visier, beide Mannschaften suchten den direkten Weg nach vorne und beide offenbarten im Gegenzug eklatante defensive Schwächen. Diese wussten die Gastgeber zuerst zu nutzen und gingen mit 1:0 in Führung, als die Starkenburgia-Defensive nur begleitete, statt konsequent zu stören (10.). Heppenheim antwortete jedoch schnell, ein Flankenversuch von Nils Wadowski wurde mit der Hand abgewehrt, Luca Widera verwandelte die fälligen Handelfmeter sicher (17.). Auf der Gegenseite dann allerdings abermals schwaches Abwehrverhalten, zwei Befreiungsversuche landeten immer wieder beim Gegner, der sich letztlich mit dem 2:1 bedankte (30.). Aber die Starkenburgianer konnten auch ihrerseits die schwache Defensive der Gastgeber immer wieder aushebeln, einen guten Angriff über Astrit Kryeziu und Lars Tremper bugsierte abermals Luca Widera über die Linie (37.). Mit einem sehenswerten, weil sehr überlegten Fernschuss brachte dann Lars Tremper die Starkenburgia kurz vor der Pause erstmals in Führung (43.). Die Mannschaft nahm sich dann für die zweite Hälfte vor, als Team besser zu verteidigen und die sich bietenden Chancen noch konsequenter zu nutzen um den an diesem Tag absolut möglichen Auswärtsdreier mitzunehmen. Einzig, es blieb bei der grauen Kabinentheorie, denn schon kurz nach dem Wiederanpfiff waren es die Gastgeber, die das muntere Toreschießen fortsetzten und zum Ausgleich kamen (50.). Und die Partie blieb weiterhin wild, Chancen gab es auf beiden Seiten, die besten Starkenburgia-Möglichkeiten vergaben aber Luca Widera, zweimal Tristan Röhrig und Lars Tremper, während die Gastgeber noch einmal alles richtig machten und zum 4:3 kamen (78.). In der Schlussphase warfen die Starkenburgianer alles nach vorne, es blieb nun aber Stückwerk und Riedrode konnte den glücklichen Sieg in diesem Spiel verbuchen. „Wir schießen auswärts drei Tore, lassen dabei noch eine ganze Reihe an Chancen liegen und verlieren dennoch, da wir einfach als gesamtes Team heute nicht gut verteidigt haben, dem Gegner immer wieder zu viel Raum und die nötige Konsequenz im Defensivverhalten vermissen ließen“, sprachen die Starkenburgia-Trainer die Gründe für diese unnötige Niederlage klar an. „Nun gilt es an diesen Defiziten zu arbeiten und es nächste Woche besser zu machen!“

Ergebnisse gut, Leistung überschaubar

E1- Junioren siegen beim Spielfest in Lampertheim dreimal, spielen aber sehr lethargisch

Vielleicht war es der erste etwas herbstlichere Tag, vielleicht auch noch eine gewisse Selbstzufriedenheit nach dem jüngst sehr überzeugenden Pokalspiel – was auch immer es war, letztlich schien es die Starkenburgianer bei ihrem Spielfest in Lampertheim in eine Art verfrühten Winterschlaf versetzt zu haben, denn ihre Spiele gestalteten sie doch sehr müde. Zum Glück konnte der an diesem Tag doch für seine Verhältnisse sehr defensiv eingestellte VfB Lampertheim im ersten Spiel diese Schläfrigkeit der Heppenheimer nicht nutzen, so dass eine starke Aktion von Elias Schipper zum 1:0-Sieg reichte. Im zweiten Spiel gegen den VfL Birkenau dann der Höhepunkt an Uninspiriertheit an diesem Tag: Gegen die tapfer den eigenen Strafraum verteidigenden Birkenauer liefen sich die Starkenburgianer sogar selbst im Weg rum, so dass sie nicht nur mit der vielbeinigen Abwehr, sondern auch mit der eigenen Entscheidungsfindung immer wieder zu kämpfen hatten. Die Tore von Erion Korbi und Elija Schmitt reichten dennoch zu einem 2:0-Sieg. Vor dem Spiel gegen den TSV Hambach versuchte das Trainerteam die Jungs dann endlich wachzurütteln und zunächst schien dies auch zu fruchten: Elias Schipper (2) und Pepe Baumgarten sorgten schon in den ersten fünf Minuten für drei schnelle Tore. Doch es sollte ein Strohfeuer bleiben, denn danach ließ man es wieder gechillter angehen, Hambach kam sogar zu zwei guten Konterchancen, bei denen Torhüter Elija Schmitt aber auf dem Posten war. Abermals Elias Schipper und der nun im Sturm agierende Toni Suhai sorgten für den 5:0-Endstand. Mit dabei waren noch: Vincent Vormehr, Alparen Kacar, Arman Khajawa, Joshua Schmitt, Jonathan Rohmann, Nati Assefa und Max May.

Nun steht aufgrund der Herbstferien eine Spielpause an, wobei das Trainerteam hier auf der Suche nach dem einen oder anderen Testspielgegner ist. Am 11.11. geht es dann mit einer neuen Spielfestgruppe weiter, wobei man weiterhin auf den VfB Lampertheim, den TSV Auerbach und den JFV BiNoWa trifft. In der zweiten Pokalrunde geht es am 18.11. zum VfL Birkenau.

Zweite Mannschaft schlägt Tabellenführer

Verdienter 5:3-Heimsieg gegen den FSV Zotzenbach II

Nach zwei Niederlagen konnte die zweite Mannschaft des FC Starkenburgia Heppenheim wieder gewinnen, die Jungs vom Zentgericht schlugen den Tabellenführer FSV Zotzenbach mit 5 – 3 Toren. Die Heppenheimer konnten in diesem Spiel wieder an die gezeigten Leistungen vor den zwei Niederlagen anknüpfen, obwohl die Torausbeute auch in diesem Spiel zu wünschen übrig ließ. Die Starkenburgianer bestimmten die gesamte Begegnung, konnten sich aber nie richtig absetzen, sodass der Tabellenführer aus dem Odenwald immer herankommen konnte. Schon in der ersten Halbzeit hätten die Heppenheimer in Führung gehen müssen, aber die besten Torchancen wurden nicht genutzt. Nach dem Seitenwechsel war es Dominik Decker, der mit 2 Toren sein Team in Führung brachte. Zotzenbach gab sich aber nie auf und konnte in der 51. Minute auf 1 – 2 verkürzen. Jan Schaus stellte in der 70. Minute den alten Abstand wieder her. 3 Minuten später gelang dem Gast wieder der Anschlusstreffer, Tobias Merk erzielte in der 78. Minute das 4 – 2. Wiederum gelang den Odenwälder nur 10 Minuten später der Anschluss. Luc Stuckert beendete mit dem 5 – 3 alle Hoffnungen der Gäste auf ein Unentschieden. Es war ein hochinteressantes Spiel, das die Heppenheimer schon frühzeitiger für sich hätten entscheiden können.
Nächstes Spiel der zweiten Mannschaft ist nun am Sonntag bei der TG Trösel. Dieses Spiel ist für die Heppenheimer richtungsweisend: Gewinnen die Starkenburgianer, sind sie in der Spitzengruppe dabei, gibt es eine Niederlage, stecken sie im Mittelfeld der Tabelle fest.

Erste Mannschaft mit starker Leistung

Einzig und allein das Ergebnis stimmt nicht beim 0:2 gegen den FSV Rimbach

Nach so einem Spiel kommen alle möglichen Fußballerweisheiten zum Tragen: „Das ist die Cleverness“, „Wenn man oben steht, hat man halt das Glück“, „das Spielglück muss man sich erarbeiten“. Letztlich ist Fußball eben auch ein Spiel, das vom Glück tatsächlich abhängt, das macht ihn ja auch so interessant und ermöglicht manchmal undenkbare Ergebnisse. Und ein solches Ergebnis gab es auch Sonntag in der Partie zwischen dem Tabellendritten FSV Rimbach und der Starkenburgia. Gut zehn Minuten lang zeigten die Gäste, warum sie an der Tabellenspitze aktuell mitmischen, variabel im Spielaufbau stellten sie die Starkenburgianer zunächst vor das eine oder andere Rätsel, ohne jedoch gefährlich zu werden. Ab der 15. Minute jedoch hatte nur noch eine Mannschaft die Kontrolle über das Spiel und das waren die Gastgeber. Griffig in den Zweikämpfen, gut im Pressing, ließen sie Rimbach überhaupt nicht mehr zur Entfaltung kommen, deren Toptorjäger Patrick Feller bekam überhaupt keine Bälle und wenn, dann war Gegenspieler Daniel Tschekalin, der diese Runde aus der A-Jugend kam und sein erstes Punktspiel von Beginn an machte, zur Stelle, immer wieder auch tatkräftig unterstützt von Maxi Samstag und Nils Wadowski. Und im Spiel nach vorne setzten die Heppenheimer auch immer mehr Akzente, eine Flanke von Lars Tremper ging an die Latte, ebenso ein Versuch von Luca Widera. Bei Marc Bezouskas Schuss aus 18 Metern fehlten nur Zentimeter, Nils Wadowskis Freistoßchance war vielversprechend. Einziges Manko: aus 30 Minuten Überlegenheit fiel kein Tor. Nach der Pause direkt das gleiche Bild, Heppenheim agierte, machte Druck, aber wie es eben dann so läuft, hat man kein Glück, kommt oftmals auch noch Pech dazu oder in diesem Fall auch eine mehr als unglückliche, weil schlichtweg falsche Entscheidung des jungen Schiedsrichters, denn dem 1:0 für Rimbach – der nun ersten und bis dahin einzigen gefährlichen Aktion – ging ein klar ersichtliches Handspiel voraus. „Auch hier gibt es natürlich jede Menge kluger Sätze, dass das eben passiert, wir müssen froh sein über jeden, der überhaupt noch ein Spiel pfeift, aber dennoch ist es natürlich ärgerlich, weil es eben so klar war und das Spiel damit völlig auf den Kopf stellte“, denn FSV-Torjäger Patrick Feller ließ sich hier dann nicht zweimal bitten und verwertete (54.). Die Starkenburgia aber weiter unermüdlich und von Rimbach kam nun überhaupt nichts Konstruktives mehr, es ging nur noch in eine Richtung und für den FSV lediglich darum, die Bälle aus der eigenen Gefahrenzone irgendwie herauszubugsieren. Aber das Schusspech klebte an den Starkenburgia-Stiefeln: Luca Wideras technisch perfekter Schuss klatschte an die Latte, eine ganze Reihe an Hereingaben von Markus Wohlfeil fanden nicht das Ziel, striffen an Freund und Feind und am Pfosten vorbei und Lio Kubanza wurde bei seinem Schussversuch im Strafraum mit mehr als fragwürdigen Mitteln gehindert. „Und spätestens hier kommt die letzte Weisheit: Am Schiri hat es nicht gelegen!“ Na ja, wenn auf der einen Seite beim Tor ein klarer Regelverstoß nicht wahrgenommen wird, auf der anderen dann aber immer wieder mindestens ein Auge zugedrückt wird, dann ist es schon eine klare Beeinflussung des Spielverlaufs, der mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit endgültig, wenn auch nicht mehr entscheidend ad absurdum geführt wurde, dies aber auch noch auf für dieses Spiel bezeichnende Art und Weise: Den Querpass vor das leere Tor traf der Rimbacher Spieler gar nicht sauber und beinahe hätte er das Kunststück vollbracht, das Spielgerät aus dieser Kurzdistanz freistehend über das Tor zu bugsieren. Aber eben nur beinahe, denn wenn man oben steht und das Spielglück auf seiner Seite hat, springt der Ball von der Unterkante der Latte eben ins Tor. Nun aber genug der Schlaumeiereien, Mund abputzen und weitermachen, an die Leistung anknüpfen, dann wird der Lohn auch kommen.

E1 mit Kantersieg in die zweite Pokalrunde

Jungen Starkenburgianer überzeugen auf ganzer Linie beim 10:0 gegen die SG Reichenbach

Es war das erste „Pflichtspiel“, das der Jahrgang 2013 in seiner noch jungen Fußballerkarriere bestritt und entsprechend war den Starkenburgianern im Vorfeld eine gewisse Nervosität doch anzumerken, zumal der Gegner, die SG Reichenbach, in seiner Spielfestgruppe nahezu alle seine Spiele gewinnen konnte. Und die Anspannung war in den ersten Minuten auch noch spürbar, bei einem ersten gefährlichen Konter der Gäste war aber auf den im Tor spielenden Kapitän Toni Suhai Verlass. Und dann kam der Dosenöffner in Form eines verwandelten Foulelfmeters durch Elija Schmitt. Bis zur Halbzeit erhöhten abermals Elija Schmitt, Elias Schipper und Joshua Schmitt auf 4:0, was der mittlerweile deutlichen spielerischen Überlegenheit Ausdruck und der Mannschaft für die zweite Spielhälfte natürlich auch mehr Sicherheit verlieh. Hier zeigte das Team dann eine geschlossene Leistung, alle Defensivspieler erledigten ihren Job sehr zuverlässig und konzentriert, so dass die niemals aufsteckenden Reichenbacher zwar durchaus noch das eine oder andere Mal in die Starkenburgia-Hälfte kamen, dort aber war bei Arman Khajawa, Max May oder Jonathan Rohmann meist Endstation und wenn er gefragt war, war da eben auch noch der souveräne Keeper Toni Suhai. Die weiteren Tore wurden allesamt über die Offensivabteilung Elias Schipper, Pepe Baumgarten, Erion Korbi, Constantin Meyer, Joshua Schmitt schön herausgespielt und verteilten sich folgendermaßen: Elija Schmitt (3), Constantin Meyer (2), und Erion Korbi.

Zweite Mannschaft mit erneuter Niederlage

Die zweite Niederlage in Folge musste die zweite Mannschaft des FC Starkenburgia Heppenheim beim SV BSC Mörlenbach hinnehmen. Auch diese Niederlage war total unnötig, besaßen die Heppenheimer doch wieder eine Anzahl klarster Torchancen. Die Starkenburgianer mussten in Mörlenbach auf dem ungewohnten Rasenplatz spielen und kassierten frühzeitig die Führung der Gastgeber (4. Spielminute ). Nur langsam kamen die Heppenheimer ins Spiel, Christopher Komakech konnte nach 17 Minuten nach einem tollen Zuspiel den 1 – 1 Ausgleich erzielen. Kurz vor dem Seitenwechsel eine Riesenchance der Starkenburgianer, die leider ungenutzt blieb, und im Gegenzug gingen die Gastgeber mit ihrer zweiten Torchance sogar wieder in Führung. Nach der Halbzeit drängten die Heppenheimer auf den Ausgleich, doch beste Chancen wurden leichtfertig vergeben. So kam es, wie es kommen musste: Mörlenbach konnte mit einem Konter auf 3 – 1 erhöhen. Auch danach hatten die Starkenburgianer klarste Möglichkeiten zum Torerfolg, darunter auch einen Elfmeter, alles blieb an diesem Tag ungenutzt, so dass am Ende des Spiels eine 1 – 3 Niederlage stand. Am Sonntag empfängt die zweite Mannschaft den Tabellenführer FSV Zotzenbach um 13 Uhr auf dem heimischen Zentgericht.