Niederlage im Spitzenspiel.

Gegen den neuen Tabellenführer TG Trösel verlor die zweite Mannschaft des FC Starkenburgia Heppenheim mit 3 – 5 Toren. Schuld an der Niederlage war die starke Leistung der Gastgeber und die schwache Leistung des Schiedsrichters der die Heppenheimer in der zweiten Halbzeit doch sehr benachteiligte.
Das Spiel der Starkenburgianer begann vielversprechend, Jan Schaus brachte sein Team früh in Führung. Doch dann kam der erste große Auftritt des Schiedsrichters, er übersah eine klare Abseitsstellung und legte dann ein Foulspiel zwei Meter vor dem Strafraum in den Strafraum hinein und gab für alle überraschend Elfmeter. Trösel ließ sich das Geschenk nicht nehmen und glich zum 1 – 1 aus. Die Gäste von der Bergstraße zeigten aber eine gute Reaktion und kamen durch Jan Schaus zum 2 – 1. In der ersten Halbzeit waren die Starkenburgianer klar die bessere Mannschaft und vergaben noch die Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber immer besser ins Spiel und konnte zum 2 – 2 ausgleichen. Die härtere Gangart der Spieler aus Trösel ließ der Schiedsrichter einfach laufen und so wurde den Heppenheimer der Zahn gezogen. Trösel wurde dadurch immer stärker und konnte auf 4 – 2 davonziehen. Doch die Starkenburgianer rissen sich nochmal zusammen und kamen durch Josef Apfel zum Anschlußtreffer. Danach versagte der Schiedsrichter den Heppenheimer einen klaren Handelfmeter, jeder sah das Handspiel nur der Schiedsrichter nicht. Als die Starkenburgianer in den letzten Minuten alles nach vorne in den Angriff warfen konnte Trösel mit einem Konter zum 5 – 3 alles klar machen.
Gegen so einen Gegner kann man verlieren, aber die Niederlage hatte durch den Einfluss des Schiedsrichters einen faden Beigeschmack. Am Sonntag um 13 Uhr empfangen die Starkenburgianer die Mannschaft der SG Lindenfels Winterkasten.

Zweite Niederlage in Folge

Erstmals diese Saison verliert die erste Mannschaft zwei Spiele in Folge

Während die Niederlage vergangene Woche gegen den FSV Rimbach (0:2) absolut in die Kategorie „unglücklich“ einzuordnen war, war das 3:4 bei der FSG Riedrode einfach nur unnötig und selbstverschuldet. Auf dem Waldsportplatz entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit offenem Visier, beide Mannschaften suchten den direkten Weg nach vorne und beide offenbarten im Gegenzug eklatante defensive Schwächen. Diese wussten die Gastgeber zuerst zu nutzen und gingen mit 1:0 in Führung, als die Starkenburgia-Defensive nur begleitete, statt konsequent zu stören (10.). Heppenheim antwortete jedoch schnell, ein Flankenversuch von Nils Wadowski wurde mit der Hand abgewehrt, Luca Widera verwandelte die fälligen Handelfmeter sicher (17.). Auf der Gegenseite dann allerdings abermals schwaches Abwehrverhalten, zwei Befreiungsversuche landeten immer wieder beim Gegner, der sich letztlich mit dem 2:1 bedankte (30.). Aber die Starkenburgianer konnten auch ihrerseits die schwache Defensive der Gastgeber immer wieder aushebeln, einen guten Angriff über Astrit Kryeziu und Lars Tremper bugsierte abermals Luca Widera über die Linie (37.). Mit einem sehenswerten, weil sehr überlegten Fernschuss brachte dann Lars Tremper die Starkenburgia kurz vor der Pause erstmals in Führung (43.). Die Mannschaft nahm sich dann für die zweite Hälfte vor, als Team besser zu verteidigen und die sich bietenden Chancen noch konsequenter zu nutzen um den an diesem Tag absolut möglichen Auswärtsdreier mitzunehmen. Einzig, es blieb bei der grauen Kabinentheorie, denn schon kurz nach dem Wiederanpfiff waren es die Gastgeber, die das muntere Toreschießen fortsetzten und zum Ausgleich kamen (50.). Und die Partie blieb weiterhin wild, Chancen gab es auf beiden Seiten, die besten Starkenburgia-Möglichkeiten vergaben aber Luca Widera, zweimal Tristan Röhrig und Lars Tremper, während die Gastgeber noch einmal alles richtig machten und zum 4:3 kamen (78.). In der Schlussphase warfen die Starkenburgianer alles nach vorne, es blieb nun aber Stückwerk und Riedrode konnte den glücklichen Sieg in diesem Spiel verbuchen. „Wir schießen auswärts drei Tore, lassen dabei noch eine ganze Reihe an Chancen liegen und verlieren dennoch, da wir einfach als gesamtes Team heute nicht gut verteidigt haben, dem Gegner immer wieder zu viel Raum und die nötige Konsequenz im Defensivverhalten vermissen ließen“, sprachen die Starkenburgia-Trainer die Gründe für diese unnötige Niederlage klar an. „Nun gilt es an diesen Defiziten zu arbeiten und es nächste Woche besser zu machen!“

Ergebnisse gut, Leistung überschaubar

E1- Junioren siegen beim Spielfest in Lampertheim dreimal, spielen aber sehr lethargisch

Vielleicht war es der erste etwas herbstlichere Tag, vielleicht auch noch eine gewisse Selbstzufriedenheit nach dem jüngst sehr überzeugenden Pokalspiel – was auch immer es war, letztlich schien es die Starkenburgianer bei ihrem Spielfest in Lampertheim in eine Art verfrühten Winterschlaf versetzt zu haben, denn ihre Spiele gestalteten sie doch sehr müde. Zum Glück konnte der an diesem Tag doch für seine Verhältnisse sehr defensiv eingestellte VfB Lampertheim im ersten Spiel diese Schläfrigkeit der Heppenheimer nicht nutzen, so dass eine starke Aktion von Elias Schipper zum 1:0-Sieg reichte. Im zweiten Spiel gegen den VfL Birkenau dann der Höhepunkt an Uninspiriertheit an diesem Tag: Gegen die tapfer den eigenen Strafraum verteidigenden Birkenauer liefen sich die Starkenburgianer sogar selbst im Weg rum, so dass sie nicht nur mit der vielbeinigen Abwehr, sondern auch mit der eigenen Entscheidungsfindung immer wieder zu kämpfen hatten. Die Tore von Erion Korbi und Elija Schmitt reichten dennoch zu einem 2:0-Sieg. Vor dem Spiel gegen den TSV Hambach versuchte das Trainerteam die Jungs dann endlich wachzurütteln und zunächst schien dies auch zu fruchten: Elias Schipper (2) und Pepe Baumgarten sorgten schon in den ersten fünf Minuten für drei schnelle Tore. Doch es sollte ein Strohfeuer bleiben, denn danach ließ man es wieder gechillter angehen, Hambach kam sogar zu zwei guten Konterchancen, bei denen Torhüter Elija Schmitt aber auf dem Posten war. Abermals Elias Schipper und der nun im Sturm agierende Toni Suhai sorgten für den 5:0-Endstand. Mit dabei waren noch: Vincent Vormehr, Alparen Kacar, Arman Khajawa, Joshua Schmitt, Jonathan Rohmann, Nati Assefa und Max May.

Nun steht aufgrund der Herbstferien eine Spielpause an, wobei das Trainerteam hier auf der Suche nach dem einen oder anderen Testspielgegner ist. Am 11.11. geht es dann mit einer neuen Spielfestgruppe weiter, wobei man weiterhin auf den VfB Lampertheim, den TSV Auerbach und den JFV BiNoWa trifft. In der zweiten Pokalrunde geht es am 18.11. zum VfL Birkenau.

Zweite Mannschaft schlägt Tabellenführer

Verdienter 5:3-Heimsieg gegen den FSV Zotzenbach II

Nach zwei Niederlagen konnte die zweite Mannschaft des FC Starkenburgia Heppenheim wieder gewinnen, die Jungs vom Zentgericht schlugen den Tabellenführer FSV Zotzenbach mit 5 – 3 Toren. Die Heppenheimer konnten in diesem Spiel wieder an die gezeigten Leistungen vor den zwei Niederlagen anknüpfen, obwohl die Torausbeute auch in diesem Spiel zu wünschen übrig ließ. Die Starkenburgianer bestimmten die gesamte Begegnung, konnten sich aber nie richtig absetzen, sodass der Tabellenführer aus dem Odenwald immer herankommen konnte. Schon in der ersten Halbzeit hätten die Heppenheimer in Führung gehen müssen, aber die besten Torchancen wurden nicht genutzt. Nach dem Seitenwechsel war es Dominik Decker, der mit 2 Toren sein Team in Führung brachte. Zotzenbach gab sich aber nie auf und konnte in der 51. Minute auf 1 – 2 verkürzen. Jan Schaus stellte in der 70. Minute den alten Abstand wieder her. 3 Minuten später gelang dem Gast wieder der Anschlusstreffer, Tobias Merk erzielte in der 78. Minute das 4 – 2. Wiederum gelang den Odenwälder nur 10 Minuten später der Anschluss. Luc Stuckert beendete mit dem 5 – 3 alle Hoffnungen der Gäste auf ein Unentschieden. Es war ein hochinteressantes Spiel, das die Heppenheimer schon frühzeitiger für sich hätten entscheiden können.
Nächstes Spiel der zweiten Mannschaft ist nun am Sonntag bei der TG Trösel. Dieses Spiel ist für die Heppenheimer richtungsweisend: Gewinnen die Starkenburgianer, sind sie in der Spitzengruppe dabei, gibt es eine Niederlage, stecken sie im Mittelfeld der Tabelle fest.

Erste Mannschaft mit starker Leistung

Einzig und allein das Ergebnis stimmt nicht beim 0:2 gegen den FSV Rimbach

Nach so einem Spiel kommen alle möglichen Fußballerweisheiten zum Tragen: „Das ist die Cleverness“, „Wenn man oben steht, hat man halt das Glück“, „das Spielglück muss man sich erarbeiten“. Letztlich ist Fußball eben auch ein Spiel, das vom Glück tatsächlich abhängt, das macht ihn ja auch so interessant und ermöglicht manchmal undenkbare Ergebnisse. Und ein solches Ergebnis gab es auch Sonntag in der Partie zwischen dem Tabellendritten FSV Rimbach und der Starkenburgia. Gut zehn Minuten lang zeigten die Gäste, warum sie an der Tabellenspitze aktuell mitmischen, variabel im Spielaufbau stellten sie die Starkenburgianer zunächst vor das eine oder andere Rätsel, ohne jedoch gefährlich zu werden. Ab der 15. Minute jedoch hatte nur noch eine Mannschaft die Kontrolle über das Spiel und das waren die Gastgeber. Griffig in den Zweikämpfen, gut im Pressing, ließen sie Rimbach überhaupt nicht mehr zur Entfaltung kommen, deren Toptorjäger Patrick Feller bekam überhaupt keine Bälle und wenn, dann war Gegenspieler Daniel Tschekalin, der diese Runde aus der A-Jugend kam und sein erstes Punktspiel von Beginn an machte, zur Stelle, immer wieder auch tatkräftig unterstützt von Maxi Samstag und Nils Wadowski. Und im Spiel nach vorne setzten die Heppenheimer auch immer mehr Akzente, eine Flanke von Lars Tremper ging an die Latte, ebenso ein Versuch von Luca Widera. Bei Marc Bezouskas Schuss aus 18 Metern fehlten nur Zentimeter, Nils Wadowskis Freistoßchance war vielversprechend. Einziges Manko: aus 30 Minuten Überlegenheit fiel kein Tor. Nach der Pause direkt das gleiche Bild, Heppenheim agierte, machte Druck, aber wie es eben dann so läuft, hat man kein Glück, kommt oftmals auch noch Pech dazu oder in diesem Fall auch eine mehr als unglückliche, weil schlichtweg falsche Entscheidung des jungen Schiedsrichters, denn dem 1:0 für Rimbach – der nun ersten und bis dahin einzigen gefährlichen Aktion – ging ein klar ersichtliches Handspiel voraus. „Auch hier gibt es natürlich jede Menge kluger Sätze, dass das eben passiert, wir müssen froh sein über jeden, der überhaupt noch ein Spiel pfeift, aber dennoch ist es natürlich ärgerlich, weil es eben so klar war und das Spiel damit völlig auf den Kopf stellte“, denn FSV-Torjäger Patrick Feller ließ sich hier dann nicht zweimal bitten und verwertete (54.). Die Starkenburgia aber weiter unermüdlich und von Rimbach kam nun überhaupt nichts Konstruktives mehr, es ging nur noch in eine Richtung und für den FSV lediglich darum, die Bälle aus der eigenen Gefahrenzone irgendwie herauszubugsieren. Aber das Schusspech klebte an den Starkenburgia-Stiefeln: Luca Wideras technisch perfekter Schuss klatschte an die Latte, eine ganze Reihe an Hereingaben von Markus Wohlfeil fanden nicht das Ziel, striffen an Freund und Feind und am Pfosten vorbei und Lio Kubanza wurde bei seinem Schussversuch im Strafraum mit mehr als fragwürdigen Mitteln gehindert. „Und spätestens hier kommt die letzte Weisheit: Am Schiri hat es nicht gelegen!“ Na ja, wenn auf der einen Seite beim Tor ein klarer Regelverstoß nicht wahrgenommen wird, auf der anderen dann aber immer wieder mindestens ein Auge zugedrückt wird, dann ist es schon eine klare Beeinflussung des Spielverlaufs, der mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit endgültig, wenn auch nicht mehr entscheidend ad absurdum geführt wurde, dies aber auch noch auf für dieses Spiel bezeichnende Art und Weise: Den Querpass vor das leere Tor traf der Rimbacher Spieler gar nicht sauber und beinahe hätte er das Kunststück vollbracht, das Spielgerät aus dieser Kurzdistanz freistehend über das Tor zu bugsieren. Aber eben nur beinahe, denn wenn man oben steht und das Spielglück auf seiner Seite hat, springt der Ball von der Unterkante der Latte eben ins Tor. Nun aber genug der Schlaumeiereien, Mund abputzen und weitermachen, an die Leistung anknüpfen, dann wird der Lohn auch kommen.

E1 mit Kantersieg in die zweite Pokalrunde

Jungen Starkenburgianer überzeugen auf ganzer Linie beim 10:0 gegen die SG Reichenbach

Es war das erste „Pflichtspiel“, das der Jahrgang 2013 in seiner noch jungen Fußballerkarriere bestritt und entsprechend war den Starkenburgianern im Vorfeld eine gewisse Nervosität doch anzumerken, zumal der Gegner, die SG Reichenbach, in seiner Spielfestgruppe nahezu alle seine Spiele gewinnen konnte. Und die Anspannung war in den ersten Minuten auch noch spürbar, bei einem ersten gefährlichen Konter der Gäste war aber auf den im Tor spielenden Kapitän Toni Suhai Verlass. Und dann kam der Dosenöffner in Form eines verwandelten Foulelfmeters durch Elija Schmitt. Bis zur Halbzeit erhöhten abermals Elija Schmitt, Elias Schipper und Joshua Schmitt auf 4:0, was der mittlerweile deutlichen spielerischen Überlegenheit Ausdruck und der Mannschaft für die zweite Spielhälfte natürlich auch mehr Sicherheit verlieh. Hier zeigte das Team dann eine geschlossene Leistung, alle Defensivspieler erledigten ihren Job sehr zuverlässig und konzentriert, so dass die niemals aufsteckenden Reichenbacher zwar durchaus noch das eine oder andere Mal in die Starkenburgia-Hälfte kamen, dort aber war bei Arman Khajawa, Max May oder Jonathan Rohmann meist Endstation und wenn er gefragt war, war da eben auch noch der souveräne Keeper Toni Suhai. Die weiteren Tore wurden allesamt über die Offensivabteilung Elias Schipper, Pepe Baumgarten, Erion Korbi, Constantin Meyer, Joshua Schmitt schön herausgespielt und verteilten sich folgendermaßen: Elija Schmitt (3), Constantin Meyer (2), und Erion Korbi.

Zweite Mannschaft mit erneuter Niederlage

Die zweite Niederlage in Folge musste die zweite Mannschaft des FC Starkenburgia Heppenheim beim SV BSC Mörlenbach hinnehmen. Auch diese Niederlage war total unnötig, besaßen die Heppenheimer doch wieder eine Anzahl klarster Torchancen. Die Starkenburgianer mussten in Mörlenbach auf dem ungewohnten Rasenplatz spielen und kassierten frühzeitig die Führung der Gastgeber (4. Spielminute ). Nur langsam kamen die Heppenheimer ins Spiel, Christopher Komakech konnte nach 17 Minuten nach einem tollen Zuspiel den 1 – 1 Ausgleich erzielen. Kurz vor dem Seitenwechsel eine Riesenchance der Starkenburgianer, die leider ungenutzt blieb, und im Gegenzug gingen die Gastgeber mit ihrer zweiten Torchance sogar wieder in Führung. Nach der Halbzeit drängten die Heppenheimer auf den Ausgleich, doch beste Chancen wurden leichtfertig vergeben. So kam es, wie es kommen musste: Mörlenbach konnte mit einem Konter auf 3 – 1 erhöhen. Auch danach hatten die Starkenburgianer klarste Möglichkeiten zum Torerfolg, darunter auch einen Elfmeter, alles blieb an diesem Tag ungenutzt, so dass am Ende des Spiels eine 1 – 3 Niederlage stand. Am Sonntag empfängt die zweite Mannschaft den Tabellenführer FSV Zotzenbach um 13 Uhr auf dem heimischen Zentgericht.


Erste Mannschaft mit enttäuschendem 1:1

Schwächste Saisonleistung ermöglicht SG Brandau einen Punkt vom Galgen zu entführen

Nach dem 2:2 am Samstag beim SV/BSC Mörlenbach hatte sich die erste Mannschaft der Starkenburgia einen Heimsieg gegen die SG Brandau fest vorgenommen und startete eigentlich auch ordentlich in die Partie. Die Heppenheimer übernahmen von Beginn an die Initiative, Brandau verlegte sich vor allem aufs Verteidigen, was die Starkenburgianer den Gästen allerdings mit zunehmender Spielzeit aufgrund vieler Unkonzentriertheiten immer einfacher machten. „Wir waren heute vom Kopf einfach nicht richtig da, dadurch gedanklich häufig einen Tick zu spät, so dass wir zu wenig Klarheit in unseren Offensivaktionen hatten und es dem Gegner damit zu leicht machten uns zu verteidigen“, sahen die Starkenburgia-Trainer zu allem Überfluss auch noch, wie die Gäste in Führung gingen, als die eigene Defensive einen Ball nicht geklärt bekam und der Abpraller schlussendlich glücklich dem völlig freistehenden Simon Ritzert vor die Füße fiel (21.). Auf der anderen Seite vergab unter anderem Markus Wohlfeil eine sogenannte 100-Prozentige. „Wir hatten dieses Spielglück dann letztlich auch nicht, aber das muss man sich eben auch erarbeiten und heute fehlte einfach der letzte Wille, der letzte Punch.“ Die Starkenburgia machte zwar weitgehend das Spiel, aber wirklich zwingend wurde es zu selten. Brandau verteidigte weiter leidenschaftlich, dennoch fanden die Gastgeber nach der Pause die Lücke, einen gut vorgetragenen Angriff bugsierte Lars Tremper per Kopf über die Linie (54.). Danach blieb eigentlich noch mehr als genug Zeit um den Sieg zu erzwingen, doch mit dem einsetzenden Wolkenbruch kam es auch zum endgültigen Bruch im Heppenheimer Spiel, das nun allzu fahrig und unkontrolliert war, um wirklich klare Aktionen herauszuspielen. Dennoch hätte es am Ende reichen können, als ein aus Heppenheimer Sicht klares Handspiel im Gästestrafraum nicht geahndet wurde. Der insgesamt gut leitende Schiedsrichter konnte es laut eigenen Worten aus seiner Perspektive nicht sehen, fragte daraufhin den Gästespieler, der fünf Minuten vor Schluss verneinte. „Hier hätte er sich den Fairness-Preis für die Saison verdienen können, worauf er aber durchaus nachvollziehbar verzichtete“, wusste das Trainerteam, dass die Punktverluste letztlich auch nicht an dieser Situation festzumachen waren. „Wir waren heute einfach nicht gut genug, um das Spiel zu gewinnen.“

E1 mit tollem Erlebnis auf dem Waldhof

Bei einem Spiel gegen die altersgleichen Waldhof-Buben steht das Ergebnis nicht im Mittelpunkt

Es ist schon eine kleine Tradition geworden, die Spiele des 2013er-Jahrgangs der Starkenburgia gegen die altersgleiche Mannschaft des SV Waldhof Mannheim. Und dabei ist es keine Selbstverständlichkeit, dass die Waldhof-Buben, die sonst meist auf nationalen und internationalen Topturnieren mit anderen Nachwuchsmannschaften der Profivereine oder auf Kreisebene gegen ältere Jahrgänge spielen, mit einer altersgleichen Mannschaft aus der Umgebung messen. „Hier sind wir den Waldhof-Trainern sehr dankbar, dass unsere Jungs diese Chance haben, in einer solchen Partie einfach viel lernen zu können“, sahen die Starkenburgia-Trainer im Spiel auch einige Phasen, in denen ihre Jungs mutig dagegenhielten und somit auch zu einigen eigenen Torchancen kamen. Joshua Schmitt konnte dann auch für den verdienten Ehrentreffer in der 60-minütigen Spielzeit sorgen. Natürlich waren die Waldhof-Buben über den Großteil des Spiels überlegen, was sich durch die große Ballsicherheit eines jeden Spielers ergab, dennoch kamen die Starkenburgianer auch immer wieder gut in die Zweikämpfe und konnten sich dabei auch immer wieder behaupten. Das Endergebnis von 1:11 war denn auch schnell nur noch zweitrangig, zumal es nach dem Spiel noch die Möglichkeit gab, etwas beim Training der Waldhof-Profis zuzuschauen und danach noch das eine oder andere Autogramm und vom Keeper Jan-Christoph Bartels sogar Torwarthandschuhe zu ergattern. Alles in allem also ein sehr abwechslungs- und lehrreicher Vormittag auf dem altehrwürdigen Alsenweg.

Der verdiente Ehrentreffer!

Erste Mannschaft holt Punkt in Mörlenbach

Es war eines dieser Endergebnisse, bei denen man nicht so genau weiß, ob man sich freuen oder doch etwas ärgern muss: Beim punktgleichen SV/BSC Mörlenbach spielte die erste Mannschaft der Starkenburgia am Ende 2:2 und das nach einer eigenen 2:0-Führung. Vor allem mit der ersten Halbzeit konnten die Heppenheimer sehr zufrieden sein, die Anfangsphase gehörte klar ihnen, dabei spielte auch die frühe Führung durch Luca Schemel eine Rolle (6.), sie verlieh Sicherheit. Danach gab es noch einige kleinere Möglichkeiten zu erhöhen, die jedoch liegen gelassen wurden. Mörlenbach fand erst in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit besser ins Spiel, zeigte sich taktisch sehr variabel und war vor allem über den Spielertrainer Riza Aydogan immer wieder in der Lage Akzente zu setzen. Dennoch war die Halbzeitführung verdient. Und die Starkenburgianer legten wiederum durch Luca Schemel nach der Halbzeit nach, so dass das bis dahin gute Spiel auch mit der entsprechenden Führung unterlegt war. Mörlenbach wurde nun aber druckvoller, ging damit aber auch zunehmend ins Risiko und hier lag dann der eingangs erwähnte Grund für den Ärger auf Starkenburgia-Seite: „In dieser Phase müssen wir bei zwei, drei Kontergelegenheiten den Deckel mit dem 3:0 draufmachen, hier zeigt sich aber noch unsere Unerfahrenheit in Form fehlender Zielstrebigkeit und Kaltschnäuzigkeit“, sahen die Starkenburgia-Trainer statt der möglichen Entscheidung, dass Mörlenbach spätestens mit dem 1:2-Anschlusstreffer wieder in der Partie war und diese dann auch kurz vor Schluss noch kippte mit dem 2:2-Ausgleich. In der sehr wilden Nachspielzeit hatten dann beide Mannschaften sogar noch die Möglichkeit für den Lucky Punch. „Am Ende der letzten Saison waren wir hier lediglich um Schadensbegrenzung bemüht, heute ärgern wir uns zurecht über die vergebenen zwei Punkte, das zeigt doch schon eine gewisse Entwicklung auf“, wollten sich die Starkenburgianer nicht allzu lang mit dem Hadern aufhalten, zumal am kommenden Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit um 15 Uhr gegen die SG Brandau schon das nächste Spiel auf dem Galgen ansteht.