E1 mit zweitem Platz in Mörlenbach

Nach toller und souveräner Vorrunde im Finale dem TSV Auerbach unterlegen

Schon klar verbessert zeigte sich die E1 der Starkenburgia bei ihrem zweiten Hallenauftritt in dieser Wintersaison. In Mörlenbach startete das Team mit einem 4:0-Sieg gegen den FC Alsbach ins Turnier, getroffen hatten Elias Schipper (2), Pepe Baumgarten und Elija Schmitt. Mit dem gleichen Ergebnis und den gleichen Torschützen konnte auch der FV Hofheim bezwungen werden, diesmal traf Elija Schmitt doppelt. Im dritten Spiel ging es dann um den Gruppensieg gegen die SKG Erfelden, die ihre beiden vorherigen Spiele mit jeweils 1:0 knapp gewonnen hatte. Und auch gegen die Starkenburgia erwiesen sie sich auch als defensiv- und zweikampfstark, aber da die Heppenheimer Jungs ebenfalls defensiv nichts anbrennen- und kaum Chancen zuließen, blieb es nach der neunminütigen Spielzeit beim 0:0. Somit hatten die Starkenburgianer im letzten Gruppenspiel gegen den spielstarken Gastgeber SV/BSC Mörlenbach den Finaleinzug in der eigenen Hand, was sich die Jungs auch nicht nehmen ließen: In einer guten Partie konnte man sich nach Toren von Elias Schipper und Elija Schmitt mit 2:0 durchsetzen. Somit hatte man die vier Vorrundenbegegnungen ohne Gegentor absolviert und zog damit verdientermaßen ins Finale gegen den TSV Auerbach ein. Hier wurden die jungen Heppenheimer allerdings direkt auf dem falschen Fuß erwischt, kassierten bereits nach 12 Sekunden das 0:1. Auerbach nutzte die damit erstmal vorhandene Verunsicherung eiskalt und erhöhte. Danach berappelten sich die Heppenheimer, boten nun eine Partie auf Augenhöhe, aber Auerbach verteidigte sehr konsequent und der Starkenburgia-Offensive fehlte es an Durchschlagskraft, so dass der TSV mit der Schlusssirene noch das 3:0 erzielen konnte und somit als verdienter Turniersieger feststand.

Nach der ersten Enttäuschung nach dem verlorenen Finale überwog dann doch der Stolz über ein insgesamt sehr gutes Turnier und einen guten zweiten Platz!

Zwei sehr schön herausgespielte Treffer…

E1 scheidet im Neunmeterschießen aus

Im Viertelfinale ist beim Wintercup unglücklich Endstation

Beim diesjährigen Wintercup des VfL Birkenau trat die E1 der Starkenburgia nach gerade einem Hallentraining an, was man den Jungs auch anmerkte, sie brauchten etwas Anlaufzeit, um sich an das Spiel gerade auch mit der Bande zu gewöhnen. Im ersten Spiel gab es denn auch trotz der frühen Führung durch Joshua Schmitt eine verdiente 1:3-Niederlage gegen den späteren Dritten JSG Reichelsheim. Aber schon gegen die spielstärkste Mannschaft des Turniers, TSV/Amicitia Viernheim, zeigten die Jungs, dass sie bereit waren, sich in das Turnier hineinzuarbeiten, man trotzte dem späteren Sieger nach dem Führungstreffer von Constantin Mayer ein 1:1 ab. Durch den Nichtantritt des FSV Rimbach wurde das Spiel mit 3:0 für die Starkenburgia gewertet, leider gab es dadurch aber eine sehr lange Pause. Die Mannschaft ließ sich davon aber nun nicht beirren und besiegte den SV Fürth nach Toren von Elias Schipper (2), Pepe Baumgarten und Elija Schmitt (3) deutlich mit 6:0. Im letzten Gruppenspiel gegen den VfR Frankenthal sorgte ein Neunmetertreffer von Elija Schmitt kurz vor Schluss der achtminütigen Spielzeit für den verdienten Sieg, was in der starken Vorrundengruppe Platz 3 hinter Viernheim und Reichelsheim bedeutete. Im Viertelfinale ging es dann gegen den Zweiten der anderen Gruppe, den VfR Friesenheim. Gegen den sehr robust auftretenden Gegner mussten die Heppenheimer einiges einstecken, gingen aber durch Elija Schmitt zweimal in Führung. Friesenheim konterte jedoch jeweils, so dass es am Ende zu einem 2:2-Remis kam und das Neunmeterschießen über den Einzug ins Halbfinale entscheiden musste. Hier zeigten sich die Friesenheimer Schützen sehr sicher und zogen somit nach dem Spielverlauf glücklich in die Runde der letzten Vier ein. Mit dem TSV/Amicitia Viernheim setzte sich am Ende dann aber die spielerisch stärkste Mannschaft bei diesem Turnier verdient durch, Glückwunsch dazu!

Harmonischer Jahresabschluss der E1

In gemütlicher Atmosphäre begehen die E-1 Junioren mit ihren Eltern ihre Weihnachtsfeier

Zunächst stand an diesem 9. Dezember noch das letzte Spielfest auf dem Programm, wobei schon von der ersten Sekunde im Spiel gegen Auerbach deutlich wurde, dass der Fokus an diesem Tag eher auf die anstehenden Feierlichkeiten gerichtet war, so dass der TSV das erste Mal im Rahmen dieser Spielfestrunde als Sieger vom Platz gehen konnte. Der 1:2-Anschlusstreffer von Constantin Meyer kam zu spät und konnte somit die verdiente Niederlage nicht verhindern. Gegen den VfB Lampertheim dann wiederum das gewohnte Bild: Die Starkenburgianer bespielten den leidenschaftlich seinen eigenen Strafraum verteidigenden Gegner, scheiterten jedoch reihenweise am starken VfB-Keeper, lediglich Elija Schmitt traf. Der Ausgleich der Gäste in der Schlusssekunde stellte dann den Spielverlauf völlig auf den Kopf, aber so kann nun mal der Fußball sein. Aber insgesamt fällt die sportliche Bilanz der Vorrunde überragend aus: Bei den Spielfesten konnte das Team 17 Siege feiern, spielte 6 mal unentschieden und musste lediglich zwei Niederlagen einstecken, das Ganze bei einem Torverhältnis von 68:11. Ein besonderer Höhepunkt war das Freundschaftsspiel beim SV Waldhof Mannheim am Alsenweg, die siegreichen Testspiele in Nackenheim bei Mainz und in Mitlechtern waren ebenfalls Highlights.

Viel wichtiger als alle Statistik war aber an diesem Nachmittag die folgende gemütliche Weihnachtsfeier auf dem altehrwürdigen Galgen. Bei Kinderpunsch und Glühwein wurden einige Anekdoten des vergangenen Saisonabschnitts ausgetauscht. Ein besonderes Highlight wartete auf Kinder und Eltern in Form einer 20-minütigen Präsentation: Stefan Schipper hatte alle Spiele der Saison auf Video festgehalten und die sage und schreibe 81 Tore mitsamt besonderer weiterer Momente zusammengeschnitten. Eine tolle Erinnerung und der Auslöser für manche Begeisterungsstürme an diesem Nachmittag! Vorfreude wurde von Jürgen May geschürt, der die von Nuri Kacar gespendeten neuen Trikots präsentierte. Hierfür vielen Dank an den großzügigen Sponsor! Und dann kam es natürlich auch noch zur heiß ersehnten Bescherung: Jürgen May übergab jedem Spieler einen neuen Starkenburgia-Hoodie und versäumte es auch nicht, jeden der Akteure mit einigen lobenden, aber auch anspornenden Worten in die Weihnachtszeit zu entlassen. Extra-Aufmerksamkeiten gab es dann noch für eine besondere Leistung: Max May, Elija Schmitt und Jusuf Bislimi hatten in der gesamten Vorrunde keine einzige Trainingseinheit verpasst und erhielten dafür ein kleines Geschenk!

E1 mit drei souveränen Siegen

Starkenburgianer mit überzeugender Leistung in Biblis

Bei winterlichen Temperaturen lief der Motor der Heppenheimer E-1-Junioren dieses Mal auf Hochtouren und das von der ersten Minute des Spielfestes an. So wurde der JFV Auerbach fast schon überrollt, nach 12 Minuten hatten die Jungs bereits einen 4:0-Vorsprung herausgeschossen mit durchweg geradlinig und schön vorgetragenen Angriffen, die Elias Schipper und Elija Schmitt (3) abschlossen. Auerbach spielte zwar stets gut und bemüht mit, blieb jedoch insgesamt zu harmlos, dennoch war der Ehrentreffer kurz vor Schluss der 20-minütigen Spielzeit verdient. Im zweiten Spiel gegen den VfB Lampertheim war es, bis auf wenige Konter des VfB, ein Spiel auf ein Tor, doch die vielbeinige Abwehr der Spargelstädter sowie ihr sehr starker Torhüter vereitelten immer wieder auch beste Torchancen der Starkenburgianer. So war es ein toll herausgespielter Treffer von Jonathan Rohmann nach Doppelpass mit Elias Schipper, der für den knappen, aber hochverdienten Sieg sorgte. Gegen den JFV BiNoWa gab es ja eine Woche zuvor die bisher einzige Niederlage im Verlauf der Spielfeste in dieser Saison, dementsprechend motiviert gingen die Jungs die Partie dieses Mal an und wollten etwas gutmachen. Und das gelang eindrucksvoll: Joshua Schmitt (2), Elias Schipper (2) und Nati Assefa schossen einen verdienten 5:0-Erfolg heraus. Zu der an diesem Tag sehr guten Mannschaftsleistung trug auch die stabile Defensive mit Torhüter Max May und den Abwehrspielern Alparen Kacar, Jusuf Bislimi und Erion Korbi einen wichtigen Teil bei, auch Constantin Mayer machte seine Sache sehr gut.

Erste Mannschaft mit Kantersieg

6:0 (1:0)-Heimsieg gegen SG Nordheim/Wattenheim richtige und wichtige Reaktion

Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen hatte sich die Mannschaft für das letzte Heimspiel in diesem Kalenderjahr gegen die SG Nordheim/Wattenheim viel vorgenommen und setzte diesmal auch nahezu alle Vorgaben von Beginn an um. Einzig die Chancenverwertung ließ in den ersten 45 Minuten noch zu wünschen übrig, so war es nicht zum ersten Mal einzig Astrit Kryeziu, der seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte und einen sehr guten Angriff über Luca Schemel und Lars Tremper per Abstauber krönte (4.). Die frühe Führung tat natürlich gut und die Starkenburgia blieb auch in der Folge dominant, auch wenn die Gäste durchaus immer wieder versuchten mitzuspielen. Aber sie hätten sich beileibe auch nicht beschweren können, wenn es bereits zur Halbzeit 3:0 oder höher gestanden hätte, jedoch ließen Schemel und Tremper beste Chancen liegen, so dass die Partie zur Pause noch mehr oder weniger offen war. Doch die Mannschaft ließ diesmal auch nach dem Wiederanpfiff keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen an diesem Nachmittag auf dem Galgen: Durch aggressives und frühes Pressing ließ man die Gäste kaum noch zur Entfaltung kommen, machte enormen Druck, dennoch dauerte es bis zur 68. Minute, ehe der eingewechselte Luca Widera mit seinem Schuss zum 2:0 den Knoten in der Offensive löste. Danach gelang den Starkenburgianern nahezu alles und die SG war heillos überfordert. Kapitän Pascal Guthier per Doppelschlag (71.,75.), abermals Luca Widera (81.) und Lio Kubanza (84.) verliehen der Überlegenheit innerhalb von 13 Minuten nun auch zählbaren Ausdruck mit durchweg sehr sehenswert herausgespielten Treffern. „Heute hat sich die Mannschaft für eine von der ersten Minute an sehr engagierte und einsatzfreudige Leistung auch in Form des verdienten Ertrags belohnt“, zeigte sich das Trainerteam sehr zufrieden ob der gezeigten Leistung und dem Ergebnis. „Nun wollen wir versuchen, auf dem kleinen Platz in Brandau auch gegen die dortige SG mit allem, was wir haben, dagegenzuhalten und etwas Zählbares aus dem letzten Spiel vor der Winterpause mitzubringen.“

E1 kämpft sich ins Turnier

Nach erster Saisonniederlage zeigt die E1 eine gute Reaktion und steigert sich

Beim Spielfest beim VFB Lampertheim musste die E1 der Starkenburgia ihre erste Niederlage im Rahmen der bisherigen Spielfeste hinnehmen. Gegen den JFV BiNoWa gab es ein 1:3, wobei die Partie weitgehend ausgeglichen war, Erion Korbi auch die Führung des JFV ausgleichen konnte, letztlich nutzte der JFV jedoch die Fehler der Starkenburgianer in dieser Partie konsequent und siegte somit verdient. Gegen den VfB Lampertheim das gewohnt enge Spiel, die Gastgeber setzten auf eine dichte Defensive, konnten aber über Konter auch immer wieder Akzente setzen. Dennoch hätten die Starkenburgianer die weitgehende Feldüberlegenheit in dieser Partie in einen Sieg ummünzen können. Es blieb aber letztlich beim 0:0. Im letzten Spiel ging es dann gegen den JFV Auerbach. Und hier setzten die jungen Heppenheimer die Vorgaben ihres Trainerteams sehr gut um, zeigten sich kämpferisch und konsequent in der Defensive und nutzten diesmal ihre Möglichkeiten in Form von zwei Toren, die Elija Schmitt und Jonathan Rohmann mit großem Willen regelrecht erzwangen. Somit konnte man mit der Steigerung im Verlauf des Spielfestes zufrieden sein, die Mannschaft hat sich zusammengerauft und gerade in der letzten Partie gezeigt, was ein gutes Team auszeichnet.

Schwache Leistung in Hofheim

Die Flutlichtanlage in Hofheim leuchtet Teile des Platzes nur sehr sparsam aus, den Starkenburgia-Trainern wäre es aber wohl an diesem Freitagabend lieber gewesen, das Geschehen auf dem Spielfeld wäre gänzlich im Dunkeln versunken, denn dann hätten sie nicht sehen müssen, was sich da abspielte: Viel hatte man sich vorgenommen nach der Niederlage in Trösel, wollte nicht von einem weiteren Tabellennachbarn überholt werden und eine Leistung wie in Trösel in der ersten Halbzeit über das gesamte Spiel abrufen. Doch daraus wurde nichts: Von Beginn an war man zu weit von den Gegenspielern weg, kam dadurch nicht in die Zweikämpfe und bot dem an diesem Abend auch keineswegs starken Gegner damit Möglichkeiten an. Und diese nutzten die Gastgeber erstmals in der 14. Minute, als sie ihren Angriff aus der eigenen Hälfte starten konnten, ohne dass es bis zum Abschluss erkennbaren Widerstand gegeben hätte und Christian Baunach den ersten seiner letztlich drei Treffer erzielen konnte. Das Trainerteam versuchte mit einer taktischen Umstellung Einfluss zu nehmen und es wurde tatsächlich etwas griffiger, die Belohnung in Form des Ausgleichstreffers durch Luca Widera war aber vor allem einem Fehler des FV-Keepers geschuldet (30.). Dennoch, in dieser Phase war Heppenheim besser im Spiel, musste jedoch direkt vor dem Pausenpfiff des sehr guten Schiedsrichters den erneuten Rückstand hinnehmen: Ein eigentlich unkontrollierter Befreiungsschlag der Gastgeber entpuppte sich als Vorlage zum 2:1, da die Starkenburgia-Defensive anscheinend gedanklich schon in der Kabine war. In dieser wurde es dann erstmals in dieser Saison richtig laut, zu enttäuschend, da blutleer war der bisherige Auftritt. Die Trainer entschieden sich aber, den gleichen elf Spielern die Möglichkeit zu geben, es mit Beginn der zweiten Halbzeit besser zu machen, doch es blieb ein laues Lüftchen, das eventuell Luca Widera hätte anfeuern können, wenn er seine 100-prozentige Chance verwertet hätte. „Hätte, hätte, Fahrradkette. Natürlich gäbe es auch heute Ansatzpunkte für Erklärungen, doch irgendwann muss man eben aus seinen Fehlern lernen und sie abstellen und das betrifft das Team von Nummer eins bis 20“, nehmen die Trainer nun die Spieler in die Pflicht, denn letztlich war es an diesem Abend einfach zu wenig und Hofheim machte in der Schlussphase dann mit dem Doppelschlag auch den Deckel drauf (73., 77.). „Die Jungs scheinen aktuell müde, kommen dadurch in vielen Situationen häufig den berühmten Schritt zu spät oder treffen falsche Entscheidungen. Wir müssen jetzt schauen, dass wir die beiden letzten Spiele vor der Winterpause ordentlich über die Bühne bringen, dann erholen wir uns und werden nach der Pause wieder besser agieren“, blickt das Trainerteam trotz der jüngsten Rückschläge insgesamt optimistisch nach vorne.

Starke erste Hälfte reicht nicht

1:0-Halbzeitführung war zu wenig um in Trösel etwas Zählbares mitzunehmen

Mannschaft und Trainer wussten, was beim Auswärtsspiel bei der TG Jahn Trösel auf sie zukommen würde und in den ersten 45 Minuten sah es danach aus, dass das Team bereit war, die Tugenden und Qualitäten, die in Trösel gefragt sind, an den Tag zu legen. Defensiv agierte man konzentriert und kompromisslos, nach vorne geradlinig und flexibel, einzig was nicht zum Aufwand passte, war der Ertrag. Jeder, der mit einigermaßen objektivem Blick das Spiel in der ersten Halbzeit gesehen hatte, kam zum gleichen Fazit: Heppenheim dominierte, ließ Trösel nicht zur Entfaltung kommen und die Gastgeber wiederum bekamen kaum Zugriff auf das Starkenburgia-Offensivspiel, es hätte gut und gerne 3:0 stehen können. Aber Fakt war, dass es bei dem einen Treffer durch Lars Tremper blieb und somit die Partie zur Halbzeit noch offen war. Und wie nicht anders zu erwarten, hatten sich die Talemer natürlich noch lange nicht aufgegeben, sondern kämpften sich mit dem Wiederanpfiff des guten Schiedsrichter zunehmend in die Partie und verschafften sich damit nun ein klares Übergewicht. Und eine Sache hatten sie den Starkenburgianern definitiv voraus: Sie machten aus dieser Überlegenheit auch die nötigen Tore und drehten somit die Partie nicht unverdient auf 3:1. Luca Schemels Anschlusstreffer in der Nachspielzeit war dann nur noch Ergebniskosmetik. „Wir haben eine wirklich sehr gute erste Halbzeit geboten, aber das reicht dann natürlich nicht, gegen einen Gegner in diesem Format“, wissen die Starkenburgia-Trainer, dass weiterhin viel Arbeit auf sie und das Team wartet, um irgendwann in der Lage zu sein, auch diese knappen Partien für sich zu entscheiden. Trösel hat sich den Sieg mit einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit verdient, ob aber solche Unsportlichkeiten wie kurz nach der Halbzeit geschehen, etwas mit Sport zu tun haben, werden die Verantwortlichen für sich zu klären haben. Die Starkenburgianer sind einfach nur froh, dass sich bei der Aktion Luca Schemel, der Gegenspieler trat dem am Boden liegenden fernab des Spielgeschehens mit voller Absicht und Wucht auf den Oberarm, nicht schwerer verletzt hat. Krönung der Aktion war dann noch die lauthals verkündete Ankündigung des TG-Sportmannes, den nächsten Starkenburgia-Akteur auch „platt zu machen“. „Dafür fehlt uns jegliches Verständnis, hier sollte man sich wirklich ernsthaft überlegen, um was es Woche für Woche geht und den reinen sportlichen Wettkampf in den Vordergrund stellen. Wir wollen auch gewinnen und natürlich ist Fußball ein Kampfspiel, aber es sollte in einem fairen Rahmen bleiben, so dass man sich, wie es sich für den Amateursport gehört, auch nach dem Spiel noch zu einem Getränk zusammenstellen und sich in die Augen sehen kann“, zeigte sich das Trainerteam auch lange nach der Partie noch wenig einverstanden mit dieser Aktion.

Die dritte Halbzeit in der „Suppenschüssel“ in Steinklingen war ähnlich gut wie die erste auf dem Platz in Trösel, leider lag dazwischen die zweite, die zur Niederlage führte…

E1 weiterhin ungeschlagen

Auch in der neuen, starken Spielgruppe können sich die jungen Starkenburgianer behaupten

Nach der ersten Spielrunde wurden in der E-Jugend die Spielgruppen auf Basis der bisherigen Ergebnisse neu eingeteilt. So kamen mit dem VfB Lampertheim und der Starkenburgia die beiden besten Mannschaften der bisherigen Gruppe nun mit Auerbach 1 und 2 sowie dem JFV BiNoWa in eine Gruppe. Hier trafen damit nun fünf sehr starke Mannschaften aufeinander, was zu sehr spannenden Partien führte. Im ersten Spiel konnten die Starkenburgianer gegen Auerbach 2 nach einem Tor von Elija Schmitt mit 1:0 durchsetzen. Gegen den VfB Lampertheim war es wie immer sehr ausgeglichen und knapp, diesmal blieb es beim 0:0, wobei Lampertheim in der Anfangsphase Vorteile hatte, im weiteren Spielverlauf jedoch die Heppenheimer zunehmend dominanter wurden, ihre Chancen jedoch nicht zu nutzen wussten. Gegen Auerbach 1 gab es das erste Gegentor, bei dem der ansonsten sehr souverän agierende Torhüter Toni Suhai machtlos war. Elija Schmitt konnte nach einer Ecke von Joshua Schmitt zum 1:1 ausgleichen, Pech hatte Constantin Mayer bei seinem spektakulären Lattentreffer. Somit blieb es beim 1:1. Im letzten Spiel gegen den ebenfalls sehr starken JFV BiNoWa gehörte wiederum die Anfangsphase dem körperlich überlegenen JFV, hier musste die Starkenburgia-Defensive mit Alperen Kacar und Jusuf Bislimi sowie Torhüter Toni Suhai einige Male in höchster Not klären. Aber auch in diese Partie kämpften sich die jungen Starkenburgianer hinein und hätten am Ende den Sieg auch verdient gehabt. Für die Entwicklung der einzelnen Spieler und der Mannschaft ist ein solches Turnier sehr wichtig, in dem sie in jedem Spiel absolut gefordert waren. Es waren allesamt faire Spiele auf Augenhöhe, nun gilt es sich auf das Pokalspiel kommenden Samstag in Birkenau zu konzentrieren.

E1-Junioren gewinnen abermals

Auch bei der in der Runde noch ungeschlagenen JSG Nackenheim überzeugen die Starkenburgianer

Einen Tag nach dem deutlichen Sieg in Mitlechtern ging es in die Mainzer-Heimat von Teammanager Stefan Schipper. Und während die bisherigen Ausflüge nach Rheinland-Pfalz sportlich noch unter keinem guten Stern standen, sollte es dieses Mal bei der in ihrer Liga noch ungeschlagenen JSG Nackenheim anders laufen. Eine Spielzeit von 3×25 Minuten waren vereinbart worden, eine Herausforderung für die jungen Heppenheimer, die am Abend zuvor ja bereits gespielt hatten und nun auch nur drei Wechselspieler dabei hatten. Doch die Jungs erledigten ihre Sache herausragend. Zwar lagen sie nach den ersten 25 Minuten noch mit 1:3 hinten, doch schon hier gestalteten sie die Partie mehr als ausgeglichen, Nackenheim erwies sich aber als ein starker und vor allem effizienter Gegner. Denn während bei den Starkenburgianern lediglich Jonathan Romahn eine der zahlreichen Chancen zu nutzen wusste – das allerdings sehr sehenswert – machten die Gastgeber aus gefühlt vier Möglichkeiten drei Treffer, auch eine Qualität. Doch im zweiten Drittel spielten dann nur noch die Starkenburgianer und nun drehten sie auch in Sachen Torgefahr auf und das vor allem in Person des eingewechselten Constantin Mayers, der gleich dreimal traf, Alperen Kacar sorgte mit seinem Treffer dann noch für das 5:3. Und auch das dritte Drittel sollte eine deutliche Angelegenheit werden. Dabei zeigte sich wieder einmal, wie vielseitig die Heppenheimer Jungs doch sind: Denn während Elija Schmitt nun ins Tor ging und den Kasten sauber hielt, bewies der vorherige Keeper Toni Suhai seinen Torriecher und sorgte mit seinem Hattrick für den 8:3-Endstand. Damit wurde das Testspielwochenende mit zwei Siegen bei 20:6 Toren abgeschlossen und das gegen keineswegs schwache Gegner! Dabei kamen 17 Spieler zum Einsatz und zeigten allesamt, dass sie sich weiterhin gut entwickeln.