1a macht den Sack nicht zu

Und entsprechend kann der VfR Bürstadt in der Nachspielzeit noch glücklich ausgleichen

Zunächst einmal zur Adventszeit das Positive: Die 1a der Starkenburgia geht ungeschlagen als Tabellenzweiter in die Winterpause. Saisonübergreifend ist die Mannschaft damit seit 29 Pflichtspielen ungeschlagen, die letzte Niederlage ist datiert auf den 7.4.2024 gegen den späteren Meister SG Lindenfels. In der jetzigen Saison hat die Mannschaft in ihren 20 Pflichtspielen lediglich 8 Gegentoren kassiert, eine einmalige Bilanz. Und damit sind wir aber auch beim Negativen angelangt: Diese 8 Gegentore führten zu sieben Unentschieden in dieser Saison, was zeigt, dass es der Mannschaft immer noch nicht gelingt, auch mal aus weniger mehr zu machen. Und das ist auch gleichzeitig das Resümee des Spiels in Bürstadt: Die Starkenburgia begann gewohnt dominant, zog ihr Spiel auf und kam zu ersten Möglichkeiten durch Shelcim Korbi, Julian Meister oder Lars Tremper. Korbi war es dann, der das Team nach guter Vorarbeit von Julian Meister in Führung brachte (36.). Allerdings spiegelte das knappe 1:0 in keiner Weise die Kräfteverhältnisse der ersten Halbzeit, Bürstadt verteidigte, Heppenheim spielte, erarbeitete sich Chancen, ließ sie aber liegen. Dennoch gab es wenig auszusetzen an der Leistung in Halbzeit eins, Bürstadt kam zu keinem nennenswerten Abschluss. Leider schaffte es die Mannschaft aber in der zweiten Hälfte nicht mehr, ihr Leistungsvermögen umzusetzen. Zwar war sie weiter überlegen, Bürstadt aber konnte nun die Angriffsbemühungen frühzeitiger stören und zunehmend auch unterbinden, ohne jedoch selbst tatsächlich wirklich gefährlich zu werden. So kam auch in den zweiten 45 Minuten im Grunde kein nennenswerter Abschluss auf das Tor von Yannick Abancourt. Bis eben in die Nachspielzeit, als ein aus dem Halbfeld Richtung langer Pfosten geschlagener Ball aus unerklärlichen Gründen den VFR-Angreifer fand, der nur noch den Fuß hinhalten musste (90.+1). „Nun kann man sagen, dass dies bitter und unglücklich ist, aber wir waren einfach in der zweiten Halbzeit nicht mehr bereit, mehr zu tun als vermeintlich nötig und so etwas wird eben bestraft. Schade, dass wir den Fokus in den letzten 45 Minuten dieses Jahres nicht mehr hochhalten konnten, aber wir wissen, woran es liegt und werden uns verbessern“, freut sich das Trainerteam nun auf die anstehende Winterpause, ist aber auch bereits hochmotiviert wie das gesamte Team, wenn es dann mit der Vorbereitung wieder losgeht und das Jubiläumsjahr 2025 ansteht!

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Marc Bezouska (46. Bakhtyiar Hashim), Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Julian Meister, Shkelcim Korbi (86. Timothy Vaughan), Lars Tremper (66. Lioney Kubanza Sota) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Schiedsrichter: Cengiz Aktas – Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Shkelcim Korbi (37.), 1:1 Jonathan Berg (90.+1)

D1 schlägt den Tabellenführer

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelingt ein verdienter 2:0-Erfolg gegen JFV Bürstadt

Ungeschlagen kam der JFV Bürstadt als Tabellenführer auf den Galgen, doch nach der Partie jubelten diesmal die jungen Starkenburgianer, denn dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sie den Tabellenführer verdient mit 2:0 besiegen und somit punktemäßig mit Bürstadt gleichziehen. Dabei zeigte sich von Anfang an, dass hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinandertrafen. Die Starkenburgia mit spielerischen Vorteilen, immer bemüht um einen geordneten Spielaufbau von hinten heraus, Bürstadt mit sehr gutem schnellem Spiel in die Spitze, allerdings im Aufbauspiel etwas mehr auf Sicherheit und lange Bälle ausgerichtet. Bei diesen Bällen allerdings erwies sich die Starkenburgia-Hintermannschaft um die beiden Innenverteidiger Kilian Mai und Kenan Karadas sehr aufmerksam und sicher, so dass kaum Gefahr für das von Toni Suhai gehütete Tor aufkam. Nach vorne gelang es den Starkenburgianern immer wieder in ihr gutes Kombinationsspiel zu kommen und erste Chancen wurden herausgespielt. Die verdiente Führung fiel dann allerdings über eine Standardsituation, Moritz Lienert hatte genau Maß genommen und sehenswert zur Führung eingenetzt (27.). Das war auch der Pausenstand. Nach dem Wiederanpfiff des souveränen Schiedsrichters versuchte Bürstadt etwas weiter vorne Druck aufzubauen, doch wirklich gefährlich wurden sie weiterhin nicht. Allerdings schafften es die Starkenburgianer nun auch nicht mehr, sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen, so dass sich das Spielgeschehen meist im Mittelfeld abspielte, wo sich die beiden Teams weitgehend neutralisierten. Die klarste Chance zur Vorentscheidung ergab sich für Moritz Lienert, als er von Pavel Pavlov sehr gut freigespielt wurde, aber den Abschluss verzog (48.). Da aber auch Bürstadt zu kaum nennenswerten Torchancen kam, war es nach einer Ecke des eingewechselten Meddox Dreher Elias Schipper, der mit einem schönen Kopfball das Spiel entschied (59.).

Der sehenswerte Freistoß zur verdienten 1:0-Halbzeitführung
Elias Schipper per Kopf kurz vor Schluss zum 2:0
Und dieses Mal noch ein Sonderapplaus in der Fankurve!

Eine ganz bittere Niederlage musste die D2 im Derby gegen die Sportfreunde einstecken. Über 60 Minuten lang war das Team der beiden Trainer Fynn Langer und Felix Walter spielerisch in allen Belangen überlegen, ließ Ball und Gegner laufen, versäumte es jedoch, auch klarste Chancen zum Torerfolg zu nutzen. Und so kam es, wie es eben im Fußball manchmal kommen kann: Die Sportfreunde setzten einen Konter und konnten sich am Ende für einen Sieg feiern, der aus Sicht der Starkenburgia natürlich überhaupt nicht zustande kommen darf. Aber auch hieraus gilt es seine Lehren zu ziehen, sich weiterzuentwickeln und es in Zukunft eben noch besser zu machen.

B1 gibt weiter Vollgas

Bereits in den ersten drei Spielen in der Liga haben die Heppenheimer B1-Junioren deftige Ausrufezeichen an die Konkurrenz gesetzt. Am Freitagabend wollte die Mannschaft da weitermachen, wo sie gegen Mörlenbach aufgehört hat (oder aufgrund des Abpfiffs vom Schiedsrichter „aufhören mussten“): Mit dem Toreschießen!

Zu Gast war die Mannschaft aus Affolterbach, die bereits aus dem Kreispokal bekannt war. Damals gewann die B1 ebenfalls im Stadion mit 3:0 und zog ins Halbfinale ein. Die Heppenheimer starteten wieder sehr gut in die Partie. Durch gutes Positionsspiel konnte sich L. Crössmann (3.) über außen durchsetzen und im zweiten Versuch den Torhüter der Gäste überwinden. Die Gäste versuchten im Mittelfeld durch robuste Zweikampfführung dagegen zu halten, dass klappte jedoch nur phasenweise. Durch gute Verlagerungen und stark gespielte Steckpässe wurden die Heppenheimer immer wieder gefährlich. S. Tutic (10., 26., 31.) drückte den Ball nach flacher Hereingabe von außen zum 2:0 über die Linie. Es sollte sein Abend werden! Wenig später machte er sein zweites und drittes Tor der Begegnung und erhöhte auf 4:0. Kurz vor der Halbzeit durfte auch L. Crössmann (38.) nochmal einnetzen. Die Heppenheimer hatten das Spiel total unter Kontrolle, wurden aber immer wieder etwas unkonzentriert, zeigten sich gelegentlich zu Ballverliebt. Gegen spielstärkere Gegner könnten diese Phasen bestraft werden. In der Halbzeit reagierten die Heppenheimer einmal personell. Die zweite Halbzeit startete ebenfalls wie die erste Halbzeit. Nach gutem Dribbling netzte S. Nestola (42.) sehenswert vom rechten Flügel ein. In der Folge wurden die Heppenheimer mit der Chancenverwertung ziemlich schludrig. Zwar konnte S. Tutic (54. und 80.) noch sein viertes und fünftes Tor des Abends erzielen und auf 8:0 erhöhen, jedoch wurden viele, mindestens sechs, hundertprozentige Torchancen in eins gegen eins Situationen gegen den gegnerischen Torhüter vergeben. Das die Gäste zu einem Ehrentreffer (56.) kamen, ist insgesamt ärgerlich, jedoch nicht unverdient gewesen, weil die zweite Halbzeit spielerisch relativ ausgeglichen war. Trotzdem muss die Mannschaft gelobt werden: Vier Spiele, zwölf Punkte und 36:3 Tore (+33) – eine Wahnsinnsbilanz!

Eingewechselt wurden M. Interthal, S. Jaraho, S. Ruh und A. Krasnici.

Die nächsten zwei Spiele werden wegweisend. Am kommenden Samstag spielen die Heppenheimer in Auerbach (aktuell Dritter, ebenfalls 12 Punkte, aber bereits fünf Spiele) und in zwei Wochen kommt freitags Olympia Lorsch (aktuell Erster, 13 Punkte, bereits fünf Spiele) ins Starkenburg-Stadion. Wir freuen uns drauf!

D1 gewinnt Pokalderby

Mit einem 7:0 in Kirschhausen zieht die D1 ins Viertelfinale des Pokals ein

Pokalspiele und Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und so war die D1 der Starkenburgia vor ihrem Pokalachtelfinale in Kirschhausen doppelt gewarnt. Und tatsächlich überraschten die Kirschhäuser zunächst und die Starkenburgianer kamen nur schwer in Partie. Ein Pfostenschuss der Gastgeber war dann so etwas wie ein Weckruf und nach Elija Schmitts Doppelpack zum 2:0 lief das Spiel rund und die Heppenheimer wurden ihrer Favoritenstellung vollends gerecht. Moritz Lienert erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Direkt nach dem Wiederanpfiff schloss Pavel Pavlov einen gelungenen Angriff nach Vorarbeit von Moritz Lienert und Elija Schmitt mit dem 4:0 ab, die Partie war entschieden. Ein Kunstschuss gelang Elias Schipper, als er aus eigentlich unmöglichem Winkel zum 5:0 einnetzte. Der eingewechselte Meddox Dreher machte per Abstauber das halbe Dutzend voll, Pavel Pavlov traf zum 7:0 unter die Latte des SVK-Gehäuses.

Am kommenden Sonntag steht nun ein interessanter Doppelspieltag der D-Junioren auf dem Galgen an: Zunächst empfängt die D2 den FC Sportfreunde zum Derby (9:30 Uhr), danach gastiert mit dem JFV Bürstadt der Tabellenführer der Kreisliga bei der D1 (11:00 Uhr).

Das akrobatische 1:0
Per Abstauber zum 2:0
Der Treffer zum 3:0-Pausenstand
Aus eigentlich unmöglichem Winkel zum 5:0
Unter die Latte zum Endstand
Der Starkenburgia-Kreisel

12:1 Heimsieg der B1!

Nach neuntägiger Spielpause empfing die B1 gestern Abend die Mannschaft aus Mörlenbach zum 3. Ligaspiel der Heppenheimer. Durch den Hessen-Pokal und die Witterungen am vergangenen Wochenende sind die Heppenheimer zwei Spiele hinter der Konkurrenz zurück. Ein gutes Mittel, um weiterhin Druck auszuüben, sind drei Punkte und ein klares Ergebnis.

Die Heppenheimer starteten druckvoll und mit Übermut in die Partie. Das Spiel war in den ersten 10 Minuten äußerst hektisch, spielte sich aber weitgehend in der Hälfte der Mörlenbacher ab. Deren Spielidee war es, ihre zwei schnellen Spieler im Sturm und auf außen durch lange Bälle einzusetzen. Dazu kam es aber selten. Schon vor dem 1:0 durch S. Tutic (15.), dass von S. Nestola toll vorbereitet wurde, hatten die Heppenheimer mehrere größere Gelegenheiten, die vom besten Mann der Mörlenbacher, dem Keeper, entschärft wurden. Das 1:0 brach das Eis. Folgend netzten L. Crössmann (18.), direkt darauf P. Adler (19.) per Direktabnahme. P. Adler (23.) netzte nur wenige Minuten später aus der Distanz zum 4:0. Der Gegner war nun völlig überfordert von dem Druck der Hausherren. Nur eine Minute später durfte auch L. Crössmann (24.) zum zweiten Mal einnetzen. Es folgten etwas ruhigere Minuten, in denen die Heppenheimer das Spiel klar kontrollierten. Ein völlig unnötiger Ballverlust im Zentrum und eine leichtsinnige Abwehraktion ermöglichte den Mörlenbacher Ehrentreffer durch S. Niedzwiecki (34.). So als wäre nichts passiert wurde der alte Abstand direkt wieder hergestellt. B. Schmitt (35.) stochert den Ball aus drei Metern Entfernung zum Tor über die Linie. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte L. Crössmann (38.) mit einem lupenreinen Hattrick. Halbzeitstand 7:1.

Natürlich lief vieles sehr gut, jedoch waren die Trainer nicht mit allem zufrieden. Die Passgeschwindigkeit, bestimmte Laufwege und die Körpersprache waren verbesserungswürdig. Es folgte ein genauso selbstbewusster Auftritt der Heppenheimer in Hälfte zwei. Mehrmals setzten sich die Heppenheimer im gegnerischen Strafraum fest, oft gelangen Steilpässe in den gefährlichen Raum. Auch bei eigenen Standards folgte immer Gefahr für den Gast aus Mörlenbach. L. Crössmann (47., 51., 63., und 64.) netzte nach Steilpass, Eckball und flacher Flanke mit vier (!) weiteren Treffern. Den Schlusspunkt der Partie setzte S. Tutic (76.) ebenfalls mit einem Doppelpack zum 12:1 Endstand! Die gesamte Mannschaft zeigte wieder eine tolle Leistung. Sie ist niemals satt und macht immer weiter. Einige Spieler, wie L. Zeller, zeigten sich gestern sehr uneigennützig, spielten mehrere Tore mit heraus und legten entscheidend für ihre Mitspieler ab. Auch erfreulich, dass die eingewechselten Spieler das Niveau gehalten oder sogar nochmal heben konnten. Beeindruckend ist die Bilanz nach drei Spielen: Neun Punkte und ein. Torverhältnis von 28:2 Toren (+26).

Eingewechselt wurden: N. Goitom, L. Schober, A. Ünal und S. Jaraho.

Am Freitag empfangen die Heppenheimer den SV Affolterbach um 19:00h im Stadion. Bis dahin.

1a mit viertem Sieg „zu Null“ in Folge

Insgesamt musste Torhüter Yannick Abancourt seit 6 Pflichtspielen nicht mehr hinter sich greifen

Sieben Gegentore in 19 Pflichtspielen (mit den beiden Pokalspielen) veranlasste die Redaktion des Starkenburger Echos zu besonderer Kreativität: „FC Starkenburgia rührt den besten Beton an“ titelte die Lokalzeitung. Dies schien die Offensivabteilung der Starkenburgianer anscheinend tief getroffen zu haben und so setzten sie mit fünf Auswärtstoren in Rodau auch hier ein klares Ausrufezeichen. „Betonmischer sind wir sicherlich nicht, immerhin haben wir auch die viertmeisten Treffer in der Liga erzielt. Aber es stimmt schon, dass unser mannschaftliches Defensivverhalten bisher herausragend war“, zeigt sich das Trainerteam aktuell aber natürlich auch mit der Gesamtdarstellung der Mannschaft sehr zufrieden. „Entscheidend ist aber, dass die Mannschaft sich nicht zufrieden gibt, sondern Woche für Woche bereit ist, alles abzurufen und reinzuwerfen, denn auch das Spiel in Rodau war kein Selbstläufer.“ Tatsächlich verteidigten die Mannen von Trainer Ludwig Brenner in Halbzeit eins sehr diszipliniert, machten die Räume auf dem ohnehin nicht leicht zu bespielenden Naturrasen immer wieder eng und ließen so nur wenig klare Möglichkeiten zu. In so einer Phase ist es aber eben auch mal wichtig über Standards gefährlich werden zu können und genau eine solche führte zur Pausenführung: Nils Wegners Freistoß von der rechten Außenbahn fand leicht abgefälscht den Weg ins Rodauer Tor (20.). Fortan zog die Starkenburgia mit dem Selbstbewusstsein von sechs Pflichtspielen ohne Gegentor ihr Spiel geduldig und fokussiert auf und ließ dem Gegner überhaupt keine offensiven Entfaltungsmöglichkeiten. Rodau konnte insofern lediglich auf Standards hoffen, aber auch die waren Beute der aufmerksamen Starkenburgia-Defensive um Torhüter Yannick Abancourt und die beiden Innenverteidiger Maxi Samstag und Jens Schuchmann. Nach der Halbzeit versuchte Rodau zwar etwas offensiver zu agieren, was aber lediglich zur Folge hatte, dass die Räume für die schnellen Offensivspieler der Starkenburgia größer wurden. Und so konnte Nils Wegner bei seinem Lauf nur mit einem Foul im Strafraum der Gastgeber gebremst werden, Nils Wadowski verwandelte den zunächst von SC-Keeper Harald Bauer parierten Elfer im Nachschuss (55.). Und dann kam mit dem eingewechselten Shkelcim Korbi nochmals offensive Qualität auf den Platz, die sich direkt in einem Doppelschlag niederschlug: Zunächst war es Korbi selbst, der mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte (65.), dann legte er im sehenswerten Zusammenspiel mit Lars Tremper diesem das 4:0 auf. Bezeichnend für den Geist, der im Team herrscht, dann zwei Situationen in der Schlussphase: Zunächst lief Lars Tremper in der 80. Minute beim Stand von 4:0 noch den gegnerischen Torhüter im höchsten Tempo an und konnte sich mit seinem zweiten Treffer für diesen Aufwand belohnen, kurz danach legte Außenstürmer Bakhtyiar Hashim nochmals einen 30 Meter-Sprint in der Rückwärtsbewegung hin, um gemeinsam mit der Defensive einen Angriffsversuch zu unterbinden. „Diese Leidenschaft müssen wir jetzt aber auch noch einmal im letzten Spiel dieses Jahres beim VFR Bürstadt an den Tag legen“, blickt das Trainerteam bereits auf das nächste Spiel. „Da unsere 1b da bereits in der Winterpause ist, können wir in Bürstadt personell nochmals aus dem Vollen schöpfen und wollen entsprechend dieses Fußballjahr erfolgreich beenden!“

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner (65. Markus Wohlfeil), Fynn Langer (60. Shkelcim Korbi), Felix Walter (80. Fynn Langer), Tristan Röhrig, Julian Meister (70. Marc Bezouska), Lars Tremper, Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Nils Wegner (20.), 0:2 Nils Wadowski (55. Foulelfmeter), 0:3 Shkelcim Korbi (67.), 0:4 Lars Tremper (69.), 0:5 Lars Tremper (82.)

1b überwintert als Spitzenreiter

6:1-Heimsieg im letzten Spiel des Jahres gegen FC Schönmattenwag

Mit dem achten Sieg im achten Heimspiel holte sich die 1b der Starkenburgia pünktlich zur Winterpause die Tabellenführung. Und dabei gab es auch gegen die kampfstarken Gäste aus Schönmattenwag nichts geschenkt, zumal die personelle Situation, wie bereits die letzten Wochen, äußerst angespannt war. So musste dieses Mal Trainer Markus Röcker sogar von Beginn an ran, als er sich früh verletzte, kam mit Mohammad Yakobi die erste Aushilfe aus der dritten Mannschaft ins Spiel, zur Halbzeit kam dann auch Fnan Kbrom Grmu, beide machten ihre Sache aber sehr gut, letzterer trug sich mit dem 5:1 sogar in die Torschützenliste ein (78.). Dazwischen lag aber ein hartes Stück Arbeit gegen den bissigen Gegner, der sich teuer verkaufte und in der 13. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter sogar in Führung ging. Deniz Kocer konnte diese jedoch ebenfalls per Foulelfmeter – Mohammad Yakobi war vom gegnerischen Keeper umgerannt worden – egalisieren (20.). Fünf Minuten später war es abermals der sehr starke Deniz Kocer, der seine Mannschaft in Führung bringen konnte. Routinier Gernot Brunken dachte sich dann, dass er vor seiner Auswechslung noch einmal nachhaltig Eindruck machen sollte und zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern direkt in den Winkel des Gäste-Gehäuses (44.). In der zweiten Halbzeit hatten die Starkenburgianer das Spiel weitgehend unter Kontrolle, sie ließen Ball und Gegner gut laufen, so dass keinerlei Gefahr mehr für das von Timo Rothermel gewohnt souverän gehütete Starkenburgia- Tor aufkam. Und als dann die Kräfte bei den Gästen zunehmend nachließen, spielten die Heppenheimer weiter konsequent nach vorne und belohnten sich am Ende mit dem halben Dutzend. Neben Grmu trafen noch Timmy Vaughan (60.) per Foulelfmeter und Deniz Kocer (85.) mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel. „Nun gilt es gemeinsam noch die beiden Spiele der 1a gut über die Bühne zu bekommen, bevor es in die verdiente Winterpause geht. Mit einer guten Vorbereitung wollen wir dann den Grundstein dafür legen, das nun Erarbeitete zu verteidigen“, freute sich das Trainerteam über den gelungenen Jahresabschluss der 1b.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Dominik Decker, Jonas Neher, Daniel Tschekalin, Luis Calvo, Astrit Kryeziu, Igor Swieton (82. Tanino Cammilleri), Timothy Vaughan, Deniz Kocer, Gernot Brunken (46. Fnan Kbrom Grmu), Markus Röcker (10. Mohammad Yakobi) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
FC Schönmattenwag: – Trainer: Luca Schuster
Tore: 0:1 (13.), 1:1 Deniz Kocer (20. Foulelfmeter), 2:1 Deniz Kocer (25.), 3:1 Gernot Brunken (44.), 4:1 Timothy Vaughan (60.), 5:1 Fnan Kbrom Grmu (78.), 6:1 Deniz Kocer (85.)

D-Junioren mit zwei Auswärtssiegen

D1 und D2 gewinnen jeweils 3:0

Nach dem unglücklichen Remis unter der Woche gegen die FSG Bensheim wollte die D1 in ihrem Auswärtsspiel beim JFV BiNoWa unbedingt wieder einen Dreier einfahren. Allerdings schien den jungen Starkenburgianern von Beginn an noch die Weihnachtsfeier vom Vorabend mehr im Kopf rumzugehen als das Spielgeschehen, was zu vielen Unkonzentriertheiten und damit Abspielfehlern und leichten Ballverlusten führte. So konnten die Gastgeber die erste Viertelstunde die Angriffsbemühungen der Heppenheimer meist leicht unterbinden und kamen dann selbst nach einem Freistoß sogar bis zur dahin größten Chance, die letztlich mit vereinten Kräften jedoch vereitelt werden konnte. Nahezu im Gegenzug die dann zu diesem Zeitpunkt eher glückliche Führung, als sich ein Schuss von Moritz Lienert ins JFV-Tor senkte (19.). Aber auch diese Führung stabilisierte das Starkenburgia-Spiel nicht, zu wenig Laufbereitschaft führte zu zu wenig klaren Anspielstationen, was immer wieder zu Abspielfehlern führte. Sicherlich die schwächste Leistung im bisherigen Saisonverlauf. Das Trainerteam versuchte das durch einen frühen Wechsel sowie drei weitere Auswechslungen in der Halbzeit zu korrigieren und tatsächlich wurde das Spiel nach der Pause etwas klarer, ohne jedoch den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Dennoch geriet der Sieg niemals ernsthaft in Gefahr, Elias Schipper (38.) und Pavel Pavlov (48.) sorgten letztlich auch für das deutliche Endergebnis.

Das zu diesem Zeitpunkt eher glückliche 1:0
Das vorentscheidende 2:0
Die Entscheidung zum 3:0

Auch die D2 konnte ihr Auswärtsspiel beim SV/BSC Mörlenbach 2 mit 3:0 gewinnen und somit den zweiten Sieg in Folge einfahren. Damit kletterten die Starkenburgianer in ihrer Liga auf Tabellenrang 2. Mats Vock brachte seine Mannschaft nach knapp 20 Minuten mit 1:0 in Führung. Diese konnte Constantin Mayer kurze Zeit später ausbauen und mit diesem 2:0 ging es auch in die Kabinen. Rund 10 Minuten nach Wiederanpfiff war es wiederum Constantin Mayer, der mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte und für großen Jubel im Starkenburgia-Lager nach Abpfiff der Partie sorgte:

Der Starkenburgia-Kreisel bei der D2 nach dem 3:0-Sieg in Mörlenbach

D1 Junioren belohnen sich nicht für überlegen geführte Partie

Somit müssen sich die Starkenburgianer gegen die FSG Bensheim mit einem 1:1 begnügen

So kann er manchmal sein, der Fußball und im Profibereich würde man vermutlich den Gästen attestieren, aus ihren Möglichkeiten ergebnistechnisch das Beste gemacht zu haben. Im Jugendbereich, noch dazu im goldenen Lernalter der D-Junioren, sollten die Maßstäbe allerdings andere sein und danach bemessen, müssen sich die Starkenburgianer nichts vorwerfen lassen: Von der ersten Minute an bestimmten sie die Partie gegen die Gäste, die sich einzig und alleine auf das Verteidigen beschränkten und immer wieder ihr einziges Heil in langen, meist allerdings unkontrolliert geschlagenen Bällen suchten. Die jungen Starkenburgianer, körperlich zwar weit unterlegen, suchten und fanden indes immer wieder spielerische Lösungen, ließen den Ball gut laufen, setzten gute Dribblings an und kamen auch zu Chancen. Einzig deren Verwertung ließ zu wünschen übrig. Wie das brutal effizient geht, machten ihnen dann tatsächlich die Gäste vor: Mit dem einzigen Schuss auf das Tor der Starkenburgia in Halbzeit 1 gingen sie in Führung. Die Heppenheimer ließen sich aber nicht beirren, machten weiterhin ihr Spiel und hatten dann die größtmögliche Chance zum Ausgleich, Joshua Schmitt setzte den Neunmeter allerdings neben das Tor. Somit ging es mit einem völlig unverdienten Rückstand in die Halbzeit, in der die Trainer den Jungs nur mitgeben konnten, genauso weiterzumachen, Fußball zu spielen und Spaß dabei zu haben. Und so gestaltete sich dann auch die zweite Hälfte, Heppenheim spielte, Bensheim zerstörte und wenn sie dann doch mal den Ball hatten, versuchten sie ihn nur möglichst weit vom eigenen Tor weg zu befördern. Damit war es ein andauerndes Anrennen der Starkenburgianer, das wenigstens mit dem Ausgleich belohnt wurde: Moritz Lienert scheiterte mit seinem Schuss noch am FSG-Keeper, doch Mittelstürmer Elija Schmitt konnte in bester Abstaubermanier einnetzen (50.). Und nun wollten die Heppenheimer noch mehr, riskierten alles, doch Pavel Pavlov scheiterte mit seinem tollen Abschluss am Pfosten, Joey Hoggs Freistoß wurde Beute des guten FSG-Torhüters und auch Moritz Lienert fand mit seinen Abschlüssen nicht mehr das Ziel. So wünschten sich die Gäste nur noch sehnlichst den Abpfiff herbei, der sie dann auch tatsächlich mit einem Punkt belohnte. „Es gab am Spiel unserer Jungs heute aber nichts auszusetzen, das Einzige, was nicht stimmte, war das Ergebnis!“ Doch darum wird es ja auch erst später einmal vor allem gehen, aktuell geht es um die fußballerische Entwicklung der jungen Kicker und die weist definitiv in die richtige Richtung.

Starkenburgia mit Doppel-Derbysieg!

Sowohl 1a als auch 1b gewinnen ihre Derbys gegen den TSV Hambach zu Null

Im ersten Rückrundenspiel nach einer ungeschlagenen Vorrunde galt es, im Derby gegen den TSV Hambach es besser zu machen als im Hinspiel, als die Partie mit 1:1 endete. Und die Starkenburgianer lieferten: Gegen den seit 5 Spielen ungeschlagenen und formstarken TSV zeigten die Gastgeber von Anfang an, dass sie aktuell zurecht an der Tabellenspitze mitmischen und selbst eben auch voller Selbstvertrauen stecken. Der Ball lief sicher in den eigenen Reihen und immer dann, wenn die Starkenburgianer das Tempo im vorderen Bereich forcierten, kamen sie zu guten Chancen, indem sie die durchaus vorhandenen Schwächen in der TSV-Defensive offenlegten. Genau so dann auch die Entstehung des schon zu diesem Zeitpunkt überfälligen 1:0: Nils Wegner setzte sich außen durch, die flache Hereingabe verwertete Torjäger Luca Schemel am kurzen Pfosten (18.). Und schon sechs Minuten später konnte er nachlegen, dieses Mal kam die Vorarbeit über die rechte Seite, wieder war Schemel schneller als sein Gegenspieler: 2:0. In der Folge versäumten es die Gastgeber dann jedoch in Person von Schemel und zweimal Bakhtyiar Hashim für eine frühzeitige Vorentscheidung zu sorgen, so dass sich die Mannschaft nach einer starken ersten Halbzeit nur den Vorwurf gefallen lassen musste, nicht noch deutlicher in Führung zu liegen. Insofern galt es für das Trainerteam auf die Gefährlichkeit dieser 2:0-Führung hinzuweisen und die Mannschaft zu ermahnen, nicht nachzulassen. Tatsächlich versuchte Hambach mit Beginn der zweiten Hälfte etwas früher und aggressiver zu stören, doch wirklich unter Druck zu setzen vermochten sie das Starkenburgia-Aufbauspiel nicht. Im vorderen Bereich allerdings war es nun häufig nicht mehr klar genug, so dass es erst in der Schlussphase wieder zu klaren Konterchancen kam. Da aber auf der anderen Seite keine eine wirklich klare Torchance zu verzeichnen war, ging der 2:0-Sieg am Ende auch völlig in Ordnung. „Die Mannschaft hat auch heute wieder eine konzentrierte und selbstbewusste Leistung gezeigt und sich dementsprechend auch mit einem weiteren zu Null-Sieg belohnt. Hoffentlich können wir dieses Level auch noch für die beiden ausstehenden Auswärtsspiele in Rodau und Bürstadt kompensieren, bevor es dann in die verdiente Winterpause geht“, gilt es laut dem Trainerteam hierfür noch einmal eine Kräfte zu mobilisieren.

Derbysieger!

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer (46. Tristan Röhrig), Felix Walter (87. Fynn Langer), Astrit Kryeziu (65. Lioney Kubanza Sota), Julian Meister, Luca Schemel (84. Deniz Kocer), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker
Tore: 1:0 Luca Schemel (12.), 2:0 Luca Schemel (18.)

Nachdem in der Woche zuvor noch ein 9:0-Kantersieg in Hambach gefeiert werden konnte, war beim Heimspiel klar, dass sich der TSV nicht noch einmal in dieser Höhe abschießen lassen wollte. Allerdings zeigte auch die Starkenburgia gleich von Beginn an, dass sie keinerlei Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen lassen wollte und so war es bereits nach 2 Minuten Lars Tremper, der einen starken Angriff über Jonas Neher und Deniz Kocer mit der frühen Führung abschloss. Auch in der Folge dominierten die Heppenheimer das Spielgeschehen, ließen Ball und Gegner laufen, Hambach verteidigte aber leidenschaftlich und kompakt, so dass es trotz ständigem Ballbesitz nicht zu allzu vielen klaren Einschussmöglichkeiten für die Starkenburgia kam. Jonas Neher konnte dennoch per sehenswertem Kopfball nach 17 Minuten auf 2:0 erhöhen. Dies war auch der Halbzeitstand. Zu einer Premiere, die den aktuellen personellen Notstand widerspiegelte, kam es dann in der 60. Minute, denn nachdem Trainer Markus Röcker schon zur Halbzeit für Igor Swieton ins Spiel gekommen war, spielten durch die Einwechslung von Tanino Cammilleri beide Trainer gemeinsam die letzte halbe Stunde. Es tat der Überlegenheit keinen Abbruch, Deniz Kocer sorgte mit dem 3:0 für die Entscheidung (73.). „Aktuell müssen wir wirklich improvisieren und alle Kräfte mobilisieren, aber die Jungs, die noch da sind, machen das sehr gut, erarbeiten sich ihre Siege und stehen als Team zusammen“, zeigten sich die beiden Trainer nach der Partie entsprechend zufrieden. Nun gilt es am kommenden Samstag noch einmal im Heimspiel gegen den FC Schönmattenwag (16 Uhr) alles rauszuhauen, um dann als Tabellenführer in die Winterpause gehen zu können.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker, Jonas Neher, Daniel Tschekalin, Markus Wohlfeil, Mohammad Yakobi (60. Tanino Cammilleri), Igor Swieton (46. Markus Röcker), Timothy Vaughan, Deniz Kocer (79. Bashar Alrajab) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Lars Tremper (2.), 2:0 Jonas Neher (17.), 3:0 Deniz Kocer (73.)