AH scheitert im Viertelfinale des Hessenpokals

Im Viertelfinale des Hessenpokals traf man auf die Spvgg Eltville. Nach dem Auswärtsauftakt in Wiesbaden hatte uns die Losfee somit wieder ein Auswärtsspiel beschert. Mit großem Kader (18 Spieler) ging es die knapp einstündige Fahrt in den Rheingau.

In den ersten 15 Minuten des Spiels konnte man sich kaum aus dem druckvollen Spiel des Gastgeber befreien und musste dem Ball fast nur hinterherlaufen. Folgerichtig fiel auch bald das 1-0, als Frank Löffler eine Hereingabe klären wollte, aber dabei einen Gegner anschoss, von dem der Ball unhaltbar für Daniel Grünig im Tor einschlug. Ein zweites Tor der Eltviller fand keine Anerkennung des Schiedsrichters, da ein Handspiel ursächlich für den Torerfolg war.

Gernot Brunken hatte nach einer taktischen Umstellung die erste Torannäherung von uns, doch sein Schuss ging im Endeffekt doch weiter als geplant am Tor vorbei.

Grünig konnte sich in der Folgezeit mehrfach auszeichnen, vor allem in einer Szene, als der Ball schon in Richtung rechter Winkel flog, doch Grünig absprang und per Übergreifen mit der rechten Hand den Ball aus dem Winkel zur Ecke lenkte.  Mit einem 1-0 nach 40 Minuten ging es in die Pause.

Mit neuen frischen Kräften sollte der Rückstand aufgeholt und im besten Fall gedreht werden. Doch dieses Unterfangen sollte noch ein bisschen dauern. Davor musste Grünig wieder mehrmals zeigen, was er so auf dem Kasten hat und konnte sein Tor sauber halten.  

Eine gute Freistoßchance (Jannik Hoffmann schoss in die Mauer) konnte man nicht vernünftig ausspielen und der zweite Nachschuss ging schließlich ins Seitenaus zum Abschluss. Doch dies sollte nur eine Übung gewesen sein, denn in der Nachspielzeit, die in der zweiten Hälfte insgesamt 7 Minuten betrug, gab es wieder Freistoß in ähnlicher Position. Diesmal blieb Hoffmann vom Ball weg und Yavuz Sener und Brunken schritten zur Ausführung. Sener legte auf, Brunken schoss und der Ball schlug links unten ein- 1-1 stand es nun. Der Ausgleich war hergestellt. Doch nicht lange, denn 5 Minuten später gab es einen Freistoß an der Seitenauslinie, der Richtung Fünfer flog und von dort ins Tor zum erneuten Rückstand. Da eine Minute später der Abpfiff erfolgte, konnte die Niederlage nicht mehr verhindert werden und das Hessenpokalabenteuer ist für das Spieljahr 2024/25 zu Ende.  

Folgende Spieler waren im Einsatz: Dominik Heckmann, Marko Mitsch, Bennj Frank, Nils Röttger, Marc Pinhammer, Gernot Brunken, Josef Apfel, Jannik Hoffmann, Matthias Salewski, Frank Löffler, Mathias Becker, Dieter Eisenhut, Yavuz Sener, Christopher Bee, Daniel Grünig, Nuri Sogukcesme, Nawid Hariri und Fabian Meier

AH mit Sieg im ersten Spiel des Jahres

Im ersten Spiel des Jahres 2025 traf die AH nach knapp 4 Monaten ohne sportlichen Wettkampf auf Sandhofen. Trainer Peter Fetsch konnte im Vorfeld aus dem Vollen schöpfen, denn der Kader für das Spiel bestand aus 17 Spielern. Wegen Absagen am Spieltag schrumpfte der Kader, so dass zum Spiel zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen.

Bei bestem Wetter konnte das Spiel mit dem neuen Spielball beginnen. Ein klein wenig konnte man uns die lange Spielpause anmerken, exemplarisch hierfür kann man die Fehleinschätzung der Laufstärke von Stefan Moos durch Matthias Salewski anführen, der Moos einen Pass spielte, den Moos vielleicht in seinen Glanzzeiten hätte erlaufen können. Trotz dieser Kinderkrankheiten zu Beginn konnte man in Führung gehen, als Jannik Hoffmann Gernot Brunken bediente. Brunken zielte ganz genau und traf per Schlenzer ins rechte Eck zur Führung.

Nicht allzu lange konnte man sich über die Führung freuen, denn Sandhofen schlug zurück und traf nach mehreren gescheiterten Defensivaktionen mit einem satten Schuss unter die Latte.

Nun hatten beiden Mannschaften Chancen auf das nächste Tor. Auf unserer Seite scheiterte Salewski mit einem versuchten Außenristschuss und auch Hoffmann konnte den Ball nicht im Tor unterbringen, nachdem er den Torwart schon ausgespielt hatte. Getroffen hatte Vincent Klauser zwar, doch sein Treffer erhielt keine Anerkennung wegen einer Abseitsstellung.

Auf der Gegenseite konnte sich Torwart Dominik Heckmann nicht über zu wenig Beschäftigung beklagen, denn er musste mehrmals klären, in einer Szene sogar zweimal hintereinander, als er erst einen Schuss abwehrte und danach den Abpraller an den Pfosten lenkte und dessen Nachschuss dann von den Innenverteidigern Marko Mitsch und Nils Röttger geklärt werden konnte.

Die erneute Führung erzielte Salewski, als er nach einer unübersichtlichen Standardsituation am schnellsten schaltete und traf. Mit dem 2-1 ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte legte man noch einmal eine Schippe drauf und Hoffmann war es, der das Spiel quasi im Alleingang entschied. Bei einem Angriff über Hoffmanns linke Seite wollte er eigentlich den Ball mitnehmen, doch Salewski hatte andere Pläne und wollte Hoffmann den Ball nicht überlassen, so dass Hoffmann auf ein Scheitern von Salewski hoffte. Salewski scheiterte dann tatsächlich am Sandhofer Torwart wie von Hoffmann erwartet worden und verwertete den Abpraller zum 3-1.

Wenig später traf Hoffmann zum zweiten Mal, als er sich über die linke Seite durchsetzte und aus spitzem Winkel zum 4-1 traf. Einen möglichen Hattrick schaffte Hoffmann nicht, was nicht an ihm lag, sondern an Klauser, der Hoffmann den Ball abnahm und ins leere Tor beförderte. Doch wieder war es eine Abseitsstellung von Klauser, die ihn am Torjubel hinderte. Da auch Brunken mehrmals aussichtsreich vergab und Heckmann zweimal klären konnte, konnte man einen 4-1 Sieg zum Jahresauftakt feiern und feierte eine gelungene Generalprobe für das Hessenpokalspiel am Freitag in Eltville.

Folgende Spieler waren im Einsatz: Dominik Heckmann, Marko Mitsch, Bennj Frank, Nils Röttger, Stefan Moos, Marc Pinhammer, Gernot Brunken, Josef Apfel, Jannik Hoffmann, Matthias Salewski, Leo Tsirikos, Vincent Klauser und Manuel Seberkste

Winterwanderung der AH

Traditionell trafen sich einige Mitglieder der AH zur Winterwanderung, die immer nach Weihnachten durchgeführt wird. Fast pünktlich um 10 Uhr waren alle Wanderer am Treffpunkt, dem kleinen Markt, eingetroffen, so dass es nach kurzer Orientierungsphase, wo es denn lang geht, losgehen konnte.

Richtung Starkenburg ging die Reise, wo dann auf den Kanonenweg abgebogen wurde und zum ersten Halt gewandert wurde. Der unplanmäßige erste Halt war am Parkplatz an der Sternwarte, wo man überrascht wurde von der Ankunft von Nawid Hariri, der eigentlich abgesagt hatte, aber nun doch erschien und sich uns anschloss. Die Gelegenheit nutzte man zu einem Ständchen für Geburtstagskind Peter Stadler.

An der Helenenruhe kam es zum nächsten Stopp und das Geburtstagskind gab eine Runde aus. Nun trennten sich die Wege. Während ein Teil sich aufmachte Richtung Ziel, Alte Mühle, verharrte der andere Teil noch etwas an der Helenenruhe. Damit sich die Nachzügler nicht verlaufen, gab es von der Vorlaufenden eine Richtungsanzeige, die den Weg zur Mühle wies. Doch der Hinweis war gar nicht nötig gewesen, denn die Nachzügler liefen einfach die Abkürzung und waren als Erste am Ziel angekommen.

Einträchtig zusammen konnte man daraufhin die Köstlichkeiten der Alten Mühle genießen und nachdem alle gestärkt waren, gab es wieder eine Trennung. Für einen Teil war der Winterwanderung beendet, während der andere Teil noch Lust auf Unternehmungen hatte und sich auf zum Steigkopf machte und dort weitere AH Mitglieder traf. Zum Abschluss ging es wieder nach Heppenheim und bei Oli in der Scheune fand der Tag einen gebührenden Abschluss.

AH gewinnt in Reichenbach

Am Mittwoch stand ein Freundschaftsspiel in Reichenbach an. Der eigentliche Gegner Lorsch hatte abgesagt, so dass Reichenbach kurzfristig einsprang. Aufgrund einiger Absagen waren erst mal nur 12 Spieler am Start, Oliver Heinzmann stand als Reserve zur Verfügung, falls es eng werden sollte, was dann auch tatsächlich passierte.

In den ersten 10-15 Minuten brauchte man eine gewisse Anlaufzeit, um sich wieder an das Großfeldspiel zu gewöhnen. Mit fortlaufender Spielzeit fand man besser ins Spiel und die Offensivabteilung um Christopher Bee und Gernot Brunken konnte immer besser ins Spiel beracht werden, weshalb der Reichenabcher Torhüter immer mehr zu tun bekam. Mathias Gerner war es dann vorbehalten, seine Torabschlussqualitäten ein weiteres Mal unter Beweis zu stellen und die Führung zu erzielen. Für Gerner war danach erst Mal Schluss und Trainer Peter Fetsch zog die Auswechseloption und für Gerner betrat Matthias Salewski den Platz. Gerner sollte aber nicht lange draußen bleiben, denn Josef Apfel musste nach einem Zusammenprall an seiner Nase von Nawid Hariri erstversorgt werden. Gerner war danach wieder im Spiel und Heinzmann ging sich doch umziehen. Hariri bereitete kurz vor der Pause das 2-0 vor, als sein Einwurf zu einer Vorlage für Johannes Schäfer wurde, der nicht lange fackelte und den Ball ins Tor schoss.

In der zweiten Hälfte war es wieder ein Einwurf von Hariri, der zu einer Torvorlage führte. Ohne Berührung eines Spielers kam der Ball zu Brunken, der sich bedankte und zum ersten Mal an diesem Abend einköpfte. Seinen zweiten Treffer markierte Brunken nach starker Vorlage von Schäfer, der präzise auf Brunken geflankt hatte. Hariri legte zum 5-0 nach und traf per Flachschuss nach Pass von außen. Brunken war es vorbehalten, mit seinem dritten Kopfballtor den Endstand von 6-0 herzustellen.

Folgende Spieler waren im Einsatz: Daniel Grünig, Dominik Heckmann, Nils Röttger, Bennj Frank, Marc Pinhammer, Johannes Schäfer, Josef Apfel, Mathias Gerner, Nawid Hariri, Christopher Bee, Gernot Brunken, Matthias Salewski, Oliver Heinzmann

AH gewinnt im Ü40 Pokal

In der ersten Runde des Ü40 Kreispokals wollte es die Losfee, dass wir ein Heimspiel erhielten. Als Gegner wurde uns Rodau zugelost, gegen die wir in diesem Wettbewerb bisher noch nie gespielt hatten.

Trotz einiger Absagen konnte Trainer Peter Fetsch eine schlagkräftige Mannschaft aufs regennasse Spielfeld schicken. Bis man das erste Mal jubeln durfte, dauerte es aber 20 Minuten. Hatte man sich vorher noch schwer getan mit der Zielgenauigkeit im Abschluss, war es schließlich Matthias Salewski, der einen platzierten Schuss aus der Drehung Richtung langes Eck des Rodauer Tores abfeuerte. Rodaus Torwart konnte dem Ball nur noch beim Einschlagen im Eck zuschauen und es stand 1-0 für uns. Torwart Daniel Grünig musste auch sein Können in zwei Situationen zeigen und half mit, dass die Fehler seiner Vorderleute unbestraft blieben.

Das fällige 2-0 kann man als Kunstwerk betiteln, denn Dieter Eisenhut verwandelte eine Ecke direkt und das bei einem Kleinfeldtor. Hatte Eisenhut bei der Ecke vor seinem Tor schon probiert, diese direkt zu verwandeln, ein Rodauer klärte allerdings zu der nun folgenden Ecke, konnte er nun eine Erfolgsmeldung verkünden. Seine Ecke schlug im langen Eck ein und überraschte alle Spieler samt Torwart Rodaus. Mit diesem 2-0 ging es in die Pause.

Rodau musste nun naturgemäß von ihrer defensiven Grundhaltung abweichen, so dass sich nun Räume für ein Konterspiel ergaben. Dies wurde aber im Abschluss nicht konsequent umgesetzt, so zum Beispiel, als Christopher Bee eine Hereingabe an den Pfosten setzte und Bennj Frank den Abpraller nicht im Tor unterbringen konnte. Gefährlich für das Grünigtor wurde es auch. Die beste Chance für Rodau hatte ausgerechnet Nawid Hariri, der Grünig zu einer Glanzparade zwang. Die letzte Einschusschance des Spiels hatten in einer Coproduktion Stefan Moss und Mathias Gerner, was aber in einer Abseitsstellung Gerners mündete.

Durch den Sieg steht man in der nächsten Runde und wartet, was die Losfee nun für Pläne mit uns hat.

Folgende Spieler waren im Einsatz: Daniel Grünig, Dominik Heckmann, Stefan Moos, Bennj Frank, Dieter Eisenhut, Yavuz Sener, Matthias Salewski, Nawid Hariri, Mathias Gerner und Christopher Bee

AH gewinnt im Hessenpokal

Durch den erneuten Gewinn des Kreispokals konnte sich die AH wieder für den Hessenpokal qualifizieren. Gespannt wartete man bei der Auslosung, welcher Gegner es dieses Mal sein würde. Das Los führte uns in die Landeshauptstadt nach Wiesbaden, denn aus der Lostrommel erhielten wir die Freien Turner Wiesbaden als Gegner, die ihren Kreispokal auf Kleinfeld gewonnen hatten.

Trotz zweier Absagen am Spieltag konnten Thomas Silber und Manfred Hamel, die Peter Fetsch hervorragend als Trainer vertraten, aus dem Vollen schöpfen, denn der Kader belief sich auf 15 Spieler. Mit zwei Bussen ging es los Richtung Wiesbaden und trotz zweier kleinerer Staus kam man pünktlich in Wiesbaden am Sportplatz an.

Von Beginn an machte die Starkenburgia klar, dass es nur einen Sieger geben würde. Die erste Torchance gab es direkt nach einer Minute, als Gernot Brunken einen Kopfball nach Flanke des agilen Nuri Sogukcesme nicht im Tor unterbrachte. Doch Sogukcesme brach nur wenig später den Bann und traf zur Führung. Diese baute Christopher Bee aus und traf zum 2-0. Josef Apfel, der schon gegen Lampertheim getroffen hatte, war erneut zur Stelle, als Sergej Pineker einen Ball an den Pfosten geköpft hatte. Apfel staubte ab und erhöhte zum 3-0. Der zusammen mit Matthias Salewski Mitte der ersten Halbzeit eingewechselte Fabian Maier sorgte nun dafür, dass auch über die rechte Seite ein rasantes Tempo gegangen werden konnte und Gernot Brunken war Nutznießer des Tempos von Maier, der rechts durchbrach und Brunken mustergültig bediente, der daraufhin nur noch einzuschieben brauchte. 4-0 stand es zur Halbzeit.  

Zur zweiten Halbzeit wurde das Wechselkontigent ausgeschöpft und Dominik Heckmann und Stefan Moos kamen in die Partie. Am Spielverlauf änderte sich nichts, denn Starkenburgia bestürmte das Tor der Wiesbadener. Maier war es dann, der wieder auf rechts frei durch war und zum 5-0 traf. Brunken erhöhte mit seiner linken Klebe auf 6-0 und das Spiel war endgültig entschieden. Das einzige Problem bestand darin, dass Salewski aufpassen musste, vom Schiedsrichter nicht mit gelb/rot vom Platz geschickt zu werden. Doch auch dies konnte Salewski handeln. Das 7-0 folgte sodann, Bee war es, der eine Kombination über rechts von Dieter Eisenhut und Maier mustergültig per Direktabnahme vollendete. Das 8-0 stellte beinahe eine Kopie des 4-0 da, doch Maier entschied sich diesmal für die Variante selbst abschließen, statt den mitlaufenden Salewski zu bedienen, wie er es vorher mit Brunken gemacht hatte. 8-0 stand es nun. Salewski wurde aber für seinen Einsatz belohnt, denn der Schiri honorierte Salewskis Mitlaufen, damit er Maier zwei Optionen geben konnte, selbst abschließen oder abspielen, indem er Salewski als Torschützen eintrug. Die Möglichkeit auf 9-0 zu erhöhen, gab es auch noch. Nachdem Maier wieder in den Strafraum eingedrungen war, konnte sich Wiesbaden nur mit einem Foul behelfen und Maier lag auf dem Boden. Elfmeter war die Folge und Pineker trat an und setzte den Ball aber an den rechten Pfosten, so dass es bei den 8 erzielten Toren blieb. Die letzte Aktion gehörte dann dem Gastgeber, der mit seinem ersten gefährlichen Abschluss gleich traf zum 1-8 Endstand.    

Damit steht man erneut in der zweiten Runde und wartet gespannt, wie die Reise nun weitergeht.  

Folgende Spieler waren im Einsatz: Daniel Grünig, Dominik Heckmann, Marko Mitsch, Stefan Moos, Mathias Becker, Bennj Frank, Dieter Eisenhut, Gernot Brunken, Josef Apfel, Nawid Hariri, Matthias Salewski, Sergej Pineker, Nuri Sogukcesme, Christopher Bee und Fabian Maier

AH gewinnt in Lampertheim

Im ersten Spiel nach der Sommerpause traf die AH in Lampertheim auf die TV Lampertheim.

Mit einem Minimalkader (nur ein Auswechselspieler) ging man das Unternehmen an. Trainer Peter Fetsch konnte trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken.

Gespielt wurde auf einem für uns ungewohnten Terrain, denn der Naturrasenplatz in Lampertheim war Austragungsort des Spiels. Ein besonderes Handicap gab es bei dem Rasen auch noch, da keine Linien abgestreut waren. Lampertheim behalf sich mit aufgestellten Hütchen.

Nach den erwarteten Anfangsproblemen nach der längeren Pause konnte man sich mit zunehmender Spieldauer auf den Gegner und die Platzverhältnisse besser einstellen und Sturmspitze Gernot Brunken konnte erste Torannäherungen vermelden. Nach einem Pfostenschuss der Lampertheimer war es dann Brunken, der einen Angriff über die linke Seite, vorgetragen von Marc Pinhammer und Johannes Schäfer, vollenden konnte und da stand, wo ein Stümer stehen muss und den Abstauber verwandelte. Mit diesem 1-0 ging es in die bei den heißen Temperaturen wohl verdiente Pause.

Auch nach der Pause konnte man das Heft des Handelns weiter in der Hand behalten und so dauerte es auch nicht mehr lange, bis ein weiterer Treffer hinzukam. Schäfer war es, der eine Vorarbeit von Josef Apfel mit einem platzierten Schuss ins lange Eck vollendete.

Und Apfel sorgte im Anschluss für den Endstand, als er nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden konnte. Den fälligen Strafstoß übernahm Apfel persönlich und verwandelte gewohnt sicher zum 3-0 Endstand.

Folgende Spieler waren im Einsatz: Dominik Heckmann, Marko Mitsch, Stefan Moos, Nils Röttger, Mathias Becker, Bennj Frank, Dieter Eisenhut, Johannes Schäfer, Marc Pinhammer, Gernot Brunken, Josef Apfel und Leo Tsirikos

AH gewinnt Kreispokal

Im Finale des AH Ü35 Kreispokals traf die AH der Starkenburgia erneut auf Riedrode. Dies war schon im Vorjahr die Finalpaarung gewesen und auch der Austragungsort war wieder identisch, man spielte auf dem Kunstrasen der TV Lorsch.

Personell musste man einige Ausfälle verkraften, so dass es im Gegensatz zum Vorjahr mehrere Neulinge gab. So gaben Jens Schuchmann und Fabian Maier ihr Debüt und Vincent Klauser sein Pflichtspieldebüt.

Da die Begegnungen beider Mannschaften in der Vergangenheit immer enge Duelle waren, war man auch diesmal wieder auf ein spannendes Spiel eingestellt.

Man begann druckvoll und hatte durch einen Schuss von Christopher Bee auch die erste Torannäherung zu verzeichnen. Klare Chancen ergaben sich im weiteren Verlauf aber auf beiden Seiten erst mal nicht, so dass es beim 0-0 blieb.

Riedrode hatte als erste Torchance einen Freistoß aus gefährlicher Position, doch Torhüter Daniel Grünig musste nicht eingreifen, da der Ball übers Tor ging. So auch bei der besten Chance von Riedrode, als einer der Ihren frei vor Grünig auftauchte und den Ball übers Tor schoss.

Beinahe kurz vor der Pause konnte man die Führung bejubeln, als Yavuz Sener nach einer Ecke aus dem Rückraum aufs Tor schoss oder Sergej Pineker bedienen wollte, der den Ball aber nicht richtig traf und dieser dann am langen Pfosten vorbei ins Aus ging. So blieb es beim 0-0 zur Pause.

In der zweiten Hälfte hatte Riedrode in den ersten Minuten mehr vom Spiel, doch Grünigs Tor kann nicht wirklich in Gefahr. Nach und nach kamen wir dann wieder besser in die Partie und Torchancen ergaben sich. So hatte Nuri Sogukcesme eine Kopfballgelegenheit, die haarscharf am Tor vorbeiflog. Sogukcesme hatte kurz darauf die größte Chance des Spiels, als er allein auf das Riedroder Tor lief, aber wie Riedrode in der ersten Hälfte bei deren größter Chance über das Tor zielte. Pineker vergab kurz vor Schluss nach einem Freistoß von Johannes Schäfer, als er den Ball quer zur Torlinie spielte, statt ins Tor zu schießen.

So richtete man sich schon auf ein erneutes Elfmeterschießen ein wie im Vorjahr, doch diesmal sollte wieder ein Elfmeter die Entscheidung bringen, doch anders als im Vorjahr. Klauser konnte nämlich den Ball im Riedroder Strafraum erkämpfen und lief ihm hinterher, um ihn zu sichern, als er in seiner Bewegung von einem Riedroder am Bein getroffen wurde und zu Boden stürzte. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als zu pfeifen und auf den Punkt zu zeigen. Sener nahm sich der Sache an. Ähnlich wie bei der WM 1990 im Finale war es nun auch hier. Elfmeter kurz vor Schluss, trifft Sener sind wir Kreispokalsieger analog zu Brehme, wobei dort der Weltmeistertitel auf dem Spiel stand. Und Sener machte es wie Brehme, flach ins linke Eck von ihm aus gesehen dem Torwart keine Abwehrchance gebend. 1-0 hieß es nun für uns und man musste die restlichen 2 Minuten überstehen, was das Abwehrbollwerk um Schuchmann/Pineker auch schaffte. Der Schlusspfiff ertönte und die Titelverteidigung war perfekt. Aus den Händen von Reiner Held erhielt Matthias Salewski den Pokal, der es sich nun wieder ein Jahr auf dem Galgen einrichten kann sowie zwei Gutscheine für Erschfrischungsgetränke nach schweißtreibenden Trainingseinheiten. Mit dem erneuten Triumph im Ü35 Kreispokal qualifizierte man sich erneut für den Hessenpokal und geht dort wieder an den Start.

Die Kreispokalsieger bestanden aus: Daniel Grünig, Marko Mitsch, Jens Schuchmann, Sergej Pineker, Josef Apfel, Yavuz Sener, Dieter Eisenhut, Johannes Schäfer, Fabian Maier, Nuri Sogukcesme, Christopher Bee, Dominik Heckmann, Nawid Hariri, Matthias Salewski und Vincent Klauser    

AH erreicht Finale des Ü35 Kreispokals

Im Halbfinale des AH Ü35 Kreispokals traf man auf FV Biblis, gegen die man erst vor ein paar Wochen im Halbfinale des Ü40 Kreispokals gespielt hatte. Damals hatte Biblis das Spiel für sich entscheiden können, so dass man nun die Gelegenheit für eine Revanche hatte. Gespielt wurde auf dem Naturrasen von Biblis.

Personell musste Trainer Peter Fetsch umbauen, da der etatmäßige Torhüter, Daniel Grünig, kurzfristig seine Teilnahme absagen musste. Für Grünig konnte Fetsch mit Jürgen Becker einen geeigneten Ersatz finden. Auch sagte am Spieltag Stefan Moos krankheitsbedingt ab, so dass der Kader auf 14 Mann zusammenschrumpfte.

Als man zum vereinbarten Treffpunkt in Biblis eintraf, musste man sich Gedanken machen, ob man überhaupt spielen kann, da ein Gewitter aufzog und es mehrfach blitzte. Da sich das Gewitter bis zum Anpfiff verzog, konnte doch gespielt werden. Nur der Regen blieb bis circa Spielminute 15 ein Wegbegleiter.

Entgegen unserer sonst üblichen Gewohnheit legte man diesmal einen Blitzstart hin, denn nach 6 Minuten stand es bereits 2-0 für uns. Nuri Sogukcesme war es, der auf der rechten Seite auf und davon war und eine präzise Flanke in den gegnerischen Strafraum brachte. Ein Bibliser Abwehrspieler vollendete dann unseren ersten Angriff erfolgreich und traf per schönem Kopfball ins eigene Tor. War der Fananhang um Hansi noch am Jubeln ob so einer frühen Führung, da machte sich Josef Apfel auch schon auf den Weg gen gegnerisches Tor. Diesmal ging der Angriff über links und Apfel bediente Christopher Bee mustergültig, der vor dem Tor eiskalt blieb und den Ball zum 2-0 einnetzte. Gespielt waren da gerade mal 6 Minuten.

Aber es dauerte nicht lange, da musste Becker das erste Mal hinter sich greifen. Nur 2 Minuten nach der Erhöhung durch Bee probierte Yavuz Sener im Mittelfeld einen Hackentrick, der auch als gelungen angesehen werden konnte, aber nur im Hinblick auf die technische Ausführung. Denn der Ball landete bei Biblis und ein Bibliser nutzte die Gelegenheit und traf per Fernschuss zum 1-2 Anschlusstreffer. Nun wogte das Spiel hin und her. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten für weiterer Tore. Auf Starkenburgiaseite hatte Apfel die wohl beste, als wieder Sogukcesme sich über rechts durchtanken konnte und Apfel in der Mitte bediente, doch Apfel schaffte es, den Ball aus knapp 3 Metern über das Tor zu befördern. Biblis hatte einen Lattenkracher nach einem Freistoß und den vermeintlichen Ausgleich durch den folgenden Abpraller erkannte der Schiedsrichter wegen Abseits nicht an. Mit einer 2-1 Führung ging es in die zweite Hälfte.

Biblis machte nun mehr Druck und versuchte den Ausgleich zu erreichen. Doch ihre Annäherungen an das von Becker gehütete Tor waren noch nicht von Erfolg gekrönt. Dies änderte sich aber, als Patrick Wegener einen Bibliser im Strafraum zu Fall brachte und es Elfmeter gab. Becker war zwar in der richtigen Ecke doch den platzierten Schuss konnte er nicht parieren. Es stand nun 2-2, was aber nicht lange anhielt, denn es gab eine Standardsituation und Sergej Pineker machte sich auf den Weg nach vorne. Dieter Eisenhut bediente Pineker im zweiten Kopfballvorlagenversuch mustergültig und Pineker konnte denn Ball ins lange Eck befördern zur erneuten Führung. Nun wollte man diese Führung ins Ziel retten. Dieses Vorhaben scheiterte aber denkbar knapp. 3 Minuten vor dem Ende bekam Gernot Brunken den Ball zugespielt umringt von mehreren Bibliser Spielern. Brunken kam zu Fall und lag zwangsläufig auf dem Ball. Doch statt Freistoß für Brunken gab es Freistoß Biblis und Becker war wieder geschlagen. Der Ball schlug in der linken Ecke ein. 3-3 stand es nun, aber es waren ja noch ein paar Minuten zu spielen. Und Eisenhut nutzte diese Zeit und marschierte nach vorne und wollte den eingewechselten Matthias Salewski bedienen, doch ein Bibliser konnte den Ball gerade noch so zur Ecke abwehren. Damit war die letzte Möglichkeit, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, dahin und das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen.

Nun kam es auf die Qualitäten einerseits der Schützen und andererseits des Torhüters an. Aber weder bei den Schützen machte man sich groß Gedanken, da der einzige, der in letzter Zeit verschossen hatte, Salewski, gar nicht bei den fünf Schützen vorgesehen war. Und beim Torhüter war man eh auf der sicheren Seite, nicht umsonst wird Becker auch die Katze genannt.

Marko Mitsch eröffnete das Elfmeterschießen und er schickte den Bibliser Torwart gekonnt ins falsche Eck und traf in die andere Ecke. 1-0 für uns. Nun kam der erste Auftritt der Katze. Lange blieb Becker stehen und wartete auf eine Reaktion des Schützen. Dieser entschied sich für die linke Ecke aus seiner Sicht. Doch da war Becker schon hingesprungen und wehrte den Ball ab. Nun mussten die übrigen Schützen nur noch treffen und der Sieg wäre klar. Als zweiter machte sich Eisenhut auf den Weg von dem Mittelkreis zum Elferpunkt. Und auch er verlud den Keeper und traf sicher ins rechte Eck. Damit war der erste Schritt zum Sieg getan, drei weitere hätten noch folgen können, doch Becker hatte andere Pläne. Wieder lauerte er und wartete lange, bis der Schütze sich für eine Ecke entschied. Diesmal ging es nach rechts vom Schützen aus, doch auch das war leichte Beute für die Katze und er stach auch diesen Ball und es stand weiterhin 2-0. Damit brauchten wir nun gar nur vier Treffer für den Sieg, also brauchten nur noch zwei zu treffen. Als nächster machte sich Sener auf den Weg und er traf gewohnt sicher zum 3-0. Nun musste der nächste Bibliser treffen, um das Elferschießen überhaupt weiterführen zu können. Becker lauerte wieder und war auch wieder im richtigen Eck, doch der Bibliser Schütze traf genau in den Winkel und es stand 3-1. Nun lag es an Pineker, der doch noch ran musste und er beendete das Elferschießen, indem er ebenso sicher wie seine Vorgänger verwandelte.

Damit erreichte man zum zweiten Mal in Folge das Finale des AH Ü35 Kreispokals und trifft wie im Vorjahr auf Riedrode.

Folgende Spieler waren Im Einsatz: Jürgen Becker, Patrick Wegener, Marko Mitsch, Sergej Pineker, Marc Pinnhammer, Dieter Eisenhut, Yavuz Sener, Josef Apfel, Nuri Sogukcesme, Christopher Bee, Gernot Brunken, Dominik Heckmann, Mathias Gerner und Matthias Salewski