Im dritten Finale in den letzten vier Jahren sollte der Titel aus dem Vorjahr verteidigt werden. Als Gegner bekam man es mit dem VFL Birkenau zu tun. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen in Mörlenbach.
Nach einer Abtastphase von beiden Mannschaften hatte Birkenau die ersten Torannäherungen zu verzeichnen, die Torhüter Daniel Grünig aber noch vor keine großen Herausforderungen stellten. Dies änderte sich dann aber Mitte der ersten Hälfte, als Christopher Bee den Birkenauer Stürmer nur per Foul im Strafraum bremsen konnte, so dass es einen Achtmeter gab. Grünig konnte den Achtmeter zwar abwehren, doch der Abpraller landete beim Schützen und gegen dessen Nachschuss konnte Grünig nichts ausrichten. 0-1 stand es nun für Birkenau.
Nach dem Rückstand kam man immer besser ins Spiel und konnte sich auch vermehrt Torannäherungen erarbeiten, während Birkenau mit ihren Kontern weiter gefährlich blieb. Kurz vor der Pause kam es im Birkenauer Strafraum zu einer Duplizität der Ereignisse, jetzt war es ein Birkenmauer Spieler, der Jannik Hoffmann von hinten in die Beine trat und es gab nun auch auf der anderen Seite Achtmeter. Gernot Brunken nahm sich der Sache an und traf sicher zum 1-1 Ausgleich, was gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete.
Mit Beginn der zweiten Hälfte kam es zu vermehrten Angriffen auf das Birkenauer Tor. So machte Josef Apfel den Anfang, als es einen Fehler im Aufbauspiel von Birkenau gab und Apfel frei vor dem Torwart stand, doch am Tor vorbeischob. Dieter Eisenhut hatte sich kurz darauf den Ball in Höhe Mittellinie erobert und lief auf den Birkenauer Torwart zu und wollte ihn umkurven. Der Torwart konnte Eisenhut allerdings den Ball im letzten Moment abluchsen. Eric Lerchl scheiterte dann ebenso knapp, als er einen Schuss im Strafraum abfeuerte, den der Torwart per Reflex abwehrte und der Ball über die Latte ging. Nachdem dann wieder Eisenhut aus knapp drei Metern über das leere Tor geschossen hatte und ein 3 auf 1 Überzahlangriff nicht ins Tor untergebracht werden konnte, kam es, wie es kommen muss. Birkenau hatte zweimal seine Torgefahr angedeutet: ein Schuss aus kurzer Entfernung ging knapp am Pfosten vorbei und eine Direktabnahme nach einer Flanke zischte haarscharf über die Latte. Nach einer Hereingabe kam es zu einer eher kuriosen Szene, denn der Birkenauer Stürmer kam mit der Fußspitze an den Ball und beförderte ihn in die Luft. Grünig und Benni Frank wussten nicht, wo sich der Ball befindet, der sich Richtung Tor bewegte. Frank sah den Ball zu spät und konnte ihn nicht am Einschlag hindern. 1-2 stand es nun wieder für Birkenau. Da auch die letzten Angriffsbemühungen nicht von Erfolg gekrönt waren und es eine Minute vor Schluss die endgültige Entscheidung mit dem 1-3 gab, klappte es nicht mit der Titelverteidigung und es gab im insgesamt sechsten Ü40 Finale die verte Niederlage.
Folgende Spieler waren im Einsatz: Daniel Grünig, Dominik Heckmann, Benni Frank, Jannik Hoffmann, Gernot Brunken, Eric Lerchl, Dieter Eisenhut, Josef Apfel, Johannes Schäfer, Christopher Bee, Nawid Hariri und Vincent Klauser







