Erste Mannschaft mit souveränem Auswärtsauftritt

4:1-Sieg beim SC Rodau dank einer konzentrierten und konsequenten Leistung

Nach der verdienten Niederlage gegen den Tabellenführer ging es für die Starkenburgianer auf dem großen Rasenplatz in Rodau darum, direkt wieder in die Spur zurückzufinden. Dabei war klar, dass dies gegen die Gastgeber, die sich durch ihre 10 Punkte aus den sechs Spielen nach der Winterpause aus der akuten Abstiegsgefahr befreit haben, kein Selbstläufer werden würde. Doch die Mannschaft des Trainerduos Becker/Schmitt ging die Partie von Anfang an sehr fokussiert an und belohnte sich schnell: Abel Abdelkader behauptete sich im Strafraum der Gastgeber und legte auf Luca Widera ab, der mit seinem 17. Saisontreffer zur frühen Führung einnetzte (5.). Allerdings antwortete der SC Rodau schnell und zeigte, warum er so beständig punktete in den vergangenen Spielen: ein guter langer Ball auf Außen, eine präzise Flanke, Mamadou Bah läuft gut ein und trifft per Kopf zum Ausgleich (12.). Aber die Kontrolle über die Partie blieb weiterhin bei der Starkenburgia, die gegen den Ball kompakt und kompromisslos verteidigte und umgekehrt für die Gastgeber kaum zu greifen war. Den ausschlaggebenden Unterschied sollten dann aber vor allem die Standards an diesem Nachmittag machen, denn während Rodau aus den seinen zu wenig machte bzw. auch am aufmerksamen Starkenburgia-Keeper Timo Rothermel scheiterte, zeigten sich die Starkenburgianer in Sachen ruhender Ball diesmal sehr effizient. Dabei trat vor allem Kapitän Pascal Guthier in Erscheinung: Zunächst war es seine Ecke, die Astrit Kryeziu zur erneuten Führung nutzte (17.), dann war es der gerade eingewechselte Lio Kubanza, der mit seinem ersten Ballkontakt eine Freistoßflanke von Guthier verwertete (29.). Mit diesem 3:1 ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hatte Rodau zwar mehr Ballbesitz und versuchte Druck aufzubauen, aber wirklich gefährlich wurde es kaum vor dem Starkenburgia-Tor. Im Gegenteil: Ein weiterer ruhender Ball, Pascal Guthier nahm ganz genau Maß und das Leder segelte für den SC-Keeper ganz unangenehm an Freund und Feind vorbei ins lange Eck – das 4:1 war denn auch die Entscheidung (71.). In der Schlussphase gab noch Luis Calvo sein Comeback, so dass der einzige, aber natürlich umso schwerwiegendere Wehrmutstropfen an diesem Tag die verletzungsbedingte Auswechslung von Torjäger Luca Widera war, bei dem nun zu hoffen bleibt, dass die Verletzung sich als nicht so schlimm wie zu befürchten herausstellt.

Tabellenführer eine Nummer zu groß

Erste Mannschaft bekommt von SG Lindenfels bei der 0:3 (0:2)- Heimniederlage Grenzen aufgezeigt

Im Fußball zählen Ergebnisse und wer von 23 Ligaspielen 19 gewonnen hat, hat im bisherigen Verlauf der Saison noch nicht allzu viel falsch gemacht und darf wohl auch nach einem gewonnenen Spiel auf dem Galgen zurecht „Spitzenreiter“ skandieren. Und da es auch eine sehr löbliche Tugend ist, zu wissen, was man nicht kann, ist ein probates, wenn nicht gar cleveres Vorgehen, sich auf das zu fokussieren, was man gut kann und genau dies ist es, was die SG Lindenfels/Winterkasten am Ende des Tages vermutlich zum Meister und dann auch verdienten Aufsteiger machen wird. Denn schlussendlich zählt eben das Ergebnis und oftmals schlägt auch Mentalität Qualität und wer das Spiel am Sonntag gesehen hat, weiß wovon hier geschrieben wird. Die Starkenburgianer zeigten sich von Beginn an gewillt, dem Favoriten Paroli zu bieten und wollten mit dem Selbstbewusstsein aus zuletzt drei Siegen auch gegen die SG unbedingt punkten. Und so übernahmen sie auch von Beginn an die Spielkontrolle, ließen den Ball ordentlich laufen, die Gäste bekamen kaum Zugriff. Aber sie lassen sich eben auch nicht aus der Ruhe bringen, verteidigen in solchen Phasen konsequent und rigoros – der eine oder andere Ball dürfte immer noch in den Weiten der Weinberge unterwegs sein – und warten auf ihre Chance. Und die erste davon nutzten sie dann auch sehenswert, einen klaren und zielstrebigen Angriff verwertete Stephan Weber mit einem satten Schuss (10.). Und das war dann auch für lange Zeit die einzig nennenswerte Offensivaktion des Tabellenführers, der sich aber auf seine stabile und eben kompromisslose Defensive verlassen konnte, bei allerdings auch überschaubarer Zielstrebigkeit im Starkenburgia-Angriffsspiel. Und so überließen die Gäste der Starkenburgia weitgehend den Ball und warteten auf ihre nächste Chance und die servierten die Heppenheimer ihnen auf dem Silbertablett: Ballverlust im Spielaufbau, Keeper Yannick Abancourt kann nur noch mit einem Foul reagieren, der Elfmeter von Andre Woerle sitzt sicher (38.). Das nennt man dann wohl eiskalte Effizienz, erkennbar dabei aber auch die hohe Qualität und Wucht im Offensivbereich der SG. Und die Starkenburgianer: Spielten auch in der zweiten Halbzeit munter und gefällig mit, aber viel mehr als der eine oder andere mehr oder weniger gefährliche Abschluss aus der zweiten Reihe oder aber Jason Milius 1-1-Situation gegen SG-Keeper Johannes Daum, sprang eben nicht heraus und da auch diese nicht zum zählbaren Erfolg führten, gab es am Ende noch ein unglückliches Eigentor zum 0:3-Endstand. „Sicherlich ist der Sieg um 1-2 Tore zu hoch ausgefallen, aber verdient ist er allemal, da die SG einfach mit ihren Mittel stets gefährlicher war als wir“, zeigten sich die Starkenburgia-Trainer bemüht um eine objektive Einordnung. Und als Erkenntnis bleibt: Wer im Fußball am Ende gewinnt, hat wohl alles richtig gemacht. Zumindest kurzfristig und die Fragen der Entwicklung und auch die, ob der Zweck wirklich alle Mittel heiligt, bleiben einfach mal im Raume stehen. Für die Starkenburgianer indes gilt es, die auch in diesem Spiel erkennbaren guten spielerischen Ansätze immer weiter zu forcieren und sie zielstrebiger zum Abschluss zu bringen. Ansonsten hat man wenig Argumente, sondern verhungert am Ende an der vermeintlichen Schönheit brotloser Kunst.

E1 zieht ins Kreispokalfinale ein

In einem dramatischen Halbfinale setzen sich die Starkenburgianer im Neunmeterschießen durch

Es war alles geboten in diesem Pokalhalbfinale in Affolterbach und die zahlreichen Zuschauer kamen nicht nur aus Wettergründen gar nicht aus dem Zittern heraus, vielmehr war es der hochdramatische Spielverlauf, der alle Zuschauer fesselte und begeisterte. Von Beginn an war zu erkennen, dass sich die beiden Teams in dieser Partie nichts schenken würden, immer wieder kam es zu hochintensiven Zweikämpfen, beide Mannschaften standen defensiv stabil, im Spiel nach vorne trafen zwei unterschiedliche Strategien aufeinander: Während die Gastgeber nahezu ausschließlich mit einem ersten langen Ball versuchten, in die Starkenburgia-Hälfte zu gelangen, um dort dann über zweite Bälle ihre starke Offensive ins Spiel zu bringen, wollten die Heppenheimer immer wieder von hinten heraus in ihr Kombinationsspiel kommen. So entstand eine hochinteressante und intensive Partie auf für das Alter sehr ansprechendem Niveau, beide Mannschaften zeigten, warum sie bis ins Halbfinale gekommen waren.

Die Starkenburgianer fanden sehr gut in das Spiel, die Anfangsphase gehörte klar ihnen, ohne dass jedoch Kapital daraus geschlagen wurde. Im Gegenteil, mit ihrer ersten Chance gingen die Gastgeber mit einem sehenswerten Schuss in Führung (12.). Doch die Heppenheimer antworteten, Elias Schipper zeigte sich hellwach und traf zum verdienten 1:1-Halbzeitstand (24.). Auch in der zweiten Halbzeit egalisierten sich die beiden Teams weitgehend, so dass es weiterhin nicht allzu viele Chancen auf beiden Seiten gab. Abermals gingen die Gastgeber in Führung und diesmal mit einem Traumtor aus der Distanz (32.) – unhaltbar! Aber natürlich gaben sich die Starkenburgianer noch lange nicht geschlagen und es sollte wieder Elias Schipper sein, der mit einem schönen Kopfball nach einer Ecke von Joshua Schmitt sein Team zurück ins Spiel brachte. Mit dem 2:2 ging es dann in eine 2×5-minütige Verlängerung, in der beide Mannschaften nicht mehr allzu viel riskieren wollten. Und so kam es zur Entscheidung durch Neunmeterschießen und hier avancierte Starkenburgia-Keeper Toni Suhai mit zwei grandios gehaltenen Schüssen zum Pokalhelden! Da Joshua Schmitt, Elias Schipper, Pepe Baumgarten und zum Abschluss Max May souverän verwandelten, stand der Einzug ins Finale fest! Insgesamt eine tolle, kämpferische, aber auch spielerisch ansprechende Leistung des gesamten TEAMS!

Der Treffer zum 1:1
Das 2:2
Der NeunmeterKILLER
Den entscheidenden Neunmeter eiskalt versenkt!

Erste Mannschaft mit drittem Sieg in Folge

Starkenburgianer trotzen den frühen Ausfällen und dem kleinen Platz und erkämpfen sich ein spätes 3:2 in Brandau

Da ist er, der erste dreckige Sieg der ersten Mannschaft in dieser Saison. Als Jason Milius nach seinem Solo in der 92. Minute alleine vor SG-Keeper Mirco Seibel die Nerven behält und zum 3:2-Siegtreffer einschiebt, war die Freude im Starkenburgia- Lager groß: „Ein Sieg, der sich richtig gut anfühlt, der hart erarbeitet war!“ Und tatsächlich hätte das Pendel kurz vorher auch zugunsten Brandaus ausschlagen können, als diese nämlich die große Chance zum 3:2 liegenließen. Allerdings darf es soweit aus Heppenheimer Sicht erst gar nicht kommen, denn mit der zwischenzeitlichen 2:0-Führung nach zwei Treffern des zur Halbzeit eingewechselten Lars Trempers sah man eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, versäumte das mögliche 3:0 nachzulegen und holte stattdessen den Gegner durch eigene individuelle Fehler zurück in die Partie. Diese war auf dem engen Platz in Brandau, wie nicht anders zu erwarten, von Beginn an geprägt von vielen Zweikämpfen und zwei weitgehend stabilen Defensivreihen. Für die Offensive ist es bei dem ohnehin engen Raum hier immer schwer, sich in Szene zu setzen. Die Starkenburgianer mussten in der ersten Halbzeit zwei personelle Rückschläge hinnehmen, mit Nils Wadowski und Andreas Mazzeo schieden zwei wichtige Defensivspieler verletzungsbedingt aus. Aber die Mannschaft steckte das weg und blieb stabil. „Hier haben wir uns alle wirklich gut weiterentwickelt. Dass wir dann aber in der letzten Minute den Lucky Punch setzen, das ist eine ganz neue Erfahrung“, hofft das Trainerteam, dass diese das Team nun noch weiter festigt, man die nun anstehende zweiwöchige Spielpause gut nutzt, um  mit dem nötigen Respekt, aber auch genügend Selbstvertrauen an die nächste Aufgabe heranzugehen: Der aktuelle Tabellenführer SG Lindenfels wird seine Visitenkarte auf dem Galgen abgeben.

Erste Mannschaft mit überzeugendem Heimsieg

Starkenburgianer überrennen den VfR Bürstadt in der zweiten Halbzeit beim 6:0 (0:0)

Nach dem letzten Heimsieg gegen die SG Auerbach wollten die Starkenburgianer gegen den VfR Bürstadt unbedingt nachlegen, um die 30-Punkte-Marke zu erreichen. Dementsprechend fokussiert ging das Team die Partie von der ersten Minute an und zeigte sich dabei sehr ballsicher und mit gutem Spielaufbau. Bürstadt kam kaum an den Ball, die Heppenheimer ließen das Leder in den eigenen Reihen laufen, berauschten sich allerdings irgendwann am eigenen Ballbesitz und vergaßen darüber, zielstrebig und mit Tempo und Risiko auch in Abschlusssituationen zu kommen. So war man zwar weit überlegen, ohne jedoch Kapital daraus zu schlagen, so dass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging. Dort gab es für das Trainerteam ob der guten Leistung im ersten Abschnitt eigentlich nicht viel zu monieren, einzig die Zielstrebigkeit und das Tempo im letzten Drittel galt es zu erhöhen. Und die Mannschaft setzte die Vorgaben sofort um, der eingewechselte Shkelcim Korbi konnte direkt Akzente setzen, seine Flanke verwertete Lars Tremper am langen Pfosten zum überfälligen 1:0 (47.). Luca Widera legte direkt drei Minuten später nach, als er per Abstauber nach einem Tremper-Schuss traf (50.). Und spätestens mit dem 3:0 durch Shkelcim Korbi, der im VfR-Strafraum überlegt abschloss (66.), war eine Vorentscheidung gefallen. Bürstadt ergab sich nun zunehmend seinem Schicksal, die Starkenburgianer indes blieben torhungrig und so traf zunächst der eingewechselte Lio Kubanza per Doppelschlag (75./77.), ehe Lars Tremper mit seinem zweiten Treffer das halbe Dutzende vollmachte (90.). „Das war auch in der Höhe ein absolut verdienter Sieg, wir zeigten eine konzentrierte und von der ersten Minute an mutige und engagierte Leistung, die belohnt wurde“, war das Starkenburgia-Trainerteam sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung. „Auch defensiv war das heute vom gesamten Team stark, die ansonsten keinesfalls harmlose VfR-Offensive schoss während der 90 Minuten kein eines Mal auf unser Tor“, gilt es nun, auf dieser Leistung aufzubauen und im anstehenden schweren Auswärtsspiel bei der SG Brandau am Donnerstag ebenfalls zu bestehen.

Lio Kubanza per Kopf zum 5:0.
Der verdiente Starkenburgia-Kreisel nach überzeugender Leistung!

E1 stemmt volles Programm

Trotz einiger personeller Engpässe zeigen sich die E1-Junioren stabil

Einen Doppelspieltag hatten die E-1-Junioren an diesem Wochenende auf dem Galgen zu absolvieren, also voller Einsatz für die Mannschaft, aber auch für die Eltern, die wiederum zeigten, mit wie viel Engagement sie bei der Sache sind. Am Samstag stand zunächst das Spielfest auf dem Programm. Dabei probierte das Trainerteam einiges aus, einige Spieler fehlten, andere spielten auf eher ungewohnten Positionen, was sich zunächst aber keineswegs negativ bemerkbar machte. Im Gegenteil, die ersten beiden Spiele wurden souverän gewonnen: 4:0 gegen JSG Mitlechtern (Tore: Eigentor, Joshua Schmitt, Mads Janßen, Constantin Mayer) und 3:0 gegen TSV Auerbach 2 (Tore: Elias Schipper, Demhat Dündar, Mads Janßen). Erst im Spiel gegen den starken TSV Auerbach 1 gab es eine 0:1-Niederlage.

Am Sonntag stand dann wieder einmal ein Freundschaftsspiel gegen den SV Waldhof Mannheim auf dem Spielplan. Dieses Mal ging es gegen den jüngeren Jahrgang, gegen den man beim eigenen Hallenturnier im Finale noch mit 1:0 die Oberhand behalten hatte. Entsprechend selbstbewusst gingen die Starkenburgianer die Partie auch an und konnten schon in der Anfangsphase durch Pepe Baumgarten mit 1:0 in Führung gehen. In der Folge versäumten sie es, aus der anfänglichen Überlegenheit noch mehr Kapital zu schlagen, unter anderem stand ein Lattentreffer zu Buche. Elija Schmitt konnte dennoch das 2:0 nachlegen. Danach allerdings befreiten sich die Waldhof-Buben im Verlauf des ersten Drittels der dreimal 20-minütigen Spielzeit vom druckvollen Spiel der Heppenheimer und drehten die Partie noch zu einem 3:2. Im zweiten Drittel legten die Gäste dann nach, zogen auf 6:2 davon, bevor Constantin Mayer auf 3:6 verkürzte. In diesem Abschnitt machten die Starkenburgianer einfach zu viele einfache Fehler, welche die technisch starken Waldhof-Buben konsequent zu nutzen wussten. Ähnlich gestaltete sich der Spielverlauf auch im letzten Drittel: Die Starkenburgianer hielten eigentlich gut dagegen, machten aber zu viele einfache individuelle Fehler, so dass Mannheim auf 3:8 davonzog, ehe Elija Schmitt noch der verdiente vierte Treffer für die Gastgeber gelang. In der Schlussphase legten die Waldhöfer noch zweimal nach, was am Ende zu einem sicherlich etwas zu hoch ausgefallenen, aber natürlich verdienten Sieg führte.

Am kommenden Samstag steht nun das Pokalhalbfinale in Affolterbach für die Mannschaft auf dem Programm.

Der erste Dreier 2024

Erste Mannschaft löst Pflichtaufgabe gegen Auerbach mit 4:1 (2:1)

Nach den beiden Auftaktniederlagen im Jahr 2024 galt es für die erste Mannschaft das Heimspiel gegen die SG Auerbach II zu gewinnen und zwar egal, wie! Und die Mannschaft ging die Aufgabe konzentriert an, die Herausforderung bestand vor allem darin, dieses Mal komplett das Spiel gegen den tief in einem 5-4-1 agierenden Gegner machen zu müssen, geduldig zu bleiben, ohne sich einlullen zu lassen. Und die gute Anfangsphase wurde auch direkt belohnt, als Jason Milius am langen Pfosten eine Hereingabe von der linken Seite über die Linie drückte (7.). Unverständlich dann allerdings, warum sich nach den starken ersten 10 Minuten zunehmend etwas der Schlendrian einschlich, was Auerbach für Entlastung nutzen konnte, woraus sich auch eine Ecke ergab, die prompt zum 1:1 führte (14.). Aber die Mannschaft besann sich schnell wieder auf ihr druckvolles Spiel, agierte allerdings im letzten Drittel häufig zu ungenau oder umständlich. Anders in der 21. Minute: Bei einem Konter verlagerte Lars Tremper mit viel Übersicht auf Jason Milius, der geradlinig und sauber zur erneuten Führung abschloss. Mit dieser knappen Führung ging es auch in die Halbzeit. Hier nahm sich das Team vor, genauer und zielstrebiger nach vorne zu agieren und im Defensivbereich konsequenter zur Sache zu gehen. Und die Umsetzung dieser Vorgaben führte zu einem sehr einseitigen zweiten Abschnitt, in dem Auerbach kaum noch gefährlich in die Heppenheimer Spielhälfte kam. Der Dauerdruck führte im Verlauf des Spiels beinahe zwangsläufig zu weiteren Treffern: Zunächst wurde Julian Meister im Strafraum gelegt, Luca Widera verwandelte den fälligen Elfer gewohnt sicher zum vorentscheidenden 3:1 (71.). Endgültig den Deckel drauf machte Nils Wadowski, der geistesgegenwärtig eine abgewehrte Ecke von Luca Widera verwertete. „Das war heute sicherlich nicht alles Gold, was glänzte, wir agierten doch häufig zu ungenau und umständlich. Andererseits bewiesen wir die nötige Geduld, ließen uns auch von dem Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen, sondern hielten den Druck weitgehend beständig hoch, so dass die Treffer die logische Konsequenz waren“, zeigten sich die Starkenburgia-Trainer auf jeden Fall mit dem Ergebnis zufrieden. „Nächste Woche erwarten wir mit dem stark aus der Winterpause gestarteten VfR Bürstadt allerdings wieder ein anderes Kaliber auf dem Galgen.“

E1 zieht souverän ins Pokalhalbfinale ein

Ein deutlicher 9:0-Erfolg im Derby beim SV Kirschhausen bringt die nächste Runde im Kreispokal

Die Losfee hatte es gut gemeint mit dem Heppenheimer Jugendfußball und für das Viertelfinale im Kreispokal ein Stadtderby ausgelost. Heimrecht hatten die Jungs des SV Kirschhausen, die im Achtelfinale in einem wahren Pokalkrimi die JSG Einhausen ausgeschaltet hatten. Insofern fuhren die Starkenburgianer mit dem nötigen Respekt, nach den eigenen deutlichen Pokalerfolgen aber auch mit ausreichend Selbstvertrauen in den Stadtteil. Und darauf aufbauend machten die Heppenheimer von Beginn an Druck, versäumten es aber Tore zu schießen, wobei sich auch der Keeper des SVK ein ums andere Mal auszeichnen konnte. Kurzzeitig konnte sich Kirschhausen dann auch aus der anfänglichen Belagerung etwas befreien und kamen zu zwei gefährlichen Aktionen. Hier zeigte sich aber auch Starkenburgia-Torhüter Toni Suhai auf dem Pfosten. Elias Schipper war es dann, der den Bann brach und die Starkenburgia in Führung brachte. Joshua Schmitt legte mit einem Doppelpack noch vor der Halbzeit nach, so dass eine verdiente 3:0-Führung zu Buche stand. Mit dem 4:0 durch Pepe Baumgarten nach Vorarbeit von Constantin Meyer kurz nach dem Wiederanpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters war denn auch eine Vorentscheidung gefallen. Elias Schipper packte mit zwei sehenswerten Treffern das 5:0 und 6:0 oben drauf. Nun war die Zeit für Joker Demhat Dündar gekommen, der zum 7:0 und zum Schlusspunkt traf. Dazwischen setzte Elias Schipper den Ball nochmals genau ins Tordreieck. So feierten die Starkenburgianer einen deutlichen 9:0-Derbysieg gegen den SV Kirschhausen und freuen sich nun auf das Pokalhalbfinale.

Das wichtige 1:0!
Das 3:0 direkt vor der Pause
Die Vorentscheidung zum 4:0 kurz nach der Pause
Ein weiterer sehenswerter Treffer…
Doppelpack als Joker!

Erste Mannschaft verliert abermals

Aber die Leistung stimmt beim letztlich etwas unglücklichen 0:1 beim Tabellenzweiten SV Lörzenbach

Nach dem wilden Spiel unter der Woche gegen den TSV Aschbach (3:4) hatte sich das Team einiges für das schwere Auswärtsspiel beim starken SV Lörzenbach vorgenommen, vor allem sollte es auch defensiv dieses Mal stabiler sein. Und die Mannschaft setzte die Vorgaben von der ersten Minute sehr gut um, stand kompakt und ließ somit kaum Möglichkeiten für Lörzenbach zu, die in der ersten Halbzeit eigentlich nur bei ihren gefährlichen Ecken Gefahr ausstrahlten. Die Starkenburgianer indes hatten gleich zu Beginn bei einem beherzten Schuss von Lars Tremper die Chance auf eine frühe Führung (2.), die in der Folge dann auch der erstmals eingesetzte Shkelcim Korbi zweimal auf dem Fuß hatte. Gemeinsam mit Luca Widera sorgte das Offensivtrio immer wieder für Wirbel, während das gesamte Team gemeinsam sehr gut verteidigte. Somit ging es mit einem für Lörzenbach eher etwas schmeichelhaften 0:0 in die Kabinen. „Das ist aber natürlich auch unser Thema, aus einer solch wirklich überzeugenden ersten Halbzeit müssen wir einfach mehr Kapital schlagen und in Führung gehen“, sah das Trainerteam, wie sich Lörzenbach in der zweiten Halbzeit zumindest defensiv besser auf die Heppenheimer Angreifer eingestellt hatte, offensiv sich jedoch auch weiterhin kaum entscheidend in Szene setzten konnte. Aber das eine entscheidende Momentum hatte das Spitzenteam dann eben doch: Aus einer etwas konfusen Einwurfsituation spielten sich die Hausherren nach vorne, die Starkenburgianer kamen einige Male den entscheidenden Schritt zu spät und der abgefälschte Schuss aus 18 Metern schlug schlussendlich im Starkenburgia-Gehäuse ein (77.). „Das sind sie eben noch, die Unterschiede, warum ein Team wie Lörzenbach ganz vorne steht und wir dann leider doch nur im Mittelfeld der Tabelle zu finden sind“, warfen die Starkenburgianer in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, ein Ball von Lars Tremper wurde auch noch von der Linie gekratzt, so dass Lörzenbach am Ende über einen schwer erkämpften, dreckigen 1:0-Heimsieg jubeln durfte. „Trotzdem war das heute ein weiterer Schritt nach vorne, wir haben hier absolut auf Augenhöhe agiert, belohnen uns in der ersten Halbzeit nicht und stehen am Ende wieder mit leeren Händen dar. Es gilt weiterzuarbeiten, dann wird auch der Lohn in Form von Punkten folgen“, blicken die Trainer nun dem kommenden Heimspiel gegen den TSV Auerbach 2 am Sonntag um 15:30 Uhr auf dem Galgen entgegen.

E1 erwischt ganz schwachen Tag

Starkenburgianer bleiben beim ersten Spielfest nach der langen Winterpause weit unter ihren Möglichkeiten

Nach der erfolgreichen Hallensaison und dem sehr starken Pokalspiel in Bürstadt war die E1 der Starkenburgia eigentlich voller Selbstvertrauen zum ersten Spielfest in der neuen Gruppe nach Auerbach gefahren. Leider gab es bereits im Vorfeld eine Absage des SV Affolterbach, so dass mit den zwei Mannschaften des Gastgebers und der JSG Fürth nur drei weitere Mannschaften antraten. Zwar vor Ort, aber nicht wirklich anwesend waren dann die Jungs aus Heppenheim, so dass es im Auftaktspiel gegen Auerbach 1 schon 0:2 stand, ehe die Starkenburgianer sich etwas berappelten und durch einen sehenswerten Kopfballtreffer von Constantin Meyer immerhin noch zum Anschlusstreffer kamen. Gegen Auerbach 2 lief es zwar etwas besser, so dass man nach Treffern von Joshua Schmitt, Pepe Baumgarten, Jonathan Rohmann und abermals Constantin Meyer 4:0 gewinnen konnte. Aber dass die Mannschaft an diesem Tag einfach weit unter ihren Möglichkeiten blieb, viel zu schläfrig und ohne Biss in den Zweikämpfen agierte, wurde vom letzten Gegner, der JSG Fürth, wiederum genutzt, so dass dieser die Partie nach dem Führungstreffer der Heppenheimer durch Elija Schmitt noch zu einem verdienten 2:1-Sieg drehen konnte.

Nun gilt es die Lehren aus diesem völlig verkorksten Aufritt zu ziehen, um am kommenden Samstag im Pokalviertelfinale beim SV Kirschhausen (Anstoß 12:30 Uhr) wieder das gewohnte Gesicht zu zeigen.