1b mit verdientem Derbysieg

Beim 3:1- Erfolg leisten die Sportfreunde allerdings gehörigen Widerstand

Abermals zeigte sich für die 1b, dass es in der D-Liga auch genügend Gegner gibt, gegen die es einen doch vehementen Widerstand zu überwinden, ehe ein Sieg verbucht werden kann. Allerdings nehmen die Jungs diese Situation von Woche zu Woche an und zeigen doch sehr konzentrierte und überzeugende Leistungen. So gestalteten sie vor allem die erste Halbzeit auf dem Kunstrasen im Starkenburgstadion sehr fokussiert und kontrollierten die Partie somit weitgehend. Deniz Kocer war es dann, der die Starkenburgia verdient in Führung brachte (31.). Und als direkt vor der Halbzeit der Sportfreunde-Keeper Jason Milius im Strafraum festhielt, ließ sich Nils Wadowski die Elfmeterchance nicht nehmen und konnte somit mit dem Halbzeitpfiff auf 2:0 erhöhen.

Auch aus der Pause kamen die Starkenburgianer konzentriert und man sah ihnen an, dass sie die Partie frühzeitig entscheiden wollten. Bashar Aljarab gelang mit einem sehenswerten Linksschuss dann auch das frühe 3:0 (52.), was eigentlich für etwas Sicherheit hätte sorgen können. Diese war aber wohl zu trügerisch, die Mannschaft ließ die Zügel etwas schleifen, beging fortan, da zu häufig gedanklich einen Tick zu langsam, zu viele kleine Fouls, die zu unnötigen Standards für die Sportfreunde führten. Eine solche nutzten die Gastgeber dann auch zum 1:3-Anschlusstreffer (63.). Und nun kam eine Phase, in der der Starkenburgia auch das Glück zur Seite stand, denn bei einem Pfostenschuss wäre Starkenburgia-Keeper Timo Rothermel machtlos gewesen (69.), während er kurz danach mit einer Glanzparade bei einem Schuss aus der zweiten Reihe das 2:3 verhinderte (73.). Erst danach konnte die Starkenburgia das Spiel wieder beruhigen und war in der Folge dem vierten Treffer näher, als die Sportfreunde dem Anschluss, so dass letztlich ein verdienter Auswärtserfolg zu Buche stand.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Dominik Decker, Jonas Neher, Nils Wadowski, Markus Wohlfeil, Astrit Kryeziu, Bashar Alrajab (70. Liam Vaughan), Jason Milius, Timothy Vaughan, Deniz Kocer (58. Christoph Schamber), Lars Tremper – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Deniz Kocer (31.), 0:2 Nils Wadowski (45. Foulelfmeter), 0:3 Bashar Alrajab (52.), 1:3 (63.)

D-Junioren starten mit zwei Remis

D2 mit 3:3 gegen SV Fürth, D1 mit 2:2 gegen JFV Auerbach in die Qualirunde gestartet

Zunächst war am Sonntagvormittag die D2 mit ihrem Spiel gegen den SV Fürth am Start. Die Jungs der beiden Trainer Felix Walter und Fynn Langer mussten gleich zu Beginn einen Rückstand hinnehmen, denn die Gäste aus Fürth legten mit dem 1:0 einen Blitzstart hin (2.). Aber die Starkenburgianer zeigten sich kaum geschockt, ließen fortan Ball und Gegner gut laufen und Pepe Baumgarten konnte auch relativ schnell den Ausgleich erzielen (6.). Paul Hall konnte dann seine Mannschaft in Führung schießen und direkt vor dem Halbzeitpfiff gelang Paul Bondarenko sogar noch das 3:1. Mit diesem absolut verdienten Vorsprung ging es in die Kabine. In der zweiten Halbzeit allerdings verlor die Mannschaft ihren Faden, ließ ein, zwei Möglichkeiten liegen und mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 in der 40. Minute war Fürth wieder in der Partie. Und nachdem den Gästen sogar noch der Ausgleich gelang (51.), fanden die Starkenburgianer keine Mittel mehr um das Spiel noch einmal zu den eigenen Gunsten zu drehen.

Die D1 empfing im Spiel danach den JFV Auerbach. Die Starkenburgianer zeigten sich hier von Beginn an spielbestimmend, ließen den Ball teilweise sehr gut laufen, ohne jedoch die notwendige Zielstrebigkeit zu entwickeln. So musste ein Eigentor herhalten um in Führung zu gehen (10.). Einen sehr schönen Spielzug konnte Pavel Pavlov mit dem 2:0 krönen (20.). Kurz danach kam allerdings Auerbach durch einen direkt verwandelten Freistoß zum Anschlusstreffer, so dass es mit einem knappen 2:1-Vorsprung für die Heppenheimer in die Halbzeitpause ging. Nach dem Wechsel schafften es die Jungs dann nicht mehr, ihre spielerischen Vorteile einzubringen, Auerbach gewann zunehmend Oberwasser und kam demzufolge auch zum nicht unverdienten Ausgleich.

Erste Mannschaft mit Auswärtsstandard

Drittes Auswärtsspiel, drittes 1:1 – das fühlt sich in Hofheim aber wie eine Niederlage an

Wenn am späten Freitagabend die Heimmannschaft die durch das 1:1 errungene Tabellenführung mit den freude- und vermutlich auch etwas biertrunkenen zahlreichen Zuschauern ausgelassen feiert, dann dürfte gemeinhin auch der Gast nicht allzu viel falsch gemacht haben. Die Starkenburgianer jedoch konnten mit dem einen Punkt nicht zufrieden sein, denn sie boten ein sehr gutes Auswärtsspiel, zeigten sich von Beginn an ball- und kombinationssicher, trafen mit dem FV Hofheim zwar auf einen sehr guten Gegner, so dass sich von Anfang an ein hochklassiges und zunächst auch ausgeglichenes Spiel ergab. Am Ende der 95 Minuten konnten sich aber nur die Gastgeber über einen leidenschaftlich erkämpften Punkt freuen, während die Heppenheimer zwei verlorenen Punkten nachtrauerten.

Hofheim ging zwar mit einem sehr gut vorgetragenen Angriff in Führung (25.), es sollte allerdings die letzte wirklich nennenswerte Offensivaktion mit einem Abschluss für den Rest der Partie bleiben. Und das hatten sie sich selbst zuzuschreiben, als nämlich einer ihrer Akteure sich zu einem Nachtreten gegen Julian Meister hinreißen ließ und es für den sehr guten Schiedsrichter nur eine Konsequenz gab: rote Karte in der 35. Minute. Fortan kannte das Spiel nur noch eine Richtung und die Starkenburgianer kamen noch vor der Pause durch Luca Schemel zum verdienten Ausgleich (44.). In der Pause nahmen sich die Heppenheimer vor, geduldig weiterzuspielen, sich nicht von der enormen Hektik und teilweise auch extrem aufgeheizten Stimmung anstecken zu lassen und einfach mit klarem Kopf ihren Fußball weiterzuspielen. Hofheim verlegte sich nun vollends auf das Verteidigen, was sie allerdings mit großer Leidenschaft und Einsatzbereitschaft machten. So warfen sie sich beispielsweise in der 80. Minute dreimal direkt hintereinander im 5-Meter-Raum in die Abschlüsse von Bahktyiar Hashim, Luca Schemel und Lio Kubanza. Die beiden letztgenannten hatten bereits kurz davor eine hundertprozentige Doppelchance, außerdem trafen Schemel und Fynn Langer mit ihren Versuchen aus der zweiten Reihe den Pfosten. „Wir haben alles versucht, gut gespielt, dominiert und gegen einen leidenschaftlich verteidigenden Gegner zahlreiche Chancen herausgearbeitet, der Kerwegott stand den Hofheimern aber anscheinend zur Seite“, ärgerte sich das Starkenburgia-Trainerteam entsprechend über zwei liegengelassene Punkte. „Dennoch war das am Ende des Tages ein sehr gutes Auswärtsspiel, in dem wir gegen ein Spitzenteam allenfalls zwei Torchancen zuließen und dann auch dank der Überzahl, die aber bekanntlich auch nicht immer leicht auszuspielen ist, drückend überlegen waren. Wir müssen uns hier aber mit dem Siegtreffer belohnen, da fehlt in den knappen Partien immer mal wieder der letzte Punch“, gilt es weiter konsequent zu arbeiten und sich stetig zu verbessern.

FV Hofheim – FC Starkenburgia Heppenheim 1:1
FV Hofheim: – Trainer: Maximilian von Dungen
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Maximilian Samstag (46. Marc Bezouska), Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Astrit Kryeziu (78. Lioney Kubanza Sota), Julian Meister, Shkelcim Korbi, Lioney Kubanza Sota (63. Bakhtyiar Hashim), Luca Schemel – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker
Tore: 1:0 (25.), 1:1 Luca Schemel (44.)

Wieder 6-Punkte- Heimspielwochenende

Sowohl 1b als auch 1a lösen ihre Heimaufgaben souverän

Passend zum strahlenden Sonnenschein an diesem Wochenende strahlten auch die Starkenburgianer, denn sowohl die 1a als auch die 1b konnten ihre Heimspiele souverän gewinnen.

Die 1a hatte es dabei am Sonntag mit der immer schwierig zu bespielenden SG Brandau zu tun und stellte sich von vornherein auf ein Geduldsspiel ein. Und entsprechend gestaltete sich die Partie auch: Brandau suchte sein Heil in einer stabilen Defensive, während die Starkenburgianer von Beginn an um Spielkontrolle bemüht war. Hilfreich hierbei dann die recht frühe Führung, als Lio Kubanza eine gefährlich vor das Tor gebrachte Ecke von Nils Wegner abstaubte (12.). Und auch in der Folge waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt: Heppenheim im Ballbesitz und Vorwärtsgang, Brandau lauernd auf die eine Konterchance, die sich aber aufgrund der sehr konzentrierten Leistung der Starkenburgianer nicht ergab. Stattdessen hätten Shkelcim Korbi nach guter Vorarbeit von Bakhtyiar Hashim und dieser selbst kurz später die Führung ausbauen müssen. Dies gelang jedoch nicht und somit ging es mit der knappen, aber hochverdienten 1:0-Führung in die Halbzeitpause. Und nach dem Wiederanpfiff hätte es beinahe ganz übel laufen können, Maxi Samstag war es jedoch, der nach der Standardsituation für Brandau in höchster Not rettete (51.). Nach diesem Schreckmoment waren die Heppenheimer jedoch wieder Herr der Lage, kontrollierten Ball und Gegner und Nils Wegner legte mit einer beherzten Einzelaktion den Grundstein für den Heimerfolg (54.). Brandau kam noch einmal bedingt durch einen individuellen Fehler in der Starkenburgia-Defensive zu einer guten Torgelegenheit, ansonsten war es nun eine eindeutige Angelegenheit. Und eigentlich war es Markus Wohlfeil, der in klassischer Torjägermanier für die endgültige Entscheidung gesorgte hatte, doch ein Brandauer Spieler brachte es in bester Thomas-Helmer-Tradition zustande, den Ball außerhalb des Netzes stehend wieder aus selbigem zu bugsieren und aufgrund einer etwas unglücklichen Wahrnehmung des Schiedsrichter sowie fehlenden Chips im Ball und nicht vorhandenem VAR wurde Markus Wohlfeil um den ersten Treffer seiner noch nicht allzu langen Spielerkarriere bei der Starkenburgia gebracht. Gut für die Gemüter und Nerven der Starkenburgianer, dass kurz darauf schon Shelcim Korbis Freistoß nun aber unübersehbar die Torlinie der Gäste überquerte und mit dem 3:0 der Deckel endgültig drauf war (75.). „Das war eine insgesamt konzentrierte Leistung, die zu einem verdienten Sieg führte“, wissen die Starkenburgia-Trainer allerdings genau, dass immer noch einiges an Steigerung vonnöten sein wird, um auch die kommenden schweren Aufgaben zu bestehen.

FC Starkenburgia Heppenheim – SG Brandau/Gadernheim 3:0
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Maximilian Samstag, Markus Wohlfeil (73. Tim Prosser), Jens Schuchmann, Nils Wegner (65. Shkelcim Korbi), Fynn Langer, Felix Walter, Julian Meister, Shkelcim Korbi (46. Astrit Kryeziu), Lioney Kubanza Sota, Bakhtyiar Hashim (35. Jonas Neher) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker
SG Brandau/Gadernheim: – Trainer: Roman Grünewald
Tore: 1:0 Lioney Kubanza Sota (12.), 2:0 Nils Wegner (54.), 3:0 Shkelcim Korbi (75.)

Die 1b hatte es bereits am Samstag mit der FSG Bensheim 3 zu tun. Hier war man natürlich klarer Favorit, aber auch mit dieser Situation gilt es immer wieder erst einmal klar zu kommen, denn auch die Gegner in dieser Klasse versuchen immer wieder das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen, um der Starkenburgia ein Bein zu stellen. Doch das Team ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer an diesem heißen Nachmittag das bessere Ende für sich verbuchen würde. Zwar wurden die ersten vielversprechenden Angriffe noch etwas leichtfertig vergeben, dennoch schossen Tim Prosser (15.), Gernot Brunken (18., 44.) und Bashar Aljarab (32.) eine entscheidende 4:0-Pausenführung heraus. In der zweiten Hälfte ließen es die Jungs des Trainerteams Markus Röcker und Tanino Cammilleri dann etwas zu locker angehen, so dass die FSG zum 1:4 verkürzen konnte (52.). Marc Bezouska erstickte mit seinem sehr gut herausgespielten Treffer zum 5:1 allerdings jegliche aufkommenden Hoffnungen der Gäste und Bashar Aljarab sorgte mit seinem Doppelpack für den 7:1-Endstand (84., 86.). „Natürlich haben wir auch hier noch einiges zu verbessern, müssen unsere Offensivaktionen teilweise klarer, schneller und zielstrebiger ausspielen, dennoch können wir natürlich mit unseren bisherigen Heimauftritten sehr zufrieden sein“, hofft das Trainerteam, dass die Mannschaft noch im kommenden „Auswärtsspiel“ im Derby bei den Sportfreunden (Sonntag, 13 Uhr) aus auswärts den Hebel umlegt.

FC Starkenburgia Heppenheim II – FSG Bensheim III 7:1
FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker, Jonas Neher (46. Bashar Alrajab) (80. Markus Röcker), Daniel Tschekalin, Astrit Kryeziu, Bashar Alrajab (30. Clement Lukuaka) (75. Timothy Vaughan) (80. Markus Röcker), Tim Prosser, Igor Swieton, Timothy Vaughan (60. Jonas Neher), Gernot Brunken (46. Christoph Schamber) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
FSG Bensheim III: – Trainer: Marc Lautenschlaeger
Tore: 1:0 Tim Prosser (15.), 2:0 Gernot Brunken (18.), 3:0 Bashar Alrajab (31.), 4:0 Gernot Brunken (44.), 4:1 (53.), 5:1 Marc Bezouska (62.), 6:1 Bashar Alrajab (78.), 7:1 Bashar Alrajab (80.)

1b legt beeindruckend nach

Zweiter 7:0-Heimsieg in Folge

Der SV Affolterbach 2 war nach drei Spieltagen mit 7 Punkten als Tabellenführer der D-Liga Gruppe 2 auf den Galgen gekommen und tatsächlich entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf einem für die Liga außergewöhnlich guten Niveau. Beide Mannschaften spielten klar strukturiert und versuchten immer wieder spielerische Lösungen zu finden. Affolterbach versuchte dies aus einer eher kompakten Defensive über schnelles Umschaltspiel, wobei sie im Zentrum und in der Offensive über eine gute Qualität verfügten. Hieraus ergaben sich trotz des von Beginn an konzentrierten Positionsspiels der Starkenburgianer zwei Konterchancen für die Gäste, die durchaus auch zu einem Rückstand für die Hausherren hätten führen können. In Führung gingen aber die Heppenheimer, als Luca Schemel in typischer Mittelstürmermanier abstaubte (30.). Eine starke Kombination führte zum 2:0, Luca Schemel legte für den durchgelaufenen Igor Swieton quer, der nur noch einschieben musste (40.). Damit gingen die Starkenburgianer gegen einen durchaus stark auftretenden Gegner mit einer 2:0-Führung in die Kabinen. Dort gab es vom Trainerteam viel Lob für eine starke erste Halbzeit, gleichzeitig aber die Warnung, gegen den guten Gegner kein bisschen nachzulassen. Und die Mannschaft lieferte und sorgte für das vorentscheidende 3:0 durch Tim Prosser, dem eine Energieleistung von Igor Swieton vorausging (55.). Affolterbach gab sich weiterhin nicht auf, konnte aber selbst überhaupt nicht mehr gefährlich werden, zu aufmerksam wurde die Starkenburgia-Defensive von Maxi Samstag organisiert. Und in der Schlussphase wurde es doch auch noch deutlich: Zunächst verwandelte Luca Schemel einen an Markus Wohlfeil verursachten Foulelfmeter (70.). Danach traf der eingewechselte Bashar Aljarab sehenswert mit dem linken Fuß in den Winkel (80.), eher Luca Schemel in den Schlussminuten mit einem Doppelpack sein Konto an diesem Tag auf vier Treffer aufstockte. Somit stand abermals in der Defensive die Null und vorne konnte sich die Starkenburgia letztlich für ihr konzentriertes und unermüdliches Bespielen des Gegners belohnen. Dennoch hat auch diese Partie erneut gezeigt, dass jedes Spiel mit der entsprechenden Konzentration und Konsequenz angegangen werden muss. Wenn diese Basis vorhanden ist, ist das Team sicherlich in der Lage seine Ziele zu erreichen.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska (65. Luca Schemel), Dominik Decker, Jonas Neher, Maximilian Samstag, Daniel Tschekalin, Markus Wohlfeil (72. Marc Bezouska), Astrit Kryeziu (46. Luis Calvo) (70. Bashar Alrajab), Tim Prosser, Igor Swieton, Luca Schemel (46. Gernot Brunken) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
SV Affolterbach II:
Tore: 1:0 Luca Schemel (30.), 2:0 Igor Swieton (40.), 3:0 Tim Prosser (55.), 4:0 Luca Schemel (70. Foulelfmeter), 5:0 Bashar Alrajab (80.), 6:0 Luca Schemel (87.), 7:0 Luca Schemel (90.)

Erste Mannschaft mit Punkt in Fehlheim

Aufgrund der zweiten Halbzeit sind es aber eher zwei verlorene Punkte

Bei der Reserve des VfR Fehlheim hängen auf dem großen Rasenplatz die Trauben bekanntlich immer sehr hoch und insofern war es von vornherein klar, dass die Tagesform über den Ausgang des Spiels maßgeblich entscheiden würde. Fehlheim war mit 6 Punkten aus seinen ersten drei Spielen erfolgreich gestartet und ging die Partie auch entsprechend selbstbewusst an. Die Starkenburgianer indes hatten doch einiges an Anlaufschwierigkeiten, was einerseits dem ungewohnten Geläuf geschuldet sein könnte, andererseits fehlte aber auch die Griffigkeit in den Zweikämpfen. Und so ergab sich eine relativ ausgeglichene erste Halbzeit ohne groß herausgespielte Torchancen, etwas gefährlicher waren aber die Gastgeber, was sich aber meist aus Fehlern der Heppenheimer heraus ergab. Und so fiel auch der letztlich nicht unverdiente Treffer zur Pausenführung: Einen Tick zu spät geschaltet, der VfR-Angreifer kommt zuerst an den Ball und nimmt die Berührung dankend an: Foulelfmeter. Somit ging es mit einem 0:1 in die Kabine, wo sich die Mannschaft allerdings einiges für die zweiten 45 Minuten vornahm. Und sie setzte dies auch von Beginn an um, bestimmte nun die Partie, drückte Fehlheim zunehmend in die Defensive, die sich fortan nur noch mit meist unkontrollierten langen Schlägen zu befreien wussten. Und nun kamen auch die klar herausgespielten Torchancen zustande, von denen allerdings die ersten noch liegengelassen wurden, ehe Bakhtyiar Hashim einen sehr guten Angriff über die rechte Seite mit dem 1:1 abschloss (53.). „Danach allerdings wollten wir zu viel auf einmal, agierten oftmals zu überhastet und wollten mit dem Kopf durch die Wand, anstatt Fehlheim weiter laufen zu lassen und geduldiger auf unsere Chancen zu warten“, sah das Trainerteam zwar weiterhin eine Reihe guter Einschussmöglichkeiten, aber insgesamt wurde das Spiel zu wild, so dass Fehlheim mit einfachsten Mitteln auch immer wieder den einen oder anderen Nadelstich setzen konnte. Trotzdem waren die Starkenburgianer nun das überlegene Team und liefen immer wieder an. Dabei scheiterten die Heppenheimer Angreifer auch ein ums andere Mal ins 1-1-Situation am VfR-Keeper, der allerdings ab der 65. Minute gar nicht mehr auf dem Platz hätten stehen dürfen, denn hier spielte er in einer 1-1-Situation den Ball mit der Hand außerhalb des Strafraums, der Pfiff kam, es gab Freistoß, aber lediglich gelb für den Keeper. „Sicherlich wäre die Partie hier endgültig zu unseren Gunsten gekippt, aber letztlich müssen wir uns an die eigene Nase fassen und aus unseren Fehlern lernen.“ Und die bestanden in der Ungeduld nach dem 1:1 und dem nicht konsequenten Verwerten der eigenen Torchancen. „Außerdem hat uns die erste Halbzeit ganz und gar nicht gefallen“, weiß das Trainerteam, dass weiterhin viel Arbeit wartet.

VfR Fehlheim II – FC Starkenburgia Heppenheim 1:1
VfR Fehlheim II: Perica Bozanovic – Trainer: Nabil Hamzi
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Andreas Mazzeo (46. Felix Walter), Fynn Langer, Felix Walter (35. Julian Meister), Jason Milius (46. Lars Tremper), Tristan Röhrig (80. Lioney Kubanza Sota), Shkelcim Korbi, Lioney Kubanza Sota (46. Bakhtyiar Hashim) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Perica Bozanovic (27. Foulelfmeter), 1:1 Bakhtyiar Hashim (53.)

Perfekter Heimspielauftakt der 1a und 1b

6 Punkte und 15:0 Tore verbuchen die beiden Herrenmannschaften beim ersten Heimspieltag auf dem Galgen!

Das war ein Auftakt nach Maß für die beiden neu formierten Herrenmannschaften der Starkenburgia auf dem Galgen. Während letzte Woche noch etwas Sand im Getriebe war, liefen die Motoren der Starkenburgianer auf heimischem Geläuf auf Hochtouren.

Dabei zeigte sich beim Spiel der 1b einmal mehr, dass jeder Sieg auch erarbeitet werden muss und die Mannschaft Woche für Woche Geduld aufbringen werden muss, um ihre Ziele zu erreichen. Auch der SV Fürth 3 verkaufte sich teuer und verteidigte die ersten 45 Minuten trotz drückender Überlegenheit und zahlreicher Chancen der jungen Starkenburgianer die Null. Doch mussten sie ihrem hohen Einsatzwillen bei den hochsommerlichen Temperaturen in Halbzeit zwei Tribut zollen und als Bashar Aljarab den Bann gebrochen hatte (50.), fielen die weiteren Tore in regelmäßigen Abständen. Laurat Jerlija erhöhte auf 2:0 (62.), für die Entscheidung sorgte dann abermals Bashar Aljarab mit dem 3:0 (75.). In der Schlussphase wurde es dann noch deutlich: Deniz Kocer (76.), Gernot Brunken per Kopf (80.), Timothy Vaughan (85.) und mit seinem dritten Treffer Aljarab (90.) sorgten für den verdienten deutlichen Heimsieg.

FC Starkenburgia Heppenheim II – SV Fürth III 7:0
FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Jonas Neher, Daniel Tschekalin, Philip Skora (46. Gernot Brunken), Luis Calvo (20. Bashar Alrajab), Timothy Vaughan, Liam Vaughan, Bakhtyiar Hashim, Deniz Kocer, Laurat Jerlija – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
SV Fürth III:
Tore: 1:0 Bashar Alrajab (50.), 2:0 Laurat Jerlija (62.), 3:0 Bashar Alrajab (75.), 4:0 Deniz Kocer (76.), 5:0 Gernot Brunken (80.), 6:0 Timothy Vaughan (85.), 7:0 Bashar Alrajab (90.)

Auch die 1a-Mannschaft hatte sich nach dem Auftaktremis im Derby in Hambach viel vorgenommen, auch wenn sie gewarnt war vom Kantersieg des Gegners, denn der SC Rodau hatte sein erstes Heimspiel in der Vorwoche mit 8:1 gegen den KOL-Absteiger TV Lampertheim gewonnen. Doch die Starkenburgianer zeigten von Beginn an, wer der Herr auf dem Galgen ist und ließ die Gäste erst gar nicht zur Entfaltung kommen. Die ersten vielversprechenden Ballgewinne und Angriffe wurden zwar noch liegengelassen, doch mit dem sehr gut herausgespielten 1:0 von Lio Kubanza war der Bann gebrochen (23.). Heppenheim agierte weiterhin aggressiv gegen den Ball und hochfokussiert im Spielaufbau, so dass die auf Fehler lauernden Gäste überhaupt keine Möglichkeiten bekamen. Fynn Langer erhöhte nach einem Ballgewinn auf 2:0 (38.), bevor Jason Milius (41.) und Julian Meister (41.) mit ihren Treffern zum 4:0 bereits vor der Pause den Deckel draufmachten. Rodau kam dann sichtlich bemüht aus den Kabinen, hatte etwas umgestellt, wodurch sie in den ersten zehn Minuten nach der Pause auch zu ein paar gefährlichen Offensivaktionen kamen. Beim letztlich allerdings einzigen gefährlichen Abschluss zeigte sich jedoch Starkenburgia-Keeper Yannick Abancourt auf dem Pfosten (52.). Spätestens mit dem 5:0 durch Lio Kubanza war den Gästen der Zahn dann endgültig gezogen (55.). Tristan Röhrig mit einer sehenswerten Direktabnahme (72.), Felix Walter per Abstauber (88.) und Julian Meister mit einer abschließenden Energieleistung (90.) sorgten für den 8:0-Kantersieg. „Das war heute eine von der ersten Minute an fokussierte, konzentrierte und konsequente Leistung des gesamten Teams“, zeigten sich die Trainer Marco Becker und Christian Schmitt entsprechend zufrieden.

FC Starkenburgia Heppenheim – SC Rodau 8:0
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Dominik Decker, Jens Schuchmann, Fynn Langer (65. Andreas Mazzeo), Felix Walter, Jason Milius, Tristan Röhrig (65. Igor Swieton), Julian Meister (46. Lars Tremper), Lioney Kubanza Sota – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker
SC Rodau: – Trainer: Ludwig Brenner
Tore: 1:0 Lioney Kubanza Sota (23.), 2:0 Fynn Langer (38.), 3:0 Jason Milius (41.), 4:0 Julian Meister (43.), 5:0 Lioney Kubanza Sota (55.), 6:0 Tristan Röhrig (72.), 7:0 Felix Walter (88.), 8:0 Julian Meister (90.)

Während die 1a nächste Woche spielfrei ist, das Spiel gegen den VfR Bürstadt wurde auf den 10.10.24 verlegt, gastiert die 1b am Sonntag um 13 Uhr zum Derby in Hambach.

Gelöste Stimmung im Spielerkreis nach den beiden Heimsiegen!

Neue D-Jugend startet mit Testspielsieg

9:3-Heimsieg gegen den TV Lampertheim im ersten Testspiel der neuen Saison

Die neu formierte D-Jugend, die sich seit zwei Wochen im Training befindet, startete mit einem 9:3-Testspielerfolg gegen den TV Lampertheim in die neue Saison.

Dabei wurden vom Trainerteam alle derzeit zur Verfügung stehenden Spieler eingesetzt, die allesamt ihre Sache ordentlich machten und vor allem im zweiten Drittel der dreimal 25-minütigen Spielzeit schon sehr sehenswerte Kombinationen zeigten, die zu teilweise sehr schön herausgespielten Toren führten. In die Torschützenliste konnten sich Elija Schmitt (3), Moritz Hall, Moritz Gerner, Nils Cammilleri, Elias Schipper, Moritz Lienert und Kenan Karadas eintragen. Aber auch alle anderen eingesetzten Spieler fügten sich bereits erstaunlich gut in das Gesamtgefüge ein.

Erste Mannschaft holt Punkt in Hambach

In einer engen und umkämpften Partie bringt die junge Starkenburgia-Mannschaft Vorsprung nicht über die Zeit

Es war das erwartet schwere, kampfbetonte Spiel auf dem kleinen Platz in Hambach, doch das junge Starkenburgia-Team nahm den Kampf an und brachte die Tugenden, die in einem solchen Derby gefragt sind, auf den Platz. Hambach konzentrierte sich von Beginn an auf eine kompakte und zweikampfstarke Defensive, überließ Heppenheim weitgehend den Ball und lauerte auf Fehler. Aber die Starkenburgianer hatten aus den vergangenen Spielen gegen den TSV gelernt und spielten äußerst sicher im eigenen Spielaufbau. Insgesamt blieb damit die erste Halbzeit eher chancenarm, bei sicherlich mehr Spielanteilen und Ballbesitz für die Gäste. Und kurz nach dem Wiederanpfiff des guten Schiedsrichters belohnten sich die Starkenburgianer dann auch für ihren couragierten Auftritt und gingen nach starker Vorarbeit von Nils Wegner durch Luca Schemel verdient mit 1:0 in Führung (58.). Hambach musste nun mehr riskieren und die Initiative ergreifen, was sie in Form von nun immer mehr langen Bällen in die Starkenburgia-Hälfte taten. Die Heppenheimer müssen sich in dieser Phase ankreiden lassen, zu passiv agiert und das eigene Spiel vernachlässigt zu haben. Dennoch entstand aus dem Spiel heraus nahezu keine wirklich gefährliche Situation, zu konzentriert und konsequent agierte die Starkenburgia-Defensive, die mit den meist doch eher unkontrolliert einfach in die Spitze geschlagenen hohen Bällen kaum Probleme hatten. Um so bitterer dann allerdings der Gegentreffer, als bei einer Ecke der TSV-Angreifer völlig blank in jedoch durchaus sehenswerter Art und Weise einschießen konnte (79.). In der Schlussphase konnten sich dann über die Außenpositionen jeweils einmal Jason Milius und Tim Prosser in Szene setzen, ihre Hereingaben fanden jedoch keinen Abnehmer mehr, so dass es letztlich beim 1:1-Unentschieden blieb. „Wir tun uns gegen die Spielweise der Hambacher immer schwer, aber die Jungs haben das heute gut gemacht und umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Dass wir dann die Ausgleich nach einer Standard schlucken, ist natürlich ärgerlich, aber so ist nun mal der Fußball.“

TSV Hambach – FC Starkenburgia Heppenheim 1:1
TSV Hambach: – Trainer: Marco John
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Markus Wohlfeil (67. Tim Prosser), Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Tristan Röhrig, Lioney Kubanza Sota (67. Jason Milius), Luca Schemel (76. Timothy Vaughan) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker
Tore: 0:1 Luca Schemel (58.), 1:1 (79.)

Am kommenden Sonntag stehen nun die beiden ersten Heimspiele auf dem Programm: Um 13:15 Uhr erwartet die 1b den SV Fürth 3, um 15:15 Uhr empfängt die 1a den mit einem 8:1-Kantersieg furios in die Saison gestartete SC Rodau.

Bitterer Warnschuss für die 1b

Erstes Punktspiel für die neu formierte 1b geht mit 2:3 in Mörlenbach verloren

Die neu formierte 1b-Mannschaft der Starkenburgia wurde beim Gastspiel beim SV/BSC Mörlenbach 2 direkt auf dem falschen Fuß erwischt, denn der erste Ballverlust in der Vorwärtsbewegung führte gleich zur Führung für die Gastgeber (4.). Und es ging so weiter: Die erste Standardsituation brachte Mörlenbach das 2:0 (13.). Dazwischen hatten die Starkenburgianer schon die eine oder andere Möglichkeit liegen lassen und das sollte letztlich auch das Problem des Tages bleiben: Die Heppenheimer machten das Spiel, rannten an, spielten sich auch immer mal wieder durch, ließen jedoch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss vermissen. Dennoch konnte Dominik Decker nach einem Eckball auf 1:2 verkürzen (30.). Aber Mörlenbach konnte sich an diesem Tag auch auf die immer wieder auftretenden Unsicherheiten in der Starkenburgia-Defensive verlassen, ein katastrophaler Abspielfehler wurde denn auch prompt zum 3:1 genutzt (36.). Abermals Dominik Decker nach einem sehenswerten Spielzug über die rechte Seite brachte die Starkenburgia mit seinem Anschlusstreffer noch vor der Halbzeit zurück in die Partie. In der zweiten Hälfte dann zwar ein Spiel auf ein Tor, die Mörlenbacher jedoch verteidigten dieses leidenschaftlich und die Angriffsbemühungen der Heppenheimer wurden zunehmend umständlich und zu statisch, so dass kein weiterer Treffer mehr fallen wollte und am Ende zwar eine insgesamt unglückliche, aber irgendwie auch selbstverschuldete Niederlage zum Saisonstart zu Buche steht.

SV/BSC Mörlenbach II – FC Starkenburgia Heppenheim II 3:2
SV/BSC Mörlenbach II: – Trainer: Izzet Acik
FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker (70. Timothy Vaughan), Andreas Mazzeo, Daniel Tschekalin (70. Clement Lukuaka), Jason Milius, Tim Prosser, Igor Swieton, Liam Vaughan (30. Bashar Alrajab), Bakhtyiar Hashim, Deniz Kocer – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 (5.), 2:0 (15.), 1:2 Dominik Decker (30.), 3:1 (37.), 2:3 Dominik Decker (45.)