E1 scheidet im Viertelfinale unglücklich aus

Somit kommt am Ende beim Turnier von Olympia Lorsch Platz sieben raus

16 Mannschaften waren gemeldet für das große Turnier bei Olympia Lorsch. Die jungen Starkenburgianer starteten souverän in die Gruppenphase: Zunächst wurde der SV Kirschhausen nach Toren von Elias Schipper, Joshua und Elija Schmitt deutlich mit 3:0 besiegt, das gleiche Ergebnis wurde gegen Oberrad erzielt, hierbei trugen sich abermals Elija (2) und Joshua Schmitt in die Torschützenliste ein. Das 0:0 im abschließenden Gruppenspiel gegen Oberrad reichte dann zum Gruppensieg, allerdings deutete sich hier bereits eine Schwäche an diesem Tag an: die mangelnde Zielstrebigkeit und Chancenverwertung. Das Achtelfinale ging kampflos an die Starkenburgianer, da Gegner SV Elz nicht antrat. Die dadurch entstandene Pause brachte die Heppenheimer anscheinend endgültig aus dem Tritt, so dass trotz eines Spieles auf ein Tor gegen einen äußerst defensiv auftretenden Gegner TSG Lützelsachsen der erlösende Treffer im Viertelfinale einfach nicht fallen wollte. Und als sich alle schon auf ein Achtmeterschießen einstellten, kam Lützelsachsen nach einem langen Ball doch einmal in die Spielhälfte der Starkenburgia und setzte mit dem Siegtreffer dem ganzen Spielverlauf noch die Krone auf. Somit befanden sich die Heppenheimer mit dem ersten Gegentreffer des Turniers in der „Trostrunde“, was anscheinend einen nachhaltigen Eindruck hinterließ, denn im weiteren Verlauf fanden sie nicht mehr wirklich zu ihrem Spiel, so dass auch die nächste Partie gegen Oberrad, gegen die man in der Vorrunde noch sehr deutlich gewonnen hatte, trotz eines Treffers von Alperen Kacar mit 1:2 verloren ging. Im Spiel um Platz sieben konnte man dann zumindest noch Stockstadt mit 2:0 schlagen, die Tore erzielten Constantin Mayer und Joshua Schmitt. Hoffen wir mal, dass die deutsche Nationalmannschaft am Ende nicht einen ganz ähnlichen Turnierverlauf erleben wird 😉

Für die jungen Starkenburgianer steht nun noch das gemeinsame Abschlussfest auf dem Galgen auf dem Programm, bevor es nach einer kurzen Pause in der D-Jugend weitergeht!

Saisonauftakt der ersten Mannschaft

Starkenburgia geht nächste Saison mit drei Herrenmannschaften an den Start

Sonntagmorgen, 10 Uhr am ersten Weinmarktwochenende und nach dem Achtelfinalsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Dänemark… sicherlich gibt es „dankbarere“ Termine für einen Saisonauftakt einer Herrenmannschaft. Aber es gilt Prioritäten zu setzen und so standen zu Trainingsbeginn 29 hochmotivierte und weitgehend ausgeschlafene Spieler vor dem Trainerteam Markus Röcker, Tanino Cammilleri, Marco Becker und Christian Schmitt, die sie zur ersten Einheit der Saison 24/25 auf dem Galgen begrüßten. Und die hatten gleich einige wichtige Neuigkeiten: Aufgrund des enormen Zuwachses aus der eigenen Jugend wird die Starkenburgia in der kommenden Saison drei Herrenmannschaften zum Rundenbetrieb melden. Wie bisher auch werden Jürgen Krusche und Werner Schmitt die zweite Mannschaft in der D-Liga coachen, aber aus dem Kader der ersten Mannschaft wird das Trainerquartett Schmitt/Becker/Röcker/Cammilleri in Zukunft zwei Teams bilden, von denen die 1a das Ziel hat, in der Spitzengruppe der A-Liga ein gehöriges Wörtchen um den Kreisoberliga-Aufstieg mitzureden und die 1b den Aufstieg in die C-Liga anvisieren muss. „Natürlich sind das ambitionierte Ziele, aber dafür macht man ja auch schließlich Sport“, schauen Becker und Schmitt, die die erste Mannschaft bereits letzte Saison coachten auf eine ordentliche Runde zurück: „Die ersten sechs Mannschaften waren stabiler und konstanter, hieran müssen wir arbeiten, um eben unter diese ersten Fünf zu kommen.“ Hierzu sollte die deutliche Verbreiterung des Kaders beitragen: „Wir haben aktuell 40 Spieler auf dem Zettel, die allesamt ambitioniert sind. Hier wäre es fahrlässig gewesen, diesen motivierten Jungs nicht die Möglichkeit zu geben, auch Woche für Woche zum Einsatz zu kommen“, zeigt sich das Trainerteam dem Verein gegenüber dankbar, dass die Rahmenbedingungen dafür geschaffen wurden: „Das fängt ja mit dem großen Trainerteam, zu dem auch noch Torwarttrainer Daniel Grünig und Physio Walter Merkel gehören, an, geht aber weiter über die Ermöglichung der nötigen Trainingszeiten oder auch dem ganzen Material.“ Nun gilt es also, die Arbeit mit diesem großen Kader gut zu strukturieren und die Jungs bei Laune zu halten: „Das gelingt natürlich am ehesten mit siegreichen Spielen und das haben die Spieler im Großen und Ganzen ja auch selbst in der Hand. Wir müssen von Beginn an eine positive Dynamik in das Ganze bringen, wozu jeder seinen Teil beitragen muss.“ Der Start am Sonntagmorgen jedenfalls ließ sich schon einmal ganz gut an: Nach einer laufintensiven Einheit mit einem abschließenden Turnier – der Regeneinbruch kam auch erst direkt danach – stand Sportvorstand Michael Calvo bereits am Grill, so dass es auch noch in einen wichtigen, gemütlichen Teil übergehen konnte.

Hier auch der Vorbericht vom Starkenburger Echo: FC Starkenburgia Heppenheim beschreitet einen neuen Weg (echo-online.de)

E1 mit Platz vier in Käfertal

Unter ungewohnten Bedingungen spielen die Starkenburgianer ein gutes Turnier

Auch im Jugendfußball erlebt man manchmal die Auswüchse des föderalen Flickenteppichs, in unserer Region vor allem, wenn man auf Turniere ins Badische fährt. So auch die jungen Starkenburgianer in Käfertal: Ein Feldspieler weniger, Rückpassregel, keine Einwürfe. Spannend wurde es dann noch zusätzlich, da sich die Veranstalter auch nicht so ganz einig waren und auf den drei Spielfeldern, auf denen das riesige Turnier über die Bühne ging, verschiedene Auslegungen der Regelungen praktiziert wurden. Aber all das tat dem Spaß der Jugendkicker keinen Abbruch, das Wetter spielte mit, die Spiele waren fair und am Ende waren ohnehin alle voller Vorfreude auf das anstehende Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen die Schweiz.

Bedingt durch kurzfristige Absagen angemeldeter Vereine – ein Übel, das leider immer häufiger aufzutreten scheint und gerade bei solch großen Veranstaltungen die Ausrichter vor eine große Herausforderung stellt – kamen die jungen Starkenburgianer kurzfristig in eine neue Vorrundengruppe, so dass es im ersten Spiel gegen die Drittvertretung der Gastgeber, den SC Käfertal ging. Das Spiel bedeutete einen lockeren Aufgalopp für die Starkenburgianer, zweimal Joshua Schmitt und Elias Schipper sorgten für das ungefährdete 3:0. Die zweite Partie hatte dann schon vorentscheidenden Charakter für das Weiterkommen, denn auch Oftersheim hatte sein Spiel gegen Käfertal gewonnen. Die Heppenheimer zeigten sich aber auch hier überlegen, siegten nach Toren von Joshua Schmitt (2), Elias Schipper und Pepe Baumgarten mit 4:1. Nun ging es gegen die U11, also den altersgleichen 2013er Jahrgang des SV Waldhof Mannheim um den Gruppensieg. Hier wurden die Starkenburgianer in der Anfangsphase allerdings auf dem falschen Fuß erwischt, die Waldhof-Buben sorgten mit aggressivem Forechecking schnell für klare Verhältnisse. Im weiteren Verlauf konnten sich die Heppenheimer zwar zunehmend vom Druck befreien und kamen ihrerseits zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten durch Elija Schmitt und Elias Schipper, dennoch stand am Ende der zwölfminütigen Spielzeit eine verdiente 0:3-Niederlage zu Buche. Nun ging es als Zweiter im Viertelfinale gegen den Zweiten der Gruppe B, den SC Käfertal 2. Dieses Spiel wurde eine klare Angelegenheit für den einzigen hessischen Vertreter im Starterfeld, Pepe Baumgarten, zweimal Joshua Schmitt und Jonathan Rohmann sorgten für das deutliche 4:0. Leider verletzte sich in diesem Spiel Joshua Schmitt, der fortan seine Mannschaft nur noch von Außen mit unterstützen konnte. Das Team bot aber dennoch weiterhin starke Leistungen, hielt auch mit den besten Gegnern des Turniers weiterhin voll mit. Dennoch gab es im Halbfinale gegen den TSV Neckarau trotz früher Führung durch Jonathan Rohmann noch eine knappe 1:2-Niederlage, so dass es im Spiel um Platz 3 dann gegen die Erstvertretung des SC Käfertal ging. Hier lag man schnell 0:3 hinten, kämpfte sich aber eindrucksvoll in die Partie zurück und nach den beiden Treffern durch Elias Schipper lag sogar der Ausgleich noch in der Luft, letztlich blieb es aber beim 3:2 für die Gastgeber, die sich damit den dritten Platz sicherten. Turniersieger wurde der SV Waldhof Mannheim, der sich in den KO-Spielen gegen Weinheim und Käfertal zwar erst im Achtmeterschießen durchzusetzen wusste, im Finale gegen Neckarau aber deutlich die Oberhand behielt.

Für die jungen Starkenburgianer steht nun am kommenden Sonntag mit dem Turnier bei Olympia Lorsch der sportliche Abschluss ihrer E-Jugend-Zeit an. Danach gibt es noch ein Abschlussfest, bevor nach einer kurzen Sommerpause das Abenteuer D-Junioren beginnt.

Das letzte Spielfest der E1-Junioren

In Zwingenberg messen sich die Starkenburgianer letztmals im Rahmen eines Spielfestes

In der kommenden Saison geht es auf ein neues Spielfeld und in einen neuen Modus, wenn es dann tatsächlich in einem Ligabetrieb auch um „Punkte“ geht. Insofern wollten die jungen Starkenburgianer ihr letztes „Spielfest“ noch einmal genießen. Im Laufe der Saison hat die Mannschaft sich im Rahmen der von Klassenleiter Guido Walter toll organisierten Runde, Stück für Stück nach „oben“ gearbeitet und spielt nun in der letzten Runde mit dem SV Zwingenberg, dem TSV Auerbach und dem JFV Ulfenbachtal wohl mit den besten Teams des Kreises. Dabei erwies sich tatsächlich diese Zusammensetzung als sehr ausgeglichen, es kam immer wieder zu spannenden, auch umkämpften Spielen und jeder konnte wirklich jeden besiegen. Insofern eine top Vorbereitung auf die nächste Saison, wenn die „Wettkampfbedingungen“ dann doch etwas mehr in den Vordergrund rücken. Beim letzten Spieltag dieser Gruppe starteten die Heppenheimer mit einem 0:0 gegen Auerbach 2, wobei sie es versäumten, ihre zur Genüge vorhandenen Chancen in etwas Zählbares umzumünzen. Gegen Auerbach 1 lief das dann besser, Elija Schmitt und Arman Khawaja sorgten für den 2:0-Sieg. Gegen die JFV Ulfenbachtal mit ihrem überragenden Spieler, der wohl nach dieser Saison zur TSG Hoffenheim wechseln wird, hatten die Starkenburgianer trotz einer guten Anfangsphase dieses Mal keine Chance. Toll, einen solchen Spieler spielen zu sehen! Im letzten Spiel gegen den immer sehr starken Gastgeber SV Zwingenberg lagen die Heppenheimer etwas unglücklich 0:2 zurück, ehe sie aber tolle Moral bewiesen und durch einen Doppelschlag von Nati Assefa noch zum Remis kamen.

Jetzt stehen noch zwei Turniere am kommenden Wochenende beim SC Käfertal und die Woche drauf bei Olympia Lorsch an, bevor Anfang Juli das Abschlussfest für eine tolle Saison auf dem Galgen über die Bühne geht. Nach einer kurzen Sommerpause steht dann das nächste Kapitel im Drehbuch der kleinen Starkenburgianer: D- Junioren – wir kommen!

Das 1:0 gegen den TSV Auerbach 1 durch Elija Schmitt
Arman Khawaja mit dem 2:0-Endstand gegen Auerbach1
Nati Assefa sorgt für den Anschlusstreffer gegen den SV Zwingenberg

Nati Assefa mit dem 2:2-Ausgleichstreffer gegen den SV Zwingenberg

Starkenburgianer können stolz sein

E-Junioren bleiben bei Regionalmeisterschaften zwar punkt-, waren aber keinesfalls chancenlos

Als Kreispokalsieger des Kreises Bergstraße konnten sich die E-Junioren der Starkenburgia an diesem Wochenende bei den Regionalmeisterschaften mit den vier besten Mannschaften des Bezirks Darmstadt messen. Am Ende blieben die Heppenheimer Jungs zwar punktlos, konnten aber durchaus erhobenen Hauptes die Heimreise antreten, denn in keinem Spiel waren sie chancenlos.

Die Vorzeichen waren dabei nicht optimal, kurzfristig waren mit Alperen Kacar und Bea Covre noch zwei wichtige Defensivspieler ausgefallen, gute Besserung an die beiden! Gleich in der ersten Partie ging es gegen den vermeintlichen Favoriten JFV Lohberg, der den Kreis Darmstadt dominiert hatte. Aber die Starkenburgianer konnten den JFV durchaus überraschen, waren die ersten 15 Minuten das klar spielbestimmende Team, nutzten jedoch ihre Möglichkeiten nicht, bzw. zeigte sich Lohberg in der Abwehr äußerst stabil. Ein Missverständnis in der Starkenburgia-Hintermannschaft , das auch etwas dem ungewohnten Naturrasen geschuldet war, begünstigte den Führungstreffer des JFV (18.). In der Schlussphase kamen die Lohberger dann noch zum 2:0-Endstand durch einen Freistoß. Im zweiten Spiel ging es gegen den Vertreter des Kreises Dieburg, den JFV Groß-Umstadt. Hier hatten die Heppenheimer zunächst große Probleme mit dem sehr ergebnisorientierten Spiel des JFV, der sein Heil in langen Bällen auf die weit vorne postierte Spitze suchte, so dass Heppenheim recht schnell mit 0:2 zurücklag. Aber das Team kämpfte sich zurück, Constantin Meyer wurde elfmeterreif gelegt, Joshua Schmitt gelang der Anschlusstreffer. Doch Groß-Umstadt blieb letztlich gefährlicher und entschied die Partie mit dem 3:1 zu seinen Gunsten. Auch das Spiel gegen den Vertreter des Kreises Odenwald, den VfL Michelstadt, war zunächst ausgeglichen, bevor der herausragende Spieler des VFL die Partie für seine Mannschaft nahezu im Alleingang entschied. Hier stand am Ende, nach einer insgesamt schwächeren Leistung eine verdiente 0:3-Niederlage. Im letzten Spiel ging es dann gegen Opel Rüsselsheim, den Vertreter des Kreises Groß-Gerau, darum, sich ordentlich aus dem Turnier zu verabschieden. Und für Rüsselsheim ging es noch um den Bezirksmeistertitel. Dementsprechend hochmotiviert gingen die spielstarken Opelaner das Spiel an, die Starkenburgianer zeigten aber, dass sie wirklich in jedem Spiel gegen jeden Gegner dieses hochkarätigen Turniers in der Lage waren, dagegenzuhalten. Den Führungstreffer von Rüsselsheim egalisierte denn auch Elias Schipper, das Spiel war weiterhin offen, beide Mannschaften hatten Chancen auf den Sieg. Letztlich setzte aber Rüsselsheim per Kopf nach einer Ecke den Lucky-Punch und sicherte sich somit auch den Titel des Regionalmeisters. Herzlichen Glückwunsch dazu und viel Erfolg den drei qualifizierten Mannschaften für die Hessenmeisterschaften. Die Heppenheimer haben letztlich bei diesem tollen und fairen Wettkampf Lehrgeld bezahlt, die Erfahrungen nehmen sie aber mit und können dennoch absolut stolz sein auf das, wie sie sich als Team in dieser Saison entwickelt haben.

Erste Mannschaft mit starkem Schlussakkord

Starkenburgianer drehen frühen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Heimsieg gegen die TG Jahn Trösel

Die Vorzeichen vor dem letzten Heimspiel der ersten Mannschaft waren alles andere als gut: Personell extrem dezimiert gegen den Tabellenvierten, der sich auch noch einmal sehr viel vorgenommen hatte, wollten die Starkenburgianer dennoch alles daran setzen, die ordentliche Saison zu einem guten Ende zu bringen. Dann aber setzte auch noch der Starkregen ein und die Gastgeber hatten in der Anfangsphase so ihre liebe Not mit dem schwer bespielbaren, da unter Wasser stehenden Geläuf. Die Gäste dagegen nutzten die Konfusion in der Starkenburgia-Defensive eiskalt aus und gingen mit einem Doppelschlag früh in Führung (5.,6.). Aber die Heppenheimer zeigten einmal mehr, dass sie sich diese Saison auch hinsichtlich der Nehmerqualitäten enorm gesteigert haben, das Team berappelte sich, der Regen hörte auf und die Starkenburgia nahm zunehmend das Heft in die Hand. Und zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt wurden sie belohnt: Nils Wadowski brachte die Mannschaft mit seinem verwandelten Foulelfmeter noch vor der Pause zurück in die Partie (43.). Diese blieb auch nach dem Seitenwechsel umkämpft und ausgeglichen, aber man merkte doch zunehmend, dass die Gastgeber an diesem Tag den größeren Willen hatten und zudem von der Bank mit den A-Jugendlichen Emirhan Efe, Simon Buch und Nils Wegner gut nachlegen konnten. Der verdiente Ausgleich resultierte aus einer energischen Einzelaktion von Shkelcim Korbi, der sein Solo mit einem überlegten Abschluss krönte (74.). Und nun wollten die Starkenburgianer noch mehr, Trösel indes konnte nicht mehr zulegen, so dass der Siegtreffer kurz vor Schluss für den verdienten Jubel sorgte: Simon Buch fand mit einer gut getimten Flanke das Kopfballungeheuer Lars „Horst“ Tremper! „Insgesamt ein verdienter Sieg, wobei vor allem die Moral der Truppe hervorzuheben ist, die allen Widrigkeiten trotzte und sich am Ende belohnte“, können die Starkenburgia-Trainer somit auf eine insgesamt ordentliche Runde zurückblicken: „Ziel war es, Stabilität in die Mannschaft zu bringen und sie Stück für Stück weiterzuentwickeln. Dies ist uns bei einem Blick auf die Statistiken sicherlich gelungen: 48 Punkte, 13 gewonnene Spiele, nur 8 verloren, die vielen Unentschieden kosteten uns eine bessere Platzierung. Offensiv sind die 82 erzielten Treffer eine gute Bilanz, die 47 Gegentore sind noch zu viel. In der Rückrunde konnten wir 6 Punkte mehr als in der Hinrunde sammeln, was zeigt, dass wir insgesamt auf dem richtigen Weg sind.“ Nun steht zunächst einmal die verdiente Pause im Juni an, bevor Anfang Juli die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt.

E1 im Experimentiermodus

Das Trainerteam der E1 will die letzte Spielfestrunde nutzen, um verschiedene Dinge auszuprobieren und weitere Spieler in ihrer Entwicklung voranzubringen. Die dazu vorgenommenen Experimente brachten beim Spielfest in Affolterbach gegen die durchweg starken Gegner einige neue Erkenntnisse, aber auch wechselhafte Ergebnisse. Im ersten Spiel konnte der Gastgeber, JSG Ulfenbachtal, dank einer starken Leistung verdient mit 1:0 geschlagen werden. Das Tor erzielte Joshua Schmitt, nach schöner Vorarbeit von Elias Schipper und Elija Schmitt. Im sehr spannenden und hochklassigen Spiel gegen den SV Zwingenberg setzte dieser sich mit 1:0 durch. Im dritten Spiel war es der Experimente dann offensichtlich zu viel, gegen den TSV Auerbach 1a gab es eine verdiente 1:6-Klatsche, hier passte gar nichts im Spiel der Heppenheimer zusammen. Den Ehrentreffer erzielte Jonathan Rohmann. In der letzten Partie gegen Auerbach 1b schien sich die Misere fortzusetzen, doch nach dem frühen Rückstand besannen sich die jungen Starkenburgianer und drehten nach Toren von Joshua Schmitt, Elias Schipper und Max May das Spiel, der Anschlusstreffer der Auerbacher zum 2:3 änderte nichts mehr am abschließenden Sieg der Heppenheimer. Nun bleiben dem Trainerteam zwei Wochen bis zur anstehenden Regionalmeisterschaft, um aus den Erkenntnissen dieses Spielfestes die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Highlight Mannschaftsabend

Das 1:1 gegen den VfR Fehlheim tritt schnell in den Hintergrund

Ein letztes symbolisches Ziel hatte sich die erste Mannschaft der Starkenburgia für diese Saison gesetzt: 50 Punkte sollten es am Ende werden, doch nach dem 1:1 gegen die Reserve des VfR Fehlheim ist diese Marke bei aktuell 45 Punkten und noch einem ausstehenden Spiel gegen die TG Jahn Trösel am 30. Mai auf dem Galgen nicht mehr zu erreichen. Dabei fällt es schwer, die Partie gegen die Verbandsliga-Reserve einzuordnen: Fehlheim musste ohne Verstärkungen aus der Ersten plus diversen Ausfällen aus dem eigenen Kader klarkommen, die Starkenburgianer indes hatten gerade einmal 10 Feldspieler aus dem Erstmannschaftskader zur Verfügung, mit Homayun Rahim, Luc Stuckert und Chris Schamber halfen drei Mann aus der Zweiten aus, die ihre Sache allesamt gut erledigten. Es war unter diesen Voraussetzungen allerdings ein Muster ohne wirklichen sportlichen Wert, die Teams egalisierten sich weitgehend im Mittelfeld, bezeichnend, dass beide Tore nach Standardsituationen fielen. Zunächst ging Fehlheim in Führung, diese egalisierte Nils Wadowski mit einem sehr sehenswerten Freistoß aus rund 25 Metern direkt in den Winkel. Und dass dies kein Zufall war, zeigte der gleiche Spieler in Halbzeit zwei, allerdings landete sein Geschoss dieses Mal leider an der Latte. Insgesamt hatten die Starkenburgianer etwas mehr vom Spiel und auch die etwas besseren Chancen, dennoch geht am Ende des Tages das Ergebnis in einem eher mäßigen Spiel, das sicherlich im Verlauf des folgenden Mannschaftsabends kein großes Gesprächsthema mehr war, in Ordnung.

Erste Mannschaft erledigt Pflichtaufgabe

Gegen das sieglose Tabellenschlusslicht ISC gibt es einen glanzlosen 6:0-(4:0)-Erfolg

Der ISC Fürth ist in dieser Saison wahrlich gebeutelt: Vor der Saison verließ den Verein eine ganze Mannschaft, der neue Vorstand schaffte es irgendwie bis zur Winterpause durchzuhalten, wollte das Team dann verstärken, was aber auch nur leidlich gelang. Bis in die jetzige Saisonschlussphase gelang erst ein Punktgewinn, nun kann die Mannschaft nicht einmal mehr ihre Heimspiele auf dem gewohnten Platz in Lörzenbach, der aktuell einen neuen Kunstrasenbelag bekommt, austragen, auch Training ist aktuell nicht möglich. Deshalb wurde das Spiel gegen die Starkenburgia kurzfristig auf den Galgen verlegt, noch kurzfristiger sagte dann aber auch noch der angesetzte Schiedsrichter gesundheitsbedingt ab, so dass die Partie knapp vor der Absage stand. Hier aber erwiesen sich die ISC-Verantwortlichen als kreativ und besorgten spontan mit Lütfü Zaim einen Ersatz, der, obwohl er vorher schon ein Spiel in Bürstadt geleitet hatte, seine Sache in Heppenheim sehr gut erledigte, wobei die beiden Mannschaften in der sehr fairen Partie ihm die Aufgabe auch nicht allzu schwer machten. Das sportliche Geschehen bewegte sich in überschaubaren Gefilden, die Starkenburgia agierte von Beginn an überlegen, der ISC wehrte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten, sorgte in der Anfangsphase über den agilen Frank Hirschhausen für den einen oder anderen Konter, konnte den Starkenburgianern insgesamt aber nicht genügend entgegensetzen. Diese ließen zunächst noch die eine oder andere Chance liegen, so scheiterte bspw. Shkelcim Korbi mit einem an Lio Kubanza verursachten Foulelfmeter am starken ISC-Keeper Levent Salimov, dennoch stand es zur Halbzeit nach Toren von Abel Abdelkader (2), Shkelcim Korbi und Tristan Röhrig 4:0. Die zweite Hälfte verkam dann zunehmend zu einem eher zähen Sommerkick, für die Highlights sorgten Lio Kubanza und Jens Schuchmann mit ihren sehenswerten Treffern zum halben Dutzend, sowie Markus Wohlfeil mit einem technischen Kabinettstückchen. „Der ISC ist natürlich in dieser Saison kein Maßstab, es ist allerdings beeindruckend, wie Mannschaft und Vorstand das durchgezogen haben. Wir wünschen ihnen für die B-Liga einen guten Neuaufbau!“, freuen sich die Starkenburgianer mit ihrem Trainerteam nun auf die beiden noch ausstehenden Heimspiele gegen den VfR Fehlheim 2 am kommenden Samstag und den Saisonabschluss am 30. Mai gegen die TG Jahn Trösel.

E1 holt zweiten Platz in Zwingenberg

Beim super organisierten Gustav Uwe Brücher-Gedächtnisturnier verlieren Starkenburgianer das Finale im Neunmeterschießen

Kurzfristig waren die jungen Starkenburgianer der Bitte des SV Zwingenberg, auf deren Turnier einzuspringen, nachgekommen und bereuten dies keinesfalls: Auf dem tollen Gelände in Zwingenberg waren zehn starke Mannschaften am Start, alles war super organisiert und sogar für Abwechslung in den ohnehin nur kurzen Pausen war mit einer Torwand gesorgt. Den Starkenburgianern merkte man zwar anfangs noch etwas die schweren Beine vom anstrengenden eigenen Turnier am Donnerstag an, dennoch erreichten sie durch die drei Auftaktsiege bereits vorzeitig das Halbfinale, so dass die 0:2- Niederlage gegen die starken Gastgeber im letzten Gruppenspiel nicht mehr ins Gewicht fiel. Denn davor hatten die Heppenheimer durch den 3:0-Sieg gegen Mörlenbach (Torschützen: Joshua Schmitt, Max May, Alparen Kacar), dass 5:1 gegen Olympia Lorsch (Elias Schipper, Elija Schmitt (3), Joshua Schmitt) und das knappe 3:2 gegen den FV Hofheim (Elija Schmitt (2), Erion Korbi) bereits für klare Verhältnisse gesorgt. Allerdings wartete dann durch die Niederlage gegen Zwingenberg im Halbfinale mit dem JFV Bürstadt der Sieger der anderen Gruppe auf die Heppenheimer. Doch in solchen KO-Spielen zählen bekanntlich die vorherigen Ergebnisse nichts mehr und so zeigten sich die Starkenburgianer von Beginn an selbstbewusst und dominant, Joshua Schmitt sorgte mit seinen beiden Treffern für das 2:0, weitere Chancen wurden liegengelassen, wobei auch Bürstadt immer mal wieder gefährlich wurde und sich somit den Anschlusstreffer verdient hatte. Und in der Schlussminute musste dann Toni Suhai nochmals mit einer starken Parade den letztlich aber verdienten Sieg festhalten. Im anderen Halbfinale hatte sich derweil auch der Vorrundenzweite durchgesetzt, Germania Eberstadt konnte den Gastgeber SV Zwingenberg im Neunmeterschießen bezwingen. Dass es dann auch Finale zu dieser doch immer eher dem Glück unterliegenden Entscheidungsfindung kam, hatten sich die Starkenburgianer selbst zuzuschreiben, denn allzu fahrlässig wurde mit den teilweise sehr gut herausgespielten Chancen umgegangen, so dass es im Verlauf der regulären Spielzeit keine Treffer zu bejubeln gab. Im besagten Neunmeterschießen bewiesen die Germanen dann Nervenstärke und Treffsicherheit, so dass sie sich den Turniersieg sichern konnten. Am Ende konnten die Starkenburgianer aber vollkommen zufrieden auf ihre jüngste Turnierbilanz zurückblicken: Am Donnerstag beim topbesetzten eigenen Turnier Dritter und zwei Tage später beim Turnier in Zwingenberg, bei dem ein Großteil der vermeintlich besten Mannschaften des Kreises teilnahmen, ein zweiter Platz, das ist aller Ehren wert.

Berechtigter Jubel über einen tollen Pokal für den zweiten Platz in Zwingenberg!