1a mit einem 0:0 bei kampfstarken Mörlenbachern

Es waren intensive, hart umkämpfte, aber weitgehend faire 90 Minuten, an deren Ende es keinen Sieger gab, wobei sich die Starkenburgianer nichts vorwerfen lassen mussten. Von Beginn an waren sie um Spielkontrolle bemüht, bauten auch Druck auf, doch Mörlenbach verteidigte leidenschaftlich, war mit einer 5er Kette und vier Mann davor defensiv kompakt organisiert und über die Sturmspitze David Knapp und gefährliche Standards auch immer gefährlich. Heppenheim hatte zwar Feldvorteile, mehr Ballbesitz, doch die größte Chance einer insgesamt von zwei starken Defensiven dominierten Partie hatten die Gastgeber, David Knapp setzte den Elfmeter aber an den Pfosten (33.). Und somit ging es torlos in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit nahm der Druck der Starkenburgia beständig zu, die Gastgeber kamen immer weniger zur Entlastung. Und die Chancen häuften sich, gerade auch der eingewechselte Deniz Kocer zeigte sich sehr agil, brachte mit guten Ideen Bakhtyiar Hashim, der am Pfosten scheiterte und einmal Lars Tremper in Position, aber das Tor wollte nicht fallen. Die größte Chance vereitelte dann Mörlenbachs Keeper Salvatore Conte: Julian Meister hatte einen sehr guten Konter eingeleitet und auf Bakhtyiar Hashim quergelegt, der auch direkt und gut abschloss, der Torhüter aber überragend reagierte (79.). Mörlenbach hatte nach langen Bällen zwar auch noch die eine oder andere Halbchance, insgesamt kontrollierte die Starkenburgia aber die Partie. „Trotzdem geht das Ergebnis insgesamt in Ordnung, Mörlenbach hat sich den Punkt mit unbändigem Einsatz verdient, wir waren nicht in der Lage, den Lucky Punch zu setzen“, war das Trainerteam der Starkenburgia aber keineswegs unzufrieden mit der Leistung des eigenen Teams. „Solche Spiele gibt es auch, wichtig ist, dass wir alles versucht haben, auch viel Druck nach vorne aufgebaut haben und dennoch, wie immer, nach hinten gegen einen keineswegs ungefährlichen Gegner weitgehend stabil waren.“

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Jens Schuchmann, Nils Wegner (65. Astrit Kryeziu), Fynn Langer, Felix Walter (60. Maximilian Samstag), Astrit Kryeziu (46. Deniz Kocer), Julian Meister, Lars Tremper (75. Nils Wegner), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: keine Tore

1b mit klarem Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt

Zu ihrem ersten Rückrundenspiel trat die 1b-Mannschaft der Starkenburgia bereits am Samstag beim SV Fürth 3 an. Zwar fiel das Hinspiel mit 7:0 am Ende sehr deutlich aus, doch der SV hatte sich bereits da als zunächst unbequemer Gegner herausgestellt, zur Halbzeit hatte es da noch 0:0 gestanden. Da fanden die Starkenburgianer nun im Auswärtsspiel besser in die Partie und gingen bereits nach 18 Minuten durch Marc Bezouska, der nach einem sehenswerten Pass von Timothy Vaughan frei durch war und trocken vollendete, mit 1:0 in Führung. Fünf Minuten später nahezu eine Kopie des ersten Treffers, diesmal fand Timmy Vaughan mit Tim Prosser einen dankbaren Abnehmer für seinen öffnenden Pass. Mit diesem 2:0-Vorsprung ging es auch in die Kabinen, wobei der SV Fürth vor allem in den 10 Minuten vor der Pause durchaus zeigte, dass er auch gefährlich werden kann, die Starkenburgia-Defensive um Torhüter Timo Rothermel und Kapitän Maxi Samstag jedoch jederzeit Herr der Lage blieb. Im zweiten Abschnitt zeigte sich die Starkenburgia dann drückend überlegen, Fürth kam kaum noch zu ernsthafter Entlastung, allerdings überboten sich die Offensivakteure der Heppenheimer im Auslassen auch noch so gut herausgespielter Torchancen, lediglich Bashar Aljarab traf zum vorentscheidenden 3:0 (73.). „Das sieht alles sehr gut aus, bis zum Abschluss“, erkannte Trainer Markus Röcker und nahm sich der Sache nun selbst an: Noch keine drei Minuten war der Routinier auf dem Platz, da zappelte der Ball im Netz, 4:0 (83.). Und weitere vier Zeigerumdrehungen später war er nur durch ein Foul zu bremsen. Maxi Samstag nahm sich des fälligen Strafstoßes an und verwandelte sicher zum 5:0-Endstand.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Jonas Neher, Maximilian Samstag, Daniel Tschekalin, Miralem Bajrami (70. Luis Calvo), Bashar Alrajab, Tim Prosser, Igor Swieton (80. Markus Röcker), Timothy Vaughan, Liam Vaughan (46. Deniz Kocer) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Marc Bezouska (18.), 0:2 Tim Prosser (23.), 0:3 Bashar Alrajab (73.), 0:4 Markus Röcker (83.), 0:5 Maximilian Samstag (87. Foulelfmeter)

1a mit dominanter Leistung

Der 4:0-Heimsieg gegen den TSV Auerbach 2 steht bereits zur Halbzeit fest

Gemeinhin haben Trainer immer etwas Bedenken, wenn ihr Team als klarer Favorit in eine Partie geht, nicht so allerdings aktuell das Trainerteam der 1a der Starkenburgia: „Unsere Mannschaft ist momentan sehr fokussiert, jeder stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und jeder will seinen wichtigen Teil zur Leistung des Teams beitragen.“ Und dies war die Basis dafür, dass eben auch gegen das Tabellenschlusslicht aus Auerbach kein Schlendrian einkehrte, sondern die Aufgabe von Beginn an hochkonzentriert angegangen wurde. Und somit dominierte die Starkenburgia Ball und Gegner ab der ersten Minute, zeigte sich gewohnt ballsicher und wenn doch einmal ein Ball verloren ging, war das gesamte Team sofort bereit, wieder gegen den Ball zu arbeiten. Die Chancen ergaben sich darauf aufbauend beinahe zwingend, letztlich war es aber wieder wie in der Vorwoche ein Elfmeter, der den Dosenöffner liefern musste: Nils Wegner war im Strafraum gelegt worden, Nils Wadowski verwandelte gewohnt sicher (18.). Und die Starkenburgianer legten sogleich nach, Fynn Langer brach durch und vollendete sehenswert zum 2:0 (22.). Es blieb weiterhin bei der drückenden Überlegenheit der Starkenburgianer, Auerbach versuchte sich zwar auch immer wieder spielerisch zu lösen, doch das Pressing der Gastgeber ließ ihnen kaum einmal den nötigen Spielraum um sich wirklich nachhaltig in die Heppenheimer Hälfte befreien zu können. Zwangsläufig fielen auch noch die weiteren Treffer, zunächst lief Lio Kubanza schön ein und drückte den Ball am kurzen Pfosten über die Linie (30.), dann war es Bakhtyiar Hashim, der mit seinem 4:0 noch kurz vor der Pause für die Entscheidung sorgte. Denn auch in der zweiten Hälfte ließen die Starkenburgianer nicht locker, Auerbach kam zwar vor allem in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff etwas mehr zur Entlastung, letztlich rissen die Heppenheimer das Ruder aber wieder konsequent an sich, ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, jetzt allerdings nicht mehr mit der Präzision im letzten Drittel, so dass die TSV-Defensive weitere mögliche Gegentore verhindern konnte. „Natürlich hätten wir auch gerne noch den einen oder anderen Treffer nachgelegt, aber Auerbach stellte sich defensiv etwas besser auf uns ein und wir ließen etwas die letzte Konsequenz vermissen. Entscheidend war aber, dass wir zusammen konsequent und konzentriert nach hinten gearbeitet haben, so dass die Gäste auch in Halbzeit zwei zu keiner Torchance kamen“, sieht das Trainerteam in dieser starken Defensivleistung des gesamten Teams weiterhin die Basis.

Der Führungstreffer durch Kapitän Nils Wadowski (Kameraführung deutlich verbesserungswürdig 😉 )
Tanino Cammilleri dirigiert den verdienten Starkenburgia-Kreisel

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Jens Schuchmann, Nils Wegner (60. Luca Schemel), Fynn Langer, Jonas Neher (60. Marc Bezouska), Felix Walter (65. Tristan Röhrig), Astrit Kryeziu, Julian Meister, Lioney Kubanza Sota, Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Nils Wadowski (18. Foulelfmeter), 2:0 Fynn Langer (22.), 3:0 Lioney Kubanza Sota (30.), 4:0 Bakhtyiar Hashim (44.)

1a holt den geforderten „dreckigen“ Sieg

Hart erkämpfter, aber verdienter 2:1-Sieg beim starken Aufsteiger FSG Bensheim

Nachdem die Jungs in der Vorwoche in der Schlussphase gegen den starken FSG Riedrode 2 noch den Ausgleich hatten hinnehmen müssen, forderte Trainer Christian Schmitt unter der Woche von seinem Team, dass sie endlich die Mentalität entwickeln müssen, nicht nur klar dominierte Spiele, sondern auch die engen Partien siegreich zu gestalten. Und eine solche enge, umkämpfte Partie entwickelte sich dann auf dem großen Naturrasen in Bensheim gegen den sehr stark in die Runde gestarteten Aufsteiger FSG Bensheim. Dennoch hatten die Starkenburgianer in der ersten Hälfte mehr vom Spiel und auch die klareren, der insgesamt eher rar gesäten Torchancen. So scheiterte beispielsweise Fynn Langer mit seinem Flachschuss am gut reagierenden FSG-Keeper Vincent Lang. Auch über die sehr agilen Bakhtyiar Hashim und Lars Tremper drangen die Heppenheimer immer wieder mal in den Strafraum der Gastgeber und eine solche Situation führte dann auch zu einem Foulelfmeter, als Lars Tremper von den Beinen geholt wurde. Kapitän Nils Wadowski ließ sich die Chance nicht entgehen und brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung (24.). Damit ging es auch in die Pause. Aus dieser kamen die Heppenheimer dann allerdings etwas schläfrig und so fand ein flacher Pass durch die eigentlich in dieser Situation vielbeinige Starkenburgia-Defensive unerklärlicher Weise den Weg zum Toptorjäger der Liga und Jasko Huseinovic ließ sich auch diese Chance nicht nehmen, vollstreckte eiskalt zum Ausgleich (48.). Doch die Starkenburgianer ließen sich nicht beirren, fanden sofort wieder zu ihrem Spiel, agierten kompakt gegen den Ball und kamen über die schnellen Spitzen immer wieder zu vielversprechenden Situationen. Und so konnte abermals Lars Tremper nur mit einem Foul am freien Durchbruch auf das Tor gehindert werden, abermals war es Nils Wadowski, der sich der Standard, diesmal eines Freistoßes aus 18m halblinker Position annahm und das Leder sehenswert in den Winkel des FSG-Tores setzte (59.). Bensheim musste nun natürlich mehr riskieren, erhöhte auch durch diverse offensive Einwechslungen den Druck, aber die Starkenburgia-Defensive agierte gewohnt stabil. Einzig kurz vor Schluss gab es noch eine sehr brenzlige Situation zu überstehen, doch Jens Schuchmann und Yannick Abancourt konnten den aus sehr abseitsverdächtiger Position gestarteten FSG-Angreifer noch im letzten Moment blocken. So stand am Ende der insgesamt verdiente Auswärtssieg fest. „Das war wichtig heute, dass die Mannschaft sieht, dass sie dank ihrer geschlossenen defensiven Stabilität auch in der Lage ist, ein knappes Ergebnis einmal über die Zeit zu bringen und sich somit auch für die insgesamt ordentliche Leistung mit den drei Punkten belohnen konnte“, bilanzierte das Trainerteam zufrieden.

FSG Bensheim: Jasko Huseinovic – Trainer: Paul McNally
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Markus Wohlfeil, Jens Schuchmann, Fynn Langer (65. Maximilian Samstag), Felix Walter, Astrit Kryeziu, Tristan Röhrig (80. Fynn Langer), Julian Meister, Lars Tremper (74. Tim Prosser), Bakhtyiar Hashim (90. Marc Bezouska) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Nils Wadowski (24. Foulelfmeter), 1:1 Jasko Huseinovic (48.), 1:2 Nils Wadowski (59.)

Der starke FSG-Keeper ist zwar dran, aber am Ende zählt das zappelnde Netz!

Erste Punktverluste auf dem Galgen

Erstes Gegentor führt zu ersten Punktverlusten der 1a auf dem Galgen – 1b gewinnt Verfolgerduell

Nach rund 100 Minuten intensiver Spielzeit zwischen der 1a der Starkenburgia und der zweiten Mannschaft des Gruppenligisten FSG Riedrode waren sich die Akteure einig: Es war ein insgesamt gerechtes Remis, beide Teams lieferten sich einen hochintensiven Schlagabtausch mit vielen harten, aber meist fairen Zweikämpfen und mit Chancen auf beiden Seiten. Ärgerlich für die Starkenburgianer war dennoch das Zustandekommen des späten Ausgleichs für Riedrode, denn dem Tor ging zunächst ein individueller Fehler im Spielaufbau voraus, die daraus resultierende Konterchance hätte allerdings gleich zweimal wegen Abseits unterbunden werden müssen. Andererseits war auch der Führungstreffer für Heppenheim umstritten, das Foul an Shkelcim Korbi und den damit verbundenen Elferpfiff muss man nicht unbedingt so sehen. „Letztlich ist es natürlich ärgerlich, dass wir diese Führung durch Luca Schemel nicht über die Zeit bringen und so ein unnötiges Gegentor bekommen, andererseits hat die Mannschaft gegen den bisher stärksten Gegner in der zweiten Halbzeit ein starkes Spiel gemacht“, sah das Trainerteam der Starkenburgia in Hälfte 1 die Vorteile auf Seiten der Gäste, die sich immer wieder spielerisch befreien konnten und so einige vielversprechende Chancen herausspielten, diese allerdings auch teilweise leichtfertig vergaben bzw. am starken Heppenheimer Keeper Yannick Abancourt scheiterten. Umgekehrt hätte jedoch Laurat Jerlija bei seinen zwei guten Chancen in der Anfangsphase die Starkenburgianer schon früh in Führung bringen können. So ging es stattdessen mit einem eher schmeichelhaften 0:0 für Heppenheim in die Kabinen.

Das Trainerteam nahm zwei personelle Wechsel vor und fortan zeigte sich die Mannschaft präsenter und griffiger, Riedrode konnte sich nun kaum noch spielerisch lösen, blieb aber defensiv dennoch sehr kompakt und zweikampfstark. Trotzdem konnten die Starkenburgianer nun zunehmend auch Druck aufbauen, ein Tor von Luca Schemel fiel, wurde aber aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition nicht gegeben. Die Führung fiel trotzdem, Luca Schemel ließ sich die besagte Elfmeterchance nicht nehmen. Schade, dass es dann kurz vor Schluss doch noch zum alles in allem allerdings auch nicht unverdienten Ausgleich für Riedrode kam.

FC Starkenburgia Heppenheim – FSG Riedrode II 1:1
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski (87. Lioney Kubanza Sota), Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Julian Meister, Shkelcim Korbi, Lioney Kubanza Sota (46. Tristan Röhrig), Bakhtyiar Hashim (77. Jason Milius), Laurat Jerlija (46. Luca Schemel) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Luca Schemel (76. Foulelfmeter), 1:1 Sinisa Pitlovic (85.)

Die 1b empfing zum Verfolgerduell den Tabellenfünften FSV Rimbach. Die Mannschaft der Trainer Markus Röcker und Tanino Cammilleri machte dabei von Beginn an deutlich, dass sie die weiße Weste auf dem Galgen weiterhin behalten wollte und übernahm sofort die Spielkontrolle. Rimbach stand tief und lauerte auf Konter, doch die Starkenburgia-Defensive um die beiden Innenverteidiger Daniel Tschekalin und Maxi Samstag war sehr aufmerksam bei den meist nur lang geschlagenen Bällen der Gäste. Nach 15 Minuten wurde Lars Tremper im Gästestrafraum gefoult, Bashar Aljarab trat zum fälligen Elfmeter an, scheiterte jedoch am guten Gäste-Keeper. Und dann kam es noch schlimmer: ein erstes Abstimmungsproblem in der Heppenheimer Hintermannschaft konnten die Gäste direkt zur Führung nutzen (22.). Gut aber die prompte Reaktion der Starkenburgianer, diesmal machte es Bashar Aljarab besser und traf nach guter Kombination und starker Vorarbeit von Tristan Röhrig direkt zum Ausgleich (24.). Und kurz danach war es abermals Tristan Röhrig, der sich gut durchsetze und mit seiner Hereingabe Lars Tremper fand, der mit einer sehenswerten Direktabnahm die Starkenburgia mit 2:1 in Führung brachte (30.). Damit ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Die Heppenheimer kontrollierten Ball und Gegner und Maxi Samstag war, der schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit einem direkt verwandelten Freistoß für die Vorentscheidung sorgte. Denn auch in der Folge änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen, das Spiel fand eigentlich nur in Rimbachs Hälfte statt, so dass der Sieg niemals in Gefahr geriet und der eingesprungene Keeper Daniel Grünig einen geruhsamen Nachmittag verleben konnte.

FC Starkenburgia Heppenheim II – FSV Blau-Weiß Rimbach II 3:1
FC Starkenburgia Heppenheim II: Daniel Grünig, Marc Bezouska, Dominik Decker, Jonas Neher, Maximilian Samstag, Daniel Tschekalin, Markus Wohlfeil, Luis Calvo (65. Liam Vaughan), Bashar Alrajab, Tristan Röhrig (65. Timothy Vaughan), Lars Tremper – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 (22.), 1:1 Bashar Alrajab (24.), 2:1 Lars Tremper (30.), 3:1 Maximilian Samstag (50.)

D1 zieht im Pokal eine Runde weiter

Glanzloser, aber deutlicher 6:0-Erfolg in Mitlechtern

Nach der erfolgreichen Qualirunde mit dem Erreichen der Kreisliga hatte sich die D1 der Starkenburgia natürlich auch fest vorgenommen, die Pokalhürde in Mitlechtern zu meistern. Dies gelang letztlich auch souverän mit einem 6:0-Erfolg. Dabei knüpfte die Mannschaft allerdings nicht an die zuletzt starken Leistungen an, stattdessen verzettelten sich die überlegenen Heppenheimer Jungs immer wieder in unnötige Einzelaktionen, so dass die tapfer kämpfenden jungen Gastgeber den Spielfluss der Starkenburgianer immer wieder erfolgreich unterbrechen konnten. Es entwickelte sich somit insgesamt ein eher zähes Spiel mit zwar ständig feldüberlegenen, aber wenig überzeugend auftretenden Heppenheimern. Dennoch gelang Pawel Pavlov bereits nach fünf Minuten die Führung, die Meddox Dreher nach 12 Minuten zum 2:0 ausbaute. Drei Minuten später schon hatte abermals Kapitän Pavel Pavlov auf 3:0 erhöht und hier zeichnete sich eigentlich eine doch sehr deutliche Angelegenheit ab. Aber die Starkenburgianer spielten weiterhin zu unklar, schafften zu wenig Breite und Tiefe und waren im Passspiel einfach immer wieder unkonzentriert. Somit fiel bis zur Pause auch kein weiterer Treffer. Ein ähnliches Bild zeigte sich in Halbzeit zwei, erst in der Schlussphase konnte Moritz Lienert mit seinen drei Treffern noch für das halbe Dutzend und damit einen deutlichen Sieg sorgen.

Die D2 musste im Pokalspiel gegen den SV Kirschhausen etwas unglücklich mit 0:2 die Segel streichen. Dabei zeigte die Mannschaft eine ordentliche Spielanlage, auch gegen den Ball ließen sie wenig zu, aber diese wenigen Situationen wussten die Gäste in Form von zwei Treffern zu nutzen, während die Starkenburgianer zu viele Chance liegen ließen. Dabei spielte auch eine Portion Pech eine Rolle, als bspw. Pepe Baumgarten mit einem sehenswerten Freistoß nur die Latte des Gästetores traf.

Die Qualirunde hat die D2 mit einem ordentlichen vierten Platz in ihrer Sechsergruppe abgeschlossen. Nun gilt es für beide Mannschaft, die anstehende Spielpause in den Herbstferien bestmöglich zu nutzen, um sich gut auf die anstehende Runde vorzubereiten.

Verdienter Starkenburgia-Kreisel nach dem Pokalsieg in Mitlechtern

Weiße Weste bleibt bestehen

Auch im fünften Heimspiel hält sich die 1a der Starkenburgia schadlos

Es war am Ende die Marke „Arbeitssieg“ und einiges an Geduld war nötig, um den sehr diszipliniert und defensiv kompakten VfR Bürstadt zu knacken, aber die Starkenburgianer brachten das, was in einem solchen Spiel nötig ist, auf den Platz und verdienten sich somit die nächsten drei Punkte auf der Habenseite.

Bürstadt agierte von Beginn an aus einem tiefen 5-2-3-System und versuchten somit der Starkenburgia-Offensive möglichst wenig Räume anzubieten und selbst aber über die drei Spitzen, die immer wieder an der Mittellinie störten und auf Konter lauerten, gefährlich werden zu können. Doch die Heppenheimer zogen gewohnt ballsicher und konzentriert ihr Spiel auf und legten sich den Gegner somit Stück für Stück zurecht. Und dann war es ein Ballgewinn und schnelles Umschalten über Kapitän Shkelcim Korbi, was zum Dosenöffner wurde, Luca Schemel vollendete den gelungenen Umschaltmoment dort, wo ein Torjäger zu stehen hat (37.). Die Gastgeber versuchten nun mit viel Druck noch vor der Halbzeit nachzulegen, was allerdings nicht mehr gelang. Somit war das Drehbuch für Hälfte im Grunde auch schon geschrieben: Bürstadt blieb seiner defensiven, auf Nadelstiche setzenden Linie treu, Heppenheim hatte Ballbesitz und Kontrolle über das Spielgeschehen, allerdings zu wenig klare Impulse im vordersten Bereich. Und somit musste abermals die Abschlussqualität Luca Schemels den Ausschlag geben, als er mehr oder weniger aus dem Nichts den Ball über die Linie drosch (66.). Da Bürstadt der Heppenheimer Defensive auch weiterhin nicht wirklich gefährlich werden konnte, war die Partie damit entschieden und der fünfte Dreier im fünften Heimspiel eingefahren.

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Julian Meister, Shkelcim Korbi (75. Marc Bezouska), Igor Swieton (46. Laurat Jerlija), Luca Schemel (67. Jason Milius), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
VfR Bürstadt: Ben Lee Unverricht, Patrick Krusche, Jonas Fornoff, Kevin Arnold, Ilker Tomta, Daniel Zhdan, Jonathan Berg (46. Luca Eppel), Flavius Guzman Blando (75. Jannik Feldi), Uwe Lauinger, Mehmet Ikizer (63. Alfio Jose Santangelo), Mohamad Alhammod – Trainer: Thorsten Stalyga – Trainer: David Vorreiter
Schiedsrichter: Marc Bosbach
Tore: 1:0 Luca Schemel (37.), 2:0 Luca Schemel (66.)

Am kommenden Sonntag steht nun das nächste Heimspiel gegen den starken Tabellenfünften, die FSG Riedrode II, auf dem Programm. Spielbeginn ist um 15:15 Uhr, davor empfängt die 1b als Tabellendritter den Fünften, den FSV Rimbach II, zum Spitzenspiel.

1a und 1b mit deutlichen Auswärtssiegen

1a mit Ausrufezeichen in Rimbach, 1b gewinnt das Derby in Kirschhausen mit 4:0

Bisher hatte es für die erste Mannschaft der Starkenburgia trotz teils sehr überzeugender Auftritte in der Fremde bei allen vier Auswärtsspielen letztlich nur zu einem 1:1 gereicht. Dass nun ausgerechnet der Bock beim Tabellenzweiten FSV Rimbach umgestoßen wurde, damit war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen. Die Starkenburgia startete zwar gut in die Partie, strahlte viel Ballsicherheit aus, ließ jedoch in der guten Phase bis in die Mitte der ersten Halbzeit gar nichts anbrennen und erarbeitete sich bereits zwei sehr gute Chancen durch Tristan Röhrig, dessen Flachschuss der FSV-Keeper gut parierte, und Lio Kubanza, der am langen Pfosten vergab. Doch ab der 25. Minute übernahm dann Rimbach zunehmend die Spielkontrolle, zeigte sich vor allem im zentralen Mittelfeld nun präsenter und griffiger in den Zweikämpfen. Die Starkenburgia-Defensive allerdings zeigte sich gewohnt stabil, so dass der FSV zwar Druck aufbaute, aber lediglich zu einer wirklich gefährlichen Situation kam, die aber Keeper Yannick Abancourt entschärfen konnte. Der Führungstreffer für die Starkenburgianer fiel in der Phase dennoch überraschend, Nils Wegner hatte sich links durchgesetzt, uneigennützig quer gelegt auf Luca Schemel, der nur noch einschieben musste (39.). Eine letztlich also etwas glückliche, aber auch nicht unverdiente Führung zur Pause, in der es dennoch einiges an Rede- und Umstellungsbedarf in der Starkenburgia-Kabine gab. Doch den Worten folgten nun vor allem Taten: keine fünf Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, da stellte der zur Pause eingewechselte Shkelcim Korbi sehenswert auf 2:0. Und es kam noch besser: Rimbach hatte nun deutliche Probleme mit dem Tempo in der Starkenburgia-Offensive und der ebenfalls eingewechselte Bakhtyiar Hashim konnte dies zu seinem Doppelpack nutzen (63./70.). Mit dem 4:0 zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden, auch wenn Rimbach noch nicht aufsteckte und schnell zum 1:4 kam. Die Starkenburgianer mussten sich allerdings nur kurz schütteln und übernahmen dann wieder die Kontrolle und brachten damit den ersten Auswärtssieg dieser Saison unter Dach und Fach.

Am kommenden Donnerstag steht nun das Nachholspiel auf dem Galgen gegen den VfR Bürstadt auf dem Programm (19:30 Uhr). Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung sehr freuen!

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Jason Milius (46. Shkelcim Korbi), Tristan Röhrig (80. Dominik Decker), Julian Meister, Lioney Kubanza Sota (46. Bakhtyiar Hashim), Luca Schemel (70. Lioney Kubanza Sota) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Luca Schemel (38.), 0:2 Shkelcim Korbi (50.), 0:3 Bakhtyiar Hashim (60.), 0:4 Bakhtyiar Hashim (69.), 1:4 (73.)

Abermals quantitativ durch diverse Urlauber und kranke wie verletzte Spieler knapp besetzt, dafür jedoch qualitativ stark, konnte die 1b der Starkenburgia einen ungefährdeten 4:0 (1:0)- Erfolg im Derby beim SV Kirschhausen einfahren. Dominik Decker konnte die Starkenburgianer vor der Pause mit 1:0 in Führung bringen. In der zweiten Halbzeit sorgten dann Abel Abdelkader, Laurat Jerlija und Igor Swieton mit ihren Treffern für klare Verhältnisse.

Für die 1b geht es am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FSV Rimbach II weiter.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker, Jonas Neher, Daniel Tschekalin, Abel Abdelkader, Luis Calvo, Astrit Kryeziu (46. Bashar Alrajab), Igor Swieton, Lars Tremper, Laurat Jerlija – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Dominik Decker (30.), 0:2 Abel Abdelkader (52.), 0:3 Laurat Jerlija (60.), 0:4 Igor Swieton (80.)

D-Junioren qualifizieren sich für Kreisliga

Verdienter 3:1-Heimsieg gegen bisherigen Spitzenreiter bringt zum Abschluss Platz 1

Die Konstellation vor dem letzten Qualispiel der D-1-Junioren gegen den SV Zwingenberg war klar: Die Gäste kamen mit vier Siegen als Tabellenführer, die Starkenburgianer hatten am ersten Spieltag mit einem Remis Punkt liegenlassen. Somit war auch klar, dass für die Qualifikation für die Kreisliga nur ein Sieg gegen die starken Zwingenberger reichen würde. Phänomenal aber, wie die jungen Starkenburgianer mit dieser Drucksituation umgingen, denn sie bestimmten von Beginn an die Partie, spielten sicher von hinten heraus ihren Fußball und waren an diesem Tag auch in der Verwertung ihrer Torchancen sehr konsequent. Und damit stand zur Halbzeit ein hochverdientes 3:0 zu Buche, die Tore hatten Pavel Pavlov (2) und Meddox Dreher erzielt, wobei alle Treffer sehr gut herausgespielt wurden. Aber es war klar, dass die Partie damit noch nicht entschieden war, denn auch Zwingenberg zeigte sich als erwartet starkes Team und auch sie mussten punkten, um sicher in der Kreisliga zu sein. Dementsprechend erhöhten sie nach der Pause den Druck und den Heppenheimern war zunehmend anzumerken, was auf dem Spiel stand. Aber die Mannschaft verteidigte gemeinsam bravourös, dennoch gelang Zwingenberg per Freistoß der Anschlusstreffer zum 1:3 (40.). Aber auch in der Folge schafften es die Gäste kaum, die Starkenburgia-Defensive um Kilian Mai und Malte Becker aus den Angeln zu heben, so dass sie im Grunde zu keiner klar herausgespielten Torchance mehr kamen. Am gefährlichsten war abermals ein Freistoß aus der Entfernung, den aber Keeper Toni Suhai mit einer guten Parade entschärfte. Die eigenen Kontermöglichkeiten allerdings spielten die Starkenburgianer auch nicht mehr sauber aus, so dass es letztlich beim hochverdienten 3:1-Sieg blieb.

Sehr guter Spielzug von hinten heraus zum 1:0
Das 2:0 – erst durchgewühlt, dann kühlen Kopf bewahrt!
Das 3:0, schön nachgesetzt und sauber zu Ende gespielt
Der verdiente Starkenburgia-Kreis!

Der Galgen bleibt eine Festung

Auch das vierte Heimspiel dieser Saison gewinnt die erste Mannschaft ohne Gegentor

Mit dem TV Lampertheim stellte sich am Sonntag der Kreisoberliga-Absteiger auf dem Galgen vor, der auch in dieser Runde nur schwer in Gang zu kommen scheint. Allerdings ließen die Spargelstädter zwischenzeitlich mit einem Sieg gegen Mörlenbach und einem Punkt gegen Fürth aufhorchen, so dass die Starkenburgianer ausreichend gewarnt, dennoch selbstbewusst genug in die Partie gingen, um diese von Beginn an klar zu dominieren. Lampertheim schien von Anfang an vor allem um Schadenbegrenzung bemüht, agierte weitgehend mit einem tiefen 5-4-1-System, um der Heppenheimer Offensive möglichst wenig Raum zu gewähren. Dies gelang zunächst auch erst einmal, die Starkenburgianer waren zwar von Anfang an spielbestimmend und bauten Druck auf, die vielbeinige TV-Defensive brachte aber immer wieder ein Bein dazwischen bzw. waren die Heppenheimer in ihren Bemühungen zu oft etwas unsauber und ungenau. Aber gut, wenn man in solchen Phasen auch mal einen ruhenden Ball gut zu nutzen weiß: Nils Wegner nahm bei seinem Freistoß aus rund 18 Metern genau Maß und brachte seine Farben in Führung (20.). Fortan das gleiche Bild, Heppenheim am Ball, suchte geduldig nach den Lücken, fand auch die eine oder andere, blieb aber insgesamt doch etwas unter seinen Offensivmöglichkeiten. Dennoch kontrollierte man die Partie vollkommen, was sich auch im weiteren Verlauf nicht mehr ändern sollte. Die Starkenburgianer kamen auch sehr konzentriert aus der Pause, ließen im Grunde Lampertheim offensiv nicht einmal in Ansätzen zur Entfalrung kommen. Und als gerade in einer Phase, als sich Lampertheim etwas mehr zutraute, das 2:0 fiel, war das Spiel entschieden: Nils Wegner hatte sich auf der linken Seite durchgetankt, fand den kurz zuvor eingewechselten Lio Kubanza, der sich nicht zweimal bitten ließ (62.). Auch das 3:0 war eine Co-Produktion zweier Einwechselspieler: Deniz Kocer bediente hierbei mit einem sehenswerten Pass den gestarteten Bakhtyiar Hashim, der trocken ins lange Eck vollendete (85.).

„Das war heute eine solide, jedoch jederzeit souveräne Leistung, ohne dass wir geglänzt haben. Letztlich war aber der Gegner zu harmlos, um uns wirklich gefährlich werden zu können“, weiß das Trainerteam, dass nächste Woche in Rimbach wieder ein ganz anderes Kaliber auf das Team zukommt.

Die 1b-Mannschaft kam indes an diesem Sonntag kampflos zu drei Punkten, da Gegner SV Mittershausen schon lediglich mit 9 Spielern angereist war und als dann noch ein weiterer Akteur das Weite suchte, sah sich das Team nicht mehr in der Lage anzutreten. Schade, hoffen wir, dass das eine Ausnahme bleibt.

Der obligatorische Starkenburgia-Kreisel auf dem Galgen…