1a mit viertem Sieg „zu Null“ in Folge

Insgesamt musste Torhüter Yannick Abancourt seit 6 Pflichtspielen nicht mehr hinter sich greifen

Sieben Gegentore in 19 Pflichtspielen (mit den beiden Pokalspielen) veranlasste die Redaktion des Starkenburger Echos zu besonderer Kreativität: „FC Starkenburgia rührt den besten Beton an“ titelte die Lokalzeitung. Dies schien die Offensivabteilung der Starkenburgianer anscheinend tief getroffen zu haben und so setzten sie mit fünf Auswärtstoren in Rodau auch hier ein klares Ausrufezeichen. „Betonmischer sind wir sicherlich nicht, immerhin haben wir auch die viertmeisten Treffer in der Liga erzielt. Aber es stimmt schon, dass unser mannschaftliches Defensivverhalten bisher herausragend war“, zeigt sich das Trainerteam aktuell aber natürlich auch mit der Gesamtdarstellung der Mannschaft sehr zufrieden. „Entscheidend ist aber, dass die Mannschaft sich nicht zufrieden gibt, sondern Woche für Woche bereit ist, alles abzurufen und reinzuwerfen, denn auch das Spiel in Rodau war kein Selbstläufer.“ Tatsächlich verteidigten die Mannen von Trainer Ludwig Brenner in Halbzeit eins sehr diszipliniert, machten die Räume auf dem ohnehin nicht leicht zu bespielenden Naturrasen immer wieder eng und ließen so nur wenig klare Möglichkeiten zu. In so einer Phase ist es aber eben auch mal wichtig über Standards gefährlich werden zu können und genau eine solche führte zur Pausenführung: Nils Wegners Freistoß von der rechten Außenbahn fand leicht abgefälscht den Weg ins Rodauer Tor (20.). Fortan zog die Starkenburgia mit dem Selbstbewusstsein von sechs Pflichtspielen ohne Gegentor ihr Spiel geduldig und fokussiert auf und ließ dem Gegner überhaupt keine offensiven Entfaltungsmöglichkeiten. Rodau konnte insofern lediglich auf Standards hoffen, aber auch die waren Beute der aufmerksamen Starkenburgia-Defensive um Torhüter Yannick Abancourt und die beiden Innenverteidiger Maxi Samstag und Jens Schuchmann. Nach der Halbzeit versuchte Rodau zwar etwas offensiver zu agieren, was aber lediglich zur Folge hatte, dass die Räume für die schnellen Offensivspieler der Starkenburgia größer wurden. Und so konnte Nils Wegner bei seinem Lauf nur mit einem Foul im Strafraum der Gastgeber gebremst werden, Nils Wadowski verwandelte den zunächst von SC-Keeper Harald Bauer parierten Elfer im Nachschuss (55.). Und dann kam mit dem eingewechselten Shkelcim Korbi nochmals offensive Qualität auf den Platz, die sich direkt in einem Doppelschlag niederschlug: Zunächst war es Korbi selbst, der mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte (65.), dann legte er im sehenswerten Zusammenspiel mit Lars Tremper diesem das 4:0 auf. Bezeichnend für den Geist, der im Team herrscht, dann zwei Situationen in der Schlussphase: Zunächst lief Lars Tremper in der 80. Minute beim Stand von 4:0 noch den gegnerischen Torhüter im höchsten Tempo an und konnte sich mit seinem zweiten Treffer für diesen Aufwand belohnen, kurz danach legte Außenstürmer Bakhtyiar Hashim nochmals einen 30 Meter-Sprint in der Rückwärtsbewegung hin, um gemeinsam mit der Defensive einen Angriffsversuch zu unterbinden. „Diese Leidenschaft müssen wir jetzt aber auch noch einmal im letzten Spiel dieses Jahres beim VFR Bürstadt an den Tag legen“, blickt das Trainerteam bereits auf das nächste Spiel. „Da unsere 1b da bereits in der Winterpause ist, können wir in Bürstadt personell nochmals aus dem Vollen schöpfen und wollen entsprechend dieses Fußballjahr erfolgreich beenden!“

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner (65. Markus Wohlfeil), Fynn Langer (60. Shkelcim Korbi), Felix Walter (80. Fynn Langer), Tristan Röhrig, Julian Meister (70. Marc Bezouska), Lars Tremper, Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Nils Wegner (20.), 0:2 Nils Wadowski (55. Foulelfmeter), 0:3 Shkelcim Korbi (67.), 0:4 Lars Tremper (69.), 0:5 Lars Tremper (82.)

1b überwintert als Spitzenreiter

6:1-Heimsieg im letzten Spiel des Jahres gegen FC Schönmattenwag

Mit dem achten Sieg im achten Heimspiel holte sich die 1b der Starkenburgia pünktlich zur Winterpause die Tabellenführung. Und dabei gab es auch gegen die kampfstarken Gäste aus Schönmattenwag nichts geschenkt, zumal die personelle Situation, wie bereits die letzten Wochen, äußerst angespannt war. So musste dieses Mal Trainer Markus Röcker sogar von Beginn an ran, als er sich früh verletzte, kam mit Mohammad Yakobi die erste Aushilfe aus der dritten Mannschaft ins Spiel, zur Halbzeit kam dann auch Fnan Kbrom Grmu, beide machten ihre Sache aber sehr gut, letzterer trug sich mit dem 5:1 sogar in die Torschützenliste ein (78.). Dazwischen lag aber ein hartes Stück Arbeit gegen den bissigen Gegner, der sich teuer verkaufte und in der 13. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter sogar in Führung ging. Deniz Kocer konnte diese jedoch ebenfalls per Foulelfmeter – Mohammad Yakobi war vom gegnerischen Keeper umgerannt worden – egalisieren (20.). Fünf Minuten später war es abermals der sehr starke Deniz Kocer, der seine Mannschaft in Führung bringen konnte. Routinier Gernot Brunken dachte sich dann, dass er vor seiner Auswechslung noch einmal nachhaltig Eindruck machen sollte und zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern direkt in den Winkel des Gäste-Gehäuses (44.). In der zweiten Halbzeit hatten die Starkenburgianer das Spiel weitgehend unter Kontrolle, sie ließen Ball und Gegner gut laufen, so dass keinerlei Gefahr mehr für das von Timo Rothermel gewohnt souverän gehütete Starkenburgia- Tor aufkam. Und als dann die Kräfte bei den Gästen zunehmend nachließen, spielten die Heppenheimer weiter konsequent nach vorne und belohnten sich am Ende mit dem halben Dutzend. Neben Grmu trafen noch Timmy Vaughan (60.) per Foulelfmeter und Deniz Kocer (85.) mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel. „Nun gilt es gemeinsam noch die beiden Spiele der 1a gut über die Bühne zu bekommen, bevor es in die verdiente Winterpause geht. Mit einer guten Vorbereitung wollen wir dann den Grundstein dafür legen, das nun Erarbeitete zu verteidigen“, freute sich das Trainerteam über den gelungenen Jahresabschluss der 1b.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Dominik Decker, Jonas Neher, Daniel Tschekalin, Luis Calvo, Astrit Kryeziu, Igor Swieton (82. Tanino Cammilleri), Timothy Vaughan, Deniz Kocer, Gernot Brunken (46. Fnan Kbrom Grmu), Markus Röcker (10. Mohammad Yakobi) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
FC Schönmattenwag: – Trainer: Luca Schuster
Tore: 0:1 (13.), 1:1 Deniz Kocer (20. Foulelfmeter), 2:1 Deniz Kocer (25.), 3:1 Gernot Brunken (44.), 4:1 Timothy Vaughan (60.), 5:1 Fnan Kbrom Grmu (78.), 6:1 Deniz Kocer (85.)

D-Junioren mit zwei Auswärtssiegen

D1 und D2 gewinnen jeweils 3:0

Nach dem unglücklichen Remis unter der Woche gegen die FSG Bensheim wollte die D1 in ihrem Auswärtsspiel beim JFV BiNoWa unbedingt wieder einen Dreier einfahren. Allerdings schien den jungen Starkenburgianern von Beginn an noch die Weihnachtsfeier vom Vorabend mehr im Kopf rumzugehen als das Spielgeschehen, was zu vielen Unkonzentriertheiten und damit Abspielfehlern und leichten Ballverlusten führte. So konnten die Gastgeber die erste Viertelstunde die Angriffsbemühungen der Heppenheimer meist leicht unterbinden und kamen dann selbst nach einem Freistoß sogar bis zur dahin größten Chance, die letztlich mit vereinten Kräften jedoch vereitelt werden konnte. Nahezu im Gegenzug die dann zu diesem Zeitpunkt eher glückliche Führung, als sich ein Schuss von Moritz Lienert ins JFV-Tor senkte (19.). Aber auch diese Führung stabilisierte das Starkenburgia-Spiel nicht, zu wenig Laufbereitschaft führte zu zu wenig klaren Anspielstationen, was immer wieder zu Abspielfehlern führte. Sicherlich die schwächste Leistung im bisherigen Saisonverlauf. Das Trainerteam versuchte das durch einen frühen Wechsel sowie drei weitere Auswechslungen in der Halbzeit zu korrigieren und tatsächlich wurde das Spiel nach der Pause etwas klarer, ohne jedoch den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Dennoch geriet der Sieg niemals ernsthaft in Gefahr, Elias Schipper (38.) und Pavel Pavlov (48.) sorgten letztlich auch für das deutliche Endergebnis.

Das zu diesem Zeitpunkt eher glückliche 1:0
Das vorentscheidende 2:0
Die Entscheidung zum 3:0

Auch die D2 konnte ihr Auswärtsspiel beim SV/BSC Mörlenbach 2 mit 3:0 gewinnen und somit den zweiten Sieg in Folge einfahren. Damit kletterten die Starkenburgianer in ihrer Liga auf Tabellenrang 2. Mats Vock brachte seine Mannschaft nach knapp 20 Minuten mit 1:0 in Führung. Diese konnte Constantin Mayer kurze Zeit später ausbauen und mit diesem 2:0 ging es auch in die Kabinen. Rund 10 Minuten nach Wiederanpfiff war es wiederum Constantin Mayer, der mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte und für großen Jubel im Starkenburgia-Lager nach Abpfiff der Partie sorgte:

Der Starkenburgia-Kreisel bei der D2 nach dem 3:0-Sieg in Mörlenbach

D1 Junioren belohnen sich nicht für überlegen geführte Partie

Somit müssen sich die Starkenburgianer gegen die FSG Bensheim mit einem 1:1 begnügen

So kann er manchmal sein, der Fußball und im Profibereich würde man vermutlich den Gästen attestieren, aus ihren Möglichkeiten ergebnistechnisch das Beste gemacht zu haben. Im Jugendbereich, noch dazu im goldenen Lernalter der D-Junioren, sollten die Maßstäbe allerdings andere sein und danach bemessen, müssen sich die Starkenburgianer nichts vorwerfen lassen: Von der ersten Minute an bestimmten sie die Partie gegen die Gäste, die sich einzig und alleine auf das Verteidigen beschränkten und immer wieder ihr einziges Heil in langen, meist allerdings unkontrolliert geschlagenen Bällen suchten. Die jungen Starkenburgianer, körperlich zwar weit unterlegen, suchten und fanden indes immer wieder spielerische Lösungen, ließen den Ball gut laufen, setzten gute Dribblings an und kamen auch zu Chancen. Einzig deren Verwertung ließ zu wünschen übrig. Wie das brutal effizient geht, machten ihnen dann tatsächlich die Gäste vor: Mit dem einzigen Schuss auf das Tor der Starkenburgia in Halbzeit 1 gingen sie in Führung. Die Heppenheimer ließen sich aber nicht beirren, machten weiterhin ihr Spiel und hatten dann die größtmögliche Chance zum Ausgleich, Joshua Schmitt setzte den Neunmeter allerdings neben das Tor. Somit ging es mit einem völlig unverdienten Rückstand in die Halbzeit, in der die Trainer den Jungs nur mitgeben konnten, genauso weiterzumachen, Fußball zu spielen und Spaß dabei zu haben. Und so gestaltete sich dann auch die zweite Hälfte, Heppenheim spielte, Bensheim zerstörte und wenn sie dann doch mal den Ball hatten, versuchten sie ihn nur möglichst weit vom eigenen Tor weg zu befördern. Damit war es ein andauerndes Anrennen der Starkenburgianer, das wenigstens mit dem Ausgleich belohnt wurde: Moritz Lienert scheiterte mit seinem Schuss noch am FSG-Keeper, doch Mittelstürmer Elija Schmitt konnte in bester Abstaubermanier einnetzen (50.). Und nun wollten die Heppenheimer noch mehr, riskierten alles, doch Pavel Pavlov scheiterte mit seinem tollen Abschluss am Pfosten, Joey Hoggs Freistoß wurde Beute des guten FSG-Torhüters und auch Moritz Lienert fand mit seinen Abschlüssen nicht mehr das Ziel. So wünschten sich die Gäste nur noch sehnlichst den Abpfiff herbei, der sie dann auch tatsächlich mit einem Punkt belohnte. „Es gab am Spiel unserer Jungs heute aber nichts auszusetzen, das Einzige, was nicht stimmte, war das Ergebnis!“ Doch darum wird es ja auch erst später einmal vor allem gehen, aktuell geht es um die fußballerische Entwicklung der jungen Kicker und die weist definitiv in die richtige Richtung.

Starkenburgia mit Doppel-Derbysieg!

Sowohl 1a als auch 1b gewinnen ihre Derbys gegen den TSV Hambach zu Null

Im ersten Rückrundenspiel nach einer ungeschlagenen Vorrunde galt es, im Derby gegen den TSV Hambach es besser zu machen als im Hinspiel, als die Partie mit 1:1 endete. Und die Starkenburgianer lieferten: Gegen den seit 5 Spielen ungeschlagenen und formstarken TSV zeigten die Gastgeber von Anfang an, dass sie aktuell zurecht an der Tabellenspitze mitmischen und selbst eben auch voller Selbstvertrauen stecken. Der Ball lief sicher in den eigenen Reihen und immer dann, wenn die Starkenburgianer das Tempo im vorderen Bereich forcierten, kamen sie zu guten Chancen, indem sie die durchaus vorhandenen Schwächen in der TSV-Defensive offenlegten. Genau so dann auch die Entstehung des schon zu diesem Zeitpunkt überfälligen 1:0: Nils Wegner setzte sich außen durch, die flache Hereingabe verwertete Torjäger Luca Schemel am kurzen Pfosten (18.). Und schon sechs Minuten später konnte er nachlegen, dieses Mal kam die Vorarbeit über die rechte Seite, wieder war Schemel schneller als sein Gegenspieler: 2:0. In der Folge versäumten es die Gastgeber dann jedoch in Person von Schemel und zweimal Bakhtyiar Hashim für eine frühzeitige Vorentscheidung zu sorgen, so dass sich die Mannschaft nach einer starken ersten Halbzeit nur den Vorwurf gefallen lassen musste, nicht noch deutlicher in Führung zu liegen. Insofern galt es für das Trainerteam auf die Gefährlichkeit dieser 2:0-Führung hinzuweisen und die Mannschaft zu ermahnen, nicht nachzulassen. Tatsächlich versuchte Hambach mit Beginn der zweiten Hälfte etwas früher und aggressiver zu stören, doch wirklich unter Druck zu setzen vermochten sie das Starkenburgia-Aufbauspiel nicht. Im vorderen Bereich allerdings war es nun häufig nicht mehr klar genug, so dass es erst in der Schlussphase wieder zu klaren Konterchancen kam. Da aber auf der anderen Seite keine eine wirklich klare Torchance zu verzeichnen war, ging der 2:0-Sieg am Ende auch völlig in Ordnung. „Die Mannschaft hat auch heute wieder eine konzentrierte und selbstbewusste Leistung gezeigt und sich dementsprechend auch mit einem weiteren zu Null-Sieg belohnt. Hoffentlich können wir dieses Level auch noch für die beiden ausstehenden Auswärtsspiele in Rodau und Bürstadt kompensieren, bevor es dann in die verdiente Winterpause geht“, gilt es laut dem Trainerteam hierfür noch einmal eine Kräfte zu mobilisieren.

Derbysieger!

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer (46. Tristan Röhrig), Felix Walter (87. Fynn Langer), Astrit Kryeziu (65. Lioney Kubanza Sota), Julian Meister, Luca Schemel (84. Deniz Kocer), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker
Tore: 1:0 Luca Schemel (12.), 2:0 Luca Schemel (18.)

Nachdem in der Woche zuvor noch ein 9:0-Kantersieg in Hambach gefeiert werden konnte, war beim Heimspiel klar, dass sich der TSV nicht noch einmal in dieser Höhe abschießen lassen wollte. Allerdings zeigte auch die Starkenburgia gleich von Beginn an, dass sie keinerlei Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen lassen wollte und so war es bereits nach 2 Minuten Lars Tremper, der einen starken Angriff über Jonas Neher und Deniz Kocer mit der frühen Führung abschloss. Auch in der Folge dominierten die Heppenheimer das Spielgeschehen, ließen Ball und Gegner laufen, Hambach verteidigte aber leidenschaftlich und kompakt, so dass es trotz ständigem Ballbesitz nicht zu allzu vielen klaren Einschussmöglichkeiten für die Starkenburgia kam. Jonas Neher konnte dennoch per sehenswertem Kopfball nach 17 Minuten auf 2:0 erhöhen. Dies war auch der Halbzeitstand. Zu einer Premiere, die den aktuellen personellen Notstand widerspiegelte, kam es dann in der 60. Minute, denn nachdem Trainer Markus Röcker schon zur Halbzeit für Igor Swieton ins Spiel gekommen war, spielten durch die Einwechslung von Tanino Cammilleri beide Trainer gemeinsam die letzte halbe Stunde. Es tat der Überlegenheit keinen Abbruch, Deniz Kocer sorgte mit dem 3:0 für die Entscheidung (73.). „Aktuell müssen wir wirklich improvisieren und alle Kräfte mobilisieren, aber die Jungs, die noch da sind, machen das sehr gut, erarbeiten sich ihre Siege und stehen als Team zusammen“, zeigten sich die beiden Trainer nach der Partie entsprechend zufrieden. Nun gilt es am kommenden Samstag noch einmal im Heimspiel gegen den FC Schönmattenwag (16 Uhr) alles rauszuhauen, um dann als Tabellenführer in die Winterpause gehen zu können.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker, Jonas Neher, Daniel Tschekalin, Markus Wohlfeil, Mohammad Yakobi (60. Tanino Cammilleri), Igor Swieton (46. Markus Röcker), Timothy Vaughan, Deniz Kocer (79. Bashar Alrajab) – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 1:0 Lars Tremper (2.), 2:0 Jonas Neher (17.), 3:0 Deniz Kocer (73.)

D- Junioren mit zwei Siegen

D1 mit super Moral zum hochverdienten 3:2 in Fürth, D2 belohnt sich endlich mit einem Sieg – Constantin Mayer mit einem Hattrick!

Die D-Jugend Kreisliga zeigt sich von Beginn der Saison an als eine sehr ausgeglichene Klasse, in der es bisher fast nur knappe Ergebnisse zu verzeichnen gab und anscheinend nahezu jeder jeden schlagen kann. Also genau das, was man sich im Lager der Starkenburgianer erhofft hatte, nämlich jede Woche gefordert zu sein. Und dies war auch beim SV Fürth der Fall, es entwickelte sich von Beginn an eine intensive, umkämpfte Partie zweier Mannschaften, die versuchten, spielerisch eine Linie zu finden und nach vorne zu spielen. Dabei zeigten sich die Starkenburgianer als etwas ausgeglichener besetzt und bereits etwas reifer in ihrer Spielanlage. Chancen konnten aber aufgrund der beiderseits stabilen Defensivreihen und guter Torhüter in der ersten Halbzeit nur wenige herausgespielt werden. Einmal allerdings entwischte Elias Schipper der SV-Hintermannschaft und er konnte den Ball am Keeper der Fürther zur Pausenführung vorbeispitzeln (13.). Auch in der zweiten Halbzeit blieb es ein enges, umkämpftes Spiel, wobei nun Heppenheim gegen etwas offensiver agierende Fürther nun zu den klareren Chancen kam. Allerdings vergaben Elias Schipper und Moritz Lienert ihre jeweiligen Freiläufe auf das Tor, beide Male konnte der SV-Keeper gut parieren. Dann jedoch war auch er machtlos, als Joshua Schmitt seinen Neunmeter sicher verwandelte, zuvor war Elias Schipper im Strafraum gefoult worden (46.). Fürth gab sich aber keineswegs geschlagen und kam tatsächlich mit seiner eigentlich ersten guten Chance in Halbzeit zwei zum Anschlusstreffer (52.). Und kaum eine Minute später gelang den Gastgebern sogar direkt der Ausgleich, so dass sie nun drauf und dran waren die Partie zu drehen. Doch die Starkenburgianer bewiesen tolle Nehmerqualitäten, schüttelten sich kurz, hielten wieder dagegen und konnten sogar noch einmal entscheidend zurückschlagen: Einen toll herausgespielten Konter schloss Elias Schipper sehenswert zum vielumjubelten 3:2-Siegtreffer ab (57.). Die wenigen Restminuten schafften es die Heppenheimer clever die Gastgeber in ihrer eigenen Hälfte zu binden, so der insgesamt absolut verdiente Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.

Sehr schön herausgespielter Führungstreffer
Souveräner Neunmeter
Super Comeback nach Rückschlägen: Der Siegtreffer!
Der verdiente Siegerkreis!

Gegen den mit 4 Punkten ungeschlagen in die Kreisklasse gestarteten JFV Wald-Michelbach spielte die D2 wie bereits in den Partien vorher mutig nach vorne und kam auch in diesem Spiel direkt zu einigen guten Torchancen, die aber auch dieses Mal zunächst noch nicht genutzt werden konnten. Constantin Mayer brach dann allerdings den Bann und brachte seine Mannschaft sehenswert mit 1:0 in Führung (26.). Dies war auch der Pausenstand. Direkt nach dem Seitenwechsel konnte abermals Constantin Mayer nachlegen, 2:0 (35.). Damit war sein Torhunger allerdings noch nicht gestillt, keine zwei Minuten später schnürte er seinen Hattrick und sorgte mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Da auch die Defensive um den sicheren Torhüter Haroon Kahloon nichts anbrennen ließ, war der erste Sieg perfekt und mit vier Punkten aus drei Spielen ein ordentlicher Start in die Saison hingelegt.

Erste Mannschaft mit Pokalüberraschung

Gegen den Kreisoberligisten SG Lindenfels/Winterkasten gelingt der Einzug ins Viertelfinale

Im Pokalachtelfinale kam der souveräne Meister der vergangenen A-Liga Saison auf den Galgen. Gegen die SG gab es in deren Meistersaison für die Starkenburgianer nichts zu erben, zwei Niederlagen standen zu Buche. Insofern gab es für die Mannschaft neben dem Anreiz eine Pokalrunde weiterzukommen auch noch die Motivation zu zeigen, dass man sich insgesamt doch noch einmal ein gutes Stück weiterentwickelt hat. Und mit genau diesem Selbstbewusstsein ging das Team die Aufgabe von der ersten Minute an, so dass in keiner Phase der Partie ein Klassenunterschied erkennbar war, im Gegenteil, die ersten 15 Minuten ließen die Gastgeber der SG überhaupt keine Möglichkeit zur Entfaltung, drückten die Gäste in die Defensive und suchten die frühe Führung, die dann auch Luca Schemel nach guter Vorarbeit von Deniz Kocer (7.) besorgte. Nach 20 Minuten nahmen die Starkenburgianer etwas Tempo raus, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren, so dass Lindenfels sich zwar etwas befreien konnte, aber lediglich nach einem unnötigen Ballverlust im Starkenburgia-Mittelfeld zu einem halbwegs gefährlichen Abschluss kam (30.). Nach diesem Schreckmoment besannen sich die Hausherren wieder und kontrollierten die Begegnung bis zum Pausenpfiff des souveränen Spielleiters Andres aus Lampertheim. Das Bild änderte sich auch nach der Halbzeit nicht, die Gäste versuchten zwar etwas höher anzulaufen, brachten jedoch keinen Druck auf das Starkenburgia-Aufbauspiel, so dass diese Ball und Gegner weiterhin kontrollierten. Kapitän Shkelcim Korbi war es vorbehalten mit einem guten Schuss aus 18 Metern für die Vorentscheidung zu sorgen (67.). Eine brenzlige Situation galt es noch zu überstehen, aber mit gemeinsamen Kräften und einer akrobatischen Rettungsaktion von Markus Wohlfeil wurde auch dies gemeistert und Astrit Kryeziu schloss einen sehenswerten Angriff nach Vorlage des eingewechselten Lio Kubanza mit dem alles entscheidenden 3:0 ab (83.). „Das war wieder eine sehr konzentrierte Leistung, gerade auch die Spieler, die in den vergangenen Wochen weniger zum Einsatz kamen, haben gezeigt, dass wir auf sie jederzeit zählen können und sie sich nahtlos in das Team einfügen. Jetzt gilt es, die gleiche Leistung am Sonntag in den beiden Derbys gegen Hambach abzurufen“, freut sich das Trainerteam auf eine hoffentlich ansprechende Zuschauerkulisse, wenn es am Sonntag um 13:00 Uhr und 15:15 Uhr zu den Stadtderbys gegen den TSV Hambach kommt. „Die erste Mannschaft des TSV ist das aktuell formstärkste Team der Liga, wir werden also alles abrufen müssen!“

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Marc Bezouska, Maximilian Samstag, Markus Wohlfeil, Astrit Kryeziu, Julian Meister, Shkelcim Korbi (81. Timothy Vaughan), Lars Tremper, Luca Schemel (68. Bakhtyiar Hashim), Deniz Kocer, Laurat Jerlija (73. Lioney Kubanza Sota) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
SG Lindenfels / Winterkasten: – Trainer: Kevin Schröder
Tore: 1:0 Luca Schemel (7.), 2:0 Shkelcim Korbi (67.), 3:0 Astrit Kryeziu (83.)

1a und 1b mit souveränen Siegen

1b feiert Schützenfest im Derby, 1a mit reifer Leistung gegen den ISC Fürth

Auch im letzten Vorrundenspiel konnte sich die 1a der Starkenburgia schadlos halten, besiegte den keineswegs schwachen ISC Fürth letztlich souverän mit 3:0 (1:0) und bleibt somit die gesamte Vorrunde ungeschlagen. Auf dem heimischen Galgen sieht die Bilanz nach der Hälfte der Saison noch besser aus: 8 Spiele, 7 Siege, ein Remis bei einem Torverhältnis von 26:1. Insgesamt musste Torhüter Yannick Abancourt in dem 15 Spielen der Vorrunde lediglich 7mal hinter sich greifen, eine beeindruckende Bilanz, die auf dem sehr engagierten Defensivverhalten der gesamten Mannschaft basiert. Und dies war auch die Grundlage für den Heimsieg gegen den ISC Fürth: Von Beginn an war das Team präsent und ließ die durchaus um Spielaufbau und Offensivspiel bemühten Gäste kaum gefährlich zur Entfaltung kommen. Das eigene Ballbesitzspiel allerdings war häufig noch etwas zu ungenau und teilweise auch einfach zu kompliziert angelegt, so dass die engagiert verteidigenden Fürther immer wieder einen Fuß oder ein langes Bein dazwischen bekamen. Dennoch gab es die eine oder andere Chance für die Starkenburgianer, die aber teilweise dann zu überhastet vergeben wurden. Letztlich war es ein sauber vorgetragener Angriff über die linke Seite, den Nils Wegner mit einem entschlossenen Antritt und Abschluss mit der Pausenführung krönte. Nach dem Wiederanpfiff des äußerst souveränen Schiedsrichters Evangelos Pakos versuchten zunächst die Gäste so etwas wie Druck aufzubauen, allerdings blieb die Starkenburgia-Defensive weiter Herr im Hause und schon nach 10 Minuten übernahmen die Gastgeber auch wieder die Spielkontrolle. Luca Schemel besorgte dann nach einer Ecke von Nils Wegner die Vorentscheidung (60.), bevor Bakhtyiar Hashim mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel endgültig den Deckel draufmachte (67.). Fürth gab sich zwar nie auf, wurde aber selbst nur noch bei einem schnellen Angriff über die halbrechte Seite gefährlich, der Abschluss landete allerdings an der Latte des Starkenburgia-Gehäuses. In den Schlussminuten versäumten es die Gastgeber dann durch doch etwas zu verspielte Angriffe, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, was aber natürlich nicht mehr ins Gewicht fiel.

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner (85. Julian Meister), Fynn Langer, Felix Walter, Astrit Kryeziu, Tristan Röhrig (62. Markus Wohlfeil), Luca Schemel (65. Laurat Jerlija), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
ISC Fürth: – Trainer: Emre Gözübüyük
Tore: 1:0 Nils Wegner (35.), 2:0 Luca Schemel (60.), 3:0 Bakhtyiar Hashim (67.)

Bedingt durch zahlreiche krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle musste die 1b mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot zum Derby nach Hambach reisen. Mit Mohammad Yakobi und Fnan Kbrom Grmu halfen zwei Spieler aus der bereits in der Winterpause befindlichen dritten Mannschaft aus und machten ihre Sache gut. Der Gastgeber ließ zuletzt mit einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen und 14 von 18 Punkten aufhorchen, so dass die Starkenburgianer mit einer gehörigen Portion Respekt ins Tal der Rosen fuhren. Doch die Gastgeber konnten nur in der Anfangsphase andeuten, wie es zu ihrer imposanten Serie gekommen war, mit dem 1:0 durch Lio Kubanza (10.) übernahmen die Starkenburgianer das Heft des Handelns, ließen Ball und Gegner laufen und erzielten in regelmäßigen Abständen nahezu durch schön herausgespielte Treffer. Bis zur Halbzeit hatten sich noch Timmy Vaughan (25.), Bashar Aljarab (30.) und Deniz Kocer (44.) in die Torschützenliste eingetragen. Direkt nach Wiederanpfiff traf Bashar Aljarab ein zweites, in der 81. Minute dann noch ein drittes Mal. Gernot Brunken (64.), abermals Deniz Kocer (78.) hatten zwischenzeitlich auf 7:0 erhöht, für den 9:0-Endstand sorgte Dominik Decker per Elftmeter (85.).

TSV Hambach II – FC Starkenburgia Heppenheim II 0:9
TSV Hambach II: – Trainer: Robin Schuster – Trainer: Luca Hechler
FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Jonas Neher, Markus Wohlfeil (46. Dominik Decker), Mohammad Yakobi (63. Fnan Kbrom Grmu), Luis Calvo, Bashar Alrajab, Timothy Vaughan, Deniz Kocer, Lioney Kubanza Sota, Gernot Brunken – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: 0:1 Lioney Kubanza Sota (10.), 0:2 Timothy Vaughan (25.), 0:3 Bashar Alrajab (30.), 0:4 Deniz Kocer (44.), 0:5 Bashar Alrajab (48.), 0:6 Gernot Brunken (64.), 0:7 Deniz Kocer (78.), 0:8 Bashar Alrajab (81.), 0:9 Dominik Decker (85.)

Am kommenden Sonntag kommt es bei der 1b direkt zum Rückspiel gegen den TSV Hambach 2 (12:30 Uhr), bevor danach die 1a die Erstvertretung des TSV zum ersten Rückrundenspiel erwartet (15:15 Uhr). Dabei ist die Mannschaft nicht nur gewarnt vom Hinspiel (1:1), sondern auch von den zuletzt sehr stabilen, starken Ergebnissen des TSV, der sich damit beständig aus dem Tabellenkeller herausgearbeitet hat. Es steht also ein spannender Derbytag auf dem Galgen auf dem Programm.

D-Junioren mit zwei vermeidbaren Niederlagen

D1 verliert Heimspiel gegen SV/BSC Mörlenbach trotz weitgehend guter Leistung deutlich, D2 verliert in der Schlussphase unglücklich

Beim Fußball gibt es ab und an mal Ergebnisse, die kann eigentlich niemand so richtig verstehen, der das dazugehörige Spiel gesehen hat. So eines gab es bei der D1 gegen die Gäste vom SV/BSC Mörlenbach. Die kamen besser in die Partie, gingen nach einer Ecke und einem gut herausgespielten Treffer schon frühzeitig mit einem Doppelschlag in Führung (3./5.), so dass man glaubte, dass hier heute ein wirklich übermächtiger Gegner auf die jungen Starkenburgianer zurollte, doch die befreiten sich zunehmend spielerisch und konnten durch Pavel Pavlov auf 1:2 verkürzen (11.). Mörlenbach konterte per sehenswertem Sonntagsschuss beinahe postwendend zum 1:3 (15.). Bis dahin eine durchaus verdiente Führung für die gut in das Spiel gestarteten Mörlenbacher, die aber ab diesem Zeitpunkt sich nur noch darauf beschränkten, zu verteidigen und die Bälle lang nach vorne zu schlagen. Die Starkenburgianer übernahmen immer mehr die Spielkontrolle, kamen zu Chancen in Form eines Freistoßes an die Latte von Moritz Lienert, auch der folgende Nachschuss wurde geblockt, Joshua Schmitt, Joey Hogg, Elija Schmitt und Pavel Pavlov hatten bereits vor der Pause weitere Chancen für den Anschlusstreffer, der aber nicht fallen wollte. Und wer glaubte, dass Mörlenbach nach dem Seitenwechsel wieder zu seinem guten Spiel von Beginn finden würde, sah sich eines Besseren belehrt: Es spielten nur noch die Starkenburgianer, Mörlenbach suchte sein Heil ausnahmslos in meist unkontrolliert lang geschlagenen Bällen auf die schnellen Spitzen, die aber nun in der Starkenburgia-Defensive in guten Händen waren. Die Gastgeber indes spielten sich weitere Chancen heraus, Moritz Lienert war frei durch, setzte seinen Abschluss knapp neben das Tor, Elija Schmitt fehlte frei vor dem Gäste-Tor etwas die nötige Ruhe, weitere Abschlüsse von Joey Hogg, Joshua Schmitt oder Pavel Pavlov wurden geblockt. Dann endlich landete der Ball zum vermeintlichen 2:3-Anschluss im Gäste-Tor, leider wurde diese Vorteilsituation vom jungen Schiedsrichter nicht erkannt, statt Tor gab es Freistoß, der nichts außer einem Konter einbrachte, der mit dem ersten Gäste-Angriff in der zweiten Halbzeit zum entscheidenden 1:4 führte (49.). „Das ist natürlich bitter und die Mörlernbacher können sich hier natürlich zurecht für ergebnisorientierten effizienten Fußball feiern. Wir können unseren Jungs jedoch keinen Vorwurf machen, sie suchten immer wieder spielerische Lösungen, bauten enormen Druck auf und kamen zu genügend Chancen, belohnten sich aber nicht. Aber so ist nun mal manchmal der Fußball, aber in diesem Alter ist eben die spielerische Entwicklung entscheidend und da haben wir wieder ein gutes Spiel gezeigt“, zeigte sich das Trainerteam trotz der am Ende deutlichen Niederlage – in der Schlussminute gab es nach einem Eckball noch das 1:5 – keineswegs unzufrieden mit dem Spiel ihrer Mannschaft.

Auch die Trainer der D2 waren trotz des 3:5 bei JSG Lorsch/Einhausen nicht unzufrieden mit dem Auftritt ihrer Jungs. Diese konnten den Rückstand postwendend durch Constantin Mayer ausgleichen (9.) und Jonas Hariri brachte seine Mannschaft nach 25 Minuten in Führung. Direkt nach der Pause kam Lorsch aber mit dem Ausgleich zurück in die Partie (31.), Paul Bondarenko konnte Heppenheim jedoch abermals in Führung bringen (35.), die aber abermals direkt egalisiert wurde (36.). In der Schlussphase wollten die Starkenburgianer dann etwas zu viel und wurden von den Gastgebern zweimal ausgekontert.

D-Junioren starten gut in die Runde

D1 mit einem 3:1-Sieg bei der JSG Nibelungen, D2 spielt 0:0 gegen JFV Auerbach

Mit gehörigem Respekt waren die D1-Junioren der Starkenburgia zu ihrem Auswärtsspiel gegen die JSG Nibelungen nach Reichenbach gereist. Schließlich hatte die JSG alle ihre bisherigem Pflichtspiele in dieser Saison zu Null gewonnen! Doch die jungen Starkenburgianer hatten sich fest vorgenommen, auch bei diesem starken Gegner mutig aufzutreten und das eigene Spiel durchzusetzen. Und so waren es offensichtlich von Beginn an die Gastgeber, die überrascht wurden, von dem forschen Auftritt der Heppenheimer, die selbstbewusst früh pressten und von hinten heraus gut kombinierten. Dementsprechend verdient gingen die Starkenburgianer auch in Führung: Nach einer guten Ecke von Pavel Pavlov stand Moritz Lienert goldrichtig und traf per Direktabnahme (9.). Und Heppenheim bestimmte weiter die Partie und kam zur nächsten großen Chance: Pavel Pavlov wurde im Strafraum gelegt, mit dem Neunmeter scheiterte er allerdings am gut reagierenden Keeper der JSG (15.). Die Starkenburgianer ließen sich aber auch dadurch nicht aus dem Konzept bringen, sondern legten abermals in Person Moritz Lienert noch vor der Halbzeit mit dem 2:0 nach (26.), als dieser von Elija Schmitt sehr gut freigespielt wurde und abermals erfolgreich vollstreckte. So ging es mit einem absolut verdienten 2:0 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff versuchte die JSG Lindenfels zwar Druck aufzubauen, aber die Heppenheimer befreiten sich immer wieder gut und hielten die Gastgeber damit weitgehend fern vom eigenen Tor. Unglücklich kam dann dennoch der Anschlusstreffer zustande, als die Starkenburgia-Defensive mehrfach versäumte den Ball zu klären, dies letztlich lediglich in die Füße eines JSG-Angreifers machte, der von der Strafraumkante trocken ins Eck traf (44.). Nun bekamen die JSGler natürlich noch einmal Aufwind und als sie in einer sehr unglücklichen Situation einen Handelfmeter zugesprochen bekamen, lag der Ausgleich in der Luft. Doch Starkenburgia-Keeper Toni Suhai erwies sich einmal mehr als Neunmeterkiller und parierte den keineswegs schlecht geschossenen Ball bravourös (50.). In der Folge bekam Heppenheimer wieder mehr Kontrolle über die Partie, die eingewechselten Spieler Kenan Karadas, Jonathan Rohmann, Ivan Purkh und Pepe Baumgarten machten ihre Sache sehr gut und Moritz Lienert setzte einen Konter zum entscheidenden und vielumjubelten 3:1 (57.).

Das 1:0 durch Moritz Lienert nach einer Ecke von Pavel Pavlov
Moritz Lienert mit dem 2:0 nach guter Vorarbeit von Elija Schmitt
Toni Suhai pariert den Neunmeter und sichert somit den Sieg!
Moritz Lienert zum Dritten mit der Entscheidung

Die D2-Junioren versäumten es in ihrem Heimspiel gegen die JFV Auerbach 4 ihre drückende Überlegenheit in Tore und damit drei Punkte umzusetzen. Reihenweise wurden beste Chancen ausgelassen, so dass das Trainerteam Felix Walter und Fynn Langer am Seitenrand der Verzweiflung nahe waren. „Das ist schon bitter, wie man so überlegen sein kann und dennoch das Spiel nicht gewinnt, Auerbach hat kein eines Mal ernsthaft auf unser Tor geschossen, wir gefühlt 30 Versuche nicht nutzen können!“ Somit blieb es am Ende beim 0:0 und der Erkenntnis, was in den nächsten Trainingseinheiten verbessert werden muss.