1b marschiert weiter, 1a desolat

1b behauptet Tabellenführung in Ober-Abtsteinach, 1a geht gegen Tabellenführer unter

Die 1b war noch aus dem Hinspiel, als es gegen den FC Ober-Abtsteinach die letzte Niederlage (0:3) gab, gewarnt und auch im Überwald sah es zunächst gar nicht gut aus, denn das Team lag zur Halbzeit mit 0:2 in Rückstand. Doch die Mannschaft um Trainer Markus Röcker bewies Moral und Nehmerqualitäten, gab sich natürlich nicht auf und war mit dem 1:2-Anschlusstreffer direkt nach der Halbzeit durch Ramez Hussaini wieder zurück in der Partie. Und dann kam die Zeit des zur zweiten Hälfte eingewechselten Routiniers Gernot Brunken, der das Spiel innerhalb von zwei Minuten zugunsten seines Teams drehte (59., 61.). Dennoch blieb es bis zum Schlusspfiff hart umkämpft und die Starkenburgianer mussten alles in die Waagschale werfen, um diesen eminent wichtigen Dreier mit nach Heppenheim zu nehmen. „Nun kommen die Wochen der Wahrheit mit den Duellen gegen die direkten Konkurrenten. Aber die Mannschaft ist stabil, liefert seit Wochen und lässt sich auch von Rückschlägen wie auch heute nicht umwerfen, sondern steht immer wieder auf. Das ist die Mentalität, die wir in den verbleibenden Spielen brauchen“, schaut Trainer Markus Röcker nach vorne.

FC Starkenburgia Heppenheim II: Timo Rothermel, Marc Bezouska, Dominik Decker, Daniel Tschekalin (46. Gernot Brunken), Timothy Vaughan (46. Astrit Kryeziu), Simon Buch, Ramez Hussaini, Florian Stiepel, Liam Vaughan (82. Benjamin Münch), Lioney Kubanza Sota, Lars Tremper – Trainer: Markus Röcker
Tore: 1:0 (20.), 2:0 (40.), 1:2 Ramez Hussaini (46.), 2:2 Gernot Brunken (59.), 2:3 Gernot Brunken (61.)

Einen rabenschwarzen Tag erwischte die 1a beim Tabellenführer Tvgg Lorsch und verlor am Ende mit 0:7 (0:5). „Da kam heute alles zusammen, wir standen neben uns, dem Tabellenführer gelang nahezu alles, dann kommt leider auch mal ein solches Ergebnis zustande“, konnte Trainer Christian Schmitt einzig der gezeigten Moral in Halbzeit zwei etwas Positives abgewinnen. „Hier haben wir uns immerhin nicht gehen gelassen, nach dem 0:5 zur Pause versucht, die Niederlage noch irgendwie in Grenzen zu halten, aber insgesamt ging in dieser Partie heute eben gar nichts.“ So wurde auch die einzig wirklich klare Torgelegenheit in Halbzeit zwei liegengelassen. Die Anfangsphase auf dem großen Lorscher Naturrasen war auch noch in Ordnung, doch dann nutzte die Tvgg die erste Torgelegenheit (10.) und war fortan gedanklich und körperlich immer mindestens einen Tick schneller. „Somit kamen wir nicht in die Zweikämpfe und machten es den Lorschern viel zu leicht“, sah Schmitt, wie der souveräne Spitzenreiter diese Freiheiten nun auch weidlich zu nutzen wusste: Das 2:0 fiel nach einer Standard (20.), danach waren die Starkenburgianer viel zu offen, um dem nun starken Offensivspiel der Gastgeber etwas entgegenzusetzen. „Hier haben wir doch wieder einmal deutliches Lehrgeld bezahlt, vielleicht hätten wir doch auch mal alles auf Defensive setzen müssen“, sahen die Heppenheimer stattdessen meist nur die Fersen der Tvgg-Angreifer, die bis zur Halbzeit auf 5:0 nachlegten. In der zweiten Halbzeit nahm Lorsch dann einen Gang raus, die Starkenburgia spielte im Mittelfeld gefällig mit, blieb aber bis auf eine sehenswerte Direktabnahme von Nils Wadowski aus der zweiten Reihe und die angesprochene Großchance von Fynn Langer nach guter Vorarbeit von Luca Schemel zu harmlos. Lorsch legte indes noch zwei weitere Treffer zum Kantersieg nach. „Mund abputzen und weitermachen. Heute waren wir vollkommen chancenlos und haben es dann noch dazu dem Gegner viel zu leicht gemacht. Ich gehe aber davon aus, dass diese Leistung ein einmaliger Ausrutscher in dieser ansonsten weiterhin sehr guten Saison unserer jungen Mannschaft bleiben wird.“

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Markus Wohlfeil (60. Jonas Neher), Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Steven Pecerin, Julian Meister, Emirhan Efe (46. Lukas Grieser), Luca Schemel (70. Luis Calvo) – Trainer: Christian Schmitt
Tore: 1:0 (10.), 2:0 (22.), 3:0 (30.), 4:0 (38.), 5:0 (39.), 6:0 (67.), 7:0 (90.)