Beim Challenge-Cup in Dossenheim wieder erst im Finale gestoppt – Joshua Schmitt zum besten Spieler des Turniers gewählt
Nach dem zweiten Platz beim Wintercup des VFL Birkenau noch im alten Jahr starteten die D-Junioren der Starkenburgia auch in 2026 sehr erfolgreich und holten sich im starken 15er-Feld in Dossenheim ebenfalls die Silbermedaille. Dabei erwischten die Heppenheimer direkt eine sehr starke Vorrundengruppe mit dem Verbandsligisten Ludwigshafener SC und der spielstarken SGK Heidelberg. Doch nach Siegen gegen Gastgeber Dossenheim (4:1, Lerdrinho Kubanza (2), Mo Jaraho, Constantin Mayer), TSG Rheinau (4:1, Elias Schipper (2), Lerdrinho Kubanz, Mo Jaraho), SGK Heidelberg (2:1, Lerdrinho Kubanza, Mo Jaraho) fiel auch die 1:2-Niederlage gegen den LSC nicht mehr schwer ins Gewicht (1:2, Lerdrinho Kubanza), als bester Gruppendritter hatte man sich in dieser starken Gruppe mit neun Punkten (punktgleich mit Heidelberg und Ludwigshafen) für das Viertelfinale qualifiziert. Hier wartete mit Fortuna Kirchfeld der spielstarke Titelverteidiger, der in Gruppe 3 alle Spiele zu Null gewonnen hatte. Doch die Starkenburgianer ließen von Beginn an nichts anbrennen, führten schnell mit 3:0 (Mo Jaraho (2), Lerdrinho Kubanza) und zogen souverän ins Halbfinale ein. Im Viertelfinale hatte es generell ein „Favoritensterben“ gegeben, denn neben Kirchfeld schieden mit Ludwigshafen, Auerbach und Heidelberg/Kirchheim drei weitere Teams aus, die sich sicherlich mehr ausgerechnet hatten. So trafen die jungen Starkenburgianer im Halbfinale auf den VfB Gartenstadt, die im Viertelfinale überraschend den LSC ausgeschaltet hatten. Die Starkenburgianer allerdings ließen sich nicht überrumpeln, gestalteten das Spiel sehr überlegen und souverän und gewannen nach Toren von Joshua Schmitt und Mo Jaraho (2) mit 3:0. Im Finale wartete mit dem SV Schwetzingen ein Team, das sich von Spiel zu Spiel gesteigert hatte, im Viertelfinale den JFV Auerbach besiegte, im Halbfinale Heidelberg/Rohrbach ausschaltete und mit dieser Euphorie dann auch ins Finale ging. Gegen die sehr robuste Spielweise der Schwetzinger fanden die Heppenheimer dieses Mal kein adäquates Mittel, so dass es in diesem Spiel eine verdiente 0:3-Niederlage setzte. Dennoch war die Freude am Ende groß, bei diesem stark besetzten Turnier einen tollen zweiten Platz erspielt zu haben, zumal mit Joshua Schmitt auch noch ein Starkenburgianer zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Und so kehrte der Starkenburgia-Tross bei winterlichen Straßenbedingungen spät am Samstagabend sehr zufrieden zurück nach Heppenheim.


