Gegen den Kreisoberligisten SG Lindenfels/Winterkasten gelingt der Einzug ins Viertelfinale
Im Pokalachtelfinale kam der souveräne Meister der vergangenen A-Liga Saison auf den Galgen. Gegen die SG gab es in deren Meistersaison für die Starkenburgianer nichts zu erben, zwei Niederlagen standen zu Buche. Insofern gab es für die Mannschaft neben dem Anreiz eine Pokalrunde weiterzukommen auch noch die Motivation zu zeigen, dass man sich insgesamt doch noch einmal ein gutes Stück weiterentwickelt hat. Und mit genau diesem Selbstbewusstsein ging das Team die Aufgabe von der ersten Minute an, so dass in keiner Phase der Partie ein Klassenunterschied erkennbar war, im Gegenteil, die ersten 15 Minuten ließen die Gastgeber der SG überhaupt keine Möglichkeit zur Entfaltung, drückten die Gäste in die Defensive und suchten die frühe Führung, die dann auch Luca Schemel nach guter Vorarbeit von Deniz Kocer (7.) besorgte. Nach 20 Minuten nahmen die Starkenburgianer etwas Tempo raus, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren, so dass Lindenfels sich zwar etwas befreien konnte, aber lediglich nach einem unnötigen Ballverlust im Starkenburgia-Mittelfeld zu einem halbwegs gefährlichen Abschluss kam (30.). Nach diesem Schreckmoment besannen sich die Hausherren wieder und kontrollierten die Begegnung bis zum Pausenpfiff des souveränen Spielleiters Andres aus Lampertheim. Das Bild änderte sich auch nach der Halbzeit nicht, die Gäste versuchten zwar etwas höher anzulaufen, brachten jedoch keinen Druck auf das Starkenburgia-Aufbauspiel, so dass diese Ball und Gegner weiterhin kontrollierten. Kapitän Shkelcim Korbi war es vorbehalten mit einem guten Schuss aus 18 Metern für die Vorentscheidung zu sorgen (67.). Eine brenzlige Situation galt es noch zu überstehen, aber mit gemeinsamen Kräften und einer akrobatischen Rettungsaktion von Markus Wohlfeil wurde auch dies gemeistert und Astrit Kryeziu schloss einen sehenswerten Angriff nach Vorlage des eingewechselten Lio Kubanza mit dem alles entscheidenden 3:0 ab (83.). „Das war wieder eine sehr konzentrierte Leistung, gerade auch die Spieler, die in den vergangenen Wochen weniger zum Einsatz kamen, haben gezeigt, dass wir auf sie jederzeit zählen können und sie sich nahtlos in das Team einfügen. Jetzt gilt es, die gleiche Leistung am Sonntag in den beiden Derbys gegen Hambach abzurufen“, freut sich das Trainerteam auf eine hoffentlich ansprechende Zuschauerkulisse, wenn es am Sonntag um 13:00 Uhr und 15:15 Uhr zu den Stadtderbys gegen den TSV Hambach kommt. „Die erste Mannschaft des TSV ist das aktuell formstärkste Team der Liga, wir werden also alles abrufen müssen!“
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Marc Bezouska, Maximilian Samstag, Markus Wohlfeil, Astrit Kryeziu, Julian Meister, Shkelcim Korbi (81. Timothy Vaughan), Lars Tremper, Luca Schemel (68. Bakhtyiar Hashim), Deniz Kocer, Laurat Jerlija (73. Lioney Kubanza Sota) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Markus Röcker – Trainer: Tanino Cammilleri
SG Lindenfels / Winterkasten: – Trainer: Kevin Schröder
Tore: 1:0 Luca Schemel (7.), 2:0 Shkelcim Korbi (67.), 3:0 Astrit Kryeziu (83.)
