Es waren intensive, hart umkämpfte, aber weitgehend faire 90 Minuten, an deren Ende es keinen Sieger gab, wobei sich die Starkenburgianer nichts vorwerfen lassen mussten. Von Beginn an waren sie um Spielkontrolle bemüht, bauten auch Druck auf, doch Mörlenbach verteidigte leidenschaftlich, war mit einer 5er Kette und vier Mann davor defensiv kompakt organisiert und über die Sturmspitze David Knapp und gefährliche Standards auch immer gefährlich. Heppenheim hatte zwar Feldvorteile, mehr Ballbesitz, doch die größte Chance einer insgesamt von zwei starken Defensiven dominierten Partie hatten die Gastgeber, David Knapp setzte den Elfmeter aber an den Pfosten (33.). Und somit ging es torlos in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit nahm der Druck der Starkenburgia beständig zu, die Gastgeber kamen immer weniger zur Entlastung. Und die Chancen häuften sich, gerade auch der eingewechselte Deniz Kocer zeigte sich sehr agil, brachte mit guten Ideen Bakhtyiar Hashim, der am Pfosten scheiterte und einmal Lars Tremper in Position, aber das Tor wollte nicht fallen. Die größte Chance vereitelte dann Mörlenbachs Keeper Salvatore Conte: Julian Meister hatte einen sehr guten Konter eingeleitet und auf Bakhtyiar Hashim quergelegt, der auch direkt und gut abschloss, der Torhüter aber überragend reagierte (79.). Mörlenbach hatte nach langen Bällen zwar auch noch die eine oder andere Halbchance, insgesamt kontrollierte die Starkenburgia aber die Partie. „Trotzdem geht das Ergebnis insgesamt in Ordnung, Mörlenbach hat sich den Punkt mit unbändigem Einsatz verdient, wir waren nicht in der Lage, den Lucky Punch zu setzen“, war das Trainerteam der Starkenburgia aber keineswegs unzufrieden mit der Leistung des eigenen Teams. „Solche Spiele gibt es auch, wichtig ist, dass wir alles versucht haben, auch viel Druck nach vorne aufgebaut haben und dennoch, wie immer, nach hinten gegen einen keineswegs ungefährlichen Gegner weitgehend stabil waren.“
FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Jens Schuchmann, Nils Wegner (65. Astrit Kryeziu), Fynn Langer, Felix Walter (60. Maximilian Samstag), Astrit Kryeziu (46. Deniz Kocer), Julian Meister, Lars Tremper (75. Nils Wegner), Bakhtyiar Hashim – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Tore: keine Tore
