Nach der Sommerpause startet nun die heiße Herbstphase für die AH. Am kommenden Montag geht es im Ü35 Pokal los und dafür sollte die Form getestet werden. Als Gegner konnte man den VFR Bürstadt gewinnen, auf deren Anlage das Spiel stattfand.
Mit 15 Spielern reiste man an und in den ersten Minuten musste man sich erst wieder an den Spielrhythmus gewöhnen. Hinzu kam der nasse Platz und glitschige Ball, so dass es nicht verwunderlich war, dass gleich zu Beginn Stefan Moos einen Fehlpass spielte, der die erste Chance von Bürstadt ermöglichte. Doch der neu installierte Torwart Gernot Brunken konnte die Gefahr bannen.
Nach diesem Weckruf gab es direkt die ersten Chancen, doch weder Johannes Schäfer noch Vincent Klauser konnte die ersten Chancen in etwas Zählbares ummünzen. Das tat dann Nuri Sogukcesme, der einen Fehler in der Bürstädter Hintermannschaft ausnützte und zur verdienten Führung traf. Danach konnte man durchaus nachlegen, versäumte dies aber und wurde prompt bestraft, als die Verteidigung um Nawid Hariri einen lang geschlagenen Ball nicht verteidigen konnte und auch Brunken als letzte Hoffnung war machtlos. 1-1 stand es nun.
In der Folgezeit versäumte man es mehrfach, den zweiten Treffer nachzulegen. So scheiterte des Öfteren Klauser in aussichtsreicher Position, aber auch Josef Apfel konnte nicht vollenden, da sein Schuss an den Pfosten klatschte. So stand es 1-1 zur Pause.
In der zweiten Hälfte kam es zum ersten Spieldebüt, denn Jerome Wallach ersetzte Klauser im Sturm. Das Spiel wurde nun ausgeglichener, da Bürstadt nun öfter vor Brunkens Tor auftauchte und Brunken sich zu einigen Paraden gezwungen sah.
Die beste Chance für uns zur erneuten Führung hatte der zweite Debütant, Nico Monteleone. Nach einer guten Kombination über die rechte Seite konnte Schäfer eine punktgenaue Flanke auf Monteleone spielen. Dieser schraubte sich in die Luft und konnte den Ball punktgenau mit dem Kopf in Richtung Tor befördern, doch Monteleone zielte zu genau, denn er traf nur die Latte.
Um doch noch den Sieg einzufahren, zog Trainer Peter Fetsch seinen letzten Joker. Für die restlichen 10 Minuten kam nun Matthias Salewski ins Spiel. Und Fetschs Joker stach. Nach einem weit in den Strafraum geworfenen Einwurf von Hariri war es Salewski, der dem Ball die entscheidende Richtungsänderung gab, dass er unhaltbar über den Torwart im Tor einschlug zum Siegtreffer.
Folgende Spieler waren im Einsatz: Gernot Brunken, Dominik Heckmann, Josef Apfel, Johannes Schäfer, Nawid Hariri, Marc Pinnhammer, Ertan Kafadar, Patrick Wegener, Stefan Moos, Nuri Sogukcesme, Mattias Salewski, Nico Monteleone, Jerome Wallach, Tobias Schmidt und Vincent Klauser
