1a macht den Sack nicht zu

Und entsprechend kann der VfR Bürstadt in der Nachspielzeit noch glücklich ausgleichen

Zunächst einmal zur Adventszeit das Positive: Die 1a der Starkenburgia geht ungeschlagen als Tabellenzweiter in die Winterpause. Saisonübergreifend ist die Mannschaft damit seit 29 Pflichtspielen ungeschlagen, die letzte Niederlage ist datiert auf den 7.4.2024 gegen den späteren Meister SG Lindenfels. In der jetzigen Saison hat die Mannschaft in ihren 20 Pflichtspielen lediglich 8 Gegentoren kassiert, eine einmalige Bilanz. Und damit sind wir aber auch beim Negativen angelangt: Diese 8 Gegentore führten zu sieben Unentschieden in dieser Saison, was zeigt, dass es der Mannschaft immer noch nicht gelingt, auch mal aus weniger mehr zu machen. Und das ist auch gleichzeitig das Resümee des Spiels in Bürstadt: Die Starkenburgia begann gewohnt dominant, zog ihr Spiel auf und kam zu ersten Möglichkeiten durch Shelcim Korbi, Julian Meister oder Lars Tremper. Korbi war es dann, der das Team nach guter Vorarbeit von Julian Meister in Führung brachte (36.). Allerdings spiegelte das knappe 1:0 in keiner Weise die Kräfteverhältnisse der ersten Halbzeit, Bürstadt verteidigte, Heppenheim spielte, erarbeitete sich Chancen, ließ sie aber liegen. Dennoch gab es wenig auszusetzen an der Leistung in Halbzeit eins, Bürstadt kam zu keinem nennenswerten Abschluss. Leider schaffte es die Mannschaft aber in der zweiten Hälfte nicht mehr, ihr Leistungsvermögen umzusetzen. Zwar war sie weiter überlegen, Bürstadt aber konnte nun die Angriffsbemühungen frühzeitiger stören und zunehmend auch unterbinden, ohne jedoch selbst tatsächlich wirklich gefährlich zu werden. So kam auch in den zweiten 45 Minuten im Grunde kein nennenswerter Abschluss auf das Tor von Yannick Abancourt. Bis eben in die Nachspielzeit, als ein aus dem Halbfeld Richtung langer Pfosten geschlagener Ball aus unerklärlichen Gründen den VFR-Angreifer fand, der nur noch den Fuß hinhalten musste (90.+1). „Nun kann man sagen, dass dies bitter und unglücklich ist, aber wir waren einfach in der zweiten Halbzeit nicht mehr bereit, mehr zu tun als vermeintlich nötig und so etwas wird eben bestraft. Schade, dass wir den Fokus in den letzten 45 Minuten dieses Jahres nicht mehr hochhalten konnten, aber wir wissen, woran es liegt und werden uns verbessern“, freut sich das Trainerteam nun auf die anstehende Winterpause, ist aber auch bereits hochmotiviert wie das gesamte Team, wenn es dann mit der Vorbereitung wieder losgeht und das Jubiläumsjahr 2025 ansteht!

FC Starkenburgia Heppenheim: Yannick Abancourt, Nils Wadowski, Marc Bezouska (46. Bakhtyiar Hashim), Maximilian Samstag, Jens Schuchmann, Nils Wegner, Fynn Langer, Felix Walter, Julian Meister, Shkelcim Korbi (86. Timothy Vaughan), Lars Tremper (66. Lioney Kubanza Sota) – Trainer: Christian Schmitt – Trainer: Marco Becker – Trainer: Tanino Cammilleri
Schiedsrichter: Cengiz Aktas – Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Shkelcim Korbi (37.), 1:1 Jonathan Berg (90.+1)