Nach einem souveränen Sieg in der 1.Runde und einem Freilos in der 2.Runde bekam es die E2 der Starkenburgia am heutigen Samstag mit FSG Bensheim zu tun. Bei regnerischem Wetter auf dem heimischen Galgen kamen die Gäste zunächst besser ins Spiel. Dabei drängten sie die jungen Starkenburgianer (Spieler von 2016 und 2x 2017) zunächst weit hinten rein. Mit Leidenschaft verteidigten sie aber das eigene Tor und Torwart Leon Arnold hielt mit starken Aktionen die Null gegen die „älteren“ Bensheimer (alle Spieler 2015er Jahrgang, nur 1x 2016). Mit zunehmender Spieldauer fand das Heimteam aber besser ins Spiel und konnte sich dann auch mehrfach spielerisch befreien. Kurz vor der Halbzeit gipfelte die Gegenoffsive in einem vermeintlich klaren Handspiel. Ein Bensheimer Feldspieler blockt im eigenen Strafraum einen Schuss klar mit dem Arm ab. Leider blieb die Pfeife des sonst guten Schiedsrichter stumm und es ging mit einem 0:0 in die Pause.
Mit dem Vorhaben, nahtlos an diese Leistung anzuknüpfen, kamen die Starkenburgianer aus der Kabine. Dieses Vorhaben hielt aber nur 5 Minuten und Bensheim ging in Führung. Weitere 5 Minuten später gab es dann zwei vermeidbare Gegentore nach Ecken. Die Moral der Heppenheimer ließ nach diesem Nackenschlag nach und Bensheim spielte weiter nach vorne und erzielte weitere Tore, sodass es am Ende 0:6 stand. Starkenburgia selbst hatte kurz vor Schluss noch zwei Möglichkeiten, aber es fehlte heute das nötige Quäntchen Glück.
So bleibt aus Trainersicht folgendes Fazit:
„Eine Halbzeit konnten wir dagegen halt, was sehr beachtlich ist für unsere Jungs. Auf das ganze Spiel gesehen geht der Sieg dann natürlich in Ordnung, auch wenn er um zwei Tore zu hoch ausfiel. Insgesamt hat sich dann der körperliche Unterschied in den Zweikämpfen bemerkbar gemacht und natürlich auch die spielstarke Offensive der FSG Bensheim.“
Starkenburgia Heppenheim vs. FSG Bensheim 0:6 (0:0)
Es spielten:
Leon Arnold, Julius Benson, Nael Zaeni Jonathan Rolle, Jakob Makarowski, Henri Spirka, Jonah Zander, Rohan Steger, Richard Krodel, Henrik Wotzinski, Till Strüver und Enno Lehmann
