1970

Erster Spatenstich für den Bau des Umkleidehauses im Starkenburg-Stadion. 70-jähriges Vereinsjubiläum, Schirmherr ist Erster Stadtrat Leo Wollbeck. Jubiläumswoche aus Anlass des 70-jährigen Bestehens (21. bis 24. Mai)

  • Auftakt zu den Festlichkeiten war der Festakt im Kurfürstensaal des Kurmainzer Amtshofes am 16. Mai 1970
  • Umfangreiches Sportprogramm
  • Jubiläumsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern im Starkenburg-Stadion
  • Festzelt am Starkenburg-Stadion mit kulturellen Veranstaltungen

1971

Installierung der Flutlichtanlage auf dem Sportplatz „Am Zentgericht“. Finanzierung: ein Drittel Starkenburgia und die restliche Summe teilten sich die Stadt Heppenheim, Land Hessen und die HEAG Darmstadt. Es konstituierte sich eine Sondermannschaft mit griechischen Spielern in Heppenheim; sie existierte nur ab der Verbandsrunde 1971 / 72 für kurze Zeit. Die Soma II erringt die Kreismeisterschaft in ihrer Gruppe im letzten Spiel durch einen 2:1 Sieg bei der SG Wald-Michelbach und wird Pokalsieger. Im Januar erscheint die erste Ausgabe der „Starkenburgia Post“, Mitteilungsblatt für die Vereinsmitglieder.

1972

Gründung des Förderkreises Heppenheimer Spitzensportler unter Vorsitz von Hans Jürgen Strauch (Odenwald Quelle). Erneut übernimmt Leonhard Trautmann das Training der aktiven Mannschaften und fungiert in dieser Position bis 1974. Nach einer Trainerfunktion beim SV Fürth (1969 – 1971) kehrt Walter Böse zur Starkenburgia zurück und trainiert die A-Jugend, mit der er 1972 / 1973 in die Bezirksleistungsklasse aufstieg. Der spätere Bundesliga- und Nationalspieler Jürgen Groh spielte seinerseits in der A-Jugend.

1973

Einweihung des Umkleidehauses im Starkenburg-Stadion (Wert ca. 300 000.- DM) mit Geld- und Sachspenden in etwa 4´000 Arbeitsstunden freiwilliger Helfer der Vereine gebaut – unter Verantwortung der Sportgemeinschaft Heppenheim (März 1973). Erringung der A-Klassen-Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksklasse mit Trainer Leonhard Trautmann durch einen 1:0 Sieg über die TG Jahn Trösel. Vier Minuten vor Spielende traf Werner Kneißl für die Starkenburgia. Adolf Hilkert wird A-Jugend-Trainer. Walter Böse geht als Co-Trainer unter Lothar Buchmann zum VfR Bürstadt in die 2. Bundesliga. Mit Adolf Hilkert gelingt der A-Jugend die Meisterschaft und der Aufstieg in die Verbandsleistungsklasse. Gegner u.a. Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach, SV Darmstadt 98.

1974

Leonhard Trautmann wird wiederum A-Jugend-Trainer. Die höchste hessische Spielklasse konnte leider nicht gehalten werden. Die aktiven Mannschaften trainiert fortan Walter Böse. Erringung der A-Jugendmeisterschaft und Aufstieg in die Landesleistungsklasse Hessen. Erstes Saisonspiel gegen Kickers Offenbach. Dieser Spielklasse gehörte die A-Jugend nur eine Saison an. Sarkenburgia-Frauen organisieren einen Weihnachtsbasar im „Hessischen Hof“. dieser Basar wird in den folgenden Jahren fortgesetzt. Jürgen Groh wechselt zum VfR Bürstadt und avanciert von dort über die Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV zum Nationalspieler.

1975

Wechsel des Vereinslokals vom „Rothe Franz“ zum „Hessischen Hof“, Heinrich Distel, Untere Gartenstraße 1. Von dort nach Fertigstellung zum Clubhaus „Am Zentgericht“ (1977) 23.Mai – 1. Juni 75-jähriges Jubiläum der Starkenburgia

  • Festkommers im Festzelt auf der Freilichtbühne
  • Rex Gildo Show, Modenschau und Weinprobe
  • Fußballturnier im Starkenburg-Stadion
  • Trainer Walter Böse tritt mit seiner Mannschaft im Jubiläumsspiel gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt (1:10)
  • Festschrift (4. Ausgabe von Karl Busch)

Friedel Richter wird 1. Vorsitzender (bis 1977). Die Schülermannschaft C 1 –Jugend, D 1 –Jugend und D II –Jugend stellen jeweils die Meister ihrer Klassen. Aufstieg der 1. Mannschaft in die Gruppenliga, die zweithöchste hessische Amateurklasse. Die Meisterschaft wurde im letzten Spiel durch einen Sieg mit 4:1 Toren bei der TG Ober-Roden vor 1000 Zuschauern, die Hälfte aus Heppenheim, errungen. Zu der Meistermannschaft gehörten, hervorgegangen aus der eigenen Jugend: Peter Dietl (Tor), Werner Kneißl, Jürgen Hörner, Reinhard Schmitt, Andreas Wagner, Gottfried Tomahogh und Spielführer Günter Groh. Die Reservemannschaft erringt die Gruppenmeisterschaft.

1976

Die A –Jugend und die B –Jugend erringen die Meisterschaft in der Bezirksleistungsklasse. Spielermütter organisieren den Weihnachtsbasar für die Jugendabteilung. Erweiterung des Clubhauses auf dem Sportplatz „Am Zentgericht“ Starkenburgia-Reserve wird Meister im ersten Gruppenliga-Jahr. Heinz Voßler und Georg Jäger – Gedächtnisturnier für Jugendmannschaften auf dem Sportplatz „Am Zentgericht“ (bis 1978).

1977

16. März 1977 das Clubhaus Zentgericht mit Gaststätte eingeweiht. In Eigenleistung wurden 60´000.- DM erbracht. Hermann Kohl wird erneut 1. Vorsitzender (bis 1981). Die Oberliga Zeit der Starkenburgia

hessenliga-1977

1978

Erringung der Gruppenliga-Meisterschaft und Aufstieg in die hessische Amateuroberliga (Hessenliga) mit Trainer Walter Böse. Ausbau des Sportplatzes „Am Zentgericht“ beginnt. Meisterschaft der A –Jugend in der Bezirksleistungsklasse. Spieler: Völker, Horschler, Leist, Schneider, Kabourek, Rhein, Wilke, Paladino, Augustin, Mischler, Hinterschuster, Vrba. Konstituierung des Repräsentationsclubs / 100er-Ausschuss zur Förderung des Sportplatzausbau „Am Zentgericht“, Vorsitzender Werner Schmitt. Die D –Jugend erringt die Meisterschaft in ihrer Gruppe. Als Trainer fungierten Karl Lotter und Günter Schmitt.

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