34 von 63 Vereinen befürworten Ende der Spielzeit. Spitzenreiter vom 8. März sollen aufsteigen dürfen.

Die Vereine des Fußballkreises Bergstraße befürworten mehrheitlich ein sofortiges Saisonende. Bei einer Videokonferenz am Dienstagabend votierten 34 der 63 Vereinsvertreter für das Modell, die Tabelle vom 8. März als Endstand zu nehmen, den Spitzenreiter als Aufsteiger zu bestimmen und auf Absteiger zu verzichten. Für ein vorzeitiges Saisonende, aber mit Auf- und Absteigern, die anhand einer per Quotientenregelung errechneten Tabelle ermittelt werden, plädierten 16 Klubs, während 13 die Runde fortsetzen würden.

Das Bergsträßer Votum wird, ebenso wie das der anderen 31 hessischen Kreise, eine Grundlage für die Entscheidung des Verbandsvorstandes sein, der am Samstag (16.) über das weitere Vorgehen befindet. Falls die von den Bergsträßern bevorzugte Variante letztlich vom außerordentlichen Verbandstag (13. oder 20. Juni) beschlossen würde, hätte das 2020/21 für Gruppen-, Verbands- und Hessenliga wesentlich größere Klassen sowie in der nächsten Saison vermehrten Abstieg zur Folge, während es im Kreis Bergstraße mit Ausnahme der C-Liga bei höchstens 16 Teams pro Klasse bliebe.

Der erste Spieltag nach der Pause soll laut vorläufigem Rahmenterminplan am 19. September sein – egal, ob damit die Saison 2019/20 fortgeführt oder die Saison 2020/21 gestartet wird. Offen ist auch, wie es mit dem Kreispokal weitergeht. Hier stehen im Kreis Bergstraße noch Halbfinale und Endspiel aus.

In Groß-Gerau setzte sich unterdessen die Variante des Abbruchs mit Auf- und Absteigern per Quotientenregelung durch. 18 der insgesamt 36 anwesenden Vereine stimmten dafür. Zehn Vereine sprachen sich für Abbruch mit nur Auf-, aber keinen Absteigern aus, während acht Vereine für die Fortsetzung der Saison votierten. In Dieburg ist das genaue Ergebnis noch nicht bekannt. Nach ersten Hochrechnungen setzte sich dort die Variante des Abbruchs mit Auf-, aber keinen

Quelle Echo online