Die Aprés-Ski-Party der FC Starkenburgia lockt rund 500 Besucher in den „Stadtgraben“

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Klappt auch ohne Wintersport: Der FC Starkenburgia veranstaltet erstmals eine Après-Ski-Party.

Es kam der Punkt am Samstagabend, da ging nichts mehr: Einlass-Stopp hieß es am späteren Abend bei der ersten Après-Ski-Party, die der FC Starkenburgia im „Stadtgraben“ veranstaltete. Es passten einfach keine Besucher mehr hinein. 350 Karten gingen bereits im Vorverkauf weg, am Partyabend waren es dann sogar – so die Veranstalter – rund 500 Menschen, die bis morgens um 4 Uhr ausgelassen feierten.

Ski und Rodel gut – davon können schneebegeisterte Heppenheimer nur träumen in diesem Winter. Das bisschen weiße Pracht, das ab und an einmal vom Himmel fällt, ist meist so schnell wieder verschwunden, wie es gekommen ist. Doch nur weil man kein angesagter Wintersportort ist, muss man ja nicht auf eine Après-Ski-Party verzichten, dachten sich die Fußballer des FC Starkenburgia.

Es muss nicht immer Fastnacht sein

Die Idee kam den Kickern im Laufe der vergangenen Monate. Die Galjeveggel-Fastnacht gibt es bereits seit ein paar Jahren nicht mehr, man wollte aber trotzdem etwas auf die Beine stellen, bei dem gemeinsam gefeiert werden kann. Pascal Guthier und Gerrit Geist gehörten zu denen, die die Sache in Angriff nahmen. Im November begann man zu planen. Die ursprüngliche Idee, die Après-Ski-Party im Clubhaus auf dem „Galgen“ steigen zu lassen, musste verworfen werden. Man habe zwar versucht, beim Ordnungsamt eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken, dass länger gefeiert werden darf – das wurde jedoch abgelehnt. „Der ein oder Anwohner hätte sich bestimmt gestört gefühlt und die Polizei gerufen, das wollten wir natürlich nicht“, sagt Pascal Guthier. Also musste Plan B her.

Den Machern fiel ein, dass „Stadtgraben“-Wirt Adi Dörsam „ein alter Starkenburgianer“ ist. Und der sei gleich Feuer und Flamme für diese Idee gewesen, berichten die beiden Fußballer. Somit war eine Location gefunden. Die beiden DJs wurden engagiert: Achim Voßler und Felix Schwab. Schnell hatte man auch zahlreiche Helfer aus dem Verein aktiviert – was für eine Fastnachtsveranstaltung in den Jahren zuvor immer gescheitert war. Die Helfer waren am Samstag zu erkennen an ihren grünen Mannschaftstrikots. Adi Dörsam half beim Einkauf und der Planung.

„Die Manpower ist wieder da im Verein“, freuen sich Guthier und Geist im Gespräch mit dieser Zeitung, während im Saal nebenan die Bässe wummerten und das Partyvolk tanzte. 75 Prozent der Spieler in den Mannschaften seien Heppenheimer. „Es ist eine seit der Jugend gewachsene Truppe. Nun sind wir in einem Alter, in dem wir auch einmal Verantwortung übernehmen und zurückgeben können, was der Verein uns gegeben hat im Laufe der Jahre“, unterstreichen die beiden jungen Männer. Einmal wöchentlich hat man sich seit November getroffen und geplant, in den Tagen vor der Party gemeinsam alles aufgebaut.

Die einen kamen am Samstagabend mit Pudelmütze und Skibrille, andere schick gestylt. Und natürlich waren es nicht nur Starkenburgianer, die zu den einschlägigen Après-Ski-Hits abtanzten. Am Sonntag nach dem Aufräumen zog Pascal Guthier eine positive Bilanz: „Die Stimmung war grandios. Es war ein durchweg gelungenes Event.“

 

Quelle   Echo Online