SG Riedrode - FC Starkenburgia Heppenheim 1:2 (1:0)

 

Etwas Wehmut war dabei, als die SG Riedrode letztmals vor dem Zusammenschluss mit dem FSV als SG Riedrode auflief. Da stand zum einen der 51-jährige Thomas Schwaier als SG-Urgestein auf dem Platz, der unbedingt mit Sohn Nils (20) noch mal in einer Mannschaft kicken wollte. Zum anderen dachte auch Wilfried Kungl, seit 45 Jahren Vereinsmitglied, über all die Zeit bei der SG nach. Doch Kungl blickt auch nach vorne: „Es geht ja nichts verloren. Ich bin voller Hoffnung, dass wir eine gute Mannschaft künftig in der Kreisoberliga zur Verfügung haben.“ Das Einzige was noch fehlte, war ein Erfolg im letzten Heimspiel, nachdem es bis zur 86. Minute auch aussah. Zwei Standardsituationen, die der Gast durch Kopfballtore von Tim Gensel nutzte (86., 89.), ließen die Partie nach der SG-Führung durch Nils Schwaier (43.) kippen. Glück hatten die Gäste in der ersten Hälfte, als Schiedsrichter Tauber (Roßdorf) ein Foul an Neeb im FC-Strafraum nicht ahndete. „Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen“, sagte Wilfried Kungl. Anderer Meinung war Heppenheims Trainer Volkan Erdinc, der von einem verdienten Erfolg sprach: „Wir waren definitiv die bessere Mannschaft und hatten mehr Spielanteile