Vor dem Gastspiel bei der SG Einhausen hatte Fußball-Kreisoberligist FC Starkenburgia Heppenheim mit 28 Gegentoren aus 16 Spielen die viertbeste Abwehrreihe.

Doch die 2:8-Klatsche bei der Mannschaft von Ex-Trainer Uwe Bertsch änderte alles. Nach der höchsten Niederlage suchte Starkenburgia-Trainer Volkan Koc nach Gründen: „Zum einen hatten wir Riesenrespekt vor der SGE, zum anderen lief weder vorne noch hinten etwas zusammen.“ Nicht nur die Abwehr habe einen rabenschwarzen Tag gehabt. Koc: „Vorne vergaben wir vier hundertprozentige Chancen. Nutzen wir die, steht es 4:4 zur Halbzeit, und die Sache sieht ganz anders aus.“ Koc hat mit seinem Trainerkollegen Volkan Erdinc den Ausrutscher analysiert. Aus eigener Erfahrung weiß er: „Wir haben selbst lange Fußball gespielt und wissen, dass solche Niederlagen passieren. Jetzt blicken wir auf das Heimspiel am Sonntag gegen den VfR Bürstadt.“ Urlaubsbedingt fehlen wird im letzten Pflichtspiel des Jahres Torwart Daniel Grünig. Volkan Koc hofft, dass seine Mannschaft aus dem 2:8 gelernt hat: „Wir werden dem Gegner nicht wieder ins offene Messer laufen.“ Die Bilanz von Karl-Heinz Göbel, Trainer des VfR Bürstadt, kann sich sehen lassen. Seit Göbel zum zweiten Mal Übungsleiter beim Traditionsverein ist, holte er 51 von 75 möglichen Punkten. Die überraschende 0:1-Niederlage bei Schlusslicht SV Fürth konnte Göbel verschmerzen: „Es war für viele Spieler ein anstrengendes Jahr, gerade, weil auch der Klassenerhalt geschafft wurde. Der Akku ist nun einmal leer.“ Um beim FC Starkenburgia noch mal eine gute Vorstellung abgeben zu können, reagierte der VfR-Coach mit einer ungewöhnlichen Maßnahme. Er gab am Mittwoch überraschend trainingsfrei.

 

Quelle  Echo Online

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