Bei der Niederlage in Heppenheim spielte die SG Riedrode in der ersten Halbzeit nicht schlecht und war nach Meinung von FC-Trainer Markus Röcker sogar die bessere Mannschaft. „Wenn wir zur Pause mit 0:3 hinten liegen, brauchen wir uns nicht zu beschweren“, sagte Röcker. Torwart Engelhardt war es, der die Heimelf mit zwei guten Paraden im Spiel hielt und den höheren Rückstand verhinderte.
Röckers Ahnung trügt nicht
Das, was Markus Röcker, Trainer des FC Starkenburgia, fürs Heimspiel gegen die abstiegsgefährdeten Wald-Michelbacher befürchtet hatte, traf ein. Für den Neunten aus der Kreisstadt ging es um nichts, entsprechend gelangweilt wirkten die Gastgeber in ihren Aktionen. Selbst FC-Pressesprecher Peter Weis fiel auf: „Das war die schlechteste erste Hälfte in der Saison.“
In Hälfte zwei stimmt das Engagement
Nicht mehr als Durchschnitt
Tvgg Lorsch – Starkenburgia 0:0 – Chancen sind auf beiden Seiten Mangelware
So nüchtern und trostlos wie das Resultat war auch der Kick der beiden Mannschaften, die sich zwar bemühten, während der gesamten 90 Minuten aber nicht zu einer zwingenden Torchance kommen sollten. „Das war – wenn überhaupt – nur Kreisoberliga-Durchschnitt, und dem Spiel fehlte es an den entscheidenden Momenten. Zwingende Chancen waren Mangelware. Sicher hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, das war aber eher aus der Verlegenheit heraus und nichts Halbes und nichts Ganzes“, befand Lorschs Pressewart Hans-Jürgen Lebert. Er sah zwar optische Vorteile bei den Turnern, die daraus aber kein Kapital gegen die sehr tief stehende Gäste aus der Kreisstadt ziehen konnten.
Sielmann fühlt sich verschaukelt
Zumindest mit der spielerischen und kämpferischen Leistung seiner Elf war Andreas Sielmann, Trainer des SV Fürth, gestern zufrieden. Ganz und gar nicht einverstanden war der Fürther Übungsleiter mit der Leistung des Schiedsrichters. Sielmann fühlte sich von dem Unparteiischen regelrecht verschaukelt. Zum einen sei der Foulelfmeter, den Heppenheim durch Sarac zur Führung nutzte, sehr zweifelhaft gewesen (57.), zum zweiten hätte Heppenheims Torwart Engelhardt nach grobem Foul an Vetter nach Ansicht des Fürther Coaches die Rote Karte bekommen müssen. Sielmann: „Christian Vetter wäre in einer weiteren Aktion allein durch gewesen, doch der Schiedsrichter pfiff Abseits, was selbst die Heppenheimer Zuschauer nicht verstanden.“ Sielmanns Erkenntnis: „Wir befinden uns mitten im Abstiegskampf. Da sollte man nicht gerade Schiedsrichter schicken, die vielleicht keine Lust haben zu pfeifen.“
Mathys-Fischer mit Doppelschlag
Spieler des Tages war Vladimir Mathys-Fischer. Er erzielte nach Vorlagen von Jansky und Zahovic beide Treffer für die Gastgeber (40., 60.) und durfte sich feiern lassen. „Die Mannschaft setzte die taktischen Vorgaben des Trainers gut um“, beobachtete FC-Pressesprecher Peter Weis. „Wir störten früh und ließen den Gegner nicht ins Spiel kommen.“
„Fußball verkehrt“
Starkenburgia – Trösel 0:1 – Gastgeber machen Druck, die Gäste treffen aber
Peter Weis, Pressesprecher der Kreisstädter, verstand die Fußballwelt nicht mehr: „Jetzt machen wir Druck bis zur letzten Minute – und dann das.“ Der Funktionär brachte es auf einen Nenner: „Das war Fußball verkehrt, denn während wir Chancen über Chancen hatten, nutzte Trösel eine halbe Möglichkeit zum Siegtor.“
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