7. August: Dritter hessenweiter „Tag der Qualifizierung“
Nach den ersten beiden erfolgreichen Jahren findet am Sonntag, 7. August, der dritte hessenweite „Tag der Qualifizierung“ unter der Regie des Ausschusses für Qualifizierung zeitgleich in zwölf Fußballkreisen statt. Eingeladen sind alle Trainer und Betreuer von Bambini-, F- und E-Juniorenmannschaften.
Was ist der „Tag der Qualifizierung“?
Mit einem hohen Praxisanteil sollen Trainer Tipps und Anregungen für ihre tägliche Trainingsarbeit erhalten. Die Trainer stehen dabei im Vordergrund und werden eingebunden. Der „Tag der Qualifizierung“ beinhaltet aber nicht nur Trainingstipps. Im Bereich des Schiedsrichterwesens vermitteln die Lehrwarte, wie schwierig die Anwendung des Regelwerks in manchen Situationen ist, und was man tun kann, wenn kein Schiedsrichter kommt.
Welches Ziel hat der „Tag der Qualifizierung“?
Der Hessische Fußball-Verband verfolgt damit seine Strategie weiter, die Qualifizierung an der Basis weiter voranzutreiben und macht insbesondere auf die vielfältigen Qualifizierungsangebote für Trainer und Schiedsrichter aufmerksam.
Was muss beachtet werden?
Alle Kinder- und Jugendtrainer sind eingeladen, eine Veranstaltung in ihrer Nähe zu besuchen. Sie sollen Sportbekleidung mitbringen, da sie in die Praxisteile eingebunden werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wie ist der Ablauf?
Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, die nacheinander verschiedene Stationen durchlaufen.
Zeitplan:
9.30 Uhr: Begrüßung
9.45 Uhr: Theoretische Einführung
10 Uhr: Beginn der Praxisteile in drei Gruppen (à 45 Minuten einschließlich Wechselzeit) – alle Teilnehmer absolvieren drei Stationen: - Inhalte aus der Kurzschulung „Kleine Spiele“ - Inhalte aus der Kurzschulung „Bambini bis E-Junioren“ - „Ist denn noch kein Schiri da?" - Was tun, wenn kein Schiedsrichter kommt, und was ein Schiedsrichter alles machen muss.
12.15 Uhr Abschlussbesprechung
12.30 Uhr Ende der Veranstaltung. Die Referenten beantworten Fragen und diskutieren mit den Teilnehmern.
Wo findet der „Tag der Qualifizierung“ statt?
Bergstraße (FC Starkenburgia Heppenheim, Sportplatz am Zentgericht)
OZ-Rangliste: Die besten Trainer der Kreisoberliga Franck siegt vor Göbel
Zum Abschluss unserer Ranglisten-Aktion in der Fußball-Kreisoberliga stehen nun die Macher des Erfolgs, die Trainer, im Mittelpunkt. Sie haben die sportliche Verantwortung, geben die taktische Ausrichtung ihrer Mannschaft vor und entscheiden, wer aus dem Kader in einem Spiel auflaufen darf. Den größten Zuspruch im Bergsträßer Oberhaus erhielt jedoch nicht einer der Macher der beiden Aufsteiger, sondern der Coach der Mannschaft, die nach der Winterpause das Feld von hinten aufrollte und sich bis auf den zweiten Rang vorspielte, durch eine Niederlage im letzten Saisonspiel, die die erste seit Monaten war, am Ende aber als Tabellendritter mit leeren Händen dastand.
Mit knappem Vorsprung vor dem Zweitplatzierten sicherte sich Harald Franck von der Heppenheimer Starkenburgia den Titel des bestens Trainers. Vier Punkte betrug sein Vorsprung vor dem Meistermacher vom VfR Bürstadt, Karl-Heinz Göbel. Schon im zweiten Jahr, zuvor war er über zehn Jahre lang der sportliche Leiter beim FC Olympia Lampertheim, machte er mit seiner Truppe den Aufstieg in die Gruppenliga perfekt. Seit Beginn unserer Ranglistenaktion vor zwei Jahren ist Steffen Maas immer ein Kandidat für die obersten Plätze. Auch in dieser Saison landete er als Spielertrainer des VfL Birkenau im Vorderfeld.
Mit einem Punkt Vorsprung sicherte er sich Rang drei. Damit honorierten seine Trainerkollegen den Aufwärtstrend beim VfL Birkenau, den er aus dem Tabellenkeller bis auf den vierten Platz nach oben brachte. Seine erste Trainerstation hat Patrick Lipusch bei der SG Mitlechtern/Lörzenbach angetreten. Die Grün-Weißen spielten eine gute Runde und waren phasenweise sogar an den Aufstiegsplätzen dran, was vor allem auch der intensiven Trainingsarbeit zu verdanken war. Und zwei weitere Odenwälder schafften es noch unter die ersten sechs. Rang fünf belegt Thomas Felber von der SG Unter-Abtsteinach, dicht gefolgt vom zweiten Aufsteigermacher, Uwe Engert von der Wald-Michelbacher Eintracht II. jün
1. Harald Franck (Starkenburgia Heppenheim) 26 Punkte 2. Karl-Heinz Göbel (VfR Bürstadt) 22 Punkte 3. Steffen Maas (VfL Birkenau) 16 Punkte 4. Patrick Lipusch (SG Mitlechtern/ Lörzenbach) 15 Punkte 5. Thomas Felber (SG Unter-Abtsteinach) 11 Punkte 6. Uwe Engert (ET Wald-Michelbach II) 10 Punkte 7. Frank Mucha (SV Affolterbach/ Wahlen) 8 Punkte
Quelle Odenwälder Zeitung
FC Starkenburgia Heppenheim im Kino
Ein Kinofilm über die Anfänge des Fussballs in Deutschland, ein Traditionskino mit der Ausstattung der 50iger Jahren und ein reiner „Fussballclub“ mit 111 Jahren Geschichte. Mehr braucht es eigentlich nicht, um einen gelungenen Kinoabend zu veranstalten.
Der Saalbau Heppenheim und der Traditionsverein FC Starkenburgia Heppenheim nutzten den aktuell in Deutschland laufenden Kino(fussball)film „Der ganz große Traum“ zu einer gemeinsamen Veranstaltung. Der Film mit Daniel Brühl in der Hauptrolle handelt von den Anfängen des Fussballsports in Deutschland im damaligen Kaiserreich. Auch wenn der Film sich nicht ganz an die Historie hält, ist es ein unterhaltsamer Film. So war es wohl zu erst Rugby, der von der englische Insel auf das Festland schwappte.
Die Einstimmung auf den Film geschah aufgrund der sommerlichen Temperaturen auf dem Vorplatz des Kinos im Schatten der stattlichen Kastanienbäume. Eigentlich schade, dass es hier keinen Biergarten gibt. Mit dem „prima“ Pro Secco der hiesigen Winzergenossenschaft in der Hand nutzten viele Anwesenden die historischen Bilder der Fußballer aus Heppenheim auf einer Diashow zu betrachten. Im Kino selbst wurden diese Bilder vor dem Film dann auch noch in Leinwandgröße mit modernster Technik an die Leinwand projiziert.
Rund 200 Fussballer und Freunde des FC Starkenburgia füllten den Kinosaal des Saalbaus, somit war das Kino mit seinen 300 Plätzen standesgemäß besucht. Es ist zu hoffen, dass auch in Zeiten mit Multiplex-Kinos und DVD`s zu Hause noch mehr Besucher dieses einzigartige Kinoerlebnis im Ambiente des Saalbau Heppenheim suchen. In Laufweite zur Altstadt ist dies auch eine Idee für einen spontanen und stressfreien Kinobesuch in Heppenheim.
Der Film läuft noch bis zum 06.04.2011 im Saalbau Heppenheim.
Stimmung am Galgen
Nicht wirklich schwanger, aber trotzdem mächtig gut drauf: Die „Galjemariechen“ beim närrischen Tanz zur Galjeveggel-Fastnacht im 111. Jahr des FC Starkenburgia. Foto: Lutz Igiel
Fastnacht: „Galjeveggel“ des FC Starkenburgia begehen 111. Jahr ihres Vereins gewohnt närrisch
Endlich ist die Wahrheit raus. Die Geschichte Amerikas muss
umgeschrieben werden. Denn hätte Christopher Kolumbus nicht
tatkräftige Unterstützung von einem Hepprumer gehabt, Amerika wäre
wohl bis heute noch nicht entdeckt. Zu Tage kam dies bei der
Sitzung der „Galjeveggel“, der Fastnachter der Heppenheimer
Starkenburgia, die am Freitag im närrischen 111. Jubiläumsjahr des
Fußballvereins zu einer von zwei Sitzungen ins Vereinsheim auf den
Galgen eingeladen hatten.
„Zwaa Salzweck vum Löffler“ mussten „Einerratspräsident“ Michael
Emig als Proviant für den Ritt nach Spanien reichen, von wo er sich
mit Kolumbus per Schiff auf den Weg über die Weltmeere machte,
allerdings war die Besatzung nicht so nach Emigs Geschmack:
„Amerika entdecke mit dere Bagage? Im Lebe net, des wird e
Blamage!“ Doch allen Widrigkeiten zum Trotz gelangten sie nach
Amerika und wurden gleich von den Indianern in den Wigwam
eingeladen: „Als wir hinkomme sin, tut der Christoph en Satz: Ich
glaabs ja net, en Campingplatz!“
Nach dem gelungenen Auftakt zu einem vierstündigen Feuerwerk der
guten Laune, kam mit Schorsch und Hannes alias Lukas Luber und
Pascal Guthier der Nachwuchs an die Reihe, der seine Sache nicht
weniger gut machte. Ihr närrischer Smalltalk ließ nichts missen.
Wie war das neulich, als die Hepprumer Polizei einen Autofahrer
anzeigen wollte, der das Lenkrad auf der falschen Seite hatte? Er
kam noch mal davon. Warum? „Da steht GB uff em Nummernschild. Der
is vun de Griminalbolizei!“
Auch die Stadtteilbewohner bekamen ihr Fett weg. Hätte doch
unlängst ein Kirschhäuser den anderen gefragt, was weiter weg sei,
der Mond oder London. Der Kollege: „Biste dabbisch? Oder kannste
London vun hier aus sehen?“ So viele von der ersten Mannschaft
seien bei der Fastnachtsveranstaltung da, bemerkte einer des
witzelnden Duos. Ob die schon wüssten, dass der Papst zum nächsten
Spiel kommt? Wieso? „Ei, der reist dohin, wu Not un Elend am
größten sin:!“
Zum ersten Mal in der Bütt waren Liane und Jürgen Guthier als
Bauernehepaar, das sich eine Liebenswürdigkeit nach der anderen an
den Kopf warf. Abnehmen will sie. Darauf er: „Wenn du 5 Kilo
abnimmst, dann is des sou, als wenn en 5-Tonner e Zierleist´
verliert...“
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| Zum ersten Mal auf der Bühne: Liane und Jürgen Guthier
sorgten als Bauernehepaar für Stimmung. Foto: Lutz Igiel
Die Stimmung im Vereinsheim endgültig zum Kochen brachten die
allerliebsten „Galjemarieche“: Angetan mit rot-weißen
Gardeuniformen mit knappen Röckchen und Rüschenunterhöschen
schwebten die bartstoppeligen Damen Elefanten gleich über die
Bühne. Angesichts der ausgefeilten Choreographie und des ein oder
anderen Bierbauches blieb wahrlich kein Auge trocken. Die erste
Zugabe des Abends war fällig.
Mit Klaus Martin als Junggeselle trat ein Galjeveggel der ersten
Stunde die Bütt. Den Unterschied zwischen einem Junggesellen und
einem Ehemann konnte er ganz plausibel erklären. Wie reagiert die
jeweilige Dame des Herzens, wenn Er Blumen mitbringt?
Die Flamme des Junggesellen säuselt: „Hallo, mein kleiner, wilder
Stier, bleib doch die ganze Nach bei mir.“ Ganz anders hört sich
die Reaktion der Ehefrau an: „Da sagt die schnell un ganz verbisse:
Gel, du hoascht e schlecht Gewisse!?“
Nach der Musik von den „Tramps von der Pfalz“ besangen darauf fünf
feine Damen ihre Bemühungen, endlich als Hepprumerinnen anerkannt
zu werden. Kein Verein wollte sie aufnehmen. Beim Turnverein sind
sie auch abgeblitzt, denn „nach unserem Gehopfe, musste se des
Parkett rausropfe“.
Ein Brüller war der Auftritt der Jakob Sisters mit ihren Pudeln.
Zwei Katzen waren übrigens - wohl mangels passendem Stofftier -
auch dabei. Im fliederfarbenen Hängekleidchen, farblich passenden
Kniestrümpfen und Schleifen besangen die etwas männlich wirkenden
Damen unter anderem Adalbert und seinen Gartenzwerg.
Köstlich.
Einerratspräsident Michael „Emma“ Emig, der den ganzen Abend über
gekonnt und unterhaltsam durch das Programm führte, betrat noch
einmal die vierfarbbunten Bretter, um von seiner figurformenden
Arbeit als Masseur zu berichten. Viele Geheimnisse würden ihm die
Damen und Herren unter seinen Händen anvertrauen: „Pack ich mal
aus, ich sag's ganz barsch, dann ist die halbe Stadt am
A...“.
Die drei Jungs vom B-Jugend-Ballett interpretierten zum Evergreen
„Ein Freund, ein guter Freund“ Szenen aus den „Drei von der
Tankstelle“ - im Blaumann samt Bobbycar und Benzinkanister. Und
auch die beiden Rentner Karl und Jakob alias Klaus Rittersberger
und Markus Luber sorgten für prächtige Laune im ausgelassenen
Publikum. Die beiden trafen unlängst auf dem - schwankenden -
Heimweg aus der Kneipe den neuen Hepprumer Pfarrer: „Meine Söhne,
ihr seid auf dem falschen Weg, kehrt um“, belehrte der Geistliche
die Saufkumpanen. Was die darauf gemacht haben? „Ei, dann simmer
wieder in die Kneip'!“
Die Elite der Stimmungsmusiker gab sich beim letzten Programmpunkt
die Klinke in die Hand: Mickey Krause (fast) höchstpersönlich
besang die zehn nackten Frisösen, Shakira schwang zum WM-Hit „Waka
Waka“ besser die Hüften als das Original, da störte es auch kaum,
dass die Brust behaart und der Bauch tätowiert war.
Und auch Achim Fickel sollte sich überlegen, ob er nicht künftig
mit dem Aprés-Ski-Hit „Hey, wir wollen die Eisbären sehn“ auf Tour
geht. Rosa Rüschenhemd und rosa Cowboyhut stehen im jedenfalls
prächtig.
Sollte Udo Lindenberg in Rente gehen, hat er mit Michael Emig
vollwertigen Ersatz und Herbert Schaus als DJ Ötzi mobilisierte die
Massen mit seinem Medley vom “Anton aus Tirol» bis zum “Stern, der
deinen Namen trägt».
Quelle: Starkenburger Echo http://www.echo-online.de
Die Galjeveggel des FC Starkenburgia fliegen wieder
Der Förderverein Brauchtum des FC Starkenburgia Heppenheim 1900 e.V.
feiert närrisches Jubiläum. Die Galjeveggel werden im Jahr des 111 - jährigen Jubiläum wieder 2 Kappenabende im Vereinsheim Sportplatz am Zentgericht ( Galgen ) veranstalten. Die Termine sind jeweils Freitags am 25.02. und 04.03.2011. Pünktlich um 20.11 Uhr wird der Kapitän der Galjeveggel Michael ( Emma ) Emig das närrische Programm eröffnen. Es wird ein ca. dreieinhalb stündiges Programm mit allerlei gewohnt kreativen Darbietungen geboten. Auch die Frau Zugmarschall Barbara Schaab mit der diesjährigen Schirmfrau Hedwig Vock haben Ihr kommen zugesagt. Es gibt noch ein paar wenige Restkarten, diese sind unter Tel. 06252 / 5090 bei Ute Schaus bzw. Dienstags und Donnerstags ab 17 Uhr auf dem Galgen erhältlich. Die Galjeveggel sind bereits eifrig am proben und werden ein wie gewohnt spritziges Feuerwerk der guten Laune abschießen.
Auch beim Fastnachtsumzug am 06.03.2011 ab 14.11 Uhr wird der FC Starkenburgia Heppenheim wieder mit einem Wagen und einigen Fußgruppen teilnehmen.
Bilder von 2010


Verein
Bild Verein
Weihnachtsmarkt
Bei nicht ganz weihnachtlichen Temperaturen und Wetterbedingungen fand der Weihnachtsmarkt der Starkenburgia am 11.12.2010 auf dem Sportgelände am Zentgericht statt. Es wurde alles geboten, was einen Weihnachtsmarkt ausmacht, eben eine Nummer kleiner. Die Besucher hatten Spaß an der Veranstaltung, bei der Tombola gabe es tolle Gewinne. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes wurde auch die Spende des Fördervereins an die Jugendabteilung übergeben. Hierzu berichten wir noch gesondert. Die Bilder hierzu und auch vom sonstigen Festbetrieb sind online.
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„Alt hilft Jung“
Am Samstag, den 11.12.2010 wurde im Rahmen des vereinseigenen Weihnachtsmarktes die Aktion „Alt hilft Jung“ der AH-Abteilung, an den Jugendleiter (0Werner Schmitt) und den Sachwalter (Herbert Schaus) der Starkenburgia Heppenheim, Tankgutscheine übergeben. Die gespendete Summe ermöglicht der Jugendabteilung für weitere 2 Jahre den Vereinsbus zu betanken. Im letzten Jahr hatten wir bei unserer Jahresabschlussfeier dies schon einmal mit einer großzügigen Spende unterstützt.
Die Aktion 2010 „Alt hilft Jung“ ging auf Anregung unseres AH - Mitgliedes Gregor Kohl aus, die wir gerne unterstützt haben. Hiermit möchte sich die AH - Abteilung bei allen Spendern dieser Aktion rechtherzlich bedanken. Mit dieser Spende kann die Jugendabteilung das gesparte Geld für andere Aktivitäten nutzen.
Auf dem Bild von Links nach rechts: Peter Weis, Sachwalter Herbert Schaus, Jürgen Banaschik, Jugendleiter Werner Schmitt.
Kicker gehen in die Winterpause
Fußball: Erneute Schneefälle veranlassen Klassenleiter zur kompletten Absage aller Spiele von Senioren und Jugend bis Jahresende - Nur ein Pokalspiel steht noch auf dem Plan
Nachdem bereits am Mittwoch der komplette Spieltag der Fußball-Hessenliga abgesetzt worden ist, haben sich am Donnerstag auch die Klassenleiter Rolf Herbold (Reichenbach), Reiner Held (Bürstadt), Thomas Kollerer (Bensheim) und Gerhard Ripper (Mitlechtern) entschlossen, alle für Samstag (11.) und Sonntag (12.) geplanten Begegnungen von Verbandsliga bis D-Liga Bergstraße sowie alle noch für dieses Jahr terminierten Nachholspiele abzusagen, »da uns der Winter weiterhin fest im Griff hat und auch keine durchschlagende Besserung in Sicht ist. Die Vereine können damit heute bereits ihre Spieler in den sportlichen Winterurlaub schicken«, erklärte Herbold stellvertretend für alle Klassenleiter. Auch bei der Jugend wird in diesem Jahr kein Ball mehr rollen. Es gibt aber zwei Ausnahmen. Das Hinrunden-Nachholspiel der D-Liga III zwischen Türkspor Wald-Michelbach und Anatolia Birkenau II, ursprünglich angesetzt für 18. August, soll nach dem Willen von Gerhard Ripper am Sonntag (19. Dezember, 14 Uhr) ausgetragen werden. Hoffnung besteht, dass morgen, Samstag (15.45 Uhr), das B-Jugend-Kreispokal-Halbfinale zwischen der SG Riedrode und der TSV Auerbach angepfiffen wird. In der Halbzeit (gegen 16.30 Uhr) werden im Sportheim der SG Riedrode zehn Vereine mit einem vorweihnachtlichen Präsent beglückt. Der Förderverein Fußball im Kreis Bergstraße verlost unter seinen 48 Mitgliedsvereinen mit Jugendarbeit zehn WM-Fußbälle, die von der Volksbank Darmstadt/Kreis Bergstraße gestiftet wurden. Die Bälle sollen ausschließlich dem Nachwuchs zugute kommen, betont Fördervereins-Vorsitzender Gerhard Ripper. Die Verlosung findet auch statt, wenn das Pokalspiel ausfallen sollte. Weitere fünf von der Volksbank zur Verfügung gestellten Bälle erhalten die Kreispokalsieger bei der Jugend. Die jetzt ausgefallenen Spiele werden vor Fortsetzung der Rückrunde sowie an den bekannten Nachholspieltagen (Ostern und unter der Woche) nachgeholt. Sollten sich vorab Vereine auf Termine einigen, werden diese im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt.
Quelle: Starkenburger Echo http://www.echo-online.de
Dietmar Hopp: „Mobil soll Ansporn für weiteres Engagement sein“
5.500 Fußball-Kids und Beteuer feierten „Mobil zum
Spiel“-Finale in Rhein-Neckar-Arena
Sportregion-Vorsitzender Würzner: „Dietmar Hopp hat für Jugend
ein Zeichen gesetzt“
52 „Mobil zum Spiel“-Busse umrandeten das Spielfeld der TSG
1899 Hoffenheim
Mit der Übergabe der Autoschlüssel für „Bus Nummer 52“ durch Dietmar Hopp an den SV Hilsbach endete gestern [11.06.2010] mit einem großen Final-Event in der Rhein-Neckar-Arena Sinsheim die Aktion „Mobil zum Spiel“ der Dietmar Hopp Stiftung. Fast 5.500 Fußball-Kids und Betreuer aus der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar – von Hardheim im Odenwald bis Obersülzen in der Pfalz, von Kandel bei Landau bis Auerbach in Südhessen – feierten das ehrenamtliche Engagement ihrer Vereine für den Jugendfußball und den Abschluss von „Mobil zum Spiel“, der großen Aktion der Dietmar Hopp Stiftung, bei der ein Jahr lang jede Woche ein Mannschaftsbus an einen Verein in der Metropolregion gespendet wurde, der sich im ehrenamtlichen Jugendfußball besonders engagiert.
Schon vor dem Beginn des „offiziellen“ Programms machten die Fußball-Kids in der Arena eine Stimmung, als fände die Fußballweltmeisterschaft in Sinsheim statt. Das Stadion war mit Transparenten geschmückt auf denen die Vereine sich bei Dietmar Hopp bedankten. „Wir alle in der Stiftung sind überwältigt von der Resonanz auf «Mobil zum Spiel» und unsere Abschlussveranstaltung“, sagte Dietmar Hopp zu den fast 5.500 Gästen – die man durchaus auch als seine Fans bezeichnen darf, denn immer wieder jubelten sie ihm zu, auch mit Vuvuzelas, den Tröten, die man schon jetzt von der WM in Südafrika kennt. „In unserer Metropolregion Rhein-Neckar gibt es eine umfangreiche und starke Jugendförderung. Diese wollte ich mit «Mobil zum Spiel» unterstützen. Die Vereine sagen mir: Die Busse sind ein Volltreffer, weil es oft Transportengpässe gab. Es ist toll, welch eine runde Sache «Mobil zum Spiel» geworden ist.“ Besonders freue er sich, wenn er auf der Straße einem der Mannschaftsbusse begegne und drinnen die fröhlichen Kinder sehe. „Diese Region, die Menschen hier, haben sehr viel für mich getan. Das beginnt mit der Hausmacher Leberwurst, die ich als jugendlicher Kicker bei der TSG Hoffenheim für jedes Tor bekam und es fand seinen Höhepunkt in dem unglaublichen Engagement der Menschen von hier, die als Mitarbeiter den Erfolg unserer Walldorfer SAP erst möglich gemacht haben.“ Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft, deren Eröffnungsspiel am späten Nachmittag in der Arena übertragen wurde, zitierte Hopp Nelson Mandela: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft zur Inspiration. Er spricht eine Sprache, die von der Jugend der Welt verstanden wird. – Ich habe die Hoffnung, dass Euer «Mobil zum Spiel» ein Ansporn ist, das ehrenamtliche Engagement im Jugendfußball fortzuführen!“
Dr. Eckart Würzner, Heidelbergs Oberbürgermeister und Vorsitzender der Sportregion Rhein-Neckar, sprach den 5.500 in der Rhein-Neckar-Arena aus dem Herzen, als er sagte: „Wir können dankbar sein, dass es in der Metropolregion Rhein-Neckar jemanden gibt, der an die Menschen – vor allem an die Kinder und Jugendlichen – denkt und ihnen eine Perspektive gibt: Dietmar Hopp. Er hat für die Jugend der Metropolregion ein Zeichen gesetzt, er hat mit der Aktion «Mobil zum Spiel» gezeigt, wie man die Region zusammenbringen kann.“ Die „hervorragende Zusammenarbeit mit den Sportkreisen der Metropolregion“ hob Heinz Janalik, Präsident des Badischen Sportbundes hervor: „Jede Busübergabe war ein Highlight im Vereinsleben. Dietmar Hopp ist ein Segen für die Region, möge er uns noch viele Jahre gesund erhalten bleiben“, sagte Janalik und wurde darin durch frenetischen Applaus bestätigt.
Unter den Gästen der großen Abschlussfeier, die Stiftungs-Sportreferent Dietmar Pfähler nicht als Abschied verstanden wissen wollte („Die gute Partnerschaft, die wir mit allen Vereinen begründet haben, wollen wir erhalten!“): BASF-Vorstand Dr. Harald Schwager als Vorsitzender des Vereins „Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar“ sowie Geschäftsführerin Regina Pfriem, Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbandes, Landrat Matthias Wilkes (Bergstraße) sowie Sinsheims Oberbürgermeister Rolf Geinert.
Den „Schlussakkord“ der Aktion „Mobil zum Spiel“ gestaltete Dietmar Hopp selbst: Er übergab die Fahrzeugschlüssel für das 52. „Mobil zum Spiel“ an August Barth, Vorsitzender des SV Hilsbach-Sinsheim, bevor 52 Kids aus allen Vereinen zu Dietmar Hopp auf den Rasen stürmten, um ihm eine „Mobil zum Spiel“-Kapitänsbinde zu überreichen.
„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ gilt auch für die Dietmar Hopp Stiftung, wie Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle im Gespräch mit Mike Diehl – er führte durch die Veranstaltung – betonte, denn schon in wenigen Wochen startet die nächste Aktion für fußballbegeisterte Kids – allerdings nur für Mädchen: Mit „Mädels vor, noch ein Tor“ unterstützt die Stiftung den Mädchenfußball in der Metropolregion Rhein-Neckar. Mehr dazu im Internet unter www.maedels-vor-noch-ein-tor.de. Übrigens. Auch „Mobil zum Spiel“ wird „weiterleben“: Natürlich auf den Straßen in der Metropolregion und darüber hinaus, wenn die 52 Busse „auf Achse“ sind – aber auch im Internet. Als Andenken für ein Jahr Freude, Spaß und Action mit hunderten von Fotos und vielen Berichten über alle Vereine bleibt die Website www.mobil-zum-spiel.de online.
quelle: www.mobil-zum-spiel.de
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